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Plextor M7V SSD als 2,5-Zoll- und M.2-Version im Test

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Seite 1: Plextor M7V SSD als 2,5-Zoll- und M.2-Version im Test

teaserMit der M7V bringt nun auch Plextor eine SSD mit TLC-Speicher auf den Markt, dabei kommt noch der klassische planare anstelle von 3D-Speicher zum Einsatz. In Verbindung mit einem Marvell-Controller soll die Plextor M7V vor allem den Einsteiger-Markt bedienen, also die Leute ansprechen, die bisher noch eine mechanische Festplatte in ihrem Computer haben. Die Plextor M7V gibt es als 2,5-Zoll-Laufwerk und als kompakte M.2-SATA-SSD. In diesem Artikel testen wir beide Formate der Plextor M7V.

Vor etwas weniger als einem Jahr hatten wir die Plextor M6V in der Redaktion, den Vorgänger der nun aktuellen M7V. Damals hat Plextor auf einen Silicon Motion SM2246EN-Controller und in 15 nm gefertigten MLC-Speicher von Toshiba gesetzt. In der M7V finden wir nun einen Controller von Marvell, namentlich das 88SS1074-Modell. Der Speicher kommt weiterhin von Toshiba und ist auch weiterhin in 15 nm gefertigt, speichert jetzt aber drei statt zwei Bit pro Zelle (TLC).

Farbenfroh präsentiert sich Plextors neue Einsteiger-SSD M7V.

Planerer (2D) Speicher mit 15 nm geht an die Grenzen des physikalisch Machbaren, weswegen immer mehr Hersteller auf 3D-Speicher setzen. Allen voran Samsung, aber auch Crucial bei der noch nicht offiziell vorgestellten MX300. Das heißt natürlich nicht, dass 2D-Speicher keine Daseinsberechtigung mehr hat – er lässt sich günstig fertigen und ist damit sehr gut für eine Einsteiger-SSD wie die Plextor M7V geeignet.

Die technischen Daten tabellarisch zusammengefasst:

Hersteller und
Bezeichnung
Plextor M7V / M7VG
Straßenpreis nicht verfügbar
Homepage www.goplextor.com
Technische Daten  
Formfaktor 2,5 Zoll / M.2 2280
Interface SATA
Protokoll AHCI
Firmware 1.00
Kapazität (lt. Hersteller) 512 GB / 128 GB
Kapazität (formatiert) 477 GiB / 119 GiB
Verfügbare Kapazitäten 128, 256, 512 GB
Cache 256 MB / 768 MB DDR3
Controller Marvell 88SS1074
Chipart TLC NAND (Toshiba, 15 nm)
Lesen (lt. Hersteller) 560 MB/s / 560 MB/s
Schreiben (lt. Hersteller) 530 MB/s / 500 MB/s
   
Herstellergarantie Drei Jahre
Lieferumfang -
 

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Kommentare (8)

#1
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Registriert seit: 14.10.2007

Stabsgefreiter
Beiträge: 282
Ich habe nie verstanden, warum die Hersteller M.2 SSDs mit AHCI als Protokoll verwenden und an diesem Punkt bin ich zu verängstigt um zu fragen.
#2
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Registriert seit: 02.01.2004
Südhessen
Redakteur
Moderator
Beiträge: 10072
Kompakte Bauform und niedriger Preis sind wahrscheinlich der Grund.
#3
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Registriert seit: 29.08.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1435
Man liest immer davon, dass TLC Speicher kostengünstiger sei.
Aber beim Blick auf die Straßenpreise sind die SSDs mit diesem Speicher auch kaum günstiger zu haben als welche mit MLC.

