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ASRock X99 Extreme 11 bietet 18 SATA-Ports

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asrock logo 2010In unserer News-Sektion für die Mainboards findet man seit zwei Wochen beinahe täglich die Neuvorstellungen mit X99-Chipsatz und Sockel LGA2011-3 von nahezu allen Herstellern. Auch ASRock hat im Vorfeld und nach dem Launch seine neuen Modellen vorgestellt - mit dem X99X Killer hatten wir sogar schon das erste Modell im Test. Auf einer Presse-Tour in Asien hat ASRoch nun alle Modelle offiziell vorgestellt und darunter ist auch das bisherige Flaggschiff-Modell, das X99 Extreme 11.

Aufgrund der reichhaltigen Features überrascht es nicht, dass ASRock dieses Modell im E-ATX-Formfaktor auflegt. In Sachen Ausstattung stellt ASRock es gegen das MSI X99S XPOWER und ASUS ROG Rampage V Extreme. Neben den acht DIMM-Steckplätzen sowie dem Sockel LGA2011-3 bietet das X99 Extreme noch fünf PCI-Express-x16-Steckplätze und eine 12-phasige Spannungsversorgung. Ob damit auch bis zu 1.300 Watt über die VRM an die CPU gebracht werden können wie beim X99 OC Formula, dass ebenfalls über eine 12-phasige Versorgung verfügt, ist nicht bekannt. An Bauteilen will man in diesem Bereich nur das Beste verbaut haben. Zu nennen wären Dual-N-MOSFETs (UDM), Nichicon-12K-Platinum-Kondensatoren und weitere langlebige und in allen Bereichen ausreichend dimensionierte Elemente. Die Versorgung der kompletten Strom- und Spannungsversorgung erfolgt über einen 24-Pin-ATX- und einen weiteren 8-Pin-Anschluss.

ASRock X99 Extreme 11
ASRock X99 Extreme 11

Das wohl auffälligstes Feature aber sind die 18 SATA-Ports, die angeboten werden. Zehn werden über den Chipsatz angebunden, die weiteren acht über einen SAS-Zusatzchip realisiert. Damit dürfte das ASRock X99 Extreme 11 in diesem Bereich zu den bestausgestatteten Mainboards gehören. Ein Zusatz noch zu den DIMM-Steckplätzen: Diese erlauben eine maximale Bestückung von bis zu 128 GB und lassen den Speicher per OC-Profil mit bis zu 3.300 MHz (O.C+) arbeiten. Zur Ausstattung gehören auch zwei Ultra-M.2-Steckplätze, so dass gleich zwei PCI-Express-SSDs verwenden werden können, die mit vier PCI-Express-3.0-Lanes angebunden sind.

ASRock X99 Extreme 11
ASRock X99 Extreme 11

Auf den PCI-Express-Steckplätzen lassen sich vier Grafikkarten in einem 4-Way-SLI bzw. Quad-CrossFire betreiben. Dazu ist auf dem Board ein weiterer 4-Pin-Anschluss zu sehen, der für eine zusätzliche Versorgung der PCI-Express-Steckplätze sorgt, falls diese voll bestückt sind. Der Onboard-Soundchip ist im Purity-Sound-2-Design umgesetzt - so nennt ASRock die Entkopplung der dazugehörigen Komponenten vom Rest des Mainboards. Die Leistungsaufnahme des Chipsatzes und des zusätzlichen SAS-Controllers scheint aber seinen Preis zu haben, denn der auf diesen Chips angebrachte Kühler wird aktiv gekühlt. Inzwischen sind aktive Kühlungen bei Mainboards stark zurückgefahren worden und so dürfte es nicht jeden glücklich machen, dass ASRock beim X99 Extreme 11 darauf zurückgreifen muss.

Das ASRock Extreme 11 soll Ende des Monats in den Handel kommen. Zu einem Preis können aktuell noch keine Aussagen gemacht werden.

