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Samsung und Globalfoundries fertigen Apples A9-SoC gemeinsam

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apple logoWährend es selbst in Hinblick auf das iPhone 6 sowie die kommende iPad-Generation keine offiziellen Aussagen gibt, wagt das taiwanische IT-Blatt DigiTimes einen Ausblick auf die Modelle des kommenden Jahres. Denn wie man aus Branchenkreisen erfahren haben will, hat Apple den ersten Zuschlag für die Produktion des A9-SoCs erteilt.

Zumindest einen Teil des Bedarfs soll Langzeitpartner Samsung gemeinsam mit Globalfoundries liefern, die Rede ist dabei von in 14 nm gefertigten Chips. Als Produktionsstandort gilt Samsungs Fab 8 im Bundesstaat New York, das aktuelle Modell A7 wird hingegen in Texas hergestellt. Einzelheiten bezüglich des SoCs nennt die Quelle nicht, der Start der Produktion soll jedoch erst Ende 2014 erfolgen; die Serienfertigung wird nicht vor Anfang 2015 erwartet.

Sollte der Bericht zutreffend sein, wäre die Vergabe des restlichen Volumens weiterhin offen. Als sicher gilt, dass TSMC ebenfalls ein Angebot abgegeben hat, die Rede ist hier jedoch von 16-nm-SoCs, die trotz abweichender Strukturbreiten die Anforderungen Apples erfüllen sollen. Ebenfalls seit geraumer Zeit als Kandidat gehandelt wird Intel. Ein möglicher Vorteil für TSMC: Das taiwanische Unternehmen fertigt - wie auch Samsung - den aktuell im iPhone 5s verbauten SoC A7. Dieser gilt als Grundlage für den Nachfolger A8, der sich im wesentlichen durch ein höhere Effizienz auszeichnen soll - ein deutliches Leistungsplus wird nicht erwartet.

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Kommentare (23)

#14
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Zitat Gemetzel;22376541
1. Da wird keiner mit gestärkt oder geschwächt. Hallo Samsung ist kein Wald und Wiesen Hersteller. Da interessiert es keinen, wer die Chips kauft, selbst diese Sparte wird die eigenen Chips an die "SmartPhone Sparte von Samsung " verkaufen" Das ist ein Großkonzern...


Apple macht 80% von Samsungs Foundry-Geschäft aus.
Die Smartphone-Sparte wird das nicht ausgleichen, die kaufen schließlich nicht von ungefähr lieber SoCs von Qualcomm als die ihrer Schwestersparte.
Du brauchst nicht "verkaufen" zu schreiben, die eine Sparte kauft tatsächlich bei der anderen. Das ist in allen Großkonzernen so.
#15
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Fregattenkapitän
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Also das ist mal sicher nicht wahr :D. Samsung Foundrygeschäft ist immer noch zum Löwenanteil DRAM und Flashspeicher ;). Apple ist nur ein kleiner Teil der Fertigung.
#16
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Zitat h!dden;22375732
Tja, bischen blöd wenn man vieles von anderen Firmen beziehen muss und Samsung/LG ja durchaus direkte Konkurrenten sind. Hier hätte man langfristig sicher besser planen können, es gibt schließlich auch genug anderen Hersteller für Displays, Speicher, SoCs usw. Aber das war den Kostenrechnern bei Apple wohl zu teuer. Ob die Abhängigkeit eines Hauptkonkurrenten der bessere Weg ist darf stark angezweifelt werden.

Du verwechselt da was. Apple hat praktisch neue Aufträge an andere Produzenten gegeben. Apple beendet die fast komplette Abhängigkeit zu Samsung. Zudem kannst du doch nicht einfach mal so ins Blaue irgendwelche Theorien, die deinem Bauch entsprungen sind, in den Raum würfeln.
Kennst du die Verträge die Apple mit Samsung gemacht hat, bezüglich der Chip Fertigung?

