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ASUS Maximus VII Impact im Test

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Seite 1: ASUS Maximus VII Impact im Test

IMG 4 logoIm letzten Jahr hat ASUS in der Maximus-VI-Serie ein weiteres Familienmitglied begrüßen können. Was dem Hersteller noch fehlte, war ein leistungsstarkes Produkt im Mini-ITX-Format, dem kleinsten Mainboard-Format für den Desktop-Markt. So ist es nur verständlich, dass bei der aktuellen Maximus-VII-Serie eine neue Version der Impact-Platine im Mini-ITX-Format folgt. In diesem Jahr wollen wir uns nun einmal eine Republic-of-Gamers-Platine mit diesen Abmessungen detailliert anschauen und festhalten, wie ASUS die üppigen ROG-Features untergebracht hat.

Es ist nicht einfach, eine große Anzahl an Features auf das kleine Mini-ITX-Format zu packen. Angefangen bei den Speicherbänken, dem VRM-Bereich, bis hin zu zusätzlichen Controllern und anderen Onboard-Funktionen - alles benötigt zusätzlichen Platz. Daher war es gerade beim Maximus VI Impact vor einem Jahr keine leichte Aufgabe, das kleine Board so zu designen, um neben einer guten Ausstattung auch sämtliche ROG-Feature unter einen Hut zu bringen. Von der Optik her gibt es auf den ersten Blick keinen Unterschied zum heutigen Testobjekt, dem Maximus VII Impact. Dennoch lohnt es sich, einen genaueren Blick drauf zu werfen.

Platzbedingt befinden sich zwei DDR3-DIMM-Speicherbänke, vier SATA-6G-Ports und ein PCIe-3.0-x16-Steckplatz auf dem PCB. Der Anwender erhält ergänzend dazu Zugriff auf jeweils sechs USB-3.0- und USB-2.0-Schnittstellen. Netzwerktechnisch wurde das Maximus VII Impact mit einem Gigabit-LAN-Port und einer WLAN-Lösung ausgestattet. Dazu kommt noch ein hochwertiger Onboard-Sound, wie es bei den ROG-Mainboards üblich ist. Doch selbst an einige Onboard-Features wurde gedacht, die wir uns selbstverständlich auch näher anschauen werden.

img_5.jpg
Das ASUS Maximus VII Impact in der Übersicht.

Bei der Farbgebung gibt es definitiv keine Überraschungen. Es bleibt dabei: Das PCB ist schwarz wie auch viele Anschlüsse. Dazu kommen typische rote Aspekte zum Vorschein wie in diesem Falle die beiden DDR3-DIMM-Slots, die vier SATA-6G-Ports sowie der USB-3.0-Header.

Die Spezifikationen

Folgende technische Eigenschaften bietet das Maximus VII Impact:

Die Daten des ASUS Maximus VII Impact in der Übersicht
Mainboard-Format Mini-ITX
Hersteller und
Bezeichnung
ASUS
Maximus VII Impact
CPU-Sockel LGA1150
Straßenpreis ca. 185 Euro
Homepage http://www.asus.com/de/
Northbridge-/CPU-Features
Chipsatz Intel Z97 Express Chipsatz
Speicherbänke und Typ 2x DDR3 (Dual-Channel)
Speicherausbau max. 16 GB (mit 8-GB-DIMMs)
SLI / CrossFire -
Onboard-Features
PCI-Express

1x PCIe 3.0 x16 (x16, x8 3.0 bei Nutzung des M.2-Slots)

PCI -
Serial-ATA-, SAS- und 
ATA-Controller

4x SATA 6G mit RAID 0, 1, 5, 10 über Intel Z97
1x M.2-Slot mit 32 GBit/s (PCIe 3.0 x4) über mPCIe Combo IV

USB 6x USB 3.0 (4x am I/O-Panel, 2x über Header) über Intel Z97
6x USB 2.0 (4x am I/O-Panel, 2x über Header) über Intel Z97
Grafikschnittstellen 1x HDMI-out 1.4a, 1x DisplayPort
WLAN / Bluetooth Wi-Fi 802.11a/b/g/n/ac, Bluetooth 4.0 über mPCIe Combo IV
Thunderbolt -
LAN

1x Intel I218-V Gigabit-LAN

Audio 8-Channel ROG SupremeFX (Realtek ALC1150)

Auch bei der Verpackung gibt es absolut keine Neuerungen. So wird auch beim Impact-Modell ein dunkelroter Karton verwendet, auf dem oben links das ROG-Logo, in der Mitte die Bezeichnung, unten rechts das ASUS-Logo und links unten einige Grundfeatures abgebildet sind.

Das mitgelieferte Zubehör

Im Inneren der Verpackung konnten wir folgendes Zubehör ausfindig machen.