Eine Einsparung ergibt sich da offenbar bisher lediglich für die Hersteller, nicht aber für den Endkunden.
#4
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Registriert seit: 14.02.2010
Lüneburg & Wunstorf (Nds.)
Hauptgefreiter
Beiträge: 251
Zitat M.t.B.;24538938
Ich habe nie verstanden, warum die Hersteller M.2 SSDs mit AHCI als Protokoll verwenden und an diesem Punkt bin ich zu verängstigt um zu fragen.


m.2 werden ja auch in Notebooks eingesetzt, wo es auf minimalen Platzbedarf ankommt, da haben die ggü. 2,5er SSDs natürlich die Nase vorn. Performancetechnisch bringt das natürlich wenig, aber die Schnittstelle dürfte bei einer Einsteigerplatte wie der oben wohl egal sein, ist ja ohnehin nicht rekordverdächtig schnell.

@Morrich
Das wundert mich auch schon seit längerem, auch die überall als günstiger Einstieg beschworene BX200 ist nicht wirklich günstiger als die alte MX100. Selbst die Samsung SM951 mit m.2, PCIe x4 und 256GB gibts bereits ab 127€ zu kaufen. Entweder die Preisgestaltung sieht in den USA etwas anders aus als hierzulande, oder billig-SSDs lohnen überhaupt nicht.
#5
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12085
Zitat M.t.B.;24538938
Ich habe nie verstanden, warum die Hersteller M.2 SSDs mit AHCI als Protokoll verwenden
Dies ist eine SATA SSD, NVMe geht nur bei PCIe SSDs.

Zitat Morrich;24539153
sind die SSDs mit diesem Speicher auch kaum günstiger zu haben als welche mit MLC.
Es gibt ja kaum noch günstige SSDs nit MLC.

Zitat SamSerious;24540210
m.2 werden ja auch in Notebooks eingesetzt, wo es auf minimalen Platzbedarf ankommt, da haben die ggü. 2,5er SSDs natürlich die Nase vorn. Performancetechnisch bringt das natürlich wenig
Performancetechnisch bringt der M.2 Formfaktor bei SATA SSDs im Zweifel eher Nachteil weil die Aufteiilung der NANDs auf die Kanäle des Controller u.U. anderes ist, Vorteile kann es gar nicht geben, wenn eine SATA SSD im M.2 statt im 2.5" Formfaktor daherkommt.

Zitat SamSerious;24540210
die überall als günstiger Einstieg beschworene BX200 ist nicht wirklich günstiger als die alte MX100.
Aber allenfalls im Abverkauf und selbst da wohl nur bei einzelnen Sonderangeboten. Schau Dir die Preise noch mal genau an.
Zitat SamSerious;24540210
Selbst die Samsung SM951 mit m.2, PCIe x4 und 256GB gibts bereits ab 127€ zu kaufen.
Dann sind aber noch immer gut 50ct/GB, weit mehr als für eine SSD mit TLC zu bezahlen ist.
#6
Registriert seit: 04.11.2005

Bootsmann
Beiträge: 514
Also von den reinen Testwerten her und dem hohen Stromverbrauch kegelt sich Plextor hier selbst aus dem SSD Geschäft.
Es gab mal eine Zeit der M5S/M6S, da haben sie auch mit hoher Leistung unter Last geglänzt ( auch ohne Trim z.B. im Raid-Verbund), aber das ist wohl vorbei.
#7
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Registriert seit: 15.10.2007

Stabsgefreiter
Beiträge: 280
Kurze Fragen an die Redaktion: Wieso listet ihr die Kapazitätsangaben so wie ihr es tut? Also: Einmal "lt. Hersteller" und einmal "formatiert". Das impliziert doch, dass hier geschummelt wird ... ich finde das unglücklich. Im Grunde ist ja nur im Windows die Einheitenzuordnung falsch weil die dort angezeigten Werte GiB sind aber mit der Einheit GB versehen werden.
#8
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Registriert seit: 02.01.2004
Südhessen
Redakteur
Moderator
Beiträge: 10072
Das stimmt. Die Implikation sehe ich allerdings nicht unbedingt. Es soll nur der Unterschied deutlich herausgestellt werden: Wenn es nur ein Feld "Kapazität" gibt ist vielleicht eher unklar, was gemeint ist. Hier ist es dann sehr verwirrend, dass Windows GB anzeigt aber GiB meint, und der Hersteller eben auch "GB" benutzt (was ja korrekt ist)...
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