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Tt eSPORTS Black FP im Test - Gamingmaus mit Fingerabdruck

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Seite 1: Tt eSPORTS Black FP im Test - Gamingmaus mit Fingerabdruck

Tt eSPORTS Black FPWie kann der PC möglichst natürlich gesichert werden? Tt eSPORTS will die Frage mit der Black FP beantworten, einer Gamermaus mit integriertem Fingerabdruckleser. Im Test gehen wir der Frage nach, was die Synaptics IronVeil-Technologie im Hintergrund taugt. Daneben interessiert uns natürlich auch, ob die Black FP beim Spielen überzeugen kann. 

Thermaltakes Gaming-Label Tt eSPORTS bietet unterschiedlichste Produkte für Spieler an. Neben Mäusen, Tastaturen und Headsets gehörten dazu unter anderem auch spezielle Gaming-Stühle. Die Black FP fällt dabei aber doch besonders auf. Sie ist im Kern zwar eine Gaming-Maus mit Avago-Lasersensor, bietet aber zusätzlich einen Synaptics-Fingerabdruckleser an der Seite. Dabei ist die Maus keine komplette Neuentwicklung - sie basiert auf der Black V2 und teilt auch weitgehend die Spezifikationen dieses Modells.   

Neben dem Avago ADNS-9500 mit 5.700 DPI gehören dazu Omron-Switches für die Haupttasten, zusätzliche Daumen- und Topcover-Tasten, eine rote Beleuchtung mit zwei Zonen, eine DPI-Stufenanzeige und ein Gewichtssystem. Für Anpassungen steht eine spezielle Software zur Verfügung. Besonderes Merkmal der Black FP ist darüber hinaus aber der Fingerabdruckleser an der rechten Seite der Maus. Thermaltake setzt auf Synaptics IronVeil-Technologie. Dadurch kann der Fingerabdruckleser nicht nur für die Sicherung von Windows, sondern auch für den Zugang zu Internetseiten und zur Verschlüsselung von lokalen Dateien und Ordnern genutzt werden. Um den vollen Fingerabdruckleser voll nutzen zu können, ist allerdings die Installation einer zweiten Software nötig. Dieses "Security Center" läuft nur unter Windows 10.   

Die IronVeil-Technologie schlägt sich im Kaufpreis der Black FP nieder. Während die Black V2 ohne Fingerabdruckleser eine US-UVP von 49,99 Dollar hat, liegt die UVP für die Black FP bei 59,99 Dollar. In Deutschland ist die Black V2 für rund 40 Euro zu haben. Die noch nicht gelistete Black FP könnte entsprechend um die 50 Euro kosten. 

Ausgeliefert wird die Black FP im schicken Karton. Die Front lässt sich einfach öffnen und gibt schon einmal den Blick auf die Maus frei. Wird die Maus aus dem Karton geholt, fällt als erstes ein deutlicher, chemischer Geruch auf, der auch innerhalb des Testzeitraums nicht ganz verfliegen wollte. Das gleiche Problem hatten wir auch schon mit der Tt eSPORTS Level 10 M Advanced

Im Lieferumfang findet man neben der Maus eine Anleitung, die Garantiehinweise und zwei Tt eSPORTS-Sticker. 

  Tt eSPORTS Black FP
Sensortyp:
Avago ADNS-9500
Auflösung:
100 bis 5.700 DPI
Beschleunigung:
max. 30 g
Abtastgeschwindigkeit:
bis zu 150 ips (3,81 m/s)
Switches:

Haupttasten: Omron

Zusätzliche Tasten:
2 = Daumen; 2 = Topcover
Design

ergonomisches Design für Rechtshänder

Gleitfüße:
vier
Kabel:
1,8 Meter, ummantelt
Abmessungen:
121 x 69 x 41 mm (L x B x H)
Gewicht:
85 g ohne Gewichtssystem, bis zu 112 g mit Gewichten und Gewichtshalter
Preis:
59,99 Dollar (US-UVP)
 

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Kommentare (4)

