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Test: Enermax Ostrog - eine Festung für den PC?

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Seite 1: Test: Enermax Ostrog - eine Festung für den PC?

Scythe_Gekko_logo47 Euro - das ist der Preis, der aktuell für das Enermax Ostrog in der weißen Farbvariante mit Window zu bezahlen ist. Für diesen günstigen Preis gibt es neben einem auffälligen Äußeren aber auch einige innere Werte. Zu nennen sind die werkzeuglose Laufwerksmontage, die modularen Festplattenkäfige, Staubfilter (teilweise magnetisch) und USB 3.0 im I/O-Panel. Doch kann Enermax für den günstigen Preis wirklich einen Midi-Tower abliefern, der keine Wünsche offen lässt?

Die Gehäusesparte von Enermax hat sich in der letzten Zeit durchaus mit einigen interessanten Produkten hervorgetan, die vor allem durch das Preis-Leistungs-Verhältnis punkten konnten. Wir denken dabei zum Beispiel an den Full-Tower Fulmo (zu unserem Test), der zu einem moderaten Preis viel Platz und eine beachtliche Kühlleistung bietet oder an das Hoplite (zu unserem Test), einen sehr gut ausgestatteten Midi-Tower.

Den Verkaufspreis des aktuell 70 Euro teuren Hoplite unterbietet Enermax mit einem neuen Modell noch einmal deutlich. Das Ostrog ist in der einfachsten Ausführung für unter 40 Euro zu haben. Selbst in der von uns getesteten "Premium"-Variante mit weißer Lackierung und Seitenfenster müssen keine 50 Euro bezahlt werden. Dafür muss auf manches exklusivere Ausstattungsmerkmal wie die Hot-Swap-Einschübe und den zweifarbigen Effektlüfter Vegas Duo verzichtet werden. Trotzdem möchte Enermax laut Produktseite ein Gehäuse anbieten, das bei den Basistugenden wie Montage, Kühlsystem und Kabelmanagement überzeugt. Die Ausrichtung des Gehäuses wird auch durch den Produktnamen signalisiert. Ein Ostrog ist eine russische Holzfestung, die günstig errichtet werden konnte, aber trotzdem ihren Zweck erfüllte. Wir werden noch sehen, ob das Enermax Ostrog seinem Namen gerecht wird.

Bevor wir den Test in Angriff genommen haben, konnten wir das Enermax Ostrog bereits in einem ausgepackt & angefasst-Video vorstellen. Dieses Video binden wir auch hier noch einmal ein:

Alternativ bieten wir auch eine YouTube-Version des Videos an.

alles

Bei Budget-Gehäusen beschränkt sich der Lieferumfang meist auf das Wesentlichste. Beim Ostrog gibt es neben dem Montagematerial und einer knappen Bedienungsanleitung immerhin noch einige transparente Kabelbinder und zwei praktische Enermax-Kabelbinder mit Klettverschluss.

Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:

Eckdaten: Enermax Ostrog
Bezeichnung: Enermax Ostrog (ECA3253-WB)
Material: Stahl, Kunststoff
Maße: 200 x 460 x 480 mm
Formfaktor: mATX, ATX
Laufwerke: 4x 5,25 Zoll (extern), 1x 3,5 Zoll (extern), 5x 3,5 Zoll (intern), 1x 2,5 Zoll (intern, aus einem 5,25-Zoll-Einschub)
Lüfter: 1x 120 mm (Rückseite), 1x 120 mm (Front, optional), 2x 120 oder 140 mm (Seitenteil, optional), 2x 120 oder 140 mm (Deckel, optional), 1x 120 mm (Boden, optional)
Gewicht: ca. 5,3 kg
Preis: 47 Euro
 

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Kommentare (6)

#1
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Registriert seit: 06.01.2011
Japan
Flottillenadmiral
Beiträge: 5521
schönes Gehäuse, so ein Design für ein Case, das um die 100 kostet (mehr Qualität - sprich größere Materialdicke und mehr Funktionen) und es wäre DAS Gehäuse für mich.
#2
Registriert seit: 09.03.2008
Schweinfurt
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 404
Rückseitiger Lüfter ist mehr als nur "Recht laut", das ist ein Orkan. Den habe ich sogar gegen recht laute Antec Gehäuselüfter getauscht die in meinem P182 dabei waren. Ich habe auch nichts über die schlechten Gewinde für den Frontlüfter gelesen. Hier soll man ja diese Minischrauben nehmen, ich konnte da nur mit Gewalt "reinknören" an nur 3 Punkten. Oder für welches Format als 120mm sind diese gedacht?
Kabelmanagement ist ok, das hintere (sowie das vordere falls man auf dieses billige "Windows Feature" verzichtet) Seitenteil verbiegen sich schon beim Anschauen. Wer seine Kabel nicht mm genau verbindet bekommt unschöne Beulen.

Alles in allem das beste Gehäuse in der Preisklasse "hauptsache billig". Leise, stabil & Funktionen gibts woanders.
#3
Registriert seit: 04.08.2012
Berlin
Matrose
Beiträge: 25
Irgendwie macht es auf mich den Eindruck, als wäre ihnen nach der Erstellung des Laufwerkschachtes die Ideen ausgegangen zu sein :stupid: kein Frontluftfilter und die Vorderseite ansich mutet ja auch nicht grade sehr ansprechend an, sie wirkt billig jedenfalls kommt es auf den Bildern so rüber.
#4
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Registriert seit: 11.06.2011
Bremen
Kapitänleutnant
Beiträge: 1740
Für den kleinen Geldbeutel aufjedenfall mal was ansehnliches. Lüfter sind leicht ersetzbar und ansonsten hat man alles was man brauch. Find ich gut das man nicht nur den 100€ + Markt mit ständig neuen Gehäusen überflutet
#5
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Registriert seit: 10.05.2003
Hamburg
Stabsgefreiter
Beiträge: 290
5,3kg... wow... das wird qualitativ sicherlich etwas hermachen!
Güteklasse: Joghurtbecher
#6
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Registriert seit: 16.01.2005
HH\Wandsbek\Hinschenfelde
Korvettenkapitän
Beiträge: 2076
Nomadd, No comment..
Wir reden hier von einem 40€ gehäuse und dass es USB3 hat ist schon was wert. Natürlich ist das Blech dünn aber wir leben nichtmehr in Zeiten des CS601 . Im Vergleich zum Asgard oder ähnlichen unter 50€ Modellen, weiss es durchaus zu gefallen.. Man muss halt Seine Ansprüche in dieser Preisklasse kleiner halten, aber solche Sprüche sind einfach nur daneben
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