Kurztest: Libratone Lounge - High-End AirPlay-Lautsprecher mit toller Optik

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Seite 1: Kurztest: Libratone Lounge - High-End AirPlay-Lautsprecher mit toller Optik

libratone lounge_teaser_kleinLibratone möchte mit seiner Lounge-Soundbar besonders hochwertige AirPlay-Lautsprecher im Programm haben, die nicht nur gut klingen sollen, sondern darüber hinaus auch noch extrem stylish daherkommen und den namensgebenden Lounge-Charakter ins Wohn- oder Arbeitszimmer transportieren sollen. Ob das Vorhaben wirklich gelingt, klären wir in unserem Kurztest.

Apple hat mit AirPlay einen praktischen, einfach zu nutzenden Weg etabliert, um Musik über das WLAN an Verstärker oder aktive Lautsprecher zu senden. Als Quelle können dabei sowohl ein iPhone oder iPad als auch ein Rechner samt iTunes dienen – einzig die Möglichkeit, Daten direkt vom NAS an AirPlay-Speaker weiterzureichen, funktioniert nicht. Wer eine solche Möglichkeit nutzen möchte, muss beispielsweise auf das Sonos-System zurückgreifen, das uns bereits in mehreren Tests überzeugen konnte. Soll es aber möglichst einfach und am besten Plug and Play sein, dann ist ein AirPlay-Setup sicherlich die einfachste und schnellste Möglichkeit, Musik drahtlos in das Wohnzimmer zu streamen.

Bei Libratone handelt es sich um eine noch recht junge dänische Firma, die sich drei Schlagwörter auf die Fahnen geschrieben hat: Design, Klang und WiFi. Dass sich eine solche Ausrichtung natürlich bestens für ein AirPlay-Setup anbietet, versteht sich von selbst. Aktuell umfasst das Portfolio der Dänen drei Lautsprecher. Neben dem Top-Produkt, den im Test befindlichen Libratone Lounge, gibt es noch die beiden wesentlich kleineren Lösungen Libratone Beat und Libratone Live. Beim grundlegenden Design sind sich alle drei Probanden aber recht ähnlich. Preislich landet man beim Libratone Lounge mit rund 1300 Euro in der absoluten Oberklasse für ein AirPlay-System. Um wirklich überzeugen zu können, wird also alles stimmen müssen, ein gutes Aussehen allein reicht da nicht mehr.

Zunächst erst einmal ein Überblick über die technischen Daten unseres Testkandidaten:

Libratone Lounge
Hochtöner 2x Bändchenhochtöner
Mitteltöner 2x 4 Zoll
Tieftöner 1x 10 Zoll
Verstärker - Hochtöner 2x 25 Watt
Verstärker - Mitteltöner 2x 25 Watt
Verstärker - Tieftöner 1x 50 Watt
Anschlüsse AirPlay, 1x 3,5 mm Klinke
Abmessungen 100 x 22 x 12 cm
Preis 1299 Euro

 

 

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Kommentare (7)

#1
customavatars/avatar132350_1.gif
Registriert seit: 30.03.2010
Hamburg
Flottillenadmiral
Beiträge: 4177
Interessante Lautsprecher, warum denn nicht sollte man das nötige Kleingeld besitzen.

Was mich interessieren würde, mein 2.1 System besitzt im Standby ein wahrzunehmendes Grundrauschen bei stabilen 15 Watt Verbrauch. Ist so eins auch bei dem Gerät zu hören?
#2
Registriert seit: 14.06.2010
Oldenburg
Gefreiter
Beiträge: 59
Tut mir leid aber so ein Kurztest ist bei dieser Preisklasse absolut unangemessen!

Ich würde, ohne das ich die Soundbar selbst mal gehört hätte, durchs Lesen dieses Kurztests zu einem anderen Ergebnis kommen.

Da wären zu bemängeln:

- Kein Dock-Connector! Sorry, made for iPhone ist das nicht
- Als optionaler Eingang nur Klinke, auch wenn wenigstens mit mini Toslink.
- Achja. 15W Standby-Verbrauch? Auch mit schaltbarer Steckdose nicht zumutbar.

