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Test: Corsair HS1 Headset - Einstand im Audio-Sektor

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Seite 1: Test: Corsair HS1 Headset - Einstand im Audio-Sektor

corsair_hs1_teaserEin Speicherhersteller auf dem Weg zum Vollsortimenter. So könnte man die Entwicklung des Corsair-Produkt-Sortiments in den vergangenen Jahren bezeichnen. Nachdem bereits der Gehäuse- und nun auch Luftkühler-Markt in Angriff genommen wurden, steht nun ein völlig neues Gebiet auf dem Programm: der Audio-Sektor. Das Erstlingswerk stellt das Gaming-Headset HS1 dar, das mit einer integrierten Soundkarte und Dolby-Headphone-Funktionalität den Markt aufmischen möchte. Wir sind gespannt, ob das Vorhaben gelingt.

Im Grunde genommen war es ein logischer Schritt für Corsair das Produktportfolio nach und nach zu erweitern. Der Speichermarkt ist preislich schon lange nicht mehr das, was er einmal war und der Konkurrenzdruck hoch. Während eine Erweiterung um SSDs naheliegend erscheint, wurde das Portfolio zudem um zahlreiche Produkte des Bereichs „Kühlung und Gehäuse“ erweitert. So gelang es Corsair mit Bravour sich einen Namen in der Netzteil-Ecke zu machen und zunächst Wasser- etwas später nun auch Luftkühler in sein Sortiment aufzunehmen. Ebenso wurden bereits drei Gehäuse präsentiert.

Nun versucht sich Corsair aber an einem gänzlich neuen Bereich: Audioequipment. Den Start macht das Gaming-Headset HS1, das für rund 90 Euro zu haben ist. Sorgen um eine Soundkarte muss man sich zu diesem Preis nicht machen, denn Corsair bietet das HS1 als reine UBS-Lösung an. Der genutzte Soundchip stammt von C-Media und lässt eine solide Klangqualität erhoffen.

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Corsair setzt beim HS1 auf 50-mm-Treiber (die meisten Headsets spielen hier in der 40-mm-Klasse) und gibt einen Frequenzbereich von 20 Hz bis 20 kHz an. Die Impedanz wird mit 32 Ohm angegeben, ein Kopfhörerverstärker fällt aufgrund der USB-Schnittstelle aber ohnehin flach. Der Wirkungsgrad wird mit 92 dB angegeben. Das genutzte Mikrofon kann einen Frequenzgang von 200 Hz bis 10 kHz vorweisen, was für Voice-Chats vollkommen ausreichend ist.

Zunächst möchten wir uns das Headset aber im Detail anschauen.