> > > > Lenovo IdeaPad Y510P im Test

Lenovo IdeaPad Y510P im Test

PDFDruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 1: Lenovo IdeaPad Y510P im Test

lenovo y510 teaser kleinFällt der Name Lenovo, denken die meisten Anwender sicherlich nicht an performance-orientierte Gaming-Geräte, sondern an Thinkpad-Arbeitstiere oder flexible Yoga-Ultrabooks. Mit dem Y510p hat Lenovo aber auch ein Gerät im Portfolio, das für Gamer interessant ist, denn es bietet zwei GeForce GT 755M-Grafikkarten, was für ansehnliche Frameraten sorgen sollte. Ob das Konzept aufgeht, klärt wie immer unser Test.

Gänzlich neu ist das IdeaPad Y510p für uns nicht, denn bereits zu Ivy-Bridge-Zeiten konnten wir einen genaueren Blick auf das IdeaPad Y500 werfen, das in vielerlei Hinsicht eng mit der Update-Version Y510p verwandt ist. Als größte Besonderheit kann damit auch bei der Haswell-Generation das flexible Multimedia-Bay angesehen werden. Dieses kann entweder ein optisches Laufwerk oder eben eine zweite GPU beheimaten, ganz wie es der Kunde wünscht. Auf diesem Wege grenzt sich Lenovo auch zugleich von der Gaming-Konkurrenz in der 1000-Euro-Klasse ab, denn es wird eben nicht eine High-End-GPU verbaut, sondern zwei kleiner dimensionierte GT 755M. Entsprechend darf man gespannt sein, wie sich dieses Gespann in der Praxis verkaufen kann, denn normalerweise kommen Multi-GPU-Konfigurationen im Notebookbereich lediglich bei High-End-Setups zum Einsatz. Weniger exotisch geht es bei der CPU, einem Core i7-4700MQ, und dem Massenspeicher zu, denn dort kommt eine 1 TB fassende HDD zum Einsatz, die zusätzlich mit einem 8 GB großen Flash-Cache ausgestattet wird. Für seinen 15-Zoll-Gamer ruft Lenovo einen Preis von rund 1200 Euro auf und positioniert das Gerät damit in einem umkämpften Preisbereich.

Schwarz trifft rot

Die Farbkombination aus Schwarz und Rot ist im Gaming-Segment ohne Frage die beliebteste Mischung, denn beispielsweise auch die erst vor kurzem getesteten MSI GE70 und Toshiba Qosmio X70 greifen grundlegend auf das gleiche Farbschema zurück. Darüber hinaus gibt sich Lenovo aber recht zurückhaltend. Schwarz ist beim Gehäuse die alles dominierende Farbe, Rot wird nur dezent eingesetzt. So besitzt der Deckel, der wie das gesamte Case aus Aluminium gefertigt wird, lediglich zwei „Bügelfalten“ als Eyecatcher, auf weitere Design-Spielereien verzichtet der chinesische Hersteller und auch das Lenovo-Logo ist in gewohnter Manier angebracht.

lenovo y510

Ein klein wenig auffälliger präsentiert sich der 15-Zöller, wenn der Deckel geöffnet wird. Beim Case wagt Lenovo auch hier keine Besonderheiten und setzt auf viel schwarzes Aluminium, das eine ansehnliche Formensprache vorweisen kann, allerdings auch keine wirklichen Akzente setzt. Als Eyecatcher fungieren an dieser Stelle die Chiclet-Tasten der Tastatur. Während die eigentlichen Tasten noch in Schwarz gehalten sind, wurden sie in der Höhe rot eingefärbt. Zusammen mit der roten, sehr gleichmäßigen, Hintergrundbeleuchtung derselben wird so ein ansprechender optischer Effekt erreicht.

lenovo y510 2

Die Tastatur sieht aber nicht nur gut aus, sondern lässt sich auch sehr angenehm tippen, was ein Verdienst der guten Mischung aus Druckpunkt und Hub ist. Da Lenovo in dem 15-Zoll-Gehäuse auch einen numerischen Zahlenblock integrieren wollte, müssen aber kleinere Einschränkungen akzeptiert werden. So entsprechen die Tasten des Zahlenblocks nicht dem üblichen 15x15 mm-Raster, sondern fallen etwas schmaler aus. Noch dazu muss sich die „0“ des Blocks ihre gewohnte Position mit dem rechten Cursor-Pfeil teilen. Gemessen an dem teils wirren Layout der aktuellen MSI- und Clevo-Barebones kann sich das Y510P in dieser Kategorie doch recht ansehnlich verkaufen. Das Touchpad ist ausreichend groß dimensioniert und lässt sich im Ganzen klicken, wobei die beiden Maustasten optisch abgegrenzt wurden.

