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Steelseries Siberia P800 im Test - Guter Klang trifft flexible Ausstattung

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Seite 1: Steelseries Siberia P800 im Test - Guter Klang trifft flexible Ausstattung

siberia800 teaser kleinDas Steelseries Siberia P800 soll, wenn es nach dem Hersteller geht, das beste drahtlose Gaming-Headset sein, das aktuell auf dem Markt verfügbar ist. Mit dieser selbstbewussten Aussage wird die Messlatte für unseren Test natürlich sehr hoch gelegt, eines kann man dem alles andere als günstigen Headset aber von vornherein attestieren: Es macht einiges anders als die Konkurrenz. Die Frage ist nur, ob auch besser?

Gaming-Headsets haben auf dem Markt einen recht ambivalenten Ruf, gerade für Audio-Enthusiasten sind die für Gamer entwickelten Kopfhörer oftmals mehr Spielzeug als ernstzunehmende Audio-Lösung. Entsprechen gespannt darf man sein, wie sich das neue Steelseries Siberia P800 in unserem Test positioniert, denn schließlich soll es das weltbeste drahtlose Gaming-Headset sein. Dass Steelseries bereit ist, etwas tiefer in die Trickkiste zu greifen, um dieses Ziel erreichen, zeigt sich schon kurz nach dem Auspacken. Während andere Headsets auf eine RGB-Beleuchtung als optische Spielerei setzen, bietet das Siberia P800 einen bemerkenswerten Funktionsumfang, denn es befindet sich eine externe Connector-Box im Lieferumfang. Dank der ist es möglich, das High-End-Headset direkt an mehreren Zuspielern zu betreiben, doch dazu später mehr.

Der Slogan des weltbesten Gaming-Headsets impliziert aber auch noch eine andere Sache. Günstig kann ein Headset mit einem solchen Preis natürlich nicht sein. Rund 320 Euro müssen aktuell für das Steelseries Siberia P800 eingeplant werden. Damit handelt es sich um das teuerste Headset, das wir in diesem Roundup testen werden, allerdings sollte in Relation gesetzt werden, dass dies in der HiFi-Ecke kein allzu astronomischer Betrag ist und es nicht allzu schwer ist auch noch deutlich mehr zu investieren.

Optik und Verarbeitungsqualität

Steelseries entscheidet sich bei seinem High-End-Gaming-Headset für eine schlichte aber hochwertige Optik. Wie bei fast allen Headsets dominiert die Farbe Schwarz. Steelseries entscheidet sich, wie so viele Konkurrenten auch, für einen Mix aus mattem und glänzendem Kunststoff. Das ist gerade daher praktisch, da die vornehmlich beim Aufsetzen berührten Teile matt ausfallen, sodass sich die Fingerabdruck-Problematik in Grenzen hält.

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Steelseries Siberia P800

Zur optischen Auflockerung setzt Steelseries auf Kontrastnähte in Orange, passend dazu wurde auch die Bespannung der Ohrmuscheln gestaltet, das fällt aber natürlich kaum auf. Störend ist allerdings, dass sich hinter einer der großflächig glossy-beschichteten Abdeckungen der austauschbare Akku befindet. So ganz klappt es dann also doch nicht damit, das teure Headset frei von Fingerabdrücken zu halten. Insgesamt wirkt das Siberia P800 deutlich weniger voluminös als das Razer Man'OWar und ordnet sich in diesem Bereich im Mittelfeld der getesteten Produkte ein.

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Steelseries Siberia P800

Die Verarbeitungsqualität unseres Testmusters geht in Ordnung, gerade hinsichtlich der Preisgestaltung hätten wir uns bei der Materialwahl aber eine etwas hochwertigere Auswahl gewünscht. Zudem fällt auf, dass manche Kanten noch ein wenig scharf ausfallen. Das alles sollte beim Siberia P800 aber durchaus als Jammern auf hohem Niveau angesehen werden.

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Steelseries Siberia P800

In der linken Ohrmuschel hat Steelseries das ausziehbare Mikrofon integriert. Vollständig ausgezogen kommt es auf eine Länge von 11 cm und lässt sich flexibel an die Gegebenheiten anpassen.

Auf der Unterseite der rechten Ohrmuschel wurden der Hauptschalter und zwei analoge Anschlüsse integriert. Über einen davon kann das Audiosignal an ein zweites Headset weitergegeben werden. Wer also zu zweit auf der Couch sitzt, benötigt nur ein Kabel zum Sitznachbarn, nicht aber bis zur Konsole, die sich vermutlich in der Nähe des Fernsehers befindet.

