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Vergleich: Speicherkits mit 1866 MHz

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Seite 1: Vergleich: Speicherkits mit 1866 MHz

1866 klein 2In unserem letzten Vergleich haben wir Arbeitsspeicher mit 1600 MHz getestet, der typischen Taktrate für Ivy-Bridge-CPUs. Dieses Mal haben wir uns vier Kits mit einem effektiven Takt von 1866 MHz herausgesucht, um sie zu vergleichen. Speicher mit dieser Frequenz sind bei unseren Usern recht häufig anzutreffen, da sie kaum mehr kosten als die 1600er Kits und dabei etwas schneller sind. Durch einfaches Umstellen im BIOS ist der höhere Takt bei jeder CPU schnell zu erreichen. Dem Test stellen sich dabei die vier Hersteller GeIL, G.Skill, Kingston und Patriot.

Neben dem Takt eint unsere Samples ihre Größe von 16 GB Kapazität. Die drei Hersteller GeIL, G.Skill und Patriot stellten uns hierbei Module mit einer Kapazität von acht Gigabyte zur Verfügung, kommen also mit zwei Modulen pro Kit aus. Das Kingston-Sample hingegen setzt auf vier Module mit jeweils vier Gigabyte Kapazität. Auch bei den Latenzen bildet das Kingston-Kit eine Ausnahme, wartet man hier mit einer Latenz von CL 9 auf, wohingegen die Konkurrenz Kits mit einer Latenz von CL 10 an den Start schickt. Preislich bewegen wir uns in einer Spanne von 70 - 85 Euro:

Test-Rahmendaten
Takt 1866 MHz
Gesamtgröße 16 GB
Preisbereich  70 - 85 €

Neben diesen Gemeinsamkeiten gehen wir kurz in die Übersicht der Testprobanden:

HerstellerBezeichnungKapazitätSpannungPreis
GeIL GEL316GB1866C10DC 2x 8GB 1,5 V ab 84 €
G.Skill F3-1866C10D-16GAB 2x 8GB 1,5 V ab 70 €
Kingston KHX1866C9D3K4/16GX 4x 4GB 1,65 V ab 82 €
Patriot PVI316G186C0K 2x 8GB 1,5 V ab 85 €

G.Skill stellt demnach das günstigste Kit im Test, die anderen drei Kandidaten liegen eng zusammen. Normalerweise sind Kits mit vier Modulen in dieser Klasse etwas günstiger als ihre Konkurrenz mit zwei Modulen, jedoch erhält Kingston hier über den gleichen Preis den Bonus der oben erwähnten besseren Latenz. Man darf also gespannt sein, welches Kit sich die Führung sichern kann. 

 

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Kommentare (15)

#6
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Registriert seit: 06.03.2010
Stuttgart
Leutnant zur See
Beiträge: 1148
+1
#7
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Registriert seit: 08.09.2006

Bootsmann
Beiträge: 740
yo..wenn man ramlastig arbeitet, lieber viel und billig statt wenig guten find ich.
ganz wichtig: er muss gut aussehen :)
#8
Registriert seit: 19.11.2005
München
Matrose
Beiträge: 8
Mal eine Frage ganz anderer Art: Ist es immer noch so, dass man lieber zwei Module statt vier nehmen sollte (wegen Dualchannel, Übertacktbarkeit, etc.). Gab früher meines Wissens nach gewisse Nachteile wenn man alle vier Dimm-Slots voll machte!?!
#9
Registriert seit: 19.09.2008

Flottillenadmiral
Beiträge: 4408
Ich konnte da bisher keine Unterschiede feststellen, ob 2 oder 4 Module am Start sind.

Ich habe zur zeit das 2x8 Gb Ares-Kit. Das läuft bisher auch 1100Mhz mit 10-12-11-30-2T bei 1,55v.

