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ASUS Maximus VIII Ranger im Test - Der ROG-Einstieg für Skylake

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Seite 1: ASUS Maximus VIII Ranger im Test - Der ROG-Einstieg für Skylake

asus maximus viii ranger 4 logoMit dem Maximus VIII Gene und dem Maximus VIII Extreme hatten wir bereits zwei Republic-of-Gamers-Platinen von ASUS in unserer Redaktion, welche für die in diesem Jahr veröffentlichten Skylake-S-Prozessoren konzipiert wurden. Während das Gene-Modell erneut im Micro-ATX-Format gefertigt wurde, hat sich der taiwanische Hersteller beim Flaggschiff für das E-ATX-Format entschieden. Wie bereits beim Maximus VII Ranger (Z97-Modell für Haswell) möchte der Mainboard-Spezialist auch in diesem Jahr mit einem Ranger-Modell im ATX-Format den ROG-Einstieg einfacher gestalten. Es hört logischerweise auf die Bezeichnung "Maximus VIII Ranger".

Es sollte sich bereits herumgesprochen haben, dass die ROG-Mainboards zu keinem günstigen Kurs zu haben sind. Dies hat auch ASUS erkannt und hat aus diesem Grund bei der Maximus-VI-Serie (Intel Z87) erstmals ein preisgünstiges Hero-Modell auf den Markt gebracht, um die Käuferschaft zu erweitern. Ein Jahr darauf folgte dann das Maximus-VII-Lineup (Intel Z97), bei dem ASUS mit einem Ranger-Modell einen weiteren Schritt auf die ROG-Interessenten zuging. Mithilfe einer ATX-Platine mit einer soliden Grundausstattung konnten die Interessenten im Vergleich zu den anderen ROG-Modellen günstig in die ROG-Welt einsteigen.

Auch in diesem Jahr wurde mit dem Maximus VIII Ranger ein vergleichsweise günstiger ROG-Unterbau ins Sortiment aufgenommen. Auf dem ATX-Mainboard sind nicht nur vier DDR4-DIMM-Speicherbänke anzutreffen, sondern auch drei mechanische PCIe-3.0-x16- und dazu drei PCIe-3.0-x1-Steckplätze, zwei SATAe- und zwei SATA-6GBit/s-Schnittstellen sowie sechs USB-3.0-, acht USB-2.0- und zwei USB-3.1-Anschlüsse. Neben einigem Onboard-Komfort ist natürlich auch einmal Gigabit-LAN und eine anständige Onboard-Sound-Lösung verbaut worden. Als Ergänzung kommt auch noch eine M.2-Schnittstelle (M-Key) hinzu. Dies alles klingt für ein neues Skylake-S-System sehr solide.

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Das ASUS Maximus VIII Ranger in der Übersicht.

Die gebotene Optik stimmt mit dem des Gene- und Extreme-Modell natürlich überein. Verwendet wurde eine schwarzes PCB, wobei die Steckplätze und Anschlüsse in Grau und in Schwarz gehalten wurden. Die rötlich-silbernen Kühlkörper sorgen dann für eine gelungene Abwechslung gegenüber der bisher klassischen Rot-Schwarz-Kombination.

Die Spezifikationen

Und das sind die technischen Eigenschaften des ASUS Maximus VIII Ranger:

Die Daten des ASUS Maximus VIII Ranger in der Übersicht
Mainboard-Format ATX
Hersteller und
Bezeichnung
ASUS
Maximus VIII Ranger
CPU-Sockel LGA1151
Stromanschlüsse 1x 24-Pin ATX
1x 8-Pin EPS12V
CPU-Phasen/Spulen 10 Stück
Straßenpreis ca. 177 Euro
Produktseite http://www.asus.com/de
Northbridge-/CPU-Features
Chipsatz Intel Z170 Express Chipsatz
Speicherbänke und Typ 4x DDR4 (Dual-Channel)
Speicherausbau max. 64 GB (mit 16-GB-DIMMs)
SLI / CrossFire SLI (2-Way), CrossFireX (3-Way)
Onboard-Features
PCI-Express

2x PCIe 3.0 x16 (elektrisch mit x16/x8) über Skylake-S-CPU
1x PCIe 3.0 x16 (elektrisch mit x4) über Intel Z170
3x PCIe 3.0 x1 über Intel Z170

PCI -
SATA(e)-, SAS-
und
M/U.2-Schnittstellen

2x SATA Express 10 GBit/s (4x SATA 6GBit/s) mit RAID 0, 1, 5, 10 über Intel Z170
2x SATA 6G, 2x über Intel Z170 mit RAID 0, 1, 5, 10
1x M.2 (M-Key) 32 GBit/s über Intel Z170 (shared im SATA-Modus)

USB

2x USB 3.1 (2x am I/O-Panel, 1x Typ A und 1x Typ C) über ASMedia ASM1142
6x USB 3.0 (2x am I/O-Panel, 4x über Header) über Intel Z170
8x USB 2.0 (4x am I/O-Panel, 4x über Header) über Intel Z170

Grafikschnittstellen 1x HDMI 1.4b
1x DisplayPort 1.2
WLAN / Bluetooth -
Thunderbolt -
LAN

1x Intel I219-V Gigabit-LAN

Audio-Codec
und Anschlüsse
8-Channel ROG SupremeFX 2015 (Realtek ALC1150) Audio Codec
5x 3,5 mm Audio-Jacks
1x TOSLink
FAN-Header 2x CPU-FAN 4-Pin
4x Chassis-FAN 4-Pin
1x Water-Pump 4-Pin
1x Extension-FAN-PCB-Header 5-Pin

Vergleichen wir die Verpackung vom Maximus VIII Gene und vom Maximus VIII Extreme, stellen wir eindeutig fest, dass auch beim Einstiegsmodell dieselben Farben und dasselbe Design verwendet wird. Schon seit Jahren gestaltet ASUS die Verpackungen der ROG-Mainboards in verschiedenen Rottönen. Während in der Mitte die Modellbezeichnung aufgedruckt ist, wurde das ROG-Logo oben links in der Ecke und unten rechts in der Ecke das ASUS-Logo abgebildet. Am unteren Rand wurden einige Features abgebildet. Der Frontdeckel lässt sich nach oben hin aufklappen, sodass weitere Features des Mainboards zum Vorschein treten.

Das mitgelieferte Zubehör

Nachdem wir die Verpackung geöffnet haben, haben wir mit folgendem Zubehör Bekanntschaft gemacht:

  • I/O-Blende
  • Mainboard-Handbuch inkl. Treiber- und Software-DVD
  • Quick Start Guide
  • vier SATA-Kabel
  • 2-Way-SLI-Bridge
  • Q-Connectors
  • ROG-Kabelaufkleber
  • ROG-Türschild
  • drei ROG-Lüftersticker
  • CPU-Installation-Tool
  • Gewinde inklusive Schraube für den M.2-Steckplatz
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Zum Zubehör gehört nicht nur die I/O-Blende, das Mainboard-Handbuch und die Support-DVD, sondern zusätzlich ein Quick-Start-Guide, vier SATA-Kabel, eine 2-Way-SLI-Bridge, die Q-Connectors, das CPU-Installation-Tool, das Gewinde und die Schraube für den M.2-Slot. Auch wurden das ROG-Türschild, Laufwerksaufkleber und drei Lüftersticker mit beigelegt.