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Phanteks Enthoo Evolv im Test

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Seite 1: Phanteks Enthoo Evolv im Test

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Mit dem Enthoo Evolv entwickelt Phanteks sich gleich in zweierlei Hinsicht entscheidend weiter. Zum einen wird erstmalig ein Micro-ATX-Gehäuse angeboten. Zum anderen aber geht Phanteks den vielleicht einzigen größeren Kritikpunkt an den bisherigen Modellen an - die Materialwahl. Das Enthoo Evolv wird deshalb mit dickwandigen Aluminiumpanelen verkleidet. Weil es außerdem auch noch die bekannten Stärken der bisherigen Enthoo-Modelle bewahrt, könnte es sich als neue Micro-ATX-Referenz entpuppen.  

Der Luftkühlungsspezialist Phanteks hat mit den bisherigen Enthoo-Modellen schnell Fuß im Gehäusesegment gefasst. Paradoxerweise half ihm dabei gerade die Besinnung auf Wasserkühlungsfeatures. Phanteks hat sich von Anfang an nicht nur darum bemüht, einfach einige Radiatorenplätze anzubieten, sondern sich auch Gedanken um die Installation der Pumpe und des Ausgleichsbehälters gemacht. Dieses besondere Auge für die Wasserkühlungsnutzer dürfte dafür verantwortlich sein, dass Phanteks mit Enthoo Primo, Enthoo Pro und Enthoo Luxe nur relativ große Gehäuse angeboten hat. In einem Full-Tower lässt sich eine Wasserkühlung schlicht einfacher realisieren.

Das Enthoo Evolv beweist aber jetzt, dass Phanteks auch den Nutzern ein attraktives Gehäuse anbieten kann, die ein wasserkühlungsgeeignetes Gehäuse im Mini-Tower-Format suchen. Dass das Micro-ATX-Modell mit 230 x 450 x 400 mm nicht gerade klein ausfällt, ist dabei aber fast selbstverständlich. Schließlich ermöglicht Phanteks die Installation eines Dual-Radiators sowohl im Deckel als auch hinter der Front. Während der Frontradiator auf das 240-mm-Format begrenzt wird, kann im Deckel sogar ein 280-mm-Radiator genutzt werden. Trotz des reduzierten Gehäusevolumens gibt es auch beim Enthoo Evolv eine Pumpenhalterung und Montagemöglichkeiten für den Ausgleichsbehälter. Dazu kommen typische Phanteks-Features wie der PWM-Lüfterverteiler und ein durchdachtes Kabelmanagement. 

Ganz neue Wege beschreitet Phanteks aber bei der Materialwahl. Bei den bisherigen Modellen kollidierte der hohe Kunststoffanteil doch etwas mit dem Premiumanspruch des Unternehmens. Als Konsequenz wird das Stahlgerüst des Enthoo Evolv mit dickwandigen Aluminiumpanelen verkleidet. Phanteks nutzt die Gelegenheit auch gleich noch, um den Zugang zu Lüfterplätzen und zum Innenraum zu vereinfachen. Kinderleicht abnehmbare Panele und Seitenteile, die als Türen öffnen, sollen für Nutzerfreundlichkeit sorgen. Dass das Gehäuse bei dieser Materialwahl und angesichts der beschriebenen Produktmerkmale etwas teurer als der durchschnittliche Mini-Tower wird, liegt auf der Hand. Letztlich fällt der Preis aber angemessen aus: Auf Caseking.de kann das Enthoo Evolv für 119,90 Euro (schwarze Variante) bzw. 129,90 Euro (weiße Variante) vorbestellt werden. Die Auslieferung soll Ende Oktober starten.

Einen ersten Eindruck vom Gehäuse bietet das Ausgepackt & angefasst-Video.

alles

Auch beim Enthoo Evolv kann sich Phanteks durch umfangreiches Zubehör hervorheben. Neben der Bedienungsanleitung, der praktischen Box mit dem Montagematerial und den Kabelbindern liegen eine Halterung für ein 5,25-Zoll-Laufwerk und ein Sockel für die Installation einer Wasserkühlungspumpe (mit entkoppelnder Gummiauflage) bei. Dazu gibt es schließlich noch drei LEDs (Rot, Grün, Blau). Sie ersetzten je nach Vorliebe die reguläre weiße Power-LED in der Front. So dezent dieses Individualisierungsmöglichkeit ist, so zeigt sie doch die Liebe zum Detail. 

Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:

Eckdaten: Phanteks Enthoo Evolv
Bezeichnung: Phanteks Enthoo Evolv
Material: Stahl (Grundgerüst), Aluminium (Außenseiten), Kunststoff
Maße: 230 x 450 x 400 mm (B x H x T)
Formfaktor: Micro-ATX, Mini-ITX
Laufwerke: 1x 5,25 Zoll (extern, rückseitig), 3x 3,5 oder 4x 2,5 Zoll (intern), 2x 2,5 Zoll (per SSD-Bracket, 1x inklusive, 1x optional)
Lüfter: 1x 200 mm oder 2x 120/140 mm (Front, 1x 200 mm vorinstalliert), 1x 120/140 mm (Rückwand, 1x 140 mm vorinstalliert), 2x 120/140 mm (Deckel, optional)
Gewicht: etwa 9 kg
Preis: 119,90 Euro (Schwarz), 129,90 Euro (Weiß)
 

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Kommentare (11)

#2
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Registriert seit: 21.02.2013

Leutnant zur See
Beiträge: 1032
Das Ding ist echt schick, aber wer auf die Idee kam, das Laufwerk nach hinten zu bauen, gehört geschlagen.....ganz viel!
#3
Registriert seit: 30.08.2014

Banned
Beiträge: 7060
Ich verwende seit Jahren kein optisches Laufwerk mehr, ich bräuchte gar keinen Schacht, also für mich wärs egal.
#4
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Registriert seit: 29.06.2006

Fregattenkapitän
Beiträge: 2804
Da kann man ne Lüftersteuerung einbauen...
#5
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Registriert seit: 20.10.2006
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Kapitän zur See
Beiträge: 3520
Bezieht sich denn die Dicke von 68mm des Radiators für den Deckel rein auf den Radi oder Radi inkl. Lüftern?

Schöner Test wie immer!

Haben will!!!
#6
Registriert seit: 29.05.2006

Obergefreiter
Beiträge: 88
Zitat k3im;22777896
Bezieht sich denn die Dicke von 68mm des Radiators für den Deckel rein auf den Radi oder Radi inkl. Lüftern?


inkl. Lüfter, 68mm von oben fängt das mainboard an
#7
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Registriert seit: 20.10.2006
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Kapitän zur See
Beiträge: 3520
Danke! Dann muss ich nur noch meine beiden Mühlen verschachern und bau mir dann ein transportables Wakü Intel Wunder zusammen :)
#8
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Registriert seit: 22.07.2012

Obergefreiter
Beiträge: 71
Finde das Gehäuse sehr sehr gelungen.
Ich frage mich gerade ob man einen HR-22 um 90° gedreht auf ein MATX Board in das Gehäuse bringt
und dann noch genug Platz für die Graka hat. Alle Boards haben den PCIe 16x ja mittlerweile super nahe
an der CPU.

Wäre schon irgendwie geil :).
Mal kucken ob ein Asus X99 Gene rauskommt :).
Da könnte ich wirklich schwach werden.

Sehr sehr geiles Gehäuse.
#9
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Registriert seit: 26.10.2014

Matrose
Beiträge: 5
Wenn die das Dingen jetzt noch als Full-Tower Variante bringen würden, dann wär ich dabei, aber sowas von!
#10
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Registriert seit: 07.02.2014
München
MrBitspower
Beiträge: 6671
Hat das Ding schon jemand? wie hoch ist es wirklich? Wie hoch ist es wenn man die Füße entfernt? :D

Hab nämlich grad ein kleines Platzproblem :D
#11
Registriert seit: 28.10.2004

Flottillenadmiral
Beiträge: 5066
selten so ein hässliches Gehäuse gesehen!
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