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Alienware Graphics Amplifier im Test: Mehr 3D-Power für das Notebook

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Seite 4: Fazit

Der Alienware Graphics Amplifier ist durchaus ein interessantes Stück Hardware, wären da nicht die Kinderkrankheiten, die ein jedes Erstlingswerk eigentlich hat. Denn zu den größten Kritikpunkten gehören die Lautstärke, der verschwendete Platz im Gehäuse und die Tatsache, dass die Grafikkarten derzeit lediglich mit vier Lanes angebunden sind. Während sich letzteres kaum bemerkbar macht und das System je nach verwendeter Grafikkarte für beachtliche Leistungssprünge von fast 150 Prozent sorgt, wäre ersteres ein leichtes, den lärmenden Lüfter in der Front durch ein leiseres Modell auszutauschen oder aber zumindest mit einer Lüftersteuerung zu versehen. Den großzügig ungenutzten Platz aber dürfte sich Alienware absichtlich freigehalten haben, vielleicht integriert man später noch zusätzliche Festplatten im System – wer weiß.

Doch auch der Preis ist utopisch. Fast 300 Euro möchten Dell und Alienware für ihren Grafikverstärker haben und das ohne Grafikkarte, für die noch einmal gut 200 Euro anfallen. Für das System sind eine GeForce GTX 970 oder AMD Radeon R9 290 eigentlich optimal, die Gesamtkosten nur für die externe Zusatzgrafik belaufen sich damit aber schon auf fast 600 Euro. Hinzu kommt natürlich noch das Notebook. Unsere Konfiguration des Alienware 13 schlägt aktuell mit rund 1.399 Euro zu Buche. Zusammengerechnet kostet die Flexibilität und Leistung gut 2.000 Euro – kein günstiges Unterfangen.

Für die erste Generation ist der Alienware Graphics Amplifier nicht schlecht. Damit er aber Erfolg haben könnte, muss die nächste Generation deutlich günstiger und vor allem leiser werden. Ein einheitlicher Standard wäre ebenfalls wünschenswert.

Persönliche Meinung

Für mich wäre ein Grafikverstärker tatsächlich die optimale Lösung, um von der dicken Gaming-Kiste loszukommen. Das Notebook kann dann gerne kompakter, dafür nicht ganz so leistungsstark, vor allem aber ausdauernd ausfallen, um unterwegs arbeiten zu können. Wenn ich von einer Dienstreise zurückkehre, mich abends für ein Stündchen vor GTA 5 klemme, muss ich mein Notebook nur noch mit dem Grafikverstärker verbinden und kann in maximaler Detailstufe und in höchster Auflösung zocken. Aufgrund des exorbitant teuren Preises aber warte ich noch ab und schaue, was die Zeit bringt. (Andreas Stegmüller)

 

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Kommentare (14)

#5
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Registriert seit: 03.04.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1422
Ich dachte Thunderbolt war genau für sowas gedacht...
#6
Registriert seit: 21.09.2013
Lünen
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1533
Wo ist da der Sinn des Laptops?

Wenn ich das richtig verstehe, braucht man zusätzlich zu dem Kasten dann auch noch einen externen Bildschirm, weile eine Rückgabe des Signals an das integrierte Panel ist ja nicht möglich.

Eine Steckdose brauchts auch extra.

Dann lieber gleich einen kleinen Cube oder MATX Desktop.

Preislich attraktiver, schneller und genauso wenig portabel wie so eine Friemellösung + Bildschirm.
#7
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Registriert seit: 07.10.2003
Franken
[online]-Redakteur
Beiträge: 9228
Einen Bildschirm brauchst du nicht, die Rückgabe des Signals ist möglich.

Praktisch ist das Teil dann, wenn man aus mobilen Gründen ein noch portables Notebook nutzen möchte und zuhause mit dem gleichen System zocken möchte.
#8
Registriert seit: 21.09.2013
Lünen
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1533
Zitat Andi [HWLUXX];23704192
Einen Bildschirm brauchst du nicht, die Rückgabe des Signals ist möglich.