ASRock X99 Extreme 11
ASRock X99 Extreme 11

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Kommentare (12)

#3
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Registriert seit: 20.11.2009
Österreich
Korvettenkapitän
Beiträge: 2323
Lässt sich der Lüfter wenigstens ordentlich regeln oder läuft der mit weit über 3.000U/min?
#4
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(Nord-)Baden
Kapitänleutnant
Beiträge: 1592
MiniSAS Anschlüsse wären evtl die bessere Wahl gewesen glaube ich. Zumindest sofern ein passendes kabel beigelegt wird (Herstellungskosten steigen dann natürlich).
#5
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Registriert seit: 05.01.2008

Admiral
Beiträge: 12265
kenne keinen, der 11 ssds o.ä. an einem board betreiben würde. imho 6-8 reichen vollkommen. aber schön, dass man auch hier versucht sich abzusetzen. sonst kommen ja keine unterscheidungsmerkmale zum tragen.
#6
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Registriert seit: 03.06.2003
Bochum
Oberbootsmann
Beiträge: 1002
Zitat
Ich weiß, dass auf den Boards ein hochwertiger LSI 8x SAS-II Controller verbaut ist - und solche Karten sind nicht unter 250-300 Euro zu haben.


Für einen 8-Port-SAS sind es eher 400 - 450 Euro und genaudas lässt Rückschlüsse auf die Qualität des Boards zu. Wenn es für 550 über die Theke geht (wie beim X79) dann ist irgendwo gesparrt worden. Dazu noch einen Heulboje mit aufs Board gesetzt. Verabschiedet sich der LSI (welcher sicherlich nicht das Beste-Modell von LSI ist), kann man das Board tauschen. Dann doch lieber ein günstiges Board un den LSI als Steckkarte nachrüsten. Dann kann man ihn nämlich auch zum nächsten Board mitnehmen. Ist auf dauer günstiger, als immer ein Extreme 11 zu kaufen, wenn man die Plattform wechselt.
#7
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Registriert seit: 01.12.2012
Rheinhessische Schweiz
Kapitänleutnant
Beiträge: 1971
18 SATA Ports x 8 TB HDDs

= 144 TB Speicher :D

Yaaay!
#8
Registriert seit: 13.06.2006
Würzburg
Fregattenkapitän
Beiträge: 2928
Zitat Chiller3333;22588011
MiniSAS Anschlüsse wären evtl die bessere Wahl gewesen glaube ich. Zumindest sofern ein passendes kabel beigelegt wird (Herstellungskosten steigen dann natürlich).


Verkauf mal dem Kunden MiniSAS-Ports, die gar kein SAS können :banana:
Wobei MiniSAS ja auch schon wieder überholt ist, es gibt ja MiniSAS HD mit kaum größerem Stecker, aber doppelter Anzahl an Kanälen. Vermutlich wieder Overkill für "nur" 18 Ports. Aber 4x MiniSAS und zwei separate SATA-Ports statt dieser fetten Leiste wär wohl schon die hübschere Variante gewesen.

Preislich sind die Kabel natürlich teurer als SATA, allerdings wird das mehr an der Stückzahl liegen. Bei beiden werden im Einzelhandel gigantische Margen drauf sein, während der tatsächliche Preis bei Abnahme von ein paar randvollen Containern wieder eher lachhaft ist. Aber klar, die feilen an jedem Cent Einsparung.

Zitat Satan;22588160
Für einen 8-Port-SAS sind es eher 400 - 450 Euro und genaudas lässt Rückschlüsse auf die Qualität des Boards zu.

Für RAID-Karten. Die braucht aber nicht jeder. Wie man an den beliebten IBM M1015 (für ZFS-Systeme, reiner HBA) sieht, geht das ohne Qualitätseinbußen auch wesentlich billiger. Dessen auf 2TB/Port limitierter Vorgänger BR10i ging die letzten Wochen (neu!) teilweise für aufgerundetes Porto weg. Ich hab selber einen im Einsatz und werd mir bei den Preisen einen auf Halde legen, 8x2TB Maximalausbau stellt für mich kein wirkliches Problem dar (schon gar nicht, wenn ich eben HBA-seitig für Lau nochmal soviel auflegen kann), und der Nutzen von 6Gb/s-Ports ist bei Platten auch eher homöopathisch. Und wenn ich mir mal mehr als 8x2TB an SSDs leisten kann, dann is finanziell auch der Tausch auf nen M1015 drin :cool:
Käufer eines solchen Boards dürften nicht ganz die Zielgruppe von irgendwelchen durchsatzstarken RAID60-Arrays sein, wenn da mal einer ein RAID5 aus drei Platten auflegt, wird das schon eher die Ausnahme sein. Und AID0 und RAID1 stellen ja keine Anforderungen an den Controller...also für mich wär da ein dicker Chip eher fehlplatziert, treibt Boardpreis künstlich noch weiter hoch, was die eh schon dünne Käuferschicht weiter schmälert. Macht wenig Sinn.
#9
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unterwegs
SuperModerator
Märchenonkel
Jar Jar Bings
Beiträge: 21805
Zitat Satan;22588160
Für einen 8-Port-SAS sind es eher 400 - 450 Euro und genaudas lässt Rückschlüsse auf die Qualität des Boards zu.