  • I/O-Blende
  • Mainboard-Handbuch inkl. Treiber- und Software-DVD
  • vier SATA-Kabel
  • MPCIe-Combo-IV-Modul
  • WLAN-Antenne
  • SupremeFX-Audiomodul
  • FAN-Header-Erweiterungsmodul
  • ROG-Laufwerksticker
  • Q-Kabel
  • vier Unterlegscheiben für CPU-Kühler-Backplate
img_5.jpg

Für ein Mini-ITX-Mainboard wird ROG-typisch viel Zubehör mitgeliefert. Dabei blieb es nicht nur bei der I/O-Blende, dem Handbuch und dem DVD-Datenträger und einigen SATA-Kabeln (in diesem Fall vier Stück), sondern es kommt noch das mPCIe-Combo-IV-Modul, die WLAN-Antenne, ein Modul mit drei weiteren FAN-Headern, natürlich das ROG-SupremeFX-Modul und weiteres Zubehör wie das Q-Kabel, die Laufwerkaufkleber und die vier Unterlegscheiben für die Montage von Backplates mit in die Verpackung. Mithilfes des Q-Kabels wurde das Anschließen der Gehäusestecker noch einfacher gelöst. An die jeweiligen Anschlüsse werden die Kabel vom Gehäuse draufgesteckt und schließlich muss nur der Stecker an dem Mainboard angeschlossen werden.

 

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Kommentare (21)

#12
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Beiträge: 23701
@fdsonne

Auf dem Board sind zwecks Aufteilung der von der CPU gestellten PCIe Lanes entsprechend Switches verbaut.

Eine Zuordnung einzelner Lanes durch die CPU gibt es so nicht.

Außerdem ist es der CPU juck ob da PCIe 2.0 oder 3.0 ankommt ... wenn z.B. nur PCIe 2.0 kompatible Switches verbaut wären würde ein etwaiger zweiter PCIe x16 Slot halt mit PCIe 2.0 angebunden werden - den ersten würde das überhaupt nicht tangieren.

Genau so bzw. ähnlich verhält es sich mit einer mPCIe SSD, die nur ein PCIe 2.0 kompatibles Interface besitzt.

Ich hoffe Du ersparst uns jetzt weitere Fragen ob die GPU dann "wirklich wirklich wirklich" mit PCIe 3.0 angebunden ist nachdem der Redakteur das hinreichend klar gestellt hat.
#13
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Märchenonkel
Jar Jar Bings
Beiträge: 21805
Der CPU darf es garnicht egal sein, welche PCIe-Revision ankommt. Sie ist der PCIe-Root und da PCIe 2.0 einen anderen Takt und eine andere Bit-Kodierung hat als PCIe 3.0 ist die Frage von fdsonne berechtigt.

Zitat
The PCI Express* interface on the processor is a single, 16-lane (x16) port that can
also be configured at narrower widths. The PCI Express* port is being designed to be
compliant with the PCI Express Base Specification, Revision 3.0

Quelle: ]Desktop 4th Gen Intel® Core™ Processor Family: Datasheet, Vol. 2

Da kann nicht die Hälfte mit PCIe 2.0 und die andere Hälfte mit 3.0 fahren, oder?

@IronAge
Die Zuordnung einzelner Lanes durch die CPU gibt es laut Desktop 4th Gen Intel® Core? Processors Datasheet, Vol. 1 eben doch. Der PCIe-Controller kann seine Lanes entsprechend der bestückten Slots aufteilen: 1x16, 2x8 oder 1x8+2x4
Wären PCIe-Switches verbaut, so bekäme die GPU weiterhin 16 Lanes.
#14
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Beiträge: 23701
Mit juck ist selbstverständlich gemeint, dass beides möglich ist ... wäre auch schlimm wenns anders wäre. ;)

Natürlich sind auf dem Board einfache PCIe Switches verbaut zwecks Aufteilung ... von einem Multiplex Chip war nie die Rede.
#15
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Weinböhla (Sachsen)
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Beiträge: 31959
Zitat IronAge;23031855
Ich hoffe Du ersparst uns jetzt weitere Fragen ob die GPU dann "wirklich wirklich wirklich" mit PCIe 3.0 angebunden ist nachdem der Redakteur das hinreichend klar gestellt hat.


Nur lese ich nach wie vor keine Aussage, das dies auch entsprechend getestet wurde... Ebenso lese ich nichts von wegen, dass da irgendwelche PCIe Switches verbaut wären...