#1
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Registriert seit: 06.03.2014
Münchner Süden
Hauptgefreiter
Beiträge: 133
Ich finde diesen Trend zu immer mehr Produkten, die Fingerprints abfragt sehr bedenklich. Was soll mir das als "Normal- User" bringen? Mehr Sicherheit in einer Gaming- Maus untergebracht? Sorry, aber das ist mir zu hoch. Der "Fingerprint" von mir macht mich absolut eindeutig erkennbar. Für alle Zeiten. Seid's mir nicht böse, aber das ist so ziemlich das letzte in der digitalen Welt, dass ich hergeben möchte, nur um es in Verbindung mit einer Maus nutzen zu können. Was passiert mit diesem "Fingerprint", wenn der ersteinmal auf irgendwelchen Servern gespeichert ist, die sich meiner Kontrolle entziehen? Aber, wie gesagt, man verzeihe mir diesen meinen "Alu- Hut". ;)
#2
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Europäische Union - Bairischer Sprachraum
Kapitänleutnant
Beiträge: 1551
Ich bin derselben Meinung, zusätzlich dazu sollte man erwähnen dass diese Daten garantiert weiterverkauft werden, auch wenn es keine andere Firma kaufen "darf" wird es sich garantiert der US Staat unterm Nagel reißen, unter dem Deckmantel der Sicherheit, Sir Demenica das hat nichts mit Alu Hut zu tun, das wollen dir nur die einfältigen einreden, erst heute ist sowas in der Art wieder publik geworden : https://www.computerbase.de/2016-10/ueberwachung-at-t-verkauft-nutzerdaten/
#3
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Flottillenadmiral
Beiträge: 4800
Wenn du nicht willst das der US-Staat deinen Fingerabdruck hat, darfst du in viele viele Länder nicht mehr reisen. Oder warst du bereits in den USA, dann hat er ihn sowieso schon.
Wobei es vlt auch schon reicht einfach nur einen Reisepass zu beantragen, da ist er ja drauf und vlt reicht das schon ;)
#4
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Registriert seit: 06.03.2014
Münchner Süden
Hauptgefreiter
Beiträge: 133
@III: Mein Satz zum Alu-Hut war auch ironisch gemeint. Manchmal kommt man sich vor, wie in einer dieser Kampfszenen aus dem Film "Matrix". Diese Szenen, in denen Neo gegen unzählige Gegner kämpft und es nimmt und nimmz kein Ende. Ständig wird unsere Privatsphäre von allen möglichen Stellen aus angegriffen. VDS, aktuell diskutierte intelligente Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen, nahezu unstillbarer Hunger/ Gier nach unseren Daten durch die Wirtschaft. Der Staat verhökert unsere Daten über die Einwohnermeldeämter ohne das wir gefragt werden. Diskussionen über einen Eingriff in den Bargeldverkehr (an dessen Ende dann, klar, nicht heute oder morgen, aber dennoch die Abschaffung des Bargeldes steht- noch mehr Überwachung); RFID in der Kleidung, etc. Es gleicht einem Hochseilakt, wenn man seine Datenspur so dünn, wie möglich halten will. Und das an jedem Tag. Und dabei rede ich nicht von Datenkraken, wie facebook. Denn bei dessen Nutzen ist es absolut offensichtlich, dass man diese Leistungen nicht in Euros und Cent, sondern mit seinen Daten bezahlt. Aber whatsapp, z.B. Ich nutze es nicht. Ebenso wenig wie facebook. Trotzdem haben sie meine Daten (Vorname, Nachname, Anschrift, Telefonnummer und Mail- Adresse). Und warum? Weil irgendwelche Leute in meinem Umfeld diese Daten in ihrem Smartphone haben und whatsapp nutzen. Und mit der Nutzung haben sie eingewilligt, dass whatsapp Zugriff auf die Kontaktdaten hat und diese nutzen darf. Ich, als "Eigentümer" dieser Daten muss das ungefragt in Kauf nehmen. Und warum? "Boah! is doch voll cool. Ich muss zum simsen nix mehr zahlen..." Äh, ja?!? Ich auch nicht, ist in meinem Vertrag mit drin. Ne allnetflat, incl. SMS/MMS kostet etwa nen Fünfer mehr im Monat. Klar, sind auch 60 Euro im Jahr. Aber ich verhökere nicht ungefragt die Daten anderer Leute. Sorry, aber ist doch zum :kotz:

@ExXon: Ich habe Verwandte in den USA. Es ist ein großartiges Urlaubsland. Unglaublich dort von den Landschaften und Sehenswürdigkeiten her. Aber seit man nur noch unter Abgabe der Fingerabdrücke, etc. einreisen darf, habe ich keinen Fuss mehr auf us- amerikanischen Boden gesetzt. Und ich werde mir auch keinen Reisepass holen solange der Fingerabruck nicht auch auf dem Perso Pflicht wird. Ich bin jetzt Ende 40 und mein Leben reicht nicht aus um die Länder der EU mit all ihren Sehenswürdigkeiten gesehen zu haben.

btt: Kann mir irgend jemand den Sinn eines solchen Sensor in einer Maus, die ja eher für Privathaushalte gedacht ist, nennen? Sensible Daten, die ich vor unbefugtem Zugriff sichern möchte kann ich auch anders sichern. Dazu muss ich nicht einen Teil meiner biometrischen Daten einer Software anvertrauen, deren Nutzung das Akzeptieren von AGB's bedingt, die länger sind als das Münchner Telefonbuch und in denen dann mit Sicherheit irgendwo ein Passus steckt, der dem Softwarehersteller erlaubt den Fingerprint auf seinen Servern zu speichern. Im geschäftlichen Bereich mag das an der einen oder anderen Stelle vllt. noch Sinn machen. Aber dort wird man mit Sicherheit keine Gamer- Mäuse einsetzen.
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