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Steelseries Siberia P800 im Test - Guter Klang trifft flexible Ausstattung

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Seite 3: Fazit

Ob das Steelseries Siberia P800 nun wirklich das am besten klingende drahtlose Gaming-Headset ist, kann am Ende nicht abschließend geklärt werden, zu individuell sind hier die Ansprüche.

Fakt ist aber, dass Steelseries bei seinem aktuellen High-End-Modell vieles richtig macht. Das beginnt bei der unaufgeregten, aber schicken und hochwertigen Optik. Die Verarbeitung ist hochwertig, die Materialgüte könnte aber gern noch etwas luxuriöser ausfallen, zudem gibt es manche recht scharfe Kante. Beim Tragekomfort kann das Steelseries Siberia P800 nicht ganz mit dem Razer Man O’War mithalten, insbesondere die recht hohe Spannkraft gefällt nicht jedem.

Klanglich kann Steelseries’ Funklösung in jedem Fall überzeugen. Einerseits wartet das Headset mit einer hohen Spielfreude auf, die den Zuhörer in seinen Bann zieht, andererseits wird ein lebendiger und natürlicher Klang geboten. Das macht in der Praxis eine Menge Spaß und sorgt in Kombination mit dem gut strukturierten Tieftonbereich dafür, dass das Siberia P800 sowohl bei Musik als auch im Gaming-Betrieb überzeugen kann.

Eine Besonderheit ist in jedem Fall die Anschlussbox, die dafür sorgt, dass das Siberia P800 ausgesprochen flexibel nutzbar ist, kann es doch mit diversen Geräten gleichzeitig verbunden werden. Ebenso kann das Soundsignal über einen Ausgang am Headset einfach an einen weiteren Kopfhörer weitergegeben werden. Solche Features benötigt sicher nicht jeder, sie können aber ungemein praktisch sein.

Am Ende bleibt daher die Frage des Preises. Wer auf der Suche nach dem bestmöglichen Klang ist, der sollte in jedem Fall auch die klassische Audio-Welt im Auge behalten und womöglich auf ein externes Mikrofon zurückgreifen. Wer hingegen Wert auf einen guten Klang, gepaart mit zahlreichen Komfortfunktionen ist, der liegt beim Steelseries Siberia P800 genau richtig.

Positive Aspekte des Steelseries Siberia P800:

  • sehr guter Klang
  • schicke Optik
  • externe Anschlussbox
  • Möglichkeit zweites Headset anzuschließen
  • zweiter Akku im Lieferumfang

Negative Aspekte des Steelseries Siberia P800:

  • hoher Preis
  • Materialgüte könnte noch besser sein

 

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Kommentare (13)

#4
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Registriert seit: 26.01.2006
Freising
Vizeadmiral
Beiträge: 6462
Jop, ist nun als 3 verschiedene Varianten rebranded, die sich alle eigentlich nur in den Kabeln unterscheiden. Ziemlich affig, aber ich denke das Marketing hat gemerkt dass sich Sachen besser verkaufen wenn sie in der Xbox oder Playstation Abteilung ZUSÄTZLICH zur PC Abteilung stehen :)
#5
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Registriert seit: 17.12.2002

Miles are my Meditation
Beiträge: 58617
Also ENDLICH (!!!) mal ein Audiotest an dem ich nur zu meckern habe, dass die Qualität der vorliegenden Testdateien nicht angegeben ist.




Ansonsten wurde endlich mal ein Referenzhörer benutzt und auch klar der Klang beschrieben.


P.S. Kleiner Nachtrag: Bitte nächstes mal auch angeben, woran der Referenzhörer betrieben wurde!

P.P.S. Übrigens würde ich das Headset gerne mal selbst testen. Anscheinend taugt es wirklich. :)
#6
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Registriert seit: 22.09.2006

Hauptgefreiter
Beiträge: 184
Der Akku ist nicht fest verbaut. Leider auch bei hochwertigen kabellosen Modellen eine Seltenheit.
Die Dänen machen zum Glück hier die Ausnahme von der Regel.
#7
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Registriert seit: 29.08.2011

Kapitänleutnant
Beiträge: 1547
Ich bin ja mittlerweile auch schon am überlegen mein Headset gegen ein drahtloses auszutauschen, aber das ist mir viel zu viel hochglanz.
Mit dem hohen Anpressdruck würde ich auch Probleme kriegen, das beyer Custom One habe ich deswegen auch schon zurückgeschickt.
#8
Registriert seit: 09.06.2008

Obergefreiter
Beiträge: 77
Ich habe das Headset ( leider ) und merke deshalb auch sofort, dass der Tester sich das hier wieder nur 3 Minuten eher oberflächlich angeschaut hat.

1) Das Mikrofon ist eine absolute Katastrophe und sicherlich eines der schlechtesten aller Headsets, die ich kenne. Anfangs geht es immer noch aber mit der zeit verdreht es sich immer schneller. Und man muss das Mikro in genau eine Position drehen und fast in den Mund nehmen damit es noch verständlich ist. Man hört sich an als hätte man einen Socken im Mund.