Entgegen der Meisten hier kenne ich eben das Problem, wenn das Board/die CPU eben nicht in der Lage ist, das ganze entsprechend richtig zu händeln. Dann hast du eben halt auf dem PCIe Slot nicht mehr 3.0, wenn da ein zweites Gerät dran klemmt, was nur 2.0 fährt/kann... Und genau darauf zielt die Frage ab.
Mein P8P67 Evo B2 mit dem 2600K macht nämlich genau das... -> so war ich gezwungen meine Raidcontrollerkarte in den Slot zu stecken, der am Chipsatz hängt um wenigstens die vollen 8x/8x 2.0 für die beiden GPUs über zu haben ;)

PS: ich bin mir ziemlich sicher, dass es hier keinen Test gegeben hat ;) Und auch du kannst ohne das Board zu haben da nur raten. Deswegen die Frage, ob FM4E dies explizit mal nachstellen kann und auch eine Aussage bringen kann, wie es sich verhält. Zumal das ja nichtmal die einzige Kombination ist, die denkbar wäre.
Es gibt auch PCIe Controllerkarten, die nur 1.x können -> es wäre ziemlich ungünstig, wenn durch so eine Controllerkarte der M.2 Slot ebenso in den 1.x Mode gezwungen werden würde...

Zitat pajaa;23034011
Da kann nicht die Hälfte mit PCIe 2.0 und die andere Hälfte mit 3.0 fahren, oder?


Genau das wäre die Frage...

Zitat IronAge;23034689
Natürlich sind auf dem Board einfache PCIe Switches verbaut zwecks Aufteilung ... von einem Multiplex Chip war nie die Rede.


Ja und das steht genau wo? Nimms mir nicht übel, aber ich denke die Masse der Leute informiert sich über die Boards eben in Reviews. Und wenn da keine Aussagen getroffen werden, wie es sich verhält, dann bringt uns das nicht sonderlich weiter.

Spätestens seit dem X99 mit der teils grausigen PCIe Aufteilung/Anbindung bin ich da äußerst skeptisch, was sowas angeht...
#16
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Zitat pajaa;23034011
Da kann nicht die Hälfte mit PCIe 2.0 und die andere Hälfte mit 3.0 fahren, oder?


Zitat fdsonne;23035085
Genau das wäre die Frage...


Die Frage ist in diesem Fall eigentlich irrelevant, da bei belegtem M.2-Slot die Grafikkarte mit nur acht PCIe-3.0-Lanes versorgt wird. Der M.2-Slot selbst mit vier Lanes. Die Frage ist viel eher, ob die restlichen vier Lanes einfach ungenutzt bleiben und die Mini-PCIe-Karte vom Z97-PCH versorgt wird (sprich PCIe 2.0), was ich eher einschätze oder aber, ob die Mini-PCIe-Karte auch von PCIe-3.0-Lanes mit versorgt wird. Das könnte ich jedoch in Erfahrung bringen.
#17
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Zitat FM4E;23035652
Die Frage ist in diesem Fall eigentlich irrelevant, da bei belegtem M.2-Slot die Grafikkarte mit nur acht PCIe-3.0-Lanes versorgt wird.


Genau das ist doch die Frage. Dahinter steckt die Annahme, daß der PCIe-Controller der CPU 2 PCIe-Revisionen zur gleichen Zeit betreiben kann. Intels Datenblatt spricht aber von einem einzigen x16-Controller und da ist es meinem Verständnis nach nicht möglich, 2 Taktraten und 2 Bitkodierungen gleichzeitig zu nutzen.
Nun ist die Frage, ob das Auslesetool richtig arbeitet oder nicht.

@FM4E
Kannst du einen PCIe-Benchmark mit aus- und eingebauter M.2-SSD machen?
Free Download latest version of PCIe Speed Test - GetNow
Danke!
#18
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Registriert seit: 01.05.2008
Willich
Bootsmann
Beiträge: 684
Was schätzt ihr denn welchen Performanceverlust man erwarten könnte, wenn die Grafikkarte, keine 16, sondern nur noch 8 Lanes zur Verfügung hat ?
#19
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Registriert seit: 13.04.2006
Nehr'esham
Kapitän zur See
Beiträge: 28793
Hängt von der Grafikkarte selbst ab. Bei kleineren Modellen +/- 0, bei Spitzenmodellen im niedrigen einstelligen Prozentbereich (dazu gibt es mehr als genug Tests im WWW).
#20
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Registriert seit: 15.01.2007
Niedersachsen
Redakteur
Serial-Killer
Beiträge: 13146
Zitat pajaa;23035712
@FM4E
Kannst du einen PCIe-Benchmark mit aus- und eingebauter M.2-SSD machen?
Free Download latest version of PCIe Speed Test - GetNow
Danke!


Wenn das Programm mal funktionieren würde.
#21
Registriert seit: 03.11.2012

Matrose
Beiträge: 2
Moin, können sie mir sagen ob bei diesem Mainboard der M.2 anschluss auch als Bootlaufwerk genutzt werden kann. gruss
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