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Cooler Master Cosmos SE im Test

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Seite 1: Cooler Master Cosmos SE im Test

Scythe_Gekko_logoDie Cosmosmodelle von Cooler Master sind für ihre Extravaganz bekannt. Das gilt ganz besonders für das riesige und hervorragend ausgestattete Cosmos II. Doch dieser Ultra-Tower reißt ein tiefes Loch in den Geldbeutel. Eine wesentlich günstigere Alternative ist das Cosmos SE, das seit kurzer Zeit für rund 160 Euro erhältlich ist. Doch wieviel bleibt bei diesem ATX-Gehäuse noch übrig vom Flair eines Cosmos II?

Das Cooler Master Cosmos II war zur Markteinführung Anfang 2012 ein außergewöhnliches Gehäuse und ist nach wie vor eine interessante Option, wenn nach einem riesigen Premiumgehäuse gesucht wird. Dabei glänzt das Cosmos II nicht nur mit seinem enormen Platzangebot, hochwertiger Verarbeitung und einem einzigartigen Sportwagenlook, sondern auch mit raffinierten Detaillösungen wie seitlichen Türen oder Abdeckungen für die Bedienschalter und die externen Laufwerkseinschübe. 

Das Cosmos SE ist im Vergleich an vielen Stellen deutlich beschnitten. Diese günstigere Alternative fällt wesentlich kleiner aus und nimmt maximal ATX-Mainboards auf. Immerhin verspricht Cooler Master aber genug Platz für lange Grafikkarten, hohe Towerkühler und das Kabelmanagement. Bei der Zahl der Laufwerksplätze gibt es eine Patt-Situation. Das Cosmos II nimmt drei 3,5-Zoll-Festplatten mehr auf als das Cosmos SE, dafür wurde das neue Modell für SSDs optimiert und kann bis zu 18 2,5-Zoll-Laufwerke beherbergen. Auffällig ist auch das unterschiedlich ausgelegte Kühlsystem. Fährt der Ultra-Tower noch riesige 200-mm-Lüfterplätze auf, lassen sich im Cosmos SE nur 120- oder 140-mm-Lüfter nutzen. Immerhin hat Cooler Master Wert auf Wasserkühlungsmöglichkeiten gelegt und ermöglicht die Unterbringung eines 360-, eines 280- und eines 120-mm-Radiators. Schließlich fallen beim Cosmos SE auch viele Features weg, die das Cosmos II zu einem so besonderen Gehäuse machten - es gibt nur noch herkömmliche Seitenteile und keine aufschiebbaren Abdeckungen mehr, der Aluminiumeinsatz beschränkt sich auf die Griffe/Standschienen und die Lüftersteuerung musste weichen.

Erhalten geblieben ist dem jüngsten Cosmosmodell aber die markante Optik mit den robusten Tragegriffen, Standschienen und einer klaren, sportlichen Linienführung. Vor allem aber hat Cooler Master den Preis praktisch halbiert: Aktuell kann das Cooler Master Cosmos SE bei Caseking.de für 159,90 Euro erworben werden. Auf den ersten Blick richtet sich das Gehäuse damit an eine etwas andere Zielgruppe als das Cosmos II. Es richtet sich an Käufer, die für ein ATX-System ein leistungsstarkes und flexibles Gehäuse mit auffälligem Design suchen und dafür durchaus etwas tiefer in die Tasche greifen wollen, aber nicht bereit sind, die Premiumfeatures eines High-End-Gehäuses zu bezahlen.

Zeitgleich zu unserem Test bieten wir auch ein Ausgepackt & angefasst-Video des Cooler Master Cosmos SE an:

alles

Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:

Eckdaten: Cooler Master Cosmos SE
Bezeichnung: Cooler Master Cosmos SE
Material: Stahl, Kunststoff, Aluminium
Maße: 263,8 x 569,4 x 524,4 mm (B x H x T)
Formfaktor: ATX, Micro-ATX, Mini-ITX
Laufwerke: 3x 5,25 Zoll (extern), 8x 3,5 Zoll (intern), 18x 2,5 Zoll (intern, 16x aus 3,5 Zoll-Laufwerksplätzen)
Lüfter: 2x 120 mm oder 1x 140 mm (Front, 2x 120 mm vorinstalliert), 1x 120 mm (Rückseite, vorinstalliert), 2x 120/140 mm (Deckel, 1x 140 mm vorinstalliert), 1x 120/140 mm (Seitenteil, optional - nicht bei der Windowvariante), 2x 120 mm (HDD-Käfig, optional)
Gewicht: rund 10,8 kg
Preis: 159,90 Euro