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Thermalright Silver Arrow SB-E Extreme im Test

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Seite 5: Lautstärkeeindruck und Messungen

Es folgt wie gewohnt zunächst unser subjektiver Lautstärkeeindruck, bevor wir abschließend auf die tatsächlichen Messergebnisse des Schallpegels eingehen.

Subjektiver Lautstärkeeindruck
Thermalright Silver Arrow SB-E Extreme
600 RPM Fast Unhörbar, minimales dumpfes Lagerschleifen
1000 RPM Schrille, helles und surrendes Nebengeräusch
2468 RPM (Max) Lautes, recht schrilles bis nerviges Surren und Rauschen

Alles in allem hinterlassen die Serienlüfter des Thermalright Silver Arrow SB-E Extreme gemischte Gefühle. Dis Lüfter laufen bei 600 Umdrehungen pro Minute nicht völlig frei von Nebengeräuschen und fallen durch minimales und dumpfes Lagerschleifen auf – aber auch nur wenn man sich den Lüftern auf weniger als 20-30 Zentimeter Distanz nähert. Doch dies gilt so für sehr viele Lüfter und ist aus größerer Distanz bzw. aus dem geschlossenen Gehäuse auch nicht mehr herauszuhören. Im Alltagsbetrieb dürfte dies daher nicht auffallen. Daher ist die Geräuschkulisse bei 600 Umdrehungen pro Minute durchaus als leise und angenehm zu beschreiben.

Unser nächstes Testszenario mit 1000 Umdrehungen pro Minute gefällt den beiden Serienlüftern des Silver Arrow SB-E Extreme leider gar nicht. Dort tritt ein schrilles und sehr helles, surrendes Nebengeräusch in den Vordergrund und übertönt den an sich recht leisen Luftzug nahezu völlig. Vom Betrieb mit 1000 Umdrehungen pro Minute kann daher nur abgeraten werden.

Bei voller Drehzahl, bei unserem Sample waren dies 2468 Umdrehungen pro Minute, klingt die Geräuschkulisse genauso, wie man es bei dieser Drehzahl erwarten würde. Das Rauschen des Luftzuges wird deutlich lauter und ist stets wahrnehmbar, die Lüfter surren zusätzlich mit einem recht schrillen Unterton – dieser ist aber kaum merklich schlimmer als schon bei 1000 Umdrehungen die Minute und in Anbetracht der hohen Drehzahl und Förderleistung dann natürlich eher zu ertragen.

Da wir uns aber nicht rein auf den subjektiven Eindruck verlassen wollen, wurde auch der tatsächliche Geräuschpegel mit Hilfe eines VOLTCRAFT SL-200 Schallpegel-Messgerätes, in 30cm Abstand zur Seitenwand des geschlossenen Gehäuses, hinter der besagter CPU Kühler verbaut ist, vorgenommen:

Die Messungen unseres Schallpegel-Messgerätes bestätigen unseren subjektiven Eindruck und bescheren dem Silver Arrow SB-E Extreme bei 600 Umdrehungen pro Minuten eine Position im oberen Mittelfeld des Testfeldes. Das Testfeld liegt bei 600 Umdrehungen pro Minute generell sehr eng zusammen und keiner der getesteten Kühler fällt richtig negativ auf.

Meist entscheidet daher rein der subjektive Eindruck und auch bei diesem macht der Silver Arrow SB-E Extreme einen noch durchaus positiven Eindruck.

Bei 1000 Umdrehungen pro Minute platziert sich der Silver Arrow SB-E Extreme bei unseren Lautstärkemessungen im unteren Mittelfeld. Dies beweist abermals, dass man den subjektiven Lautstärkebetrachtungen nicht außer Acht lassen darf, denn was die Nebengeräusche betrifft fallen die Serienlüfter des Silver Arrow SB-E Extreme definitiv auf den gefühlt letzten Platz.

Bei voller Drehzahl, die bei unserem Sample 2468 Umdrehungen pro Minute entsprach, nimmt der Silver Arrow SB-E Extreme mit Abstand den letzten Platz im Testfeld ein. Dies ist aber, wenn man die Drehzahl der Serienlüfter betrachtet, nicht weiter verwunderlich. Denn die Serienlüfter des Silver Arrow SB-E Extreme leisten mit 2468 Umdrehungen pro Minute und einem Luftdurchsatz von bis zu 217 m³/h auch mehr als alle anderen Serienlüfter, die wir bisher im Test hatten. Wie wir bereits beim subjektiven Eindruck feststellen konnten wird die Akustik deswegen trotzdem nicht sehr viel schlechter, als schon zuvor bei 1000 Umdrehungen pro Minute.

Wir dürfen also gespannt sein, wie sich die Kühlleistung des Thermalright Silver Arrow SB-E Extreme, besonders bei voller Drehzahl, im Vergleich zur direkten Konkurrenz einordnen wird.

