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Thermalright Silver Arrow SB-E Extreme im Test

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Seite 1: Thermalright Silver Arrow SB-E Extreme im Test

teaser kuehler sMit dem Thermalright Silver Arrow SB-E Extreme hat Thermalright eine spezielle Version des Silver Arrow auf den Markt gebracht, die besonders für Übertakter und Enthusiasten, die auch das letzte Quäntchen Leistung aus ihrer Kühlung und aus ihrem System herauskitzeln wollen, sehr interessant sein dürfte.

Nicht nur äußerlich unterscheidet der Silver Arrow SB-E Extreme nicht viel von seinem Vorgänger, denn der Kühlerkörper ist komplett identisch zum normalen Modell des Silver Arrow SB-E. Beide Kühler liegen im Twin-Tower Format vor. Jeweils acht 6-mm-Heatpipes durchlaufen die Lamellen des Kühlkörpers und transportieren somit die Wärme fort vom CPU und Sockel. Während Thermalright bei der normalen Version des Kühlers jeweils einmal den Thermalright TY-150 sowie den Thermalright TY-141 als Lüfter mitliefert, sind es bei der Extreme Version zwei Lüfter mit der Modellbezeichnung TY-143.

Diese besitzen, laut Herstellerangaben, mit bis zu 2500 Umdrehungen pro Minute und einer Fördermenge von bis zu 217,1 m³/h eine deutlich höhere Leistung als die normalen TY-150 Lüfter. Die rot-orange, giftig anmutende, Färbung der Lüfter unterstreicht diese Ausrichtung auf maximale Leistung in sinniger Weise. Doch die Regelbarkeit zwischen 600-2500 Umdrehungen pro Minute macht den Kühler nicht nur für Enthusiasten interessant, da 600 Umdrehungen pro Minute durchaus auch eine sehr angenehme Akustik bedeuten können und somit den Silver Arrow SB-E Extreme nicht pauschal für silent-affine Nutzer disqualifizieren. Wie sich die Akustik der Lüfter in der Realität wirklich schlägt, wird dann die entsprechende Betrachtung der Lautstärke klären müssen.

Laut Thermalright wurde der Kühlkörper weiterhin optimiert und speziell an die Lüfterform der Serienlüfter angepasst. Beiliegende Lüfterklammern erlauben, sollte dies vom Nutzer gewünscht werden, sogar noch die Montage eines dritten Lüfters.

Doch die Herstellerangaben sowie eine erste Betrachtung des mächtigen Kühlkörpers lassen auf eine sehr potente Leistung schließen und hoffen – und machen den Silver Arrow SB-E Extreme somit auch zu einem interessanten Konkurrenten für kompakte AiO (All-in-One) Wasserkühlungen, die genau dann interessant werden, wenn normale Luftkühler an ihr Leistungslimit gelangen.

Gerade da wir einige dieser AiO-Wasserkühler in der sehr nahen Zukunft testen werden, sind wir umso gespannter wie sich der Silver Arrow SB-E Extreme in unserem Testparcours so schlagen wird und ob es ihm gelingen wird sich als neue Referenz der Luftkühler zu positionieren und eine entsprechend hohe Hürde für die AiO-Wasserkühlungen zu setzen.

Die direkte Konkurrenz, mit welcher sich der Silver Arrow SB-E Extreme messen muss, besteht weiterhin vor allem aus namenhaften Kühlern und Klassikern wie z.B. dem Noctua NH-D14 SE2011, Phanteks PH-TC14PE_BK sowie dem EKL Alpenföhn K2.

Es sei erwähnt, dass unsere Testdatenbank seit dem Relaunch der CPU-Kühlertests deutlich größer geworden ist und das Testsystem nun Platz im neuen und großen NZXT Phantom 820 gefunden hat. Das neue Testsystem bietet somit für alle möglichen Kühler (inklusive größere AiO-Wasserkühlungen bis 280 mm) Platz und ist somit deutlich zukunftssicherer. Weitere Kühler in der Vergleichsdatenbank, und somit direkte Konkurrenten des Silver Arrow SB-E Extreme, sind normale Tower-Kühler wie der Akasa Venom, der Prolimatech Megahalems Black, der Arctic Cooling Freezer i30 oder auch der Alpenföhn Brocken 2. Außerdem wurden unlängst, auf Wunsch unserer Leser hin, der allseits beliebte Prolimatech Genesis sowie der Scythe Mugen 3 in unsere Vergleichsdatenbank aufgenommen. 

Kompatibel ist der Silver Arrow SB-E Extreme zu allen aktuellen Intel- und AMD-Systemen.

Bevor wir uns nun also einer näheren Detailbetrachtung widmen, hier noch der Thermalright Silver Arrow SB-E Extreme in der gewohnten Kurzübersicht:

Spezifikationen
KühlernameThermalright
Silver Arrow SB-E Extreme
Straßenpreis bei Release 68,63 Euro  (UVP: 69,99 Euro)
Homepage http://www.thermalright.de
Maße 14,7 cm (L) x 12,3 cm (B) x 16,0 cm (H)
Material Kupfer (Bodenplatte und Heat-Pipes),
Aluminium (Kühlrippen)
Besonderheit: Vernickelter Kupferboden
Kühlertyp Twin-Tower-Kühler
Serienbelüftung 2x 140 mm Thermalright TY 143 PWM
Sockel AMD: AM2, AM2+, AM3, AM3+, FM1, FM2 
Intel: 775, 1150, 1155, 1156, 1366, 2011
Gewicht 1100 Gramm
Herstellergarantie 2 Jahre

Alle aktuellen Sockel werden unterstützt, auch der neuere Sockel 1150 für Intels Haswell-Prozessoren ist mit dabei.

