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Test: Patriot Viper 3 8 GB 2133 MHz Kit

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Seite 3: Patriot Viper 3 2133 im Praxistest

Mit den Daten und Eigenschaften im Hinterkopf wollen wir nun betrachten, wie sich der Speicher in der Praxis schlägt. Wie üblich zu Beginn erst einmal die kurze Auflistung unseres Testsystems:

  • Intel Core i7-3770
  • ASUS P8Z77-V Deluxe
  • ZOTAC Geforce GTX 470 
  • Seagate SATA HDD
  • SilverStone Strider 1000W
  • Windows 7 Professional 64-Bit

Wie immer gilt, dass die neuesten Treiber und Updates verwendet wurden. Außerdem wurden sämtliche Komponenten mit ihren Standardwerten betrieben, eine Übertaktung wurde im Test nur am Speicher und dort auch nur für die unten angegebenen Tests vorgenommen.

Bevor wir zur Leistungsmessung kommen, wollten wir natürlich wissen, was unser Testsample an Übertaktung verträgt. Für diese Tests wurden nur der Speichertakt im Rahmen der Vorgabe durch den Prozessor, die Latenzen und/oder die Betriebsspannung angepasst. Tiefergreifende Änderungen an den Subtimings des Speichers oder ähnliche Anpassungen wurden nicht vorgenommen. Die Angaben entsprechend immer den maximal möglichen Settings der jeweiligen Stufe: 

Übertaktungswerte bei 1,5 V
TaktfrequenzLatenz
1600 MHz CL 8-8-8-21 1T
2133 MHz CL 10-11-10-27 1T
2200 MHz CL 10-11-11-27 2T
2400 MHz CL 11-13-12-27 2T

Diese Werte sehen an sich schon sehr gut aus, besonders wenn man bedenkt, dass alles ohne eine Spannungserhöhung erreicht wurde. Die Latenzen bei 1600 MHz werden bei uns nicht niedriger getestet, da es zu einem Abfall des Speicherdurchsatzes kommt und damit für die Leistungssteigerung hinfällig wäre. Dass die effektiven 2400 MHz mit dieser Spannung erreicht werden, ist einmalig bei den bisherigen Tests auf unserer Ivy-Bridge-Plattform und gibt damit sogar ausgewiesenen 2400-MHz-Kits Paroli, wo nur einige wenige Exemplare mit dieser Spannung erhältlich sind.

Mit diesen guten Vorwerten geht es direkt über zum Test mit erhöhter Spannung. Hier wurden die Latenzen nur noch einmal für den Standtakt durchgemessen und danach überprüft, inwieweit sich der Takt noch anheben lässt:

Übertaktungswerte bei 1,65 V
TaktfrequenzLatenz
2133 Mhz CL 11-12-11-22 2T
2600 MHz CL 12-14-14-32 2T
2666 MHz CL 12-14-14-37 3T

Auch hier zeigt das Kit wieder beeindruckende Werte, die 2666 MHz sind bisheriger Spitzenwert unserer Tests, wobei auch die Latenzen in vertretbaren Rahmen bleiben. Die 2800 MHz konnten wir leider auch durch weitere Anpassung nicht erreichen, da das Kit eine kleine Besonderheit lieferte: Sobald wir die Latenzwerte auf CL 13-x-x-x anhoben, quittierte der Rechner dies mit Startverweigerung. Dies war nicht nur auf 2800 MHz der Fall, sondern war auch auf allen anderen Taktfrequenzen reproduzierbar. Vermutlich sind die Subtimings des Speichers so eingestellt, dass ein stabiler Betrieb auf CL 13 nicht möglich ist oder das Mainboard selber hat ein Problem damit. Für Hardcore-Übertakter könnte hier aber unter Umständen noch mehr zu holen sein.

Kommen wir zur Leistungsbetrachtung:

Speicherdurchsatz ermittelt mit SiSoft Sandra

Vergleicht man die erreichten Werte mit unseren letzten Tests, so liegt das Viper 3 bei 2133 MHz am unteren Leistungsrand. Der Grund hierfür ist die schon erwähnte, schlechte Command Rate von 3T. Eine Verkürzung auf 2T hebt das Kit sofort in einen Bereich, in welchem sich auch die Konkurrenz tummelt. Bei 2400 MHz liegt man durch die angepassten Latenzen im sehr guten Bereich. Auf jeden Fall sollte man aber die Command Rate im BIOS separat einstellen. 

Bei Werten über 2400 MHz schlägt wieder der bekannte Effekt zu, welcher die Speicherdurchsatzraten absinken lässt. Die Ursache liegt vermutlich bei den Subtimings in Verbindung mit Intels Ivy-Bridge-Prozessoren. Die Viper 3 fallen hierbei aber nur um knapp 3-5 Prozent bei 2600 MHz ab, wohingegen die Samples des Viper Xtreme oder des Kingstons-Kits aus dem letzten Test hier einen Abfall von 10-15 Prozent und mehr zeigen. Auch hier also wieder ein Hinweis darauf, dass Patriot relativ scharfe Subtimings einprogrammiert hat, was dem Speicher hier hilft.

 

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Kommentare (20)

#11
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Kapitän zur See
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Vielleicht einfach inkompatibel? Mobo und Ram? UEFI ist 1.90 ab 1.80 hat Asrock den 2133er eingepflegt.
#12
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Nehr'esham
Kapitän zur See
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Zeig doch mal die für 1866/2133 eingestellten Timings (bei 1600er Takt mit Aida64 auslesen).
#13
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Wahoo's Padawan
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Haste auf die Spannung/Latenzen geachtet `? Mal von Hand eingestellt und nicht per Auto ?
#14
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Kapitän zur See
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So jetzt gehts. Lag wahrscheinlich an der Auto Einstellung für die Spannung. Mit fest eingestellten 1,5 Volt keine Probleme.
#15
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Kapitän zur See
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hmmm... also ich komme mit Standard Latenzen @ 2T nich auf 20Gb/s beim Durchsatz. Liegt das an meinem Chipsatz oder am FX?
#16
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Wahoo's Padawan
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Das kann durchaus am Speichercontroller liegen, sind ja nun 2 unterschiedliche Plattformen.
#17
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Mond
Flottillenadmiral
Beiträge: 5230
@k3im: geht 1t nicht? 1t ist doch gerade einer der vorteile von ddr3 bezogen auf den datendurchsatz. ich hatte noch kein ram kit, bei diesem das selbst bei starken belastungen nicht möglich war. 2t suckt schon etwas aber 3t, kopfschüttel. oft liegt es auch an der plattform was möglich ist. :D
#18
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Kapitän zur See
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Auf 1T geht der Durchsatz auf 10 GB/s runter :haha: Bei 10-11-10-27 2T performt er minimal schlechter, kann aber auch einfach an zwei verschiedenen Läufen liegen.
#19
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Wahoo's Padawan
Beiträge: 19218
Absacken um 10 GB/s ? Das sollte so nicht sein :D
Der Unterschied zwischen 1T und 2T ist zwar geringeer als zwischen 2T und 3T, sollte aber zumindest da sein :D
#20
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Kapitän zur See
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Was soll ich sagen. Oben Stock. Mitte 10-11-10-27 unten mit 1T. Gut es sind dann doch 11 und nich 10 aber schleeeecht isses trotzdem :) :vrizz:

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