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ASUS Maximus VII Impact im Test

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Seite 4: BIOS und Overclocking

BIOS

Unser Exemplar wurde mit dem First-Release-BIOS in der Version 0217 beliefert. Allerdings bot ASUS zum Testzeitpunkt die Version 2102 an, die wir ganz fix aufgespielt haben. Folgende Verbesserungen bringt diese Version inklusive der Verbesserungen aus der Version 0412 mit:

  • Improve System performance
  • fix HyperExpress can't work in EFI driver
  • Improve system stability
img_5.jpg
Der EZ-Mode vom Maximus VII Impact.

ASUS nutzt hier verständlicherweise dieselbe Oberfläche wie bei den anderen und vor allem größeren Maximus-VII-Platinen. Die einzelnen Punkte wurden in gelber Farbe hervorgehoben und die restlichen Werte weiterhin in weißer Schrift. Wir fangen oben links an. Dort sind das aktuelle Datum und auch die Uhrzeit einsehbar. Rechts daneben kann auch die generelle UEFI-Sprache geändert werden. Neu hinzugekommen ist der "EZ Tuning Wizard", der eine Art Overclocking-Assistent ist und Neueinsteigern das Overclocking einfacher machen soll. Eingefleischte Overclocker werden von dieser Funktion in der Regel die Finger lassen und stattdessen sämtliche Einstellungen manuell festlegen. Dennoch ist es schön zu sehen, dass Einsteiger nicht im Regen stehen gelassen werden.

In der nächsten Zeile werden die üblichen Vorabinformationen, wie das Mainboardmodell inkl. BIOS-Version, die aktuell installierte CPU inkl. Taktfrequenz sowie die Arbeitsspeicher-Kapazität angezeigt. Weiter rechts sind dann auch gleich die CPU- und Mainboard-Temperatur zu sehen. Zusätzlich auch die CPU-Spannung. Eine Etage tiefer wird auf der linken Seite in einem ergänzender RAM-Status vermittelt, in welchem Slots aktuell welche Module (inkl. der Kapazität und der aktuell anliegenden Taktung) installiert sind. Zudem kann auf Wunsch auch gleich ein Extreme-Memory-Profile (kurz: XMP) ausgewählt werden, sofern vorhanden. Wer sich über die derzeit angekoppelten Storage-Gerätschaften interessiert, erhält diese Infos direkt rechts daneben. Hinzu kommen dann wiederum unten noch die Lüftergeschwindigkeiten, die sich mit der Funktion "Manual Fan Tuning" auch gleich individuell festlegen lassen.

Am rechten Rand des Bildschirms kann vom Anwender das grundlegende Funktionsschema ausgewählt werden. Standardmäßig ist der normale Modus aktiviert. Es lassen sich jedoch auch einmal der Modus "ASUS Optimal" und der Modus "Power Saving" aktivieren. Während beim "ASUS Optimal"-Modus das System auf gesteigerter Performance ausgelegt ist, lässt sich das System mit dem "Power Saving"-Modus effizienter betreiben. Darunter kann die Boot-Reihenfolge mit Leichtigkeit abgeändert werden. Entweder per Klick auf "Advanced Mode" oder mit einem Tastendruck auf "F7" gelangen wir in die erweiterte Ansicht, die wir uns nun anschauen werden.

img_5.jpg
Der Advanced-Modus vom Maximus VII Impact.

Advanced-Mode: Optisch genau wie der EZ-Mode, allerdings natürlich anders strukturiert. Der erste Reiter ist bereits von den ersten Sockel-LGA1150-Mainboards von ASUS bekannt. Das Feature "My Favorites" beinhaltet die Auswahl der häufig verwendeten Funktionen aus dem BIOS, die auf der separaten Seite abgespeichert werden können. Allerdings wurde das Hinzufügen der Funktionen von ASUS etwas anders gelöst. Das Kontextmenü ist nun weggefallen. Demnach muss dafür oben der Punkt "MyFavorite(F3)" angeklickt oder die Taste "F3" gedrückt werden. Dies öffnet ein eigenständiges Fenster, in dem die Funktionen ausgewählt werden können. Auf der "Main"-Seite werden noch einmal einige Vorabinformationen wie die BIOS-Version, das installierte Prozessormodell und einige RAM-Infos angezeigt. Auch hier lässt sich die Menüsprache ändern, falls gewünscht.