Ist das so? Den Preis einer Karte, deren Preis nur zum kleinen Teil aus den eigentlichen Kosten für den Controller besteht, gleichzusetzen mit dem OEM-Preis des RAID-Chips, bzw. Daraus abzuleiten, dass das Board qualitativ zweifelhaft sei, ist mehr als eigenartig, zumal die Herstell- und Entwicklungskosten pro Board deutlich niedriger als 150€ sind.
#10
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Registriert seit: 03.10.2012
Schleswig in Schleswig Holstein!
Leutnant zur See
Beiträge: 1137
Zu dem was pajaa an Satan geschrieben hat vielleicht noch:
Ich hatte das Asrock X79 Extreme 11 und das war alles andere als minderwertig verarbeitet und die Ausstattung war auch sehr gut!
Der verbaute Controller war der LSI SAS2308, aber eben ohne eigenen Cache-Speicher usw.
Sprich den Preis einer kompletten Karte dagegen zu setzen ist schon ziemlich weit hergeholt!

Ein Lüfter auf dem Kühler ist auch nicht zwingend ein Zeichen für schlechte Qualität, denn da wollen im Falle des x79 Extreme 11 nicht nur der Chipsatz, sondern auch 2 PLX-Chips und der LSI Controller gekühlt werden!
Die werden allesamt ziemlich heiß und das kriegt man mit einem flachen Kühler (Irgendwo muss ja auch Platz für Erweiterungskarten bleiben!) nun mal nicht so gut gekühlt.

Aber dafür gab es ja Wasserkühler und ich bin mir ziemlich sicher das auch für des X99 Extreme 11 entsprechende Kühler erscheinen werden!

Wer so ein Board kauft, wird das auch sicher nicht für seine Heimanlage verwenden oder sowas!
Edit: Oder besser: Ich würde so ein Board nicht für die Heimanlage einsetzen ;)
#11
Registriert seit: 17.06.2010

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 402
Das Board ist damit wohl nur für wenige interessant denn wer die 18 SATA/SAS Ports nicht braucht wird wohl eher zu einem günstigeren greifen...

Die meisten Leute kommen wohl mit 2 bis maximal vielleicht 6 SATA Ports an ihrem PC locker aus und für einen normalen Storage-Server ist ein Haswell-E überdimensioniert.
#12
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12005
Alleine der Preis und der dürfte bei der Positionierung als Spitzenmodell der X99er ASRock Boards sicher nicht zu bescheiden ausfallen, wird es ein Board für wenige User werden lassen und das sind dann sicher vor allem Leute, die schon die Ports haben wollen und auch wissen werden, wozu.

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Zitat Satan;22588160
Für einen 8-Port-SAS sind es eher 400 - 450 Euro

LSI SAS 9207-8i, low profile, PCIe 3.0 x8 (LSI00301) ab €206,49 Controller: LSISAS2308
Zitat Satan;22588160
genaudas lässt Rückschlüsse auf die Qualität des Boards zu.

Das Supermicro X10SL7-F retail (MBD-X10SL7-F-O) ab €218,60 ... 8x SAS 6Gb/s (LSI SAS2308) kann also auch nur totaler Mist sein, nach Deinen Ausführungen. Da gibt es ja ein S.1150 Board mit Intel C222 Chipsatz für kaum mehr als LSI für eine Karte verlangt. Selten schafft es einer so viel Mist in einem Satz zu schreiben, Glückwunsch!
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