Tragekomfort

Das Steelseries Siberia P800 wiegt 318 Gramm und befindet sich damit auf einem normalen Niveau für ein Funk-Gaming-Headset. Entsprechend werden Kopf und Nacken auch bei einer längeren Gaming-Session nicht über Gebühr belastet. 

Steelseries setzt auf vergleichsweise dicke Kunstleder-Polster, die eine gute Polsterung aufweisen. Durch die Materialwahl werden Umgebungsgeräusche stärker abgeschirmt, als es beispielsweise bei Polstern mit Nylon-Bespannung der Fall ist – als wirklich schalldicht erweist sich das Siberia P800 aber nicht.

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Steelseries Siberia P800

Gleichzeitig wird es unter den Kunstleder-Polstern aber auch etwas wärmer, was gerade an wohl temperierten Sommertagen störend sein kann. Gemessen am hohen Preis wäre die Beigabe einer zweiten Polsterart sicherlich der Königsweg gewesen, um alle Interessenten zufrieden zu stellen. Der Innendurchmesser der Ohrmuscheln liegt bei 55 mm und damit genau im Mittelfeld der getesteten Headsets.

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Steelseries Siberia P800

Auch der Bügel, bei dem Steelseries abermals auf einen matten Kunststoff setzt, besitzt eine mehr als ausreichende Polsterung. Über den Bügel lässt sich das Siberia P800 im Bereich von 37 mm an die eigene Kopfform anpassen. Der Einstellbereich befindet sich also im normalen Bereich. Es gilt aber an dieser Stelle: Eine Anprobe vor dem Kauf ist unerlässlich. Das hängt auch damit zusammen, dass der Bügel eine merkliche Spannkraft entwickelt. Je nach Kopfumfang kann ein längeres Tragen des Siberia P800 unangenehm werden.

 

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Kommentare (13)

#4
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Registriert seit: 26.01.2006
Freising
Vizeadmiral
Beiträge: 6462
Jop, ist nun als 3 verschiedene Varianten rebranded, die sich alle eigentlich nur in den Kabeln unterscheiden. Ziemlich affig, aber ich denke das Marketing hat gemerkt dass sich Sachen besser verkaufen wenn sie in der Xbox oder Playstation Abteilung ZUSÄTZLICH zur PC Abteilung stehen :)
#5
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Registriert seit: 17.12.2002

Miles are my Meditation
Beiträge: 58617
Also ENDLICH (!!!) mal ein Audiotest an dem ich nur zu meckern habe, dass die Qualität der vorliegenden Testdateien nicht angegeben ist.




Ansonsten wurde endlich mal ein Referenzhörer benutzt und auch klar der Klang beschrieben.


P.S. Kleiner Nachtrag: Bitte nächstes mal auch angeben, woran der Referenzhörer betrieben wurde!

P.P.S. Übrigens würde ich das Headset gerne mal selbst testen. Anscheinend taugt es wirklich. :)
#6
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Registriert seit: 22.09.2006

Hauptgefreiter
Beiträge: 184
Der Akku ist nicht fest verbaut. Leider auch bei hochwertigen kabellosen Modellen eine Seltenheit.
Die Dänen machen zum Glück hier die Ausnahme von der Regel.
#7
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Registriert seit: 29.08.2011

Kapitänleutnant
Beiträge: 1547
Ich bin ja mittlerweile auch schon am überlegen mein Headset gegen ein drahtloses auszutauschen, aber das ist mir viel zu viel hochglanz.
Mit dem hohen Anpressdruck würde ich auch Probleme kriegen, das beyer Custom One habe ich deswegen auch schon zurückgeschickt.
#8
Registriert seit: 09.06.2008

Obergefreiter
Beiträge: 77
Ich habe das Headset ( leider ) und merke deshalb auch sofort, dass der Tester sich das hier wieder nur 3 Minuten eher oberflächlich angeschaut hat.

1) Das Mikrofon ist eine absolute Katastrophe und sicherlich eines der schlechtesten aller Headsets, die ich kenne. Anfangs geht es immer noch aber mit der zeit verdreht es sich immer schneller. Und man muss das Mikro in genau eine Position drehen und fast in den Mund nehmen damit es noch verständlich ist. Man hört sich an als hätte man einen Socken im Mund.

2) Die Ohrpolster sind viel zu flach und weich, so dass die Plastikabdeckung der Speaker ständig auf die Knorpel der Ohrmuschel drückt.
Die Abdeckung ist zudem ungepolstert und brett hart und auch noch nach außen gewölbt. Absolut miserabel für so ein teures Modell und völlig undurchdacht!