Nun geht es mit dem Herzstück "Ai Tweaker" weiter. Sämtliche Overclocking-Funktionen sind hier hinterlegt worden und es sind ohne Frage ziemlich viele Features implementiert worden, die selbst dem extremen Übertakter durchaus ausreichen sollten. Ob es nun um die Taktfrequenz von CPU oder Arbeitsspeicher oder doch um die einzelnen Spannungen geht, hier wird der Anwender fündig. Zur Unterstützung wird jeweils unten erklärt, was die einzelnen Funktionen bewirken. Wie immer können die zahlreichen Onboard-Komponenten mithilfe des nächsten Reiters konfiguriert werden. Auch wenn auf der rechten Seite permanent Informationen vom Hardware-Monitor angezeigt werden, hat ASUS eine eigene "Monitor"-Seite hinterlassen, auf der unter anderem die Lüfter gesteuert werden können. Aber auch die Temperaturen und Spannungen werden noch einmal aufgelistet.

Sämtliche Einstellungen, die den Startvorgang betreffen, wurden auf den Reiter "Boot" geparkt. Wer sich von dem Boot-Logo gestört fühlt, kann es dort abschalten. Zusätzlich sind dort die Boot-Overrides untergebracht worden, die man häufig auch auf der letzten Seite findet. ASUS gibt auch hier erneut ein paar Tools mit auf den Weg. Darunter das "ASUS EZ Flash 2 Utility", womit das UEFI aktualisiert werden kann. Sämtliche UEFI-Einstellungen können mithilfe des "ASUS Overclocking Profile" in maximal acht Profilen gesichert werden, die von einem USB-Stick exportiert und importiert werden können. "ASUS SPD Information" liest die Serial Presence Detect-Werte aus den DIMMs aus. Und unter "Exit" können die gesetzten Settings abgespeichert und auch die Default-Werte geladen werden. Bevor das UEFI die Settings abspeichert, zeigt ein kleines Fenster alle Einstellungen an, die verändert wurden. Wer sich nützliche Notizen anlegen möchte, muss glücklicherweise auf keinen Zettel und Stift zurückgreifen, sondern verwendet einfach das "Quick Note"-Feature.

Die Bedienbarkeit der neuen UEFI-Oberfläche stufen wir als akzeptabel ein. Im Gegensatz zur Vorgängerversion bei den Z87-Modellen, konnte die Navigation durch die Menüs in meist ruckeliger Weise durchgeführt werden, zumindest mit der Tastatur. Der Maus-Cursor lässt dagegen eine flüssigere Bewegung zu. Abgesehen von dieser Tatsache wurden alle gewählten Einstellungen zu unserer vollsten Zufriedenheit übernommen. Auch gab es an der Stabilität nichts auszusetzen.

 

Overclocking

Man traut es dem Maximus VII Impact allein aufgrund der Größe gar nicht zu, doch ist der Mini-ITX-Unterbau hervorragend fürs Overclocking vorbereitet. Einerseits durch den verbauten Z97-Chipsatz, auf der anderen Seite durch das großzügige VRM-Design. Dazu gesellen sich die bereits bekannten Einstellungen aus dem umfangreichen UEFI.

Bis auf die PCH-Voltage übernimmt ASUS alle anderen Werte vom Maximus VII Ranger. Dies bedeutet demnach einen BCLK von 80 MHz bis 300 MHz in 0,1-MHz-Schritten. Für die CPU-Spannung stehen die drei Modi "Override", "Adaptive" und "Offset" bereit. Bei den ersten beiden lässt sich die Spannung von 0,001 Volt bis 1,920 Volt festlegen, im Offset-Modus hingegen von -0,990 Volt bis +0,990 Volt. Bei allen drei Modi kommen sehr feine 0,001-Volt-Intervalle zum Einsatz. Alle anderen Overclocking-Eigenschaften können der folgenden Tabelle entnommen werden.