2) Die Ohrpolster sind viel zu flach und weich, so dass die Plastikabdeckung der Speaker ständig auf die Knorpel der Ohrmuschel drückt.
Die Abdeckung ist zudem ungepolstert und brett hart und auch noch nach außen gewölbt. Absolut miserabel für so ein teures Modell und völlig undurchdacht!

Das führt nach einer Stunde oder so zu wirklich heftigen Schmerzen, so dass das gesamte Headset unbrauchbar ist. Es sei denn man hat Ohren, die so flach und klein sind, das sie da rein passen. < 2cm Abstand vom Kopf.
Aber messt es mal nach < 2 cm vom Kopf sind wirklich nicht viel die meisten anderen Headsets haben mindestens 2,5 oder mehr cm. Ich habe nicht gerade heftig abstehende Ohren.

Angesichts des hohen Preises ist das Teil so gesehen eine Katastrophe!

Hätte ich mal die Amazon Rezensionen des baugleichen Vorgängers gelesen, da stets nämlich "abseits der üblichen lobhudelei" auch drin :/
Da hätte ich mir die Kohle sicherlich gespart.

Zitat

Mit dem hohen Anpressdruck würde ich auch Probleme kriegen, das beyer Custom One habe ich deswegen auch schon zurückgeschickt.


Im Vergleich ist das
Custom one ein körperangepasstes Wasserbett!
Das Steel ein Nagelbrett für Fakire
#9
customavatars/avatar136297_1.gif
Registriert seit: 20.06.2010

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1378
@ Madz

Spar es dir. Wirklich.

Nachdem mir mein DT 770 Pro weggestorben ist (hast ja auch in meinem Thread dazu geantwortet, vielleicht erinnerst du dich), wollte ich den Wireless-Headsets nochmal eine Chance geben und hab mir das Siberia 800 daraufhin zur Probe bestellt.

Das Featureset ist wirklich nice, aber alles andere daran ist Abfall (zumindest wenn man es auf den Preis bezieht).
- Komplett aus mittelwertigem Plastik gefertigt.
- Es gibt m.W.n. keine Ersatzearpads. Gerade für mich mit 5mm Kurzhaarschnitt und sehr fettiger Kopfhaut ist das grauenhaft, weil ich die doch gerne mal austauschen (bzw. zur Reinigung abnehmen) möchte.
- Das Mikro ist grauenhaft (siehe #9).
- Ständiges "Komfortrauschen", das im Idle und bei leisen Passagen extrem auffällig ist.
- Den Ton kriegt man halbwegs gut mit dem Equalizer in der Basisstation hingebogen, ihm fehlt aber eine deutliche Portion Dynamik.

Für deine verwöhnten Ohren ist das wohl nix. :d

Für den gleichen Preis bekommt man halt eine Essence STX, DT 770/880/990 und ein ZM-Mic1.

Das Siberia geht am Montag zurück zum Händler und ich hole mir den DT 990 Edition im HiFi-Laden.
#10
Registriert seit: 17.07.2016

Matrose
Beiträge: 2
Schade dass das Headset rauscht, das ist ja ein absolutes K.O. Kriterium :(
#11
customavatars/avatar17278_1.gif
Registriert seit: 03.01.2005
Bad Krozingen
Korvettenkapitän
Beiträge: 2260
Ich habe das Wireless H seit 2,5 Jahren im Einsatz und bin sehr zufrieden. Kann mich an das Rauschen auch noch erinnern, konnte es aber anstellen. Weiß leider nicht mehr wie, da schon lange her. Das Mikro habe ich einmal eingestellt und es seit dem nicht wieder in den Kopfhörer geschoben. Kritik hab es wegen der Klangqualität des Micros nie. Der Ton passt, auch wenn sich dieser nicht mit gleich teuren kabelgebundenen Lösungen messen kann. Denn das fehlende Kabel und den tauschbaren Akku lässt sich Steelseries gut bezahlen. Ich würde es mir dennoch wieder kaufen.
#12
Registriert seit: 18.04.2006

Stabsgefreiter
Beiträge: 325
Ich hab jetzt seit ein paar Tagen den Nachfolger Siberia 840 hier und bin damit im großen und ganzen zufrieden.
Die Ohrpolster hatten sich zunächst als etwas unkonfortabel gezeigt, ich hab mir dann die Polster vom Bayerdynamik DT990 bestellt, die passen einwandfei auf das 840er.
Der Klang hält natürlich nicht mit einem Kopfhörer der gleichen Preisklasse mit, aber Musik hören will ich damit sowieso nicht.
Mein Headset rauscht gar nicht bzw. von mir nicht warnehmbar.
#13
Registriert seit: 28.03.2013

Gefreiter
Beiträge: 46
Wenn mans denn unbedingt kabellos haben möchte... für das Geld gäbs in der Kategorie Gaming-Headset schließlich auch das Beyerdynamic mmx300, das auch ein wirklich gutes Mikro hat.
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