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Plextor M7V SSD als 2,5-Zoll- und M.2-Version im Test

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Seite 11: Fazit

Die Plextor M7V ist ein Einsteigerlaufwerk und erhebt als solches nicht den Anspruch, im oberen Bereich des Testfelds mitszuspielen. Im Vergleich zu anderen Einsteiger-Laufwerken liefert sie dann auch ein sehr gutes Ergebnis, so ist selbst die kleinste Version mit 128 GB bei der Alltagsleistung schneller als die Crucial BX200 und die OCZ Trion 150, die beide ebenfalls auf planaren TLC-Speicher setzen.

Die Plextor M7V: Etwas schneller als die Konkurrenz, dafür schlechter bei Langzeitperformance und Leistungsaufnahme.

Beim Belastungstest schneidet die Plextor M7V hingegen nicht ganz so überzeugend ab, die Latenzen beim Lesen und Schreiben sind deutlich erhöht, nachdem das Laufwerk stark belastet wurde. Die OCZ Trion 150 schafft es hier ein wesentlich besseres und gleichmäßigeres Niveau zu halten. Einen weiteren Patzer erlaubt sich die Plextor M7V außerdem bei der Leistungsaufnahme, hier genehmigt sich die M7V auch im Leerlauf ca. 1 Watt, während andere Laufwerke im Bereich von 0,025 Watt (25 Milliwatt) rangieren. Damit disqualifiziert sich die Plextor M7V leider für den Einsatz in Notebooks, für Desktop-Rechner ist diese Tatsache freilich irrelevant. Da der Controller eigentlich sogar DevSlp unterstützt, besteht die Hoffnung, dass Plextor die Leistungsaufnahme mit einem Firmwareupdate in den Griff bekommt.

So kommt es am Ende, wie so oft, auf den Preis an. In unserem Preisvergleich ist die Plextor M7V bisher noch nicht verfügbar, sodass eine (erste) Bewertung an dieser Stelle ausbleibt. Um lukrativ zu sein, sollte sich der Preis jedoch im Bereich der Crucial BX200 und OCZ Trion 150 bewegen. Wird sie deutlich teurer, kommt sie zu nahe an Mainstream-Laufwerke, die dann deutlich mehr Performance bieten. Einen angemessenen Preis vorausgesetzt ist die Plextor M7V keine schlechte Wahl. Für Besitzer entsprechender Geräte dürfte außerdem die M.2-Variante eine interessante Option sein, sofern Plextor bei der Leistungsaufnahme nachbessert.

Positive Aspekte der Plextor M7V:

  • Gutes Einsteigerlaufwerk
  • M.2-Variante (SATA) verfügbar

Negative Aspekte der Plextor M7V:

  • Langzeitperformance
  • Leistungsaufnahme unter Last

 

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Kommentare (8)

#1
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Registriert seit: 14.10.2007

Stabsgefreiter
Beiträge: 282
Ich habe nie verstanden, warum die Hersteller M.2 SSDs mit AHCI als Protokoll verwenden und an diesem Punkt bin ich zu verängstigt um zu fragen.
#2
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Registriert seit: 02.01.2004
Südhessen
Redakteur
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Beiträge: 10072
Kompakte Bauform und niedriger Preis sind wahrscheinlich der Grund.
#3
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Registriert seit: 29.08.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1435
Man liest immer davon, dass TLC Speicher kostengünstiger sei.
Aber beim Blick auf die Straßenpreise sind die SSDs mit diesem Speicher auch kaum günstiger zu haben als welche mit MLC.

Eine Einsparung ergibt sich da offenbar bisher lediglich für die Hersteller, nicht aber für den Endkunden.
#4
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Registriert seit: 14.02.2010
Lüneburg & Wunstorf (Nds.)
Hauptgefreiter
Beiträge: 251
Zitat M.t.B.;24538938
Ich habe nie verstanden, warum die Hersteller M.2 SSDs mit AHCI als Protokoll verwenden und an diesem Punkt bin ich zu verängstigt um zu fragen.


m.2 werden ja auch in Notebooks eingesetzt, wo es auf minimalen Platzbedarf ankommt, da haben die ggü. 2,5er SSDs natürlich die Nase vorn. Performancetechnisch bringt das natürlich wenig, aber die Schnittstelle dürfte bei einer Einsteigerplatte wie der oben wohl egal sein, ist ja ohnehin nicht rekordverdächtig schnell.