Die Overclocking-Funktionen des ASUS Maximus VII Impact in der Übersicht
Base Clock Rate 80 MHz bis 300 MHz in 0,1-MHz-Schritten
CPU-Spannung 0,001 V bis 1,920 V in 0,001-V-Schritten (Override- und Adaptive-Modus)
-0,999 V bis +0,999 V in 0,001-V-Schritten (Offset-Modus)
DRAM-Spannung 1,20000 V bis 2,40000 V in 0,01000-V-Schritten (Fixed-Modus)
CPU-VCCIN-Spannung 0,800 V bis 2,440 V in 0,010-V-Schritten (Fixed-Modus)
CPU-Ring-Spannung

0,001 V bis 1,920 V in 0,001-V-Schritten (Override- und Adaptive-Modus)
-0,999 V bis +0,999 V in 0,001-V-Schritten (Offset-Modus)

CPU-SA-Spannung -0,999 V bis +0,999 V in 0,001-V-Schritten (Offset-Modus)
CPU-IO-Analog/Digital-Spannung -0,999 V bis +0,999 V in 0,001-V-Schritten (Offset-Modus)
PCH-Core-Spannung 0,70000 V bis 1,80000V in 0,00625-V-Schritten (Fixed-Modus)
PCIe-Takt - nicht möglich -
Weitere Spannungen PCH PLX, VTT DDR, Eventual CPU Input Voltage, DRAM CTRL REF Voltage,
DRAM DATA REF CHA, DRAM DATA REF CHB
Speicher-Optionen
Taktraten CPU-abhängig
Command Rate einstellbar
Timings 27 Parameter
XMP wird unterstützt
Weitere Funktionen
Weitere Besonderheiten UEFI-BIOS
Settings speicherbar in Profilen
Energiesparoptionen: Standard-Stromspar-Modi wie C1E, CSTATE (C6/C7), EIST
Turbo-Modus (All Cores, By number of active cores),
erweiterte Lüfterregelung für CPU-Fan und vier optionale Fans, Short Duration Power Limit,
Long Duration Maintained, Long Duration Power Limit, Primary Plane Current Limit
FIVR Switch Frequency Signature, FIVR Switch Frequency Offset

Wir haben wieder unsere Standard-Startparameter aktiviert, sprich 4,7 GHz bei 1,250 Volt VCore. Nach einigen Minuten Prime95 stürzte das System allerdings inklusive Bluescreen ab, sodass wir die Spannung auf 1,255 Volt fixiert haben. Am Ende hat diese minimale Spannungserhöhung ausgereicht.

cpuz2.PNG
Bestes Ergebnis mit dem 1.0-Strap: 4,7 GHz bei 1,256 Volt

Verglichen mit dem Maximus VII Ranger beträgt die Spannungsdifferenz zwischen den beiden Platinen lediglich 0,005 Volt. Für diesen kleinen Winzling insgesamt eine ordentliche Leistung.

Weiterhin werfen wir auch einen Blick auf das RAM-Overclocking. Zu diesem Zweck verwenden wir zwei DIMMs mit jeweils 4 GB an Speicherkapazität des Typs "Corsair XMS3 Dominator Platinum DDR3-2800". Im ersten Test kontrollieren wir die Funktionalität des XMP und im zweiten ohne Verwendung des XMP-Features.

cpuz2.PNG
Das Extreme Memory Profil wird korrekt vom System umgesetzt.
cpuz2.PNG
Ohne XMP konnten wir schärfere Latenzen festlegen.

Die Werte des Profils wurden korrekt übernommen und liefen auch stabil. Allerdings wurden auch unsere manuelle Einstellung mit schärferen Timings problemlos angenommen. In beiden Fällen lag eine VDIMM von 1,65 Volt an.

ASUS AI Suite 3

ASUS legt dem Mainboard die bekannte AI Suite bei, mit der sich jede Menge Features von Windows aus einstellen lassen. Die neuen Z97-Modelle haben dabei die dritte Version erhalten, die um weitere Funktionen erweitert wurde. Als großes Beispiel ist hierbei "TurboApp" zu nennen, die ein Teil des 5-Way-Optimization-Features ist und mit der für jede installierte Anwendung bestimmt werden kann, mit welchem CPU-Multiplikator, mit welchem Sound-Schema und mit welcher Netzwerk-Priorität die jeweilige Anwendung behandelt werden soll. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass nur ausgewählte Programme und/oder Spiele mit erhöhter CPU-Leistung ausgeführt werden soll.

img_5.jpg
Die ASUS AI Suite 3 im ROG-Gewand.

