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Test: MacBook Air 13" mit Sandy-Bridge und Thunderbolt

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Seite 1: Test: MacBook Air 13" mit Sandy-Bridge und Thunderbolt

mba-2011-logoLange Zeit wurden sie erwartet, denn schon mit der Aktualisierung der MacBook Pros im Februar wurde mit einem baldigen Erscheinen der MacBook Airs gerechnet. Doch es sollte bis vergangene Woche dauern, bis Apple bei den kompaktesten MacBooks den Sprung auf die Sandy-Bridge-Prozessoren und Thunderbolt vollzogen hat. Wir wollen uns nun das kleinste 13-Zoll-Modell etwas genauer anschauen. Da sich am Design nichts getan hat, konzentrieren wir uns dabei auf die inneren Werte und hier vor allem auf den Prozessor.

Gemeinsam mit der Einführung der neuen MacBook-Air-Modelle hat Apple auch das weiße MacBook eingestellt, was nun dazu führt, dass das 11 Zoll MacBook Air der Einstieg in die mobile Welt bei Apple darstellt. Über diesen Schritt kann man geteilter Meinung sein, allerdings sprachen nicht mehr viele Punkte für den Erhalt des „Plastik-MacBooks“.

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Somit ist das 949 Euro teure 11 Zoll MacBook Air das günstigste und zugleich kleinste derzeit erhältliche MacBook. Wer so richtig in die Vollen greifen möchte, der kann beim 13 Zoll MacBook Air gemeinsam mit dem Upgrade auf einen Intel Core i7 bis zu 1649 Euro auf den Tisch legen.

In einer Übersichtstabelle haben wir alle derzeit erhältlichen Modelle gegenübergestellt:

MacBook Air 11 Zoll
MacBook Air 13 Zoll
Display 11,6"
1366x768 Pixel
13,3"
1440x900 Pixel
Prozessor Intel Core i5-2467M mit 1,6 GHz
optional Intel Core i7-2677M mit 1,8 GHz
Intel Core i5-2557M mit 1,7 GHz Intel Core i5-2557M mit 1,7 GHz
optional Intel Core i7-2677M mit 1,8 GHz
Grafikkarten Intel HD Graphics 3000
Arbeitsspeicher 2 GB 4 GB
SSD 64 GB SSD 128 GB SSD (256 GB optional 128 GB SSD 256 GB SSD
Kommunikation WiFi 802.11a/b/g/n
Bluetooth 4.0
Akku 35 Wattstunden
bis zu 5 Stunden Betrieb
50 Wattstunden
bis zu 7 Stunden Betrieb
sonstige Ausstattung FaceTime-Kamera FaceTime-Kamera
SD-Kartenslot
Anschlüsse 2x USB 2.0
1x Thunderbolt
1x Audio-Ausgang (3,5 mm Klinke)
1x MagSafe
2x USB
1x Thunderbolt
1x Audio-Ausgang (3,5 mm Klinke)
1x MagSafe
Maße 30 x 19,2 x 0,3 - 1,7 cm 32,5 x 22,7 x 0,3 - 1,7 cm
Gewicht 1,08 kg 1,35 kg
Preis 949 Euro 1149 Euro 1249 Euro 1499 Euro

Apple verbaut die Intel-Prozessoren Core i5-2467M, Core i5-2557M und Core i7-2677M. Allesamt kommen auf eine Thermal Design Power von 17 Watt. Dieser Wert entspricht dem direkten Vorgänger, hier werkelte allerdings noch eine NVIDIA GeForce GTX 320M, die auf etwa 30 Watt kommt. Da Apple den gleichen Akku verwendet (zumindest hat dies der Teardown von iFixit zu Tage gefördert), kann also von einer höheren Akkulaufzeit ausgegangen werden. Oftmals kritisiert wird bei der Minimalausstattung des 11“ MacBook Air der nur 2 GB große Arbeitsspeicher. Dieser reicht in vielen Fällen im üblichen Office-Einsatz aus. Werden allerdings größere Dateien bearbeitet, ist man mit den 2 GB schnell am Ende. Wir empfehlen daher immer den Kauf eines Modells mit 4 GB. Eine Option für mehr als 4 GB Arbeitsspeicher bietet Apple allerdings wiederum auch nicht. Vermutlich will man eine Abgrenzung zum MacBook Pro erreichen, die man für den professionellen Einsatz eher als geeignet erachtet.

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Zumindest bei der CPU-Performance erwarten wir deutlich höhere Werte als beim direkten Vorgänger und auch das ein oder andere MacBook Pro von 2010 dürfte gegen das neue MacBook Air in Schwierigkeiten kommen. Etwas anders sieht es bei der GPU-Performance aus. Ob die Intel HD Graphics 3000 gegen die dedizierte GeForce GTX 320M etwas ausrichten kann, werden wir sehen müssen