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SteelSeries Siberia Elite im Test

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Seite 1: SteelSeries Siberia Elite im Test

Unter dem Motto „Enter the unheard“ bringt SteelSeries mit dem Siberia Elite ein Premium-Headset auf den Markt, welches die zukünftige Sperrspitze des Produktportfolios darstellen soll. Wir haben uns das neue Premiumprodukt daher genauer angesehen und es einem ausführlichen Test unterzogen.

Mit der Siberia-Serie baute sich SteelSeries seit 2004 eine nicht nur unter Gamern durchaus beliebte und bekannte Marke auf, die nicht nur aufgrund ihres markanten Designs für Wiedererkennungswert sorgte, sondern auch mit einem fairen Preisleistungsverhältnis in der Erinnerung vieler Käufer bleibt. Über 1,5 Millionen verkaufte Einheiten konnte SteelSeries bisher mit der Siberia-Reihe verbuchen – dies macht die Siberia-Reihe zu den erfolgreichsten Headsets des Herstellers.

Statt einer dritten Iteration der Siberia Serie bringt SteelSeries mit dem Siberia Elite nun ein echtes Premiumprodukt auf den Markt, das mit einem Preis von 172 Euro (UVP: 199,99 Euro) auch deutlich teurer ausfällt als seine bisherigen Namensvetter und Vorgänger.

Das Siberia Elite soll dabei nicht auf altbekannte Tugenden verzichten, auch wenn das neue Look & Feel nicht mehr unbedingt dem der Vorgänger entspricht. Kaum verwunderlich ist daher, dass auch bei der Elite-Version der Siberia-Serie nicht auf das ausziehbare Mikrofon sowie den passgenauen Überkopfbügels, der laut SteelSeries den ultimativen Tragekomfort garantieren soll, verzichtet werden muss.

Das Siberia Elite soll mit Features wie echtem Dolby Surround sowie Virtual 7.1, dem ausziehbaren Mikrofon mit Noise-Cancelation, Ear Cup Control für die Lautstärkeregulierung direkt am Ohr, einer individuelle Beleuchtung mit 16,8 Millionen Farben sowie der beiliegenden Siberia USB-Soundkarte glänzen und die Gunst der Käufer für sich gewinnen.

Erstmals nicht nur primär für Gaming, sondern auch für Entertainment konzipiert, soll das neue Steelseries Siberia Elite Headset fortschrittliche Klangtechnologie mit einem ansprechendem Design verbinden und dabei ein "unglaubliches Erlebnis" für Auge und Ohr bieten. Bei einer näheren Betrachtung wird klar, dass SteelSeries mit dem Siberia Elite wohl nicht mehr nur Gamer ansprechen möchte, sondern auch verstärkt den hippen Lifestyler, denn optisch weiß das Headset durchaus zu gefallen und glänzt mit einem bisher einzigartigem und interessanten Design.

Ob es SteelSeries gelingt, mit dem Siberia Elite sowohl im Gaming- als auch Entertainment-Bereich zu überzeugen, untersuchen wir im folgenden Test. Doch zunächst noch einmal die technischen Spezifikationen des Siberia Elite im Überblick:

Technische Daten des SteelSeries Siberia Elite
 Spezifikationen
Treiber 50mm
Impedanz 32 Ohm
Frequenzbereich 16 - 28 KHz
Schalldruckpegel @1KHz, 1V rms: 113 dB
Mikrofon Unidirektional, -38 dB Empfindlichkeit
Gewicht 394 Gramm
Kabellänge 1,2 Meter, umflochten
(Mit Verlängerungskabel: 2 Meter)
Anschlussart - USB (treiberlos)
- 3,5mm Klinke 4-polig
- 2x 3,5mm Klinke 3-