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Acer Aspire Switch 10 im Test

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Seite 1: Acer Aspire Switch 10 im Test

acer-aspire-switch-10-17-950x629Windows 8.1, „Bay Trail-T“, 10,1 Zoll, abnehmbare Tastatur: Was wie ASUS’ Transformer Book T100 klingt, ist Acers aktuelles Einstiegsmodell im Bereich der preiswerten Windows-Tablets. Ende April vorgestellt, erfreut sich das Aspire Switch 10 bereits großer Beliebtheit, auch weil der Preis mittlerweile ein Stück weit unter dem des wohl ärgsten Konkurrenten liegt. Doch auch andere Gründe könnten dafür sprechen, Acer den Vorzug zugeben - wenn denn die eigenen Anforderungen entsprechend sind.

Grundsätzlich unterschiedet sich das Aspire Switch 10 zunächst einmal kaum von der Konkurrenz. Sowohl Display-Auflösung als auch Speichergröße und SoC sind in vielen Fällen identisch oder zumindest sehr ähnlich. Und auch optisch sowie funktionell nehmen sich die meisten Geräte kaum etwas. Sich von den Mitbewerbern zu distanzieren, ist somit nicht leicht, denn in vielen Punkten ist die Form schlicht vorgegeben.

Optisch anders, aber nicht immer überzeugend

Dennoch fallen schon unmittelbar nach dem Auspacken des Acer-Tablets zwei Punkte auf: Zum einen die auf der Front unterhalb des Displays verbauten Lautsprecher, zum anderen der Docking-Mechanismus, der Tablet und Tastatur miteinander verbindet. Erstere sind noch immer eher selten anzutreffen, letzterer sorgt dafür, dass das Gerät weniger klobig als bei der Konkurrenz wirkt.

Besonderheiten auf einen Blick: Front-Lautsprecher und schlanke Docking-Lösung
Besonderheiten auf einen Blick: Front-Lautsprecher und schlanke Docking-Lösung

Ob das Aspire Switch 10 deshalb als Schönheit bezeichnet werden kann, liegt - wie immer - im Auge des Betrachters. Trotz der beiden Eigenheiten weicht der Tablet-Notebook-Mischling nicht vom üblichen Design ab. Allerdings haben die Taiwaner sich abgesehen vom Dock selbst auch kaum Mühe gegeben, vom Einheitsbrei abzuweichen. Echte Hingucker gibt es nicht, einzig die Schutzgitter vor den Lautsprechern gaukeln so etwas wie Eleganz vor. Aber auch diese bestehen wie das restliche Gehäuse aus Kunststoff, der im Falle des Testgeräts im Innern in schlichtem Silber, auf dem Deckel hingegen in einem hellen, leicht metallisch wirkenden Blau gehalten ist.

Viele Übergänge und Formen wirken negativ auf Optik und Verarbeitung
Viele Übergänge und Formen wirken negativ auf Optik und Verarbeitung

Aber nicht nur beim Farbkleid verzichtet Acer auf Harmonie, auch die Linienführung fällt nicht einheitlich aus. So wechseln sich runde und eckige Elemente ab, was nicht nur für eine optische Unruhe, sondern auch vergleichsweise viele Kanten und Übergänge sorgt. All diese fallen nicht immer einheitlich aus, vor allem am Deckel, am Touchpad und im Bereich des gut zupackenden Scharniers fällt dies auf. Immerhin bietet das Aspire Switch 10 eine mehr als ausreichende Verwindungssteife, Verformungen oder Geräusche ließen sich in keinem Bereich des Geräts provozieren.

Fast alle Schnittstellen auf einen Blick: microSD, Micro-USB, Micro-HDMI, Netzteil und USB 2.0
Fast alle Schnittstellen auf einen Blick: microSD, Micro-USB, Micro-HDMI, Netzteil und USB 2.0

Keine Beanstandungen gibt es ebenfalls hinsichtlich der Schnittstellen- und Tastenplatzierung. Standby-Taste und Lautstärkewippe sind am linken Rand untergebracht, rechts sind hingegen mit Ausnahme der Audio-Buchse - ebenfalls links - alle Ein- und Ausgänge versammelt. Dazu gehört eine Micro-HDMI-Schnittstelle, ein microSD-Slot sowie zwei USB-2.0-Ports; Micro-USB am Tablet, ein vollwertiger Anschluss an der Tastatur. WLAN nach n-Standard und Bluetooth 4.0 sind hingegen wie immer unsichtbar untergebracht.

Präzise Tastatur

Überraschend gut fallen die Eingabegeräte aus, nachdem hier zuletzt verschiedene Konkurrenzmodelle nicht immer überzeugen konnten. Wenig verwunderlich fallen die Haupttasten mit 13 x 13 mm kleiner als üblich aus, dafür stehen sie in puncto Druckpunkt und Hub vollwertigen Tastaturen in nichts nach. Ersterer ist deutlich vorhanden, dabei aber nicht stark ausgeprägt, letzterer weist eine fast ideale Höhe auf. Kritik muss Acer sich lediglich für die zu kleinen Funktionstasten in der obersten Reihe gefallen lassen - eine Tastaturbeleuchtung erwartet in dieser Preisklasse niemand.