lenovo y510 8

Anschlusstechnisch fährt Lenovos Gaming-Notebook nicht allzu dick auf. Insgesamt gibt es drei USB-Ports, die alle als USB-3.0-Version ausgeführt wurden. Der einzelne Port auf der rechten Seite ist darüber hinaus als spezielle Version für Lenovos Docking-Station ausgeführt worden. Darüber hinaus gibt es noch das übliche Duo aus VGA und HDMI für die Bildausgabe und den obligatorischen RJ45-Port. Zur Klang-Ausgabe stehen zwei 3,5-mm-Klinkebuchsen bereit.  Wie so oft fällt leider die Positionierung der Schnittstellen suboptimal aus, denn fast alle Ports liegen recht weit vorn auf den Seitenteilen, was zu Komplikationen mit der Maus führen kann. Geschuldet ist das auf der linken Seite dem Kühlsystem, auf der rechten Seite dem Multifunktionsbay. Drahtlos werden fast alle aktuell relevanten Standards geboten, einzig AC-WLAN fehlt.

lenovo y510 10

 

 

Social Links

Seitenübersicht

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (2)

#1
customavatars/avatar150456_1.gif
Registriert seit: 18.02.2011
Bitburg
Kapitän zur See
Beiträge: 3702
Da kauft man sich lieber ein P150EM mit 680M und 3720QM... Kostet zwar was mehr, ist aber auch in allen Punkten außer Lautstärke klar der Sieger.
#2
customavatars/avatar14593_1.gif
Registriert seit: 23.03.2004
Luxemburg :)
Oberbootsmann
Beiträge: 782
hab mir ein asus n550 gekauft, eben wegen der Lautstärke. Das ist mit einer 750m bestimmt nen ticken langsamer für den gleichen Preis, aber Design und Lautstärke sind die Eigenschaften die auch nach Jahren noch glücklich machen ;)
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

ASUS ROG G751 mit GeForce GTX 980M im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/ASUS_G751_TEASER_KLEIN

ASUS ROG-Notebookserie erfährt mit dem G751 das erste größere Update seit einer längeren Zeit, denn es wurde nicht nur die Technik in Form einer GeForce GTX 980M auf den aktuellen Stand gebracht, sondern auch der Barebone optisch überarbeitet. Ob ASUS' 17-Zoll-Gaming-Notebook damit an alte... [mehr]

Aorus X7 Pro mit GTX 970M-SLI im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/AORUS_X7_TEASER

Dass Genie und Wahnsinn teils extrem dicht beieinander liegen, zeigt aktuell wohl kaum ein Gaming-Notebook besser als das X7 Pro von Gigabytes Gaming-Tochter Aorus. In einem extrem schlanken Chassis werden zwei GPUs, mehrere SSDs und ein leistungsstarker Prozessor verbaut – dass das nicht ganz... [mehr]

Alienware 13 mit Ultrabook-Prozessor und GTX 860M im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/AW13

Nachdem es im Verlauf des gerade zu Ende gehenden Jahres vergleichsweise ruhig um Alienware war, möchte sich Dells Gaming-Fraktion mit dem neuen Alienware 13 mit einem Paukenschlag aus dem Jahr 2014 verabschieden, denn das kleine Gaming-Notebook kann nicht nur mit einer äußerst interessanten... [mehr]

Das neue Dell XPS 13 ist das kleinste Notebook der 13-Zoll-Klasse (Update)

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2015/DELL_2013

Dells XPS 13 gilt bereits seit der ersten Version als eines der besten Ultrabooks, nicht nur aufgrund der hochwertigen Materialien und der tadellosen Verarbeitung. Für den nun auf der CES vorgestellten Jahrgang 2015 dürfte dies ebenfalls gelten. Denn die Texaner haben sich nicht nur auf den... [mehr]

Schenker Technologies XMG U505 mit Desktop-Prozessor im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/SCHENKER_U505_KLEIN

Für Schenker Technologies heißt es mit dem neuen XMG U505 Ultimate „back to the roots". Es sollen umfassende Konfigurationsmöglichkeiten mit einer maximalen Performance kombiniert werden. Davon dass ein Desktop-Prozessor verbaut wird, sollte man sich in der Tat aber nicht im größeren Stile... [mehr]

Acer V 15 Nitro Black Edition mit 4K-Display im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/ACER_V154K_TEASER_KLEIN

Acer hat mit dem Aspire V15 Nitro Black Edition ein Multimedia-Notebook im Programm, das nicht nur mit seinem überzeugenden Gehäuse, sondern auch mit einer runden Ausstattung samt einem 4K-Display auftrumpfen kann. Ob am Ende ein gelungenes Gesamtpaket dabei herauskommt, zeigt unser Test. Acer... [mehr]