Praktisch ist das Teil dann, wenn man aus mobilen Gründen ein noch portables Notebook nutzen möchte und zuhause mit dem gleichen System zocken möchte.


Dann kauf ich mir trotzdem für unterwegs einen X250 T440 oder sowas und bau mir zum zocken daheim ein eigenes System auf.
Damit komme ich günstiger weg und habe zwei Geräte die ihren jeweiligen Zweck erfüllen und nicht eins, das keinen Zweck so richtig erfüllt.
#9
Registriert seit: 13.09.2009
Nordwalde
Hauptgefreiter
Beiträge: 159
hast aber wieder zwei geräte wo du hin und her wechseln musst ... manche leute (wie ich z-b-) haben es lieber wenn du alles auf einem Gerät hast ...allerdings kann ich den mplifier auch nicht nutzen da ich immer eine woche komplett weg bin und nicht alles mit schleppen will :D für mich wäre dann ein 21zoll desktop replacement geming notebook toll :D aber die gibt es ja nicht mehr :(
#10
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Registriert seit: 10.05.2006

Korvettenkapitän
Beiträge: 2159
Dann kauf dir doch ein Gaming Notebook und einen 21 Zoll Monitor. Da hast du sogar weniger zu schleppen... ;)
#11
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Registriert seit: 05.02.2003
Braunschweig, Tangermünde
BadBoy
Beiträge: 15931
Mich wundert in den Benchmarks vor allem, dass die 390X (und teilweise auch die 380) doch etwas schlecht abschneiden, verglichen mit ihrer Leistung in einem Desktopsystem. Liegt das an der CPU oder haben die AMD-Karten stärker mit der deutlich verringerten PCIe-Bandbreite zu kämpfen?
#12
Registriert seit: 13.09.2009
Nordwalde
Hauptgefreiter
Beiträge: 159
klar :D jede Woche den 18er lappi inkl 21 Zöller hin und her schleppen :D ne danke ^^ hab jetzt nen 17er Alienware und zuhause nen 23er dell Monitor ^^ mit USB hub drin ... 2 kabel anschließen und alles geht gut :) nur die Performance ist mit der GTX 780m etwas naja ... mager ? :D
#13
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Registriert seit: 10.05.2006

Korvettenkapitän
Beiträge: 2159
Also ein 15 Zoll Notebook plus 21" Monitor ist bestimmt einfacher zu transportieren als ein 21" Notebook. Und da kannste auch eine 980M + i7 4790K bekommen. ;)

Zitat Blade007;23705507
Mich wundert in den Benchmarks vor allem, dass die 390X (und teilweise auch die 380) doch etwas schlecht abschneiden, verglichen mit ihrer Leistung in einem Desktopsystem. Liegt das an der CPU oder haben die AMD-Karten stärker mit der deutlich verringerten PCIe-Bandbreite zu kämpfen?


Das ist bei den GTXen nicht anders. Keine von den GPUs ist schneller als eine GTX 980M (die selbst eine kastrierte GTX 980 ist). Liegt an der CPU.
Nur so als Vergleich: Es gibt übertaktete 980Ms, die 10.000 Punkte im Firestrike knacken.
#14
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Registriert seit: 12.04.2002

Obergefreiter
Beiträge: 89
Es gibt doch auch von MSI eine ähnlich Geschichte "MSI GamingDock" mit integriertem Sound USB usw. MSI GS30-2MD16SR2 Gaming Notebook + Docking Station [i7-4870HQ / 16GB RAM / 256GB SSD / Iris Pro 5200 / Win8.1] bei notebooksbilliger.de
Finde ich persönlich nicht schlecht, nur fehlt beim verlinkten Gerät dann doch wieder etwas die Power um Unterwegs zocken zu können. Von der restlichen Ausstattung ist das ja ein gutes Notebook
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