1000Mhz mit 10-11-11-30-2T@1,5v reichen mir aber vollkommen aus.
#10
Registriert seit: 11.03.2007

Moderator/Redakteur
Beiträge: 13721
Kleine Anmerkung/Vorschlag für künftige Tests bzgl. des Kingston HyperX:

Zitat
Der Test mit erhöhter Spannung entfällt hier selbstverständlich, da wir von Haus aus schon bei 1,65 V Spannung unterwegs sind.


Wäre es nicht interessant zu sehen, wie sich das Kit mit 1,5V im direkten Vergleich zu den anderen Kits schlägt? So ist es doch ein "unfairer" Vortei da ganze 0,15V mehr anliegen und es durchaus möglich wäre dass die anderen Kits mit 1,65V auch 2400Mhz schaffen würden.

Die andern Kits wurden ja schließlich auch mit 1,65V getestet um zu sehen welche Taktraten damit noch möglich waren.

Nur so als kleiner Gedanke ;)
#11
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Stimmt!

Das wäre ein fairer Vergleich, so ist der Vergleich in dem Bereich "uninteressant" und wenig aussagekräftig.
Ansonsten guter Test.


Gruß

Heinrich
#12
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Registriert seit: 11.11.2004
Unser Basar
SuperModerator
Wahoo's Padawan
Beiträge: 18982
Zitat
und es durchaus möglich wäre dass die anderen Kits mit 1,65V auch 2400Mhz schaffen würden.


Es wurden alle Kits auch mit 1,65 V getestet. Bis auf die Patriot reagierte aber faktisch keins der getesteten Kits auf die 1,65 V Spannung. Steht aber so auch im Test drin.

Bei den Kingston auf 1,5 V runter zu gehen würde 0 Sinn machen. Die Kits sind vom Hersteller für 1,65 V ausgelegt, da würden wir sie bei 1,5 V künstlich beschneiden. Und das ist nicht der Sinn unseres Tests. Wir beschneiden nirgendwo künstlich, nur um zu sehen, ob es mit Handbremse eine Chance gegen Kits hat, die ohne Handbremse fahren. Was bitte wäre daran "fair" ? Und wo verliert der Test da an Aussagekraft ?
#13
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Registriert seit: 17.10.2005
Chemnitz
Moderator
Mr. San Diego
Bulldozer
Beiträge: 21590
Sind wahrscheinlich verschiedene ICs drunter, daher die Reaktionen auf erhöhte Spannungen.
#14
Registriert seit: 01.01.1970


Beiträge:
Hallo

Das hat mit "Handbremse" nichts zu tun. Es wäre aber von Interesse gewesen zu erfahren, ob der Betrieb bei dem getesteten Kingston Ram mit 1.5V möglich wäre und wie die Leistung dann aussieht. Nicht alle aktuellen CPU's sind für 1.65V Speicherspannung ausgelegt, selbst unter Einbezug des möglichen Toleranzwertes der Spannung nach oben hin nicht. Klar kann man dann sagen, kauf dir eben ein 1.5V Ram Kit und nicht den Kingston Speicher, aber aus der technischen Sichtweise heraus ist das trotzdem interessant, zumindest für manche hier. Von mir aus gesehen war das auch keine Kritik am Test an sich, der war gut, sondern nur eine Bemerkung zu einem Teilbereich.

Und ja, es gibt Ram, das Schlecht mit Spannung skaliert, egal ob mehr oder weniger Spannung anliegt oder eben auf eine bestimmte Spannung optimiert ist. Ist aber auch gut zu erfahren, welches Ram eben genau "so" reagiert, dies spielt ja auch eine gewisse Rolle bei der Kaufentscheidung meiner Meinung nach.


Gruß

Heinrich
#15
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Registriert seit: 05.09.2007

Moderatorin
Frauenbeauftragte
Beiträge: 10577
Die Patriot Intel Extreme Masters laufen bei mir mit 1600 MHz Cl9 (CR 1T) auf 1.35 V. Ob noch weniger geht habe ich aktuell noch nicht getestet. Nur falls sich Jemand für das Kit bzgl. Undervolting interessiert. :wink:
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