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Dell Latitude E7240 Business-Ultrabook im Test

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Seite 1: Dell Latitude E7240 Business-Ultrabook im Test

dell e7240 teaser kleinBusiness-Notebooks sind mitunter recht spießige Gesellen, die einen langen Pflichtenkatalog besitzen und wenig Raum für Freiheiten bieten. Etwas anders geht Dell bei seinem aktuellen Latitude-Modell E7240 an die Thematik heran, das nicht nur ein tolles Gehäuse vorweisen kann, sondern auch eine Touch-Oberfläche und eine damit verbundene Glare-Oberfläche besitzt. Ob der 12-Zöller ein überzeugender ständiger Begleiter ist, klären wir in unserem Review.

Der Markt der Business-Notebooks ist lukrativ und natürlich entsprechend hart umkämpft. Neben Toshiba und Lenovo gehört auch Dell zu einem der klassischen Anbieter in diesem Segment. Im letzten Jahr erregte der Konzern viel Aufmerksamkeit damit, dass er von seinem Gründer wieder von der Börse genommen wurde. Für uns wesentlich wichtiger ist es da schon, dass gerade in der letzten Zeit beinahe alle Consumer-Geräte einen sehr positiven Eindruck hinterließen. Entsprechend darf man gespannt sein, ob sich der äußerst mobile Arbeits-12-Zöller ähnlich ansprechend verkaufen kann. Das Klientel eines solchen Geräts versteht sich natürlich von selbst: alle Nutzer, die besonders viel unterwegs sind und beispielsweise auch einmal im Zug oder Flieger mit beengten Platzverhältnissen arbeiten wollen/müssen.

Preislich liegt unsere Testkonfiguration, die auf einem Intel Core i5-4300U, einer 128 GB großen SSD und einem FullHD-Display beruht bei rund 1200 Euro. Dell typisch kann das Latitude 7240 im Rahmen konfiguriert werden, wobei nicht der Konfigurationsumfang von Built-to-Order-Herstellern erreicht wird, meist aber die „sinnvollen“ Abänderungen durchaus möglich sind.

Klein und hochwertig

Gerade Dell hat es in der Vergangenheit verstanden, das Material Karbon im Gehäuse-Segment zu nutzen wie kaum ein anderer Anbieter. Insbesondere die XPS-Modelle konnten davon regelmäßig profitieren. Dass Karbon aber auch bei den Business-Modellen hoch im Kurs steht, zeigt ein Blick auf das Latitude E7240 schnell. Der gesamte Deckel besteht großflächig aus dem Verbundstoff in Sicht-Optik, an anderer Stelle setzt Dell hingegen auf Magnesium-Legierungen, was ein Blick auf das Top-Case aber auch die Bodenplatte zeigt. Dass die Idee des Materialmixes aufgeht, zeigt sich schnell. Dells 1,3 kg schwerer 12-Zöller sieht nicht nur sehr hochwertig aus, sondern kann auch eine ansprechende Haptik vorweisen und ist äußerst stabil. Dass das 7240 für den täglichen Business-Einsatz vorgesehen ist, macht sich schnell bemerkbar und auch ein zusätzliches Sleeve erscheint weniger wichtig als bei so manchem Ultrabook.

dell e7240 12
Robustes aber leichtes Gehäuse mit Karbon-Deckel

Die Business-Ausrichtung zeigt sich auch an anderer Stelle. Mit 20 mm ist das E7240 deutlich höher als viele aktuelle Ultrabooks, was aber nicht darüber hinwegtäuschen soll, dass der 12-Zöller noch immer angenehm mobil ist. Bedingt wird die höhere Bauweise vor allem durch die Seitenteile, die so mehr Platz für Schnittstellen bieten. Die Tatsache, dass das Display ein klassisches Scharnier auf der Oberseite des Gehäuses besitzt, sorgt zudem dafür, dass auch auf der Rückseite Platz für Anschlussbuchsen geboten wird. Erfreulich ist es da, dass Dell den zur Verfügung stehenden Platz gut ausnutzt. Während das linke Seitenteil noch der Kühlung vorbehalten ist, befinden sich auf dem rechten Seitenteil eine USB-Buchse sowie ein Mini-Display-Port-Anschluss, eine Kombo-Klinkebuchse und der Kensington-Lock. Auf der Rückseite werden zwei weitere USB-Anschlüsse, ein vollwertiger RJ45-Port und eine HDMI-Buchse geboten. Abgerundet wird das Anschlussportfolio aber erst bei einem Blick auf die Unterseite, denn dort befindet sich ein Docking-Port, der Dells Ultrabook zum Desktop-Arbeitstier werden lässt. An dieser Stelle zeigt sich, dass das Latitude E7240 als Business-Ultrabook seinen Consumer-Kontrahenten einiges voraus hat, auch wenn Letztere im Zuge der „Consumerization of IT“ immer häufiger in Büros anzutreffen sind. Im Gegenzug, zeigt sich jedoch auch, dass der 12-Zöller zumindest an einer Stelle äußerst progressiv vorgeht, denn einen klassischen VGA-Port gibt es nicht mehr – das könnte für viele Interessenten in der Tat ein No-Go sein.

dell e7240 5
Dell bietet eine reichhaltige Anschlussausstattung

Nicht fehlen dürften bei einem Business-Gerät Eingabegeräte auf höchstem Niveau. Eine Vorgabe, die das E7240 mit Bravour erfüllt. Die Tastatur, die ausnahmsweise einmal nicht als Chiclet-Version ausgeführt ist, ist mit 14x15 mm normal dimensioniert. Der Druckpunkt fällt äußerst präzise und knackig aus, der Hub ist für unseren Geschmack genau richtig dimensioniert. In der heutigen Zeit darf natürlich auch eine Hintergrundbeleuchtung nicht fehlen, die im Falle unseres Testmusters sehr gleichmäßig erstrahlt. Das Touchpad misst 90x47 mm und ist damit in der heutigen Zeit beinahe schon als klein zu bezeichnen. Das liegt aber auch daran, dass die Maustasten noch klassisch als „echte“ Tasten ausgeführt wurden und damit etwas Platz vom Touchpad abzwacken. Die Gleiteigenschaften des Pads sind gut, Multitouch-Eingaben wurden in unseren Versuchen zuverlässig erkannt.

dell e7240 2
Die Eingabegeräte können auf der ganzen Linie überzeugen
 

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Kommentare (2)

#1
Registriert seit: 05.07.2010

Admiral
Beiträge: 10609
Ein stark spiegelndes Display für ein mobiles Gerät ist ein No-Go, erst recht im Business Bereich. Auch Intel und Microsoft sollten das mal einsehen, statt sich nur über einen schwächelnden PC-Markt zu beschweren und ihr Heil in Bereichen zu suchen, die andere schon erfolgreich besetzt haben.
#2
Registriert seit: 03.04.2005

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1319
Business Preis, Consumer Eingabegeräte.
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