> > > > Asustor AS6104T im Test

Asustor AS6104T im Test

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 6: Fazit

Mit dem AS6104T hat Asustor ein gut umgesetztes NAS-System auf den Markt gebracht, welches eine hohe Performance mit vielen Features kombinieren kann. Ausgestattet mit einem schnellen Intel Celeron N3050 und 2 GB RAM bietet es genug Leistung für ein 4-Bay-NAS-System, um auch bei einem RAID-5-Verbund die Gigabit-Schnittstelle voll auszulasten. Egal ob als Datengrab oder Medienplayer eingesetzt, das AS6104T bietet dank der großen Anzahl an USB- und eSATA-Schnittstellen, dem vergleichsweise leisen Betrieb und der HDMI-Schnittstelle flexible Einsatzmöglichkeiten.

as6104 05s  
Asustor AS6104T - ein ausgereiftes NAS-System

Die aktuelle Version des Betriebssystem ADMs von Asustor bietet eine einfache und vor allem schnelle Bedienung über ein Desktop-Konzept, welches im grundsätzlichen Funktionsumfang Synologys oder QNAPs Betriebssystemen kaum nachsteht. Im Vergleich mag z.B. Synology mit DSM und dem umfangreichen Sortiment an eigenen Apps, von der Cloud bis hin zur Video Station, zwar mehr bieten, aber beim Asustor AS6104T lassen sich viele weitergehende Features durch ähnlich leistungsfähige Apps von Drittanbietern nachrüsten. Einzig die Option über ein Hybrid-RAID wie Synologys SHR einfacher unterschiedliche Festplatten einsetzen zu können, vermissen wir etwas beim Asustor, welches sich auf "natives" RAID beschränkt. Dafür ist nicht zu vergessen, dass das AS6104T eine HDMI-Schnittstelle samt optional nutzbarer SPDIF-Schnittstelle bietet, wodurch es (mit optionaler Fernbedienung) dank Kodi zu einem hervorragenden Mediaplayer wird, der dank der vergleichsweise geringen Lautstärke auch durchaus wohnzimmertauglich ist. Dass das AS6104T stabil und im Test ohne Auffälligkeiten oder Bugs seinen Dienst verrichtet, erwähnen wir nur vollständigkeitshalber.

Als Fazit bleibt zu sagen, dass das Asustor AS6104T ein leistungsfähiges 4-Bay-NAS ist, welches sowohl von seiner Hardware wie auch von seiner Software einen sehr guten Eindruck hinterlässt und eine Alternative zu ähnlichen Modellen von Synology oder QNAP darstellt. Preislich liegt das Asustor AS6104T allerdings mit aktuell ca. 480 Euro leicht über dem Niveau von ähnlichen leistungsfähigen Modellen (Synology DS416play - ca. 460 Euro) oder nur gering unterhalb perfomanteren Modellen (QNAP TS-553A-4G - ca. 490 Euro). In jedem Fall sollten am Kauf eines NAS interessierte User auch einen Blick auf Asustor werfen.

Positive Aspekte des Asustor AS6104T:

  • hohe Performance und sehr gute Datentransferraten
  • niedriger Stromverbrauch und leiser Betrieb
  • sehr gute Anschlussmöglichkeiten (HDMI, 3x USB 3.0, 2x USB 2.0, 2x eSATA, SPDIF Ausgang)
  • stabiles und schnelles Betriebssystem ADM mit hohem Funktionsumfang
  • gute Unterstützung mit Drittanbieter-Apps (z.B. Kodi und Plex Media Server)

Negative Aspekte des Asustor AS6104T:

  • fehlendes Frontdisplay
  • kein Hybrid-RAID
  • hoher Preis

 

 

 

Social Links

Seitenübersicht

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (5)

#1
Registriert seit: 20.12.2003
Karlsruhe
Fregattenkapitän
Beiträge: 2567
Ein HP ProLiant MicroServer Gen8 gibts für unter 185€, der hat dann aber schon nen Dualcore und 4GB Ram. Wenn man lustig ist, dann kann man auch noch eine 10Gbit Netzwerkkarte reinstecken und ist immer noch günstiger als dieses ASUS Teil...

Die P/L ist echt mies!
#2
customavatars/avatar178171_1.gif
Registriert seit: 07.08.2012
Raum Stuttgart
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1445
... Zudem bietet das NAS nichtmal ECC Speicher? Welche wahnsinnige Firma sollte dort ihre Daten ablegen?
#3
customavatars/avatar4603_1.gif
Registriert seit: 16.02.2003

Vizeadmiral
Beiträge: 7169
Zitat Sir Diablo;24860576
Ein HP ProLiant MicroServer Gen8 gibts für unter 185€, der hat dann aber schon nen Dualcore und 4GB Ram. Wenn man lustig ist, dann kann man auch noch eine 10Gbit Netzwerkkarte reinstecken und ist immer noch günstiger als dieses ASUS Teil...

