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MSI Vortex G65VR mit Kaby Lake und GeForce GTX 1080 im Test

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Seite 1: MSI Vortex G65VR mit Kaby Lake und GeForce GTX 1080 im Test

msi vortex gd65vr teaserWas vor einem Jahr auf der CES 2016 seinen Anfang nahm, geht zwölf Monate später in die nächste Runde. Pünktlich zur diesjährigen Consumer Electronics Show in Las Vegas kündigt MSI die Neuauflage seines Vortex-Systems an, dem zylindrischen Hochleistungsrechner, nun natürlich auf Basis der neuen Kaby-Lake-Prozessoren und NVIDIAs Pascal-Generation. Wie sich das MSI Vortex G65VR 7RF229 mit Intel Core i7-7700K und NVIDIA GeForce GTX 1080 schlägt, klären wir in diesem Hardwareluxx-Review. 

Mit dem Vortex G65-6QF SLI hat MSI im letzten Jahr einen richtig schicken Hochleistungsrechner speziell für Spieler auf dem Markt gebracht. Ähnlich wie der Mac Pro von Apple, welcher allerdings auch nach Jahren kein Upgrade mehr erfahren hat und vermutlich demnächst komplett von der Bildfläche verschwinden wird, hat MSI einen zylindrischen Designer-Rechner entworfen, der obendrein mit richtig potenter Hardware ausgerüstet wurde. Im Inneren verbaute MSI vor einem Jahr nicht nur einen schnellen Desktop-Prozessor der Core-i7-Klasse, sondern auch gleich ein potentes SLI-Gespann zweier GeForce-GTX-Grafikkarten. Je nach Modell setzte man auf zwei GeForce-GTX-965M- oder -980-Grafikkarten. Dazu packte man ein schnelles SSD-RAID mit PCI-Express-Anbindung, satte 32 GB DDR4-Arbeitsspeicher und eine zusätzliche Magnetspeicherfestplatte als Datengrab hinzu.

Trotz der potenten und durchaus sehr hitzigen Hardware blieb das System mit einem Volumen von nur 6,5 Litern äußerst kompakt. Auf Seiten der Anschlüsse holte man ebenfalls aus und verbaute gleich zwei Typ-C-Schnittstellen nach USB 3.1 Gen 2 mit Thunderbolt 3, vier herkömmliche Typ-A-Buchsen nach USB 3.1 Gen 1 sowie Dual-Gigabit-LAN und eine Reihe weiterer Videoausgänge, wie HDMI und mini-DisplayPort. WLAN und Bluetooth waren natürlich ebenfalls mit von der Partie. Mit Strom versorgt wurde das System über ein integriertes 450-W-Netzteil mit 80-Plus-Gold-Zertifizierung. Ein schickes Beleuchtungssystem rundete das Gesamtpaket weiter ab. Das 192 x 203 x 278 mm große und etwa 4 kg schwere Zylinder-System hatte allerdings seinen Preis: Je nach Modell und Hardware-Ausstattung musste man entweder 1.599 oder satte 3.999 Euro auf den Ladentisch legen. 

Neuauflage mit Kaby Lake und Pascal

Gehäuse, Aufbau und Konzept bleiben bei der Neuauflage zur CES 2017 erhalten, lediglich die Hardware tauscht MSI aus. Statt eines SLI-Verbundssystems bei den Grafikkarten setzt man nun auf einen einzigen 3D-Beschleuniger in MXM-Bauweise, greift dafür aber gleich zur NVIDIA GeForce GTX 1080 und damit zum bislang schnellsten Modell unter den mobilen Pascal-Ablegern. Eine zweite Variante mit kleinerer GeForce GTX 1070 wird es ebenfalls geben. Die Skylake-CPU wird natürlich durch einen neuen Kaby-Lake-Prozessor ersetzt, welche Intel nun endlich offiziell auch in den Desktop und als HQ-Version in leistungsfähige Notebooks schickt. 

Die restliche Hardware-Ausstattung ist fast identisch. Statt 32 GB Arbeitsspeicher setzt man nun auf die Hälfte, was dem ambitionierten Gamer aber weniger stören dürfte. Das SSD-RAID wird durch ein einziges Flashspeichermodul mit PCI-Express-Anbindung, NVMe-Protokoll und 256 GB Speicher ersetzt. Als zusätzliches Datengrab dient weiterhin eine 1-TB-Festplatte im 2,5-Zoll-Format. Das Netzteil ist fest integriert und stellt für die gesamte Hardware eine Ausgangsleistung von 450 W zur Verfügung. Die zahlreichen Video-Ausgänge, die modernen Typ-C-Schnittstellen, die beiden Gigabit-LAN-Ports und die Soundanschlüsse sowie natürlich das schicke Beleuchtungssystem bleiben aber auch hier erhalten.

Aufgrund der hier und dort – sinnvoll – abgespeckten Hardware sinkt der Verkaufspreis. Musste man für das Topmodell aus dem letzten Jahr noch fast 4.000 Euro berappen, wechselt das 2017er-Flaggschiff schon für 2.999 Euro seinen Besitzer und kostet damit knapp ein Drittel weniger. Die ansonsten baugleiche Variante mit GeForce GTX 1070 wird 400 Euro weniger und damit 2.599 Euro kosten.

Das MSI Vortex G65VR in der Übersicht
Hersteller und BezeichnungMSI Vortex G65VR 7RF-229
Straßenpreis: ab 2.999 Euro
Homepage: www.msi.com
Hardware 
Abmessungen: 192 x 203 x 278 mm (B x T x H)
Prozessor: Intel Core i7-7700K, 4x bis zu 4,2 GHz
Grafikkarte: 1x GeForce GTX 1080, 8 GB GDDR5X
Massenspeicher: 1x 256 GB M.2-SSD NVMe
1x 1 TB SATA III HDD, 2,5 Zoll
Arbeitsspeicher: 16 GB – 2x 8.192 MB DDR4-2400
Netzteil: 450 W, 80Plus Gold (integriert)
Anschlüsse: 2x USB 3.1 Gen.2 Typ-C
4x USB 3.0 Typ-A
2x HDMI 2.0
2x miniDisplayPort 1.2
2x Gigabit-LAN (RJ45)
2x 3,5-mm-Klinke
1x S/PDIF
Sonstiges: Beleuchtung, Windows 10, Bluetooth 4.1, WLAN-AC

Wie sich das MSI Vortex G65VR 7RF-229 in Sachen Performance, Lautstärke und Leistungsaufnahme schlägt, erfährt man auf den nachfolgenden Seiten.