Kleine, aber präzise Tasten
Kleine, aber präzise Tasten

Ebenfalls wie erwartet klein fällt das Touchpad aus. Angesichts des überzeugend arbeitenden Touchscreens fällt dies jedoch weniger ins Gewicht, im Gegenzug werden Eingaben korrekt erkannt. Es stören jedoch die fehlende optische Unterteilung der beiden integrierten Tasten sowie deren zu langer Hub.

 

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Kommentare (8)

#1
Registriert seit: 05.01.2010

Leutnant zur See
Beiträge: 1219
So ganz scheint es aber nicht zu stimmen, dass es das Aspire Switch mit 32 GB und 500 GB im Dock zu bekommen ist. Wenn man den Listen im Internet vertrauen darf, handelt es sich dann um das Aspire Switch Pro, dass mindestens mal auch eine andere CPU verbaut hat (Atom 3735F). Außerdem scheint es davon sowohl eine 32 als auch eine 64 GB Version zu geben.
Wie sieht es eigentlich mit dem Touchpad aus? Im Internet liest mal viel schlechtes darüber. Sind diese Stimmen berechtigt oder hattet ihr das Gerät in dieser Hinsicht nicht so intensiv im Gebrauch, dass es damit schon Probleme gab?
In anderen Tests liest man übrigens, dass die Rückseite des Displays aus Alu ist, bei euch wird von Kunststoff geschrieben. Was stimmt denn nun?
#2
Registriert seit: 10.10.2007

[online]-Redakteur
Beiträge: 943
Das Gehäuse besteht komplett aus Kunststoff, Aluminium wird lediglich durch die Texturierung angedeutet.

Was die Varianten angeht: Offiziell werden in Deutschland vier Konfigurationen angeboten, davon eine mit 32 GB Flash und 500 GB HDD. Den 3735F benutzt ein Modell, das aber auch nur eine 1280er Auflösung bietet. In den üblichen Händlerlisten tauchen mittlerweile deutlich mehr Versionen als noch zum Zeitpunkt des Tests auf, die teilweise trotz unterschiedlicher Bezeichnungen keine abweichenden Specs bieten.

Probleme mit dem Touchpad sind nicht aufgetaucht.
#3
Registriert seit: 05.01.2010

Leutnant zur See
Beiträge: 1219
Danke für die Antworten!
#4
Registriert seit: 17.11.2006

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1472
Bei Media Markt gibt es gerade eine Switch-Version für 333 Euro (ACER ASPIRE SW5-012 SWITCH 10 32GB GUN METAL). Ist die zu gebrauchen? Oder ist das eine "Billig-Version" des hier vorgestellten Tablets?

Und eine blöde Frage: Auf der Acer-Seite steht beim Betriebssystem nur: "Windows 8.1 32 Bit". Ich nehme an, das ist eine Mobile-Version, bei der man nur Apps und keine Desktop-Programme installieren kann, oder?
#5
Registriert seit: 10.10.2007

[online]-Redakteur
Beiträge: 943
Zitat Gidian;22497292
Bei Media Markt gibt es gerade eine Switch-Version für 333 Euro (ACER ASPIRE SW5-012 SWITCH 10 32GB GUN METAL). Ist die zu gebrauchen? Oder ist das eine "Billig-Version" des hier vorgestellten Tablets?

Billig-Version würde ich nicht sagen. Die Auflösung ist etwas geringer (1.280 x 800 gegen 1.366 x 768) und die GPU des SoCs ist etwas langsamer.

Zitat
Und eine blöde Frage: Auf der Acer-Seite steht beim Betriebssystem nur: "Windows 8.1 32 Bit". Ich nehme an, das ist eine Mobile-Version, bei der man nur Apps und keine Desktop-Programme installieren kann, oder?

Nein, das ist ein reguläres Windows 8.1, auf dem alle Programme laufen - abgesehen halt von 64-Bit-Software.
#6
Registriert seit: 05.01.2010

Leutnant zur See
Beiträge: 1219
Bei Amazon kostet ein Acer Aspire Switch 10 SW5-011 mit 32 GB und 1366x768 Auflösung auch nur € 338... Auf Geizhals werden im Moment alle Switch nur mit 1280x800er Display gelistet, während die deutsche Acer-Seite nur 4 Modelle zu kennen scheint und die alle mit der hier getesteten Version (nur mit mehr Speicher!) identisch sind. Acer scheint da ganz schön für Modellvielfalt (und Verwirrung) zu sorgen im Moment!
#7
Registriert seit: 17.11.2006

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1472
Zitat homann5;22499534

Nein, das ist ein reguläres Windows 8.1, auf dem alle Programme laufen - abgesehen halt von 64-Bit-Software.


Ah, ok. Danke. Da könnte ich dann also einfach Office und Photoshop Elements installieren und mit dem Teil auch einigermaßen vernünftig arbeiten? Oder ist die Leistung so beschränkt, dass eigentlich nur Apps vernünftig laufen? Spiele braucht man vermutlich gar nicht erst zu installieren, nicht mal einfache, nicht wahr?

Gruß
Gidian
#8
Registriert seit: 05.01.2010

Leutnant zur See
Beiträge: 1219
Office ist in der Home&Students Fassung schon installiert in der Regel und PS-Elements sollte wahrscheinlich auch noch gehen.
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