 

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Kommentare (19)

#10
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Registriert seit: 03.05.2011

Bootsmann
Beiträge: 589
Und woran erkennt man das bzw worauf muss man da beim Mainboard achten?
#11
Registriert seit: 11.03.2007

Moderator/Redakteur
Beiträge: 9598
Zitat HardwareHotte;21005884
Es sind eigentlich ein TY-150 und ein TY-141.


Danke für den Hinweis, ist ausgebessert.

Zitat HardwareHotte;21006743
Und die Lüfterbestückung, der 2011er hat PWM Lüfter.


Jep, so sieht es aus.

Zitat samurro;21007368
Und woran erkennt man das bzw worauf muss man da beim Mainboard achten?


Boards mit 3-Pin Stecker können die Lüfter des normalen NH-D14 immer regeln, bei Boards mit 4-Pin Steckern kommt es auf den verbauten Steuerungschip an.

Das ASUS P9X79 WS aus unserem Testsystem hat z.B. den Nuvoton NCT6776 verbaut, dieser kann auch 3-Pin Lüfter an den 4-Pin Anschlüssen regeln (zwar nicht an allen Anschlüssen, aber immerhin).
#12
Registriert seit: 14.08.2013

Hauptgefreiter
Beiträge: 162
Gefällt mir richtig gut der CPU Kühler, denke das wird mein nächster für das zukünftige Haswell-E System werden, wenn es bis dahin keine neue Serie von Thermalright geben wird.
#13
Registriert seit: 24.04.2010

Matrose
Beiträge: 12
Dankeschön! Auf genau diesen Test habe ich schon ewig gewartet.
#14
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Registriert seit: 20.07.2009

Stabsgefreiter
Beiträge: 338
1,1 KG auf dem Brett und 68€ für ne Luftkühlung? Jedem der mir früher erzählt hätte dass ich 130 Mark für nen
Staubquirl ausgeben soll hätte ich den Vogel gezeigt.Das ist doch Quatsch. Ich weiss es ist ne Religion für manche....
ein AIO Fluidcooling ist preislich auf dem selben Level und macht auch optisch was her...und
man hat so schön freien Space über dem Mobo dass es eine Freude ist da zu hantieren.
#15
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Registriert seit: 25.03.2013

Oberbootsmann
Beiträge: 878
@sabrehawk2
Deine AIO ist kein Staubqirl, läuft also passiv?:stupid:
#16
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Registriert seit: 11.09.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1320
Zitat sabrehawk2;21014948
1,1 KG auf dem Brett und 68€ für ne Luftkühlung? Jedem der mir früher erzählt hätte dass ich 130 Mark für nen
Staubquirl ausgeben soll hätte ich den Vogel gezeigt.Das ist doch Quatsch. Ich weiss es ist ne Religion für manche....
ein AIO Fluidcooling ist preislich auf dem selben Level und macht auch optisch was her...und
man hat so schön freien Space über dem Mobo dass es eine Freude ist da zu hantieren.


1. Inflation
2. haben AIOs auch beträchtliche Nachteile: Zuverlässigkeit, Langlebigkeit, Pumpengeräusche, Preis
#17
customavatars/avatar154717_1.gif
Registriert seit: 03.05.2011

Bootsmann
Beiträge: 589
Ich find Wakü auch total unsexy. Wobei ich auf dem Gebiet auch eher Neuling bin.
#18
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Registriert seit: 11.05.2004
Nürnberg-Altenfurt
Moderator
Beiträge: 5108
Desweitern sind 1,1Kg Masse von CPU-Kühlern seit Direkt-Verschraubungen überhaupt kein Problem mehr ;)


Zitat Elohimovitch;21019801
1. Inflation
2. haben AIOs auch beträchtliche Nachteile: Zuverlässigkeit, Langlebigkeit, Pumpengeräusche, Preis


Naja ich denke schon. dass die neueren Modell wie die H100i sollten im Bereich Pumpe deutlich ausgeholt haben aber trotzdem sind die haben sie einen entscheidenden Nachteil - sie sind alle auf "druckstarke" Lüfter angewiesen und das macht sie Laut wie ein startender Jumbo

Ich würde mir sofort eine AiO kaufen wenn hier mal Radiatoren verwendet würde die auf langsame Lüfter optimiert sind, die Kühlleistung von den aktuellen Modellen mit ihren hohen Drehzahlen und dementsprechend hohen Förderleistungen sind ja schon auf absoluten Top-Niveau. Allerdings glaub ich irgendwie das die AiO eher auf den "Lautstärke unempfindlichen US-Markt" zielen.
#19
customavatars/avatar140289_1.gif
Registriert seit: 11.09.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1320
Ich hab unter anderem ne H80i hier und die Pumpe ist zwar nicht "laut" aber doch immer hörbar, und vor allem ist der surrende Ton unangenehm (für mich).



Die Leistung ist übrigens bei niedrigen Drehzahlen nicht so verkehrt

Compact Liquid Cooling Systems Roundup. Part II: Front Runners. Page 7 - X-bit labs

Phanteks und H100i beide mit 1000rpm liegen hier gleich auf.
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