@Morrich
Das wundert mich auch schon seit längerem, auch die überall als günstiger Einstieg beschworene BX200 ist nicht wirklich günstiger als die alte MX100. Selbst die Samsung SM951 mit m.2, PCIe x4 und 256GB gibts bereits ab 127€ zu kaufen. Entweder die Preisgestaltung sieht in den USA etwas anders aus als hierzulande, oder billig-SSDs lohnen überhaupt nicht.
#5
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 12090
Zitat M.t.B.;24538938
Ich habe nie verstanden, warum die Hersteller M.2 SSDs mit AHCI als Protokoll verwenden
Dies ist eine SATA SSD, NVMe geht nur bei PCIe SSDs.

Zitat Morrich;24539153
sind die SSDs mit diesem Speicher auch kaum günstiger zu haben als welche mit MLC.
Es gibt ja kaum noch günstige SSDs nit MLC.

Zitat SamSerious;24540210
m.2 werden ja auch in Notebooks eingesetzt, wo es auf minimalen Platzbedarf ankommt, da haben die ggü. 2,5er SSDs natürlich die Nase vorn. Performancetechnisch bringt das natürlich wenig
Performancetechnisch bringt der M.2 Formfaktor bei SATA SSDs im Zweifel eher Nachteil weil die Aufteiilung der NANDs auf die Kanäle des Controller u.U. anderes ist, Vorteile kann es gar nicht geben, wenn eine SATA SSD im M.2 statt im 2.5" Formfaktor daherkommt.

Zitat SamSerious;24540210
die überall als günstiger Einstieg beschworene BX200 ist nicht wirklich günstiger als die alte MX100.
Aber allenfalls im Abverkauf und selbst da wohl nur bei einzelnen Sonderangeboten. Schau Dir die Preise noch mal genau an.
Zitat SamSerious;24540210
Selbst die Samsung SM951 mit m.2, PCIe x4 und 256GB gibts bereits ab 127€ zu kaufen.
Dann sind aber noch immer gut 50ct/GB, weit mehr als für eine SSD mit TLC zu bezahlen ist.
#6
Registriert seit: 04.11.2005

Bootsmann
Beiträge: 514
Also von den reinen Testwerten her und dem hohen Stromverbrauch kegelt sich Plextor hier selbst aus dem SSD Geschäft.
Es gab mal eine Zeit der M5S/M6S, da haben sie auch mit hoher Leistung unter Last geglänzt ( auch ohne Trim z.B. im Raid-Verbund), aber das ist wohl vorbei.
#7
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Registriert seit: 15.10.2007

Stabsgefreiter
Beiträge: 280
Kurze Fragen an die Redaktion: Wieso listet ihr die Kapazitätsangaben so wie ihr es tut? Also: Einmal "lt. Hersteller" und einmal "formatiert". Das impliziert doch, dass hier geschummelt wird ... ich finde das unglücklich. Im Grunde ist ja nur im Windows die Einheitenzuordnung falsch weil die dort angezeigten Werte GiB sind aber mit der Einheit GB versehen werden.
#8
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Registriert seit: 02.01.2004
Südhessen
Redakteur
Moderator
Beiträge: 10072
Das stimmt. Die Implikation sehe ich allerdings nicht unbedingt. Es soll nur der Unterschied deutlich herausgestellt werden: Wenn es nur ein Feld "Kapazität" gibt ist vielleicht eher unklar, was gemeint ist. Hier ist es dann sehr verwirrend, dass Windows GB anzeigt aber GiB meint, und der Hersteller eben auch "GB" benutzt (was ja korrekt ist)...
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