Weiterhin steht es dem Anwender frei, mit der AI Suite 3 auch die vier anderen Punkte zu nutzen. TPU ist für die Taktfrequenzen zuständig, mit dem neuen Fan Xpert 3 können dagegen die Lüfter auf Herzenswunsch feinjustiert werden. Das Digi+-Feature kümmert sich dafür unverändert um die Spannungsversorgung. Um die Effizienz nicht zu vernachlässigen, gibt es den Punkt "EPU", bei dem die vier Betriebsmodi "Auto", "Leistung", Strom sparen" und "Abwesenheitsmodus" konfiguriert werden können. Zu jeder Zeit hat der Anwender am unteren Rand Infos wie CPU- und RAM-Takt, Spannungen, Temperaturen und Lüftergeschwindigkeiten im Auge. Ein Klick auf das rechte Zahnradpärchen öffnet ebenfalls unten die Einstellungsmöglichkeiten zu den einzelnen Kategorien.

In der folgenden Bildergalerie können alle BIOS- und AI-Suite-3-Screenshots eingesehen werden.

 

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Kommentare (21)

#12
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Beiträge: 23637
@fdsonne

Auf dem Board sind zwecks Aufteilung der von der CPU gestellten PCIe Lanes entsprechend Switches verbaut.

Eine Zuordnung einzelner Lanes durch die CPU gibt es so nicht.

Außerdem ist es der CPU juck ob da PCIe 2.0 oder 3.0 ankommt ... wenn z.B. nur PCIe 2.0 kompatible Switches verbaut wären würde ein etwaiger zweiter PCIe x16 Slot halt mit PCIe 2.0 angebunden werden - den ersten würde das überhaupt nicht tangieren.

Genau so bzw. ähnlich verhält es sich mit einer mPCIe SSD, die nur ein PCIe 2.0 kompatibles Interface besitzt.

Ich hoffe Du ersparst uns jetzt weitere Fragen ob die GPU dann "wirklich wirklich wirklich" mit PCIe 3.0 angebunden ist nachdem der Redakteur das hinreichend klar gestellt hat.
#13
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Beiträge: 21805
Der CPU darf es garnicht egal sein, welche PCIe-Revision ankommt. Sie ist der PCIe-Root und da PCIe 2.0 einen anderen Takt und eine andere Bit-Kodierung hat als PCIe 3.0 ist die Frage von fdsonne berechtigt.

Zitat
The PCI Express* interface on the processor is a single, 16-lane (x16) port that can
also be configured at narrower widths. The PCI Express* port is being designed to be
compliant with the PCI Express Base Specification, Revision 3.0

Quelle: ]Desktop 4th Gen Intel® Core™ Processor Family: Datasheet, Vol. 2

Da kann nicht die Hälfte mit PCIe 2.0 und die andere Hälfte mit 3.0 fahren, oder?

@IronAge
Die Zuordnung einzelner Lanes durch die CPU gibt es laut Desktop 4th Gen Intel® Core? Processors Datasheet, Vol. 1 eben doch. Der PCIe-Controller kann seine Lanes entsprechend der bestückten Slots aufteilen: 1x16, 2x8 oder 1x8+2x4
Wären PCIe-Switches verbaut, so bekäme die GPU weiterhin 16 Lanes.
#14
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Beiträge: 23637
Mit juck ist selbstverständlich gemeint, dass beides möglich ist ... wäre auch schlimm wenns anders wäre. ;)

Natürlich sind auf dem Board einfache PCIe Switches verbaut zwecks Aufteilung ... von einem Multiplex Chip war nie die Rede.
#15
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Weinböhla (Sachsen)
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Beiträge: 31926
Zitat IronAge;23031855
Ich hoffe Du ersparst uns jetzt weitere Fragen ob die GPU dann "wirklich wirklich wirklich" mit PCIe 3.0 angebunden ist nachdem der Redakteur das hinreichend klar gestellt hat.


Nur lese ich nach wie vor keine Aussage, das dies auch entsprechend getestet wurde... Ebenso lese ich nichts von wegen, dass da irgendwelche PCIe Switches verbaut wären...

Entgegen der Meisten hier kenne ich eben das Problem, wenn das Board/die CPU eben nicht in der Lage ist, das ganze entsprechend richtig zu händeln. Dann hast du eben halt auf dem PCIe Slot nicht mehr 3.0, wenn da ein zweites Gerät dran klemmt, was nur 2.0 fährt/kann... Und genau darauf zielt die Frage ab.
Mein P8P67 Evo B2 mit dem 2600K macht nämlich genau das... -> so war ich gezwungen meine Raidcontrollerkarte in den Slot zu stecken, der am Chipsatz hängt um wenigstens die vollen 8x/8x 2.0 für die beiden GPUs über zu haben ;)

PS: ich bin mir ziemlich sicher, dass es hier keinen Test gegeben hat ;) Und auch du kannst ohne das Board zu haben da nur raten. Deswegen die Frage, ob FM4E dies explizit mal nachstellen kann und auch eine Aussage bringen kann, wie es sich verhält. Zumal das ja nichtmal die einzige Kombination ist, die denkbar wäre.
Es gibt auch PCIe Controllerkarten, die nur 1.x können -> es wäre ziemlich ungünstig, wenn durch so eine Controllerkarte der M.2 Slot ebenso in den 1.x Mode gezwungen werden würde...