Zum Thema
Für mich deswegen interessant, weil GloFo dabei ist. Dadurch phantasiere ich mir zusammen, dass AMD dadurch irgendwie profitieren kann. Mehr Einnahmen für GloFo. Dadurch mehr Entwicklung in die Fertigung und somit schnellere Zugang für AMD. Damit könnte der große Intel Fertigungsvorteil verringert werden. Zudem sind wir doch eh schon an einem Punkt angelangt bei der Fertigung, die ins stocken geraten wird. AMD könnte also den Intel Vorsprung sogar einholen.
Apple ist auch ein Name, der nicht nur viel Geld den Menschen aus der Tasche ziehen kann und diese Menschen bedanken sich sogar noch dafür, sondern wer für Apple produzieren darf und oder Produkte liefert, der wird auch von anderen Produzenten bei Auftragsvergabe im Blickwinkel sein. Apple hat auch tolle Produkte, Apple wird gekauft, also auch stabile Zahlen für die Produzenten.

Es sieht doch gut aus für AMD.
#17
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Fregattenkapitän
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Na ja, ich weiss nicht, ob AMD direkt profitieren kann. AMD könnte auch einen fdSOI-Prozess nutzen, das hätte dann höchstens einen Sekundäreinfluss.
Lt.AMDs Planung wird erst mal mit großer Wahrscheinlichkeit der GloFo 20nm LPM-Prozess für einen Mullins-Shrink, Seattle-Shrink und wahrscheinlich einem ultramobil-Grafikchip nutzen. Diese Produkte müssten in Singapur vom Band laufen dann.

Apple beendet die Abhängigkeit von Samsung dadurch, dass man bei GloFo produzieren lässt. Aber nur der Samsung-Prozess ist geeignet für den A9, deshalb dieser Kopromiss. GloFo setzte ja schon vor Monaten auf Samsungs 14nm und beförderte den problematischen auf 20nm LPM basierenden 14XM aufs Abstellgleis. Im Gegenzug bekam Samsung Zugriff auf GloFos und STMs fdSOI interessanterweise. Samsung und GloFo scheinen längerfristig ihre Fertigungsprozesse harmonisieren zu wollen. Apple hält TSMC zwar im Gespräch, aber das ist meiner Ansicht nach nur ein Druckmittel, um die Preise nicht aus dem Ruder laufen zu lassen. Apple wird letztendlich mit TSMC meiner Ansicht nach nichts zu tun haben und die Abhängigkeit von Intel möchte man auch lieber heute als morgen beenden - warum sonst sollte Apple soviel Energie in eine eigene Prozessorentwicklung stecken. Da kommt mit A9 und Folgende auch ein Ersatz für die iMacs bei rum.
GloFo ist der perfekte Partner für Apple. Man kommt an die guten Samsung Prozesse ohne direkt mit den "3 Sternen" arbeiten zu müssen, ist nicht von Intel abhängig und kann TSMC fröhlich zum Preise drücken nutzen.
#18
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Zitat [HOT];22378108
Also das ist mal sicher nicht wahr :D. Samsung Foundrygeschäft ist immer noch zum Löwenanteil DRAM und Flashspeicher ;). Apple ist nur ein kleiner Teil der Fertigung.


Ganz offensichtlich verstehst Du nicht, was Foundry-Geschäft bedeutet.
Und ebensowenig scheint Dir klar zu sein, wie groß die Profitabilitätsunterschiede zwischen Speicher-Geschäft und Foundry-Geschäft sind.
#19
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Zitat smalM;22380068
Ganz offensichtlich verstehst Du nicht, was Foundry-Geschäft bedeutet.
Und ebensowenig scheint Dir klar zu sein, wie groß die Profitabilitätsunterschiede zwischen Speicher-Geschäft und Foundry-Geschäft sind.


