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ASUS ROG GL752VW: Mittelklasse-Notebook mit Schwächen beim Display

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Seite 1: ASUS ROG GL752VW: Mittelklasse-Notebook mit Schwächen beim Display

asus rog gl752 test teaserWährend wir noch immer gespannt auf unser Testmuster zum ersten wassergekühlten Gaming-Notebook warten und erst vor wenigen Tagen mit dem ASUS ROG G752VT das kleine Schwestermodell ausführlich auf den Prüfstand stellen konnten, widmen wir uns heute noch einmal einer Nummer kleiner. Das ASUS ROG GL752VW ist noch einmal ein Stück weit kompakter, etwas leichter und mit Preisen von unter 1.000 bis etwa 1.500 Euro deutlich günstiger. Wir haben das ASUS ROG GL752VW mit Intel Core i7-6700HQ und NVIDIA GeForce GTX 960M in diesem Artikel ausführlich getestet. Wie sich das 1.200-Euro-Notebook schlägt, erfährt man auf den nachfolgenden Seiten.

Nach unserem Test zum ASUS ROG G752VT, welches technisch und vom Design her viel mit dem ASUS ROG GX700 gemein hat, widmen wir uns heute einem weiteren Gaming-Notebook aus dem Hause ASUS. Die ROG-GL752-Familie ist leistungsmäßig aber auch preislich unterhalb der G752-Reihe angesiedelt und lässt sich nicht mehr ganz so umfangreich konfigurieren wie noch die anderen Geräte. Dafür sind sie mit Preisen zwischen 999 und 1.499 Euro deutlich günstiger. Beim Prozessor lässt ASUS seinen Käufern immerhin die Wahl zwischen einem Intel Core i5-6300HQ und einem Intel Core i7-6700HQ, während es bei der Grafikkarte ausschließlich eine NVIDIA GeForce GTX 960M mit 2.048 MB GDDR5-Videospeicher gibt. Wahlfreiheit gibt es ansonsten nur noch beim Arbeitsspeicher, welcher sich auf bis zu 32 GB aufbohren lässt, dem optischen Laufwerk und bei den Festplatten sowie SSDs. Das Display misst bei allen Geräten 17,3 Zoll in der Diagonale und löst mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auf – Extras wie G-Sync gibt es nicht.

Für unseren Test versorgte uns ASUS abermals mit einer mittleren Konfiguration. Unser Testmuster kostet knapp 1.200 Euro und wird von einem Intel Core i7-6700HQ samt der besagten NVIDIA GeForce GTX 960M angetrieben. Dazu gibt es 8 GB DDR4-Arbeitsspeicher, eine 2,5-Zoll-Magnetspeicherfestplatte mit 1 TB und eine zusätzliche M.2-SSD mit 128 GB für das Betriebssystem und die nötigsten Programme. 

Edles Barebone ohne große Mängel

All das bringt ASUS in einem 415 x 273,8 x 40,3 mm großen und rund 2,9 kg schweren Gehäuse unter. Während die Geräte-Unterseite aus Kunststoff gefertigt ist, entschieden sich die Taiwaner beim Topcase und dem Bildschirmdeckel für Aluminium. Insgesamt aber ist das Design auch hier schlicht gehalten. Auf dem Deckel zieren lediglich das Hersteller- und das ROG-Logo – eine Beleuchtung wie noch beim größeren ROG G752VT gibt es hier nicht mehr. Wie man es von ASUS gewohnt ist, gibt es an der Verarbeitungsqualität nichts auszusetzen. Das Gehäuse gibt an keiner einzigen Stelle nach, die Spaltmaße sind sauber ausgeführt. Einzig der Bildschirmdeckel lässt sich etwas stärker eindrücken – aber noch im unbedenklichen Maße. 

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ASUS ROG GL752VW

Über eine Wartungsklappe auf der Unterseite erhält man immerhin schnellen Zugriff auf den Arbeitsspeicher und die Festplatte bzw. auf die SSD. Der Akku ist jedoch nicht wechselbar.

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ASUS ROG GL752VW

Wie schon beim größeren Schwestermodell, dem ASUS ROG G752VT, hat man auch beim GL752VW großen Wert auf einen guten Sound gelegt. Zwischen Tastatur und Bildschirm gibt es zwei Stereo-Lautsprecher; zusätzlich ist auf der Unterseite ein Subwoofer vorhanden. Die Audio-Ausgabe ist zwar nicht ganz so präzise wie beim größeren ROG G752VT, jedoch ist der Sound noch immer ein gutes Stück klangvoller als bei anderen Geräten.

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ASUS ROG GL752VW

Die Chiclet-Tastatur hinterlässt einen guten Eindruck. Die Tasten sind der Regel mit 16 x 16 mm ausreichend groß, der Druckpunkt ist hervorragend, der Hub angenehm. Aufgrund der 17,3-Zoll-Ausrichtung müssen Vielschreiber von Zahlen nicht auf einen Nummernblock verzichten. Die Tasten hier sind allerdings etwas kleiner als die restlichen. Wie für ein Gaming-Notebook üblich sind die WASD-Tasten farblich hervorgehoben. Eine Hintergrundbeleuchtung, welche sich in drei Stufen einstellen lässt, gibt es auch beim ASUS ROG GL752VW.

Gutes Touchpad, viele Anschlüsse

Noch viel besser als die Tastatur gefällt uns das Touchpad. Dieses besitzt hervorragende Gleiteigenschäften und reagiert äußerst präzise auf Eingaben. Schade nur, dass die Tasten für den linken und rechten Mausklick nicht dediziert ausgegeben werden. Klicken aber lässt sich nicht nur im unteren Bereich, sondern auch im mittleren oberen Segment des Touchpads. ASUS reicht hier schon sehr nahe an die Qualität der MacBooks von Apple heran. 

Auf moderne Anschlüsse bracht man nicht zu verzichten. Geboten werden neben einer Gigabit-Ethernet-Buchse auch USB 3.0, Typ-C, DisplayPort und HDMI. 

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ASUS ROG GL752VW

Wie schon beim ASUS ROG G752VT sind die Anschlüsse allesamt auf den beiden Seiten untergebracht. Auf der Rückseite findet sich kein einziger Steckplatz. Einzige Ausnahme: Der Kartenleser wurde an die Front gepackt.

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ASUS ROG GL752VW

Die Platzierung der Anschlüsse ist allerdings etwas unglücklich. Wer auf eine kabelgebundene Netzwerk- und Internetverbindung angewiesen ist, der findet die dazugehörige Ethernet-Buchse fast ganz vorne links. Sie wäre an der Geräterückseite deutlich besser aufgehoben gewesen. Ansonsten stellt unser Testmuster hier noch einen DisplayPort-Ausgang, einen HDMI-Port und eine USB-3.0-Buchse zur Verfügung. USB 3.1 Typ-C mit Thunderbolt-Support gibt es ebenfalls. 

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ASUS ROG GL752VW

Auf der gegenüberliegenden Seite finden sich zwei weitere USB-Ports, genau wie zwei 3,5-mm-Klinkenbuchsen für den Anschluss eines Headsets. Der DVD-Brenner und den üblichen Kensington-Lock gibt es ebenfalls auf der rechten Geräteseite. Aufgrund der schlanken Abmessungen hat ASUS abermals bei der Akku-Kapazität gespart. Unser Testmuster ist trotz der schnellen Skylake-CPU und der diskreten Grafiklösung lediglich mit einem 48-Wh-Akku ausgerüstet. Zur weiteren Ausstattung zählen Dual-Band-Wireless-LAN, Bluetooth 4.0 und die bereits erwähnten Lautsprecher.