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Test: Fractal Design Arc - Understatement Deluxe? - Äußeres Erscheinungsbild (1)

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Seite 2: Äußeres Erscheinungsbild (1)

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Das Arc bietet ein homogenes Design, das vor allem von der seitlich abgerundeten Front bestimmt wird. Der stattliche Midi-Tower kommt ganz in Schwarz daher und macht auf den ersten Blick einen eleganten, dabei aber unaufdringlichen Eindruck.

Laut Auskunft von Fractal Design soll das leicht wellige Mesh im Deckel unseres Testsamples bei der Verkaufsversion durch ein glattes Mesh ersetzt werden.

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Die Front weist die Optik von gebürstetem Aluminium auf - aber auch nur die Optik. Praktisch besteht die Front aus Kunststoff, deren Oberfläche ein Alu-Look verpasst wurde. Aus der Distanz entlarvt man das Imitat bei flüchtigem Betrachten nicht leicht als solches. Bei näherer Betrachtung wird jedoch sehr schnell deutlich, dass es sich eben doch nur um Kunststoff handelt.

Der Firmenschriftzug wurde im oberen Bereich der Front relativ groß eingeprägt. Darunter haben zwei 5,25-Zoll-Einschübe ihren Platz gefunden. Ein Einschub kann per vorhandenem Adapter und der beiliegenden Blende auch für ein externes 3,5-Zoll-Laufwerk genutzt werden.

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Nimmt man die durch dünne Kunststoffnasen gehaltene Front ab, kann der direkt an der Front befestigte 140-mm-Frontlüfter in Augenschein genommen werden. Dieser Lüfter kühlt den oberen Festplattenkäfig. Optional kann ein zweiter Lüfter gleicher Größe vor dem unteren Käfig montiert werden. Zwischen dem von außen sichtbaren Mesh-Element und den Lüftern wurde ein feinmaschiger Staubfilter untergebracht.

Die drei im Arc verbauten Lüfter haben einen Durchmesser von 140 mm. Sie können alle mit der mitgelieferten 3-Kanal-Lüftersteuerung geregelt werden. Das ist eine sehr angenehme Lösung. Die Lüfter sind zwar auch auf voller Umdrehungszahl nicht unverhältnismäßig laut, regelt man sie herunter, reduziert sich die Geräuschkulisse jedoch noch deutlich. Je nach Anwendungsprofil kann die Lüftergeschwindigkeit in einem relativ breiten Spektrum angepasst werden, ohne dass der Kauf einer zusätzlichen Lüftersteuerung nötig wäre. Etwas unpraktisch ist nur, dass die Steuerung in einer Slotblende montiert wird. Man muss also jedes Mal hinter das Gehäuse greifen, um die Lüfterdrehzahl anzupassen

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Im linken Seitenteil lässt sich bei Bedarf ein 140- oder 180-mm-Lüfter montieren, der allerdings ohne Staubfilter auskommen muss.

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Beide Seitenteile werden mit je zwei Rändelschrauben fixiert. Eine großzügig gestaltete Griffmulde erleichtert das Abnehmen der Seitenteile.

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Beim Deckel des Arc setzt sich die Optik der Front fort, denn hier kommt ebenfalls ein großmaschiges Mesh-Element mit darunter befindlichem Staubfilter zum Einsatz. Damit kann das Gehäuse bis zu drei 120- oder 140-mm-Lüfter im Deckel aufnehmen. Ein 140-mm-Modell ist bereits vormontiert. Alternativ lässt sich im Deckel jedoch ein 120-mm-Dual-Radiator mit bis zu 60 mm Dicke verbauen. Wasserkühlungsnutzer kommen also ebenfalls auf ihre Kosten.

Auf dem schmalen verbliebenen Streifen an der Vorderseite hat Fractal Design Bedienschalter mit integrierten Status-LEDs und das I/O-Panel platziert. Anders als bei vergleichbaren Modellen des schwedischen Unternehmens wie dem Define R3 oder dem Budget-Modell Core 3000 kann das Arc bereits einen USB 3.0-Port vorweisen, der am entsprechenden Mainboard-Header anzuschließen ist. Daneben gibt es noch zwei USB 2.0-Anschlüsse und Audiobuchsen.