Zitat pajaa;23034011
Da kann nicht die Hälfte mit PCIe 2.0 und die andere Hälfte mit 3.0 fahren, oder?


Genau das wäre die Frage...

Zitat IronAge;23034689
Natürlich sind auf dem Board einfache PCIe Switches verbaut zwecks Aufteilung ... von einem Multiplex Chip war nie die Rede.


Ja und das steht genau wo? Nimms mir nicht übel, aber ich denke die Masse der Leute informiert sich über die Boards eben in Reviews. Und wenn da keine Aussagen getroffen werden, wie es sich verhält, dann bringt uns das nicht sonderlich weiter.

Spätestens seit dem X99 mit der teils grausigen PCIe Aufteilung/Anbindung bin ich da äußerst skeptisch, was sowas angeht...
#16
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Zitat pajaa;23034011
Da kann nicht die Hälfte mit PCIe 2.0 und die andere Hälfte mit 3.0 fahren, oder?


Zitat fdsonne;23035085
Genau das wäre die Frage...


Die Frage ist in diesem Fall eigentlich irrelevant, da bei belegtem M.2-Slot die Grafikkarte mit nur acht PCIe-3.0-Lanes versorgt wird. Der M.2-Slot selbst mit vier Lanes. Die Frage ist viel eher, ob die restlichen vier Lanes einfach ungenutzt bleiben und die Mini-PCIe-Karte vom Z97-PCH versorgt wird (sprich PCIe 2.0), was ich eher einschätze oder aber, ob die Mini-PCIe-Karte auch von PCIe-3.0-Lanes mit versorgt wird. Das könnte ich jedoch in Erfahrung bringen.
#17
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Beiträge: 21805
Zitat FM4E;23035652
Die Frage ist in diesem Fall eigentlich irrelevant, da bei belegtem M.2-Slot die Grafikkarte mit nur acht PCIe-3.0-Lanes versorgt wird.


Genau das ist doch die Frage. Dahinter steckt die Annahme, daß der PCIe-Controller der CPU 2 PCIe-Revisionen zur gleichen Zeit betreiben kann. Intels Datenblatt spricht aber von einem einzigen x16-Controller und da ist es meinem Verständnis nach nicht möglich, 2 Taktraten und 2 Bitkodierungen gleichzeitig zu nutzen.
Nun ist die Frage, ob das Auslesetool richtig arbeitet oder nicht.

@FM4E
Kannst du einen PCIe-Benchmark mit aus- und eingebauter M.2-SSD machen?
Free Download latest version of PCIe Speed Test - GetNow
Danke!
#18
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Registriert seit: 01.05.2008
Willich
Bootsmann
Beiträge: 681
Was schätzt ihr denn welchen Performanceverlust man erwarten könnte, wenn die Grafikkarte, keine 16, sondern nur noch 8 Lanes zur Verfügung hat ?
#19
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Registriert seit: 13.04.2006
Nehr'esham
Kapitän zur See
Beiträge: 28763
Hängt von der Grafikkarte selbst ab. Bei kleineren Modellen +/- 0, bei Spitzenmodellen im niedrigen einstelligen Prozentbereich (dazu gibt es mehr als genug Tests im WWW).
#20
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Niedersachsen
Redakteur
Serial-Killer
Beiträge: 13145
Zitat pajaa;23035712
@FM4E
Kannst du einen PCIe-Benchmark mit aus- und eingebauter M.2-SSD machen?
Free Download latest version of PCIe Speed Test - GetNow
Danke!


Wenn das Programm mal funktionieren würde.
#21
Registriert seit: 03.11.2012

Matrose
Beiträge: 2
Moin, können sie mir sagen ob bei diesem Mainboard der M.2 anschluss auch als Bootlaufwerk genutzt werden kann. gruss
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