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Test: NVIDIA GeForce GTX 560 Ti - Stromverbrauch, Temperatur und Lautstärke

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Seite 9: Stromverbrauch, Temperatur und Lautstärke

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Beim Idle-Verbrauch setzt sich die GeForce GTX 560 Ti deutlich von der GTX 570 ab und platziert sich in der oberen Hälfte des Testfeldes. Während die Modelle von Zotac und MSI mit der Referenzkarte in etwa gleichauf liegen, kann die Gigabyte N560SO sich etwas absetzen.

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Unter Last wandelt sich das Bild leicht. Die GeForce GTX 560 Ti setzt sich zwischen eine Radeon HD 5870 und 6970. Die großen Verbraucher wie GTX 480, 470 und 570 lässt sie weit hinter sich. Die beiden übertakteten Modelle verbrauchen natürlich deutlich mehr als die Referenzversion und reichen im Falle der Gigabyte N560SO schon recht nahe an die GeForce GTX 570 heran. Insgesamt bleibt zu sagen, dass der Stromverbrauch kein Argument für oder gegen eine der vier Karten sein sollte. Rechnet man den Mehrverbrauch auf das Jahr hoch, darf man sich schon die Frage stellen ob es dann nicht auch ein Bier weniger im Jahr sein darf. Wir wollen natürlich nicht den deutlich höheren Verbrauch einiger High-End-Modelle gutheißen.

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Bei den Temperaturen zeigt sich in sehr erfreuliches Bild. Hier liegen alle Karten aber recht dicht beisammen, sodass die Platzierungen innerhalb des Testfeldes nicht überbewertet werden sollten. Es zeigt sich allerdings sehr deutlich, dass die alternativ gekühlten Karten noch einmal etwas effizienter arbeiten können.

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Wirklich interessant wird es dann wieder unter Last. Hier erweist sich der Referenzkühler als der schwächste der vier Testkandidaten. Aufgrund des Bildes im Idle-Betrieb hatten wir hier allerdings auch kein anderes Bild erwartet. Wir werden sich einige wenige Karten  mit Referenzkühlung sehen und diese werden dann auch mit 85 °C den Alltagsbetrieb bewältigen.

Sicher auch aufgrund der niedrigsten Taktung schafft es der Kühler auf der Zotac GeForce GTX 560 Ti die GPU am kühlsten zu halten. Nur 2 °C wärmer ist die MSI N560GTX-Ti Twin Frozr II. Im gleichen Abstand dazu schafft es auch der Kühler auf der Gigabyte N560SO die Temperaturen gegenüber dem Referenz-Modell zu drücken. Wir bewegen uns hier bei allen vier Karten in einem ungefährlichen Bereich.

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Bei der Idle-Lautstärke zeigt sich ein ähnliches Bild wie bei den Idle-Temperaturen. Auch hier liegt das Testfeld wieder sehr dicht zusammen und nur kleine Unterschiede geben den Ausschlag. Die Referenzkühlung und die MSI N560GTX-Ti Twin Frozr II liegen hier gleichauf. Etwas lauter sind die Zotac GeForce GTX 560 Ti und die Gigabyte N560SO. Ob diese messbaren Unterschiede sich auch im menschlichen Ohren hören lassen, sei einmal dahingestellt.

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Gespannter waren wir wieder bei den Messungen für die Lautstärke unter Last. Hier zeigt sich ein Bild, welches wir so nicht erwartet hätten. So arbeitet die Zotac GeForce GTX 560 Ti etwas lauter als das Referenzmodell. Aufgrund der Übertaktung können wir dies bei der MSI N560GTX-Ti Twin Frozr II noch nachvollziehen, wenngleich mit der alternativen Kühlung ein anders Ziel verfolgt werden sollte. Positiv überrascht hat uns an dieser Stelle die Gigabyte N560SO. So arbeitet mit den schnellten Taktraten und schafft es mit dem verwendeten Kühler diese Leistung auch noch am leisesten zu verrichten.