 

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Kommentare (19)

#10
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Registriert seit: 03.05.2011

Leutnant zur See
Beiträge: 1079
Und woran erkennt man das bzw worauf muss man da beim Mainboard achten?
#11
Registriert seit: 11.03.2007

Moderator/Redakteur
Beiträge: 13923
Zitat HardwareHotte;21005884
Es sind eigentlich ein TY-150 und ein TY-141.


Danke für den Hinweis, ist ausgebessert.

Zitat HardwareHotte;21006743
Und die Lüfterbestückung, der 2011er hat PWM Lüfter.


Jep, so sieht es aus.

Zitat samurro;21007368
Und woran erkennt man das bzw worauf muss man da beim Mainboard achten?


Boards mit 3-Pin Stecker können die Lüfter des normalen NH-D14 immer regeln, bei Boards mit 4-Pin Steckern kommt es auf den verbauten Steuerungschip an.

Das ASUS P9X79 WS aus unserem Testsystem hat z.B. den Nuvoton NCT6776 verbaut, dieser kann auch 3-Pin Lüfter an den 4-Pin Anschlüssen regeln (zwar nicht an allen Anschlüssen, aber immerhin).
#12
Registriert seit: 14.08.2013

Bootsmann
Beiträge: 541
Gefällt mir richtig gut der CPU Kühler, denke das wird mein nächster für das zukünftige Haswell-E System werden, wenn es bis dahin keine neue Serie von Thermalright geben wird.
#13
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Registriert seit: 24.04.2010

Matrose
Beiträge: 14
Dankeschön! Auf genau diesen Test habe ich schon ewig gewartet.
#14
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Registriert seit: 20.07.2009

Bootsmann
Beiträge: 580
1,1 KG auf dem Brett und 68€ für ne Luftkühlung? Jedem der mir früher erzählt hätte dass ich 130 Mark für nen
Staubquirl ausgeben soll hätte ich den Vogel gezeigt.Das ist doch Quatsch. Ich weiss es ist ne Religion für manche....
ein AIO Fluidcooling ist preislich auf dem selben Level und macht auch optisch was her...und
man hat so schön freien Space über dem Mobo dass es eine Freude ist da zu hantieren.
#15
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Registriert seit: 25.03.2013

Korvettenkapitän
Beiträge: 2481
@sabrehawk2
Deine AIO ist kein Staubqirl, läuft also passiv?:stupid:
#16
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Registriert seit: 11.09.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1390
Zitat sabrehawk2;21014948
1,1 KG auf dem Brett und 68€ für ne Luftkühlung? Jedem der mir früher erzählt hätte dass ich 130 Mark für nen
Staubquirl ausgeben soll hätte ich den Vogel gezeigt.Das ist doch Quatsch. Ich weiss es ist ne Religion für manche....
ein AIO Fluidcooling ist preislich auf dem selben Level und macht auch optisch was her...und
man hat so schön freien Space über dem Mobo dass es eine Freude ist da zu hantieren.


1. Inflation
2. haben AIOs auch beträchtliche Nachteile: Zuverlässigkeit, Langlebigkeit, Pumpengeräusche, Preis
#17
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Registriert seit: 03.05.2011

Leutnant zur See
Beiträge: 1079
Ich find Wakü auch total unsexy. Wobei ich auf dem Gebiet auch eher Neuling bin.
#18
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Registriert seit: 11.05.2004
Nürnberg
Moderator
Freund der "Zone"
Beiträge: 5835
Desweitern sind 1,1Kg Masse von CPU-Kühlern seit Direkt-Verschraubungen überhaupt kein Problem mehr ;)


Zitat Elohimovitch;21019801
1. Inflation
2. haben AIOs auch beträchtliche Nachteile: Zuverlässigkeit, Langlebigkeit, Pumpengeräusche, Preis


Naja ich denke schon. dass die neueren Modell wie die H100i sollten im Bereich Pumpe deutlich ausgeholt haben aber trotzdem sind die haben sie einen entscheidenden Nachteil - sie sind alle auf "druckstarke" Lüfter angewiesen und das macht sie Laut wie ein startender Jumbo

Ich würde mir sofort eine AiO kaufen wenn hier mal Radiatoren verwendet würde die auf langsame Lüfter optimiert sind, die Kühlleistung von den aktuellen Modellen mit ihren hohen Drehzahlen und dementsprechend hohen Förderleistungen sind ja schon auf absoluten Top-Niveau. Allerdings glaub ich irgendwie das die AiO eher auf den "Lautstärke unempfindlichen US-Markt" zielen.
#19
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Registriert seit: 11.09.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1390
Ich hab unter anderem ne H80i hier und die Pumpe ist zwar nicht "laut" aber doch immer hörbar, und vor allem ist der surrende Ton unangenehm (für mich).



Die Leistung ist übrigens bei niedrigen Drehzahlen nicht so verkehrt

Compact Liquid Cooling Systems Roundup. Part II: Front Runners. Page 7 - X-bit labs

Phanteks und H100i beide mit 1000rpm liegen hier gleich auf.
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