Das führt nach einer Stunde oder so zu wirklich heftigen Schmerzen, so dass das gesamte Headset unbrauchbar ist. Es sei denn man hat Ohren, die so flach und klein sind, das sie da rein passen. < 2cm Abstand vom Kopf.
Aber messt es mal nach < 2 cm vom Kopf sind wirklich nicht viel die meisten anderen Headsets haben mindestens 2,5 oder mehr cm. Ich habe nicht gerade heftig abstehende Ohren.

Angesichts des hohen Preises ist das Teil so gesehen eine Katastrophe!

Hätte ich mal die Amazon Rezensionen des baugleichen Vorgängers gelesen, da stets nämlich "abseits der üblichen lobhudelei" auch drin :/
Da hätte ich mir die Kohle sicherlich gespart.

Zitat

Mit dem hohen Anpressdruck würde ich auch Probleme kriegen, das beyer Custom One habe ich deswegen auch schon zurückgeschickt.


Im Vergleich ist das
Custom one ein körperangepasstes Wasserbett!
Das Steel ein Nagelbrett für Fakire
#9
customavatars/avatar136297_1.gif
Registriert seit: 20.06.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1378
@ Madz

Spar es dir. Wirklich.

Nachdem mir mein DT 770 Pro weggestorben ist (hast ja auch in meinem Thread dazu geantwortet, vielleicht erinnerst du dich), wollte ich den Wireless-Headsets nochmal eine Chance geben und hab mir das Siberia 800 daraufhin zur Probe bestellt.

Das Featureset ist wirklich nice, aber alles andere daran ist Abfall (zumindest wenn man es auf den Preis bezieht).
- Komplett aus mittelwertigem Plastik gefertigt.
- Es gibt m.W.n. keine Ersatzearpads. Gerade für mich mit 5mm Kurzhaarschnitt und sehr fettiger Kopfhaut ist das grauenhaft, weil ich die doch gerne mal austauschen (bzw. zur Reinigung abnehmen) möchte.
- Das Mikro ist grauenhaft (siehe #9).
- Ständiges "Komfortrauschen", das im Idle und bei leisen Passagen extrem auffällig ist.
- Den Ton kriegt man halbwegs gut mit dem Equalizer in der Basisstation hingebogen, ihm fehlt aber eine deutliche Portion Dynamik.

Für deine verwöhnten Ohren ist das wohl nix. :d

Für den gleichen Preis bekommt man halt eine Essence STX, DT 770/880/990 und ein ZM-Mic1.

Das Siberia geht am Montag zurück zum Händler und ich hole mir den DT 990 Edition im HiFi-Laden.
#10
Registriert seit: 17.07.2016

Matrose
Beiträge: 2
Schade dass das Headset rauscht, das ist ja ein absolutes K.O. Kriterium :(
#11
customavatars/avatar17278_1.gif
Registriert seit: 03.01.2005
Bad Krozingen
Korvettenkapitän
Beiträge: 2260
Ich habe das Wireless H seit 2,5 Jahren im Einsatz und bin sehr zufrieden. Kann mich an das Rauschen auch noch erinnern, konnte es aber anstellen. Weiß leider nicht mehr wie, da schon lange her. Das Mikro habe ich einmal eingestellt und es seit dem nicht wieder in den Kopfhörer geschoben. Kritik hab es wegen der Klangqualität des Micros nie. Der Ton passt, auch wenn sich dieser nicht mit gleich teuren kabelgebundenen Lösungen messen kann. Denn das fehlende Kabel und den tauschbaren Akku lässt sich Steelseries gut bezahlen. Ich würde es mir dennoch wieder kaufen.
#12
Registriert seit: 18.04.2006

Stabsgefreiter
Beiträge: 325
Ich hab jetzt seit ein paar Tagen den Nachfolger Siberia 840 hier und bin damit im großen und ganzen zufrieden.
Die Ohrpolster hatten sich zunächst als etwas unkonfortabel gezeigt, ich hab mir dann die Polster vom Bayerdynamik DT990 bestellt, die passen einwandfei auf das 840er.
Der Klang hält natürlich nicht mit einem Kopfhörer der gleichen Preisklasse mit, aber Musik hören will ich damit sowieso nicht.
Mein Headset rauscht gar nicht bzw. von mir nicht warnehmbar.
#13
Registriert seit: 28.03.2013

Gefreiter
Beiträge: 46
Wenn mans denn unbedingt kabellos haben möchte... für das Geld gäbs in der Kategorie Gaming-Headset schließlich auch das Beyerdynamic mmx300, das auch ein wirklich gutes Mikro hat.
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