Die P/L ist echt mies!


Ohne Dir zu nahe treten zu wollen - das ist ein unsinniger Vergleich. Welches OS ist denn auf dem Proliant installiert? Genau, gar keins. Synology (und mit Abstrichen auch Asustor) können deshalb mehr verlangen, weil sie eine auf die Maschine angepasste, intuitive Software mitliefern, die bereits ab Werk eine Million Use Cases abdeckt und auch von einem DAU in kurzer Zeit eingerichtet werden kann.

Klar ist der Eigenbau günstiger als das Fertighaus...solange man weiß wie man ein Haus baut und die Arbeitsstunden nicht berechnet.

Wer keinen Bock hat, sich in FreeNAS und Konsorten einzulesen, fährt mit einem Fertig-NAS teurer, aber schlussendlich besser.
#4
Registriert seit: 20.12.2003
Karlsruhe
Fregattenkapitän
Beiträge: 2567
Ja die P/L ist unterirdisch, denn die Hardware ist vtl. 100€ wert, 380€ für das BS und dessen Installation? Way to much.
#5
Registriert seit: 30.08.2008
Lübeck
Bootsmann
Beiträge: 526
Den Aufschlag für BS würde ich ja noch halbwegs akzeptieren, wenns dann auch rund läuft. Hab seit einigen Monaten eine Qnap 453mini weil ich mit einem Selbstbau NAS nicht wirklich klar kam aber bei Qnap schiebt man wohl lieber immer wieder neue Modelle auf den Markt als seit Monaten bekannte Fehler zu fixen. Bin jetzt am überlegen , ein Selbstbau NAS event. nochmal in Angriff zu nehmen...
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Synology DS216j im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/SYNOLOGY_DS216J_TEASER

Synology hat mit der DiskStation DS216j vor kurzem den Nachfolger der sehr erfolgreichen Einsteiger-NAS DS215j vorgestellt. Die DS216j ist ein kompaktes NAS-System für zwei Festplatten, welches dank aktuellem Betriebssystem DiskStation Manager 6.0 mit umfangreichen Funktionen aufwarten kann. Im... [mehr]

Synology DS216play im Test

Logo von IMAGES/STORIES/REVIEW_TEASER/SYNOLOGY_DS216PLAY_TEASER

Die im letzten Jahr vorgestellte Synology Diskstation DS216play ist ein 2-Bay-NAS, welches besonders durch seine Transkodierungsfähigkeiten hervorstechen soll und somit auf den Multimedia-Bereich zielt. Das DS216play soll dank eines leistungsfähigen ARM-SoCs auch hochauflösende 4K-Videos... [mehr]

AVM FRITZ!Box 7580 mit MU-MIMO im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/FRITZBOX7580/FRITZBOX-7580-LOGO

Bereits seit Monaten rührt AVM fleißig die Werbetrommel für die FRITZ!Box 7580, die als vorläufiges High-End-Produkt aus Berlin schnelles WLAN mit den aktuellen DSL-Standards verbindet. MU-MIMO ist dabei das Stichwort und soll die WLAN-Leistung der FRITZ!Box wieder an die Spitze bringen. Das... [mehr]

Ausprobiert: Synology Diskstation Manager 6.0 Beta 2

Logo von SYNOLOGY

Der DiskStation Manager als Betriebssystem der NAS-Systeme von Synology ist sicher der entscheidene Faktor, warum Synology im NAS-Markt so erfolgreich ist. Das Userinterface, was mit seinem Desktop-Look einen einfachen Einstieg ermöglicht, bietet ebenso einen leichten Zugriff auf die Vielzahl an... [mehr]

Synology DS116 und DS916+: Neues Einsteiger- und High-End-NAS

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2013/SYNOLOGY

Synology hat am Donnerstag zwei neue NAS-Geräte vorgestellt, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während die Synology DiskStation DS116 sich eher an preisbewusste und weniger anspruchsvolle Käufer richtet, ist die DiskStation DS916+ deutlich leistungsfähiger und natürlich teurer. Sie... [mehr]

Netgear AC1750 und Synology RT1900ac im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/2016/SYNOLOGY-RT1900AC/SYNOLOGY-RT1900AC-LOGO

Von Jahr zu Jahr finden sich mehr WLAN-fähige Geräte in deutschen Haushalten. Deren immer größerer Bedarf an möglichst schneller WLAN-Versorgung bringt die von den Internetanbietern zur Verfügung gestellten Router schnell an ihre Grenzen - diese vertrauen zu einem Großteil auf die... [mehr]