Ganz offensichtlich verstehst du nicht, dass Speicher gefertigt werden muss in, genau, Foundries :D.
In S2 in Austin/Texas und bei Line-16 in Hwaseong laufen vor allem Speicher/Flashspeicher, alle möglichen Arten von Controllern in 6 Fertigungsprozessen vom Band. ARMs sind nur ein winziger Teil von dem ganzen Zeug was die fertigen. Natürlich sind die profitabler, aber bei Apples Preisdrückerei würd ich dennoch vorsichtig sein.
Und Samsung Foundries sind zwar respektabel aber gegen GloFo und TSMC hat Samsung natürlich erheblich weniger Gesamtkapazität.
#20
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Zitat [HOT];22382211
Ganz offensichtlich verstehst du nicht, dass Speicher gefertigt werden muss in, genau, Foundries


Jetzt ist ganz sicher, daß Du nicht weißt, was Foundry-Geschäft bedeutet.
Der Begriff, den Du meinst, ist Fab, kurz für semiconductor fabrication plant.
#21
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smalM Für deine Aussage 80% der Samsung Fertigung würde allein für Apple genutzt, wäre zwingend von dir ein Beweis nötig. Irgendwelche Sätze von dir und Meinungen sind für mich nämlich völlig unbedeutend und ohne Gewicht.
Zitat
Der Begriff Foundry (auch englisch silicon foundry) bezeichnet ein im Bereich der Mikroelektronik tätiges Unternehmen, das in seinen Halbleiterwerken (englisch semiconductor fabrication plant, kurz:„fab“) Produkte für andere Halbleiterunternehmen herstellt, vgl. Fertigungsbetrieb. Ursprünglich stammt der Begriff aus dem Englischen und bedeutet Gießerei.
Foundry

Zitat
Die Agentur kommentiert, für Samsung sei dies eine Chance, sein Geschäft als Foundry zu verstärken – also die Chipfertigung für andere Halbleiterfirmen, die nicht über eine eigene Fertigung verfügen.
Samsung fertigt Halbleiter für STMicroelectronics | ZDNet.de
#22
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Zitat smalM;22384071
Jetzt ist ganz sicher, daß Du nicht weißt, was Foundry-Geschäft bedeutet.
Der Begriff, den Du meinst, ist Fab, kurz für semiconductor fabrication plant.


Foundry-Geschäft bedeutet die Fertigung in Fabs quasi zu "vermieten" (oder für andere Unternehmensteile zur Verfügung zu stellen, um dann Endprodukte zu verkaufen).
Unter den Kunden, die die Samsung Foundrysparte hat ist Apple einer von vielen. In erster Linie fertigt Samsung aber DRAM, Flashspeicher und Controller (auch für den Eigenbedarf). Teilweise auch eigene SoCs. Und teilweise auch Fremd-SoCs wie für Apple.
#23
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Samsung ist ein IDM (Integrated Device Manufacturer). So nennt man die Halbleiterhersteller, die sowohl für sich selbst, als auch für andere produzieren. Dabei bedeutet für andere produzieren, daß der Wafer zu keinem Zeitpunkt des Produktionsprozesses Eigentum von Samsung ist.
Halbleiterhersteller, die nur für andere produzieren, werden als Pure-Play Foundry bezeichnet.

Das Foundry-Geschäft von Samsung umfaßte 2013 knapp 4 Mrd.$.
Das war einen Hauch weniger als UMC und nur ein Stückchen hinter GloFo, aber es ist nur ein Fünftel des Umsatzes vom TSMC.
Die Nettorendite dürfte so bei 1,3 Mrd.$ gelegen haben, mit über 30% also doppelt so hoch wie beim restlichen Geschäft von Samsung Semi.
Von diesen 4 Mrd.$ Umsatz machte Apple 80% aus.
Zum Vergleich das NICHT-Foundry-Geschäft von Samsung Semi 2013: 29,5 Mrd.$ Umsatz und 4,9 Mrd.$ Gewinn.
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