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Test: Gigabyte Radeon HD 6870 OC mit besserer Kühlung - Overclocking

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Seite 18: Overclocking

Auch unsere Overclocking-Tests haben wir weiter ausgebaut. Neben zahlreichen Benchmark-Diagrammen, die den Leistungszuwachs durch das Übertakten aufzeigen, messen wir nun auch, ob sich in Sachen Leistungsaufnahme und Stromverbrauch etwas getan hat. Gerade bei modernen Grafikkarten lässt sich die Betriebsspannung um einiges erhöhen, was dem Stromverbrauch keineswegs zugute kommt.

Insgesamt konnten wir noch ein bisschen weiter an der Taktschraube drehen, als es Gigabyte getan hat. Nach zahlreichen System-Freezes, Abstürzen und Bildfehlern, konnten wir schließlich stabile 970/2250 MHz ausloten. Für einen Barts-Ableger ein durchaus ansehnlicher Wert.

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Höhere Taktraten ziehen eigentlich auch eine gesteigerte Leistungsaufnahme, höhere Temperaturen und einen höheren Geräuschpegel nach sich - sollte man eigentlich meinen. In unserem Test blieben die Unterschiede zumindest bei der Lautstärke im Rahmen der Messungenauigkeit.

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Bei der Leistungsaufnahme musste unsere übertaktete Gigabyte Radeon HD 6870 OC sowohl im Leerlauf, wie auch unter Last ein paar Plätze nach unten rutschen. Während unser Testmuster ab Werk im Windows-Betrieb gerade einmal 79 Watt aus dem Netzteil zog, genehmigte sich die übertaktete Version mit 115 Watt deutlich mehr. Damit liegt die Grafikkarte in dieser Disziplin leider auf dem letzten Platz. Unter Last fallen die Unterschiede nicht ganz so ins Gewicht: Hier stehen sich 248 und 239 Watt gegenüber.

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Auch die Temperaturen nahmen leicht zu. So blieb unser übertaktetes Testmuster im Leerlauf mit 42 °C angenehm kühl. Unter Last wurden aus dem einen Grad Differenz plötzlich drei. Mit 62 °C aber noch immer ein Spitzenwert, denn das Referenzmodell von AMD wurde mit maximal 71 °C noch einmal etwas wärmer.

Leistungsmäßig hatte unser Overclocking wie folgt Auswirkung:

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