Nur mal als Vergleich:

B&W Zeppelin Air

- Airplay
- Dock-Connector
- USB
- Klinke mit mini Toslink
- RJ45-Buchse!
- 150W RMS
- 599€ UVP

Ein Libratone Lounge muss sich in seiner Preisklasse mit einem Genevalab L messen, und dagegen stinkt es ziemlich sicher total ab.


Ich selbst besitze ein Zeppelin Air und für unterwegs eine TDK 2 Speaker BOOMBOX. Für mich gibts es für iDevices außer diesen nur drei Alternativen:
Philips Fidelio Soundsphere ,Genevalab XXL und für den Strand Harman/Kardon GO + PLAY II.
#3
customavatars/avatar112007_1.gif
Registriert seit: 13.04.2009
Ludwigsburg (BW)
Hauptgefreiter
Beiträge: 148
Als schön Dock gäbe es auch noch die BeoSound 8 von Bang&Olufsen, welche nach meinem Geschmack viel wertiger aussieht und sogar noch 300€ billiger ist.
#4
Registriert seit: 27.02.2012

Gefreiter
Beiträge: 55
*klugzuscheiß an*

Das sind keine "Bändchenhochtöner" sondern "Air Motion Transformer" (AMT)
#5
customavatars/avatar131785_1.gif
Registriert seit: 21.03.2010

Gefreiter
Beiträge: 39
Hannarch, du nimmst mir die Worte aus dem Mund. AMT, die Creme de´la Creme des Hochtönerbaus! Ich frage mich welcher das sein könnte. Kein Mundorf, kein ESS, kein beyma... von der Größe her ähnlich wie die von Adam aber die Schlitze passen nicht. hmm... Vermutlich arbeitet der HT als Dipol. Hier zu sehen bei Libratone Live: http://cdn0.sbnation.com/entry_photo_images/2156260/007-Libratone-Live-Lounge-review-07-07-0346-TIMN-3_gallery_post.jpg

Der Mitteltöner ist subjektiv betrachtet auf höhe der Zeit, großzügig hinterlüftete Zentrierspinne, evtl. teurer Neodymantrieb. Der Mitteltöner läuft auch nach dem Dipol-Prinzip jedoch mit 90°-Umlenkung. Kann man nur hoffen das die Kammerresonanz kontrolliert wurde. Das Abstrahlverhalten zu den Seiten dürfte jedoch eine mittlere Katastrophe darstellen. Bei Diffusschall ist das aber unkritisch. Seitenansicht: http://cdn3.sbnation.com/entry_photo_images/2156680/016-Libratone-Live-Lounge-review-07-07-0354-TIMN-1_gallery_post.jpg

#6
Registriert seit: 27.02.2012

Gefreiter
Beiträge: 55
Der Hochtöner könnte auch z.B. von Elac zugekauft sein, das ist schwer zu erkennen...
Ganz sicher arbeitet er aber nicht als Dipol; schließlich ist er zusammen mit dem Tief-Mitteltöner in einer gemeinsamen Kammer und dessen Schalldruck würde ihn sonst zerfetzen, zumindest aber erhebliche Verzerrungen provozieren!
#7
customavatars/avatar131785_1.gif
Registriert seit: 21.03.2010

Gefreiter
Beiträge: 39
Du siehst auf dem letzten Foto schon das hier kein Gehäuse geöffnet wurde sondern lediglich der Bespannrahmen abgenommen wurde. Die beiden Löcher sind zum einklipsen des Rahmens. Bei genauem hinsehen erkennt man das hinter dem HT und TMT ein schräges Brett angebracht wurde um den Schall um ca. 90° zu den Seiten zu reflektieren. (Siehe Schaumstoff)
Bei einer in dieser Chassisgröße üblichen Trennfrequenz und unter berücksichtigung des Dipolabfalls, bedingt durch den akustischen Kurzschluss kann hier kaum von nennenswerten Drücken wie z.B bei Subwoofern gesprochen werden. Bei Dipolen ist alles ein bischen anders ;) Wobei das Lounge eigentlich eher eine besondere Form eines Kardioids darstellt...
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