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Dell Latitude E7240 Business-Ultrabook im Test

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Seite 2: Leistung, Laufzeit und Kühlung

Bei Dells Latitude E7240 handelt es sich um ein Ultrabook, entsprechend eng ist das Korsett, das die Hardwarespezifikationen schnürt. Größere Überraschungen sollte also niemand erwarten, was allerdings kein Problem darstellt, schließlich konnte uns die Haswell-Plattform bereits in zahlreichen Tests überzeugen.

Während es auch eine i7-Version gibt, setzt unsere Konfiguration des E7240 auf einen Core i5-4300U. Der besitzt einen Grundtakt von 1,9 GHz und kann im Bedarfsfall auch mit 2,9 GHz arbeiten. Die CPU verfügt über zwei Kerne, da Intel aber seine Hyperthreading-Technik nutzt, können theoretisch vier Aufgaben gleichzeitig bearbeitet werden. Der L3-Cache wird mit 3 MB ausgeführt. Wie alle „normalen“ Ultrabook-Prozessoren der Haswell-U-Reihe wird auch der i5-4300U im 22-nm-Verfahren gefertigt, die TDP beläuft sich auf 15 Watt. Noch einmal sparsamer geht es bei den Y-Prozessoren, die im Gegenzug aber auch deutlich langsamer sind. Unser Testkandidat bringt es im Cinebench 11 auf klassenübliche 2,79 Punkte, im aktuellen Cinebench 15 gibt es mit 251 Punkten ebenfalls keine Überraschung. In die Praxis übersetzt bedeutet dies, dass mit Dells Business-Ultrabook hervorragend gearbeitet werden kann, denn für alle Office-Anwendungen steht mehr als genügend Leistung zur Verfügung. Darüber hinaus ist es ebenso möglich, auch einmal etwas komplexere Anwendungen laufen zu lassen, wer allerdings häufig mit Videoschnitt-Anwendungen arbeitet, wird zwangsläufig zu einem weniger kompakten Gerät greifen müssen.

Cinebench 11

CPU

Punkte
Mehr ist besser

Cinebench 15

CPU

Punkte
Mehr ist besser
 

Als Grafikeinheit kommt Intels integrierte HD 4400 zum Einsatz, die mit ihrem Grundtakt von 200 MHz und dem Turbo-Takt von 1.100 MHz bestens für alle 2D-Aufgaben geeignet ist. Die 3D-Leistung ist dabei gegenüber dem Vorgänger deutlich gestiegen, was allerdings nicht bedeutet, dass mit der HD 4400 komfortabel gespielt werden kann. Das zeigt ein Blick auf den aktuellen 3D Mark. Im Ice-Storm-Test sind es 27.733 Punkte, während es bei Cloud Gate 3.833 Punkte sind und in Fire Strike am Ende 467 Zähler auf dem Bildschirm stehen.

Dass das Latitude E7240 in der Praxis aber stets einen flotten Eindruck hinterlässt, liegt nicht nur an der Leistungsfähigkeit des Prozessors, sondern auch an der verbauten SSD, die aus dem Hause Lite-on stammt. In den Benchmarks war sie zwar minimal langsamer als andere aktuelle Top-Modelle, beim Praxiseinsatz war davon allerdings nicht mehr viel zu merken – der positive Effekt, den SSDs auf die gefühlte Systemleistung haben, ist ohne Frage vorhanden. Nicht ganz so glücklich waren wir wiederum mit der Dimensionierung, denn ein einziges Laufwerk mit 128 GB kann sich in der heutigen Zeit schnell als zu klein erweisen. Wer mehr mit seinem E7240 anstellen möchte, sollte zu einem Modell mit einer 256-GB-SSD greifen.

Massenspeicher

Datenrate

MB/Sek.
Mehr ist besser

Vergleichsweise laut

Ultrabooks machen in der Regel nicht sonderlich auf sich aufmerksam, das gilt auch für das Latitude E7240. In den meisten Fällen, also dann, wenn wir unser Testmuster wie ein normales Business-Ultrabook genutzt haben, war von dem 12-Zöller nichts zu hören. Anders sieht es allerdings aus, wenn das Gerät unter maximale Volllast gesetzt wird (wie sie bei einem solchen Gerät vermutlich nur äußerst selten vorkommt). Mit einer maximalen Lautstärke von 45,36 dB wird das E7240 dabei lauter als die meisten anderen Ultrabooks. Die Temperaturen hat Dell allerdings jederzeit im Griff, das Ultrabook wird an keiner Stelle zu warm und Throtteling ist ebenfalls nicht zu beobachten.

Lautstaerke

Idle/Load

47.9 XX


31.1 XX
47.8 XX


34.7 XX
45.6 XX


32.1 XX
42.8 XX


31.0 XX
41.9 XX


30.6 XX
41.6 XX


29.8 XX
40.2 XX


33.6 XX
39.0 XX


31.7 XX
35.9 XX


31.9 XX
dB(A)
Weniger ist besser

Durchschnittlich ausdauernd

Dell verbaut in seinem 12-Zöller einen Akku mit 45 Wh. In unseren Laufzeittests konnte das Latitude E7240 daraus eine Akkulaufzeit von 532 Minuten im Reader-Test von Battery Eater generieren, während es im Classic-Test noch 109 Minuten waren. Im OC Mark 8 wiederum konnten wir 132 respektive 133 Minuten ermitteln. Das sind ordentliche Werte, an einen Langläufer wie das Toshiba Z30 reicht Dells Ultrabook aber bei weitem nicht heran. Längere Zeiten fernab der Steckdose können zwar auch auf diesem Wege überbrückt werden, ganze Arbeitstage wie bei Toshibas 13-Zöller oder der aktuellen MacBook Air-Generation sind es aber eben nicht.

Akkulaufzeit

Battery Eater - Classic/Reader

991 XX


98 XX
847 XX


178 XX
699 XX


213 XX
532 XX


109 XX
512 XX


121 XX
496 XX


77 XX
461 XX


191 XX
434 XX


162 XX
286 XX


71 XX
Minuten
Mehr ist besser

In den Stromverbrauchsmessungen zeigt sich zudem wieder einmal, dass die aktuellen Plattformen angenehm stromsparend sind. Im Idle verbaut das E7320 gerade einmal 8,3 Watt, während es unter Volllast 41,9 Watt sind.