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Bosch Indego Mähroboter im Test

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Seite 1: Bosch Indego Mähroboter im Test

bosch indego"Mäht ganz alleine, damit Sie sich anderen Projekten widmen können." So bepreist Bosch den neuen Indego Mähroboter. Und diesen haben wir auf Hardwareluxx im Test - dieses Mal aus intrinsischen Gründen, denn auch Redakteure haben einen Garten und auch in diesem muss das Gras ab und zu gemäht werden. Also haben wir uns den Mähroboter von Bosch für einen Test zusenden lassen und schauen, was er automatisch leistet, während sich der Redakteur anderen IT-Problemen widmen kann.

Boschs Indego ist der erste Mähroboter von Bosch. Er besitzt die von Bosch "Logicut" getaufte Navigationsintelligenz, vermisst also einmal den Garten und bestimmt dann einen optimalen Mähweg, um die gesamte Fläche möglichst schnell zu mähen. Das unterscheidet ihn von anderen aktuellen Mährobotern, die mehr oder weniger zufällig den Garten abfahren. Bosch's Indego ist durch die logische Fahrweise deutlich schneller fertig. Weiterhin umfährt er auch Hindernisse und erkennt automatisch, wenn die Batterieladung nicht mehr ausreicht - dann fährt er zurück zur Basis, um sich aufzuladen.

Das hört sich alles gut an - und auch die technischen Daten können sich sehen lassen. Der Indego besitzt einen Lithium-Ionen-Akku, der also recht langlebig sein sollte. Mit einer Schnittbreite von nur 26 cm konkurriert er zwar nicht mit großen Handrasenmähern, aber die Schnittbreite ist hier auch eher unwichtig, denn letztendlich bewegt sich der Mäher selbstständig über das Grün. Das Schneidesystem hat drei Messer, die Schnitthöhe kann von 20 bis 60 mm verstellt werden (jeweils in 1-mm-Abständen), wobei die Grashöhe insgesamt nicht mehr als 100 mm betragen darf. Bosch gibt die Ladezeit des Akkus mit 50 Minuten an, eben diese 50 Minuten soll der Indego dann mähen können. Einsetzbar ist er für eine Fläche von bis zu 1000 m² - darüber mäht er natürlich auch, es bedarf aber Pausen zum Aufladen.

Die Geschwindigkeit, mit der der Indego in parallelen Bahnen über den Rasen fährt, gibt Bosch mit 0,45 m/s an. An Hängen mit einer Steigung von 35 Prozent kann der Indego auch noch mähen. Mit einem Gewicht von 11,1 kg lässt er sich außerdem schnell in die Garage tragen und mit 75 dB Mähgeräusch sollte er tagsüber beim Mähen auch die Nachbarn nicht nerven.

Im Lieferumfang des Indego befinden sich die folgenden Punkte:

  • Lithium-Ionen-Akku 32,4 V / 3,0 Ah (eingebaut)
  • Ladestation
  • Fixiernägel für Ladestation (4 Stück)
  • Fixierstifte für Begrenzungsdraht (600 Stück)
  • Begrenzungsdraht (300 m)
Bosch Indego Lieferumfang
Der Lieferumfang des Bosch Indego

Etwas knapp ist leider die Bedienungsanleitung des Indego, deshalb hilft ein Blick in die Online-Hilfe von Bosch. Vor der Installation des Indego sollte man sich genau Gedanken machen, wo die Basisstation aufgebaut werden soll und wo der Begrenzungsdraht verlaufen soll. Bosch gibt in der Installationsanleitung anhand von Bildern die Info, wie die Basisstation platziert werden soll. Leider ist dies zunächst nicht unbedingt zu erschließen - wenn man allerdings ein paar Fehler gemacht hat, sind einem im Anschluss auch die Bilderchen klar, die die Aufstellung beschreiben. In Worten wäre es aber vielleicht einfacher.

Während wir auf den nächsten Seiten ausführlich unseren Test, die Installation und den Betrieb mit dem Indego beschreiben, gibt es natürlich auch wieder ein Video:

Auf der nächsten Seite installieren wir den Indego auf unserem Grundstück.

 

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Kommentare (38)

#29
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Registriert seit: 13.03.2008

Kapitänleutnant
Beiträge: 1678
Als ob man vom Rasenmähen muskeln bekommt ;) Zumindest nicht mit den heutigen Dingern und bei großen Gärten hat jeder mittlerweile nen Traktor. Es gibt mMn exakt zwei Geräte, die den Körper etwas ins Schwitzen bringen: eine Sense oder so ein uraltes, unglaublich schweres Mähgerät (rechts) - letztere sind aber heutzutage auch schon fast Leichtgewichte im Vgl zu den Ochsen vor 10-20 Jahren.

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Übrigens cooler Test. Hardware ist eben nicht nur Computer-Hardware: https://en.wikipedia.org/wiki/Hardware :d
Solange das was mit Elektronik und Platinen zu tun hat, sehe ich einen solchen Exkurs eher unproblematisch. Beim Betonmischer oder neuen Schlagbohrer wäre ich skeptischer, aber schließlich wird auch hier viel gewerkelt - warum nicht auch mal ein Lötkolbenset oder irgendwelche Messgeräte testen, damit der Modder/Tester weiß was er kaufen kann?

Insgesamt wäre es cool ab und zu mal Geräte zu testen, die hackbar sind und hier vllt auch mal auf die Hackbarkeit eingehen. Gibt zwar auch sehr interessante Seiten im Netz (zB Hack a Day), allerdings geht das selten in die Tiefe, da der Schwerpunkt eben auf den Hacks liegt, nicht jedoch auf den Geräten und ihren Funktionen. Wenn es hier zB ein How-To gäbe, wie man aus einem alten PC, entsprechender Software und Hardware einen eigenen Marsrover bauen könnte, wäre das ziemlich genial (mal so als utopisches Bsp). Solche Artikel müssen ja nicht wöchentlich erscheinen. 2-3 mal im Jahr zur Auflockerung und Horizonterweiterung fände ich persönlich nicht verkehrt.
#30
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Registriert seit: 08.11.2009
Daheim
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 417
Guter Test, aber bei dem Preis ist der stehende Rasenstreifen schon eine Marke.
Jetzt müsste nur noch einer auf die Idee kommen das ding mit nem Arduino/Rasberry Pi zu modden das er das Ding per Joystick/Smartphone über den Rasen jagen kann, dann kann man wenigstens Hindernisse umfahren. ^^
#31
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Registriert seit: 12.07.2009
Bonn
Moderator
A very special one
Kölsche Würmche
Beiträge: 6804
Mir würde es ja reichen so nen "Roboter" zu haben, dem ich einmal einprogrammieren kann wie er zu fahren hat - dann gibts auch keine Probleme mit der Rasenkante...
Weil mit diesem Begrenzungsdraht wird das bei uns im Garten nicht hinhauen :(
#32
Registriert seit: 13.01.2005

Hauptgefreiter
Beiträge: 223
Begrenzungsdraht, Rasenkante und die 5 Meter für die Basisstation, allem voran aber "Kinderhände", halte ich für Spaßkiller. Mein Interesse an einem Mähroboter ist dahin, bis diese Dinge irgendwann einmal verbessert wurden.
#33
Registriert seit: 15.09.2010

Gefreiter
Beiträge: 32
Wir haben uns letztes Jahr (im Spätsommer noch...) einen Automower 220 AC von Husqvarna geholt und der ist Spitzenklasse.
Dieses Jahr zu Pfingsten (war ja sehr früh) haben wir einmal den Rasen von Hand gemäht und bis jetzt noch nicht wieder.
Insgesamt haben wir ca. 2500 m² Rasen hinterm Haus und davon mäht der Automower rund 2000 m².
Allerdings läuft er auch Tag und Nacht, bei Wind und Regen - man kann aber bei uns zu jeder Zeit aus dem Fenster schauen ... der Rasen ist immer frisch gemäht!
Zusätzlich entfällt auch das wöchentliche Fahren von einem PKW-Anhänger voll Rasenschnitt zur Deponie (kostet auch Geld).

In der ersten Zeit bleibt der Roboter hier und da mal stecken und hängen, aber mit der Zeit ist der Rasen so "optimiert" das alles reibungslos funktioniert.
Man sollte vielleicht noch einmal pro Monat die Klingen wechseln (Als Noname kosten die beim großen Fluss nicht viel).
Wenn sich jemand ernsthaft für einen Rasenmähroboter interessiert, dann sollte er sich die Modelle von Husqvarna anschauen.
Und das beim Bosch ein noch von Hand zu mähender Rand übrig bleibt - ist lächerlich.
#34
Registriert seit: 21.02.2009

Oberbootsmann
Beiträge: 877
Ich habe auch einen ac220 und bin damit sehr zufrieden. Der Bosch muß sich erst noch bewähren, was der Schwede schon laaange getan hat. Dafür kostet der Schwede aber auch das doppelte.
#35
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Registriert seit: 13.03.2008

Kapitänleutnant
Beiträge: 1678
Warum mäht ihr eigentlich nicht selber? Ich find das immer ganz entspannend :d
#36
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Registriert seit: 29.10.2007
München
Flottillenadmiral
Beiträge: 5919
Ich finde die Idee hin und wieder mal ein technisches Gadget zu testen das nicht direkt dem PC-Bereich zuzuordnen ist gut.
Schließlich hat auch ein Nerd ein Leben abseits vom PC :D
#37
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Registriert seit: 04.05.2001
Hannover
Chefredakteur
Beiträge: 30761
Ich habe hier mal aufgeräumt.
#38
Registriert seit: 02.09.2010
Bergisch Gladbach
Flottillenadmiral
Beiträge: 6093
Ich habe meinen Post ebenso gelöscht. War für mich komplett neu das HardwareLuxx auch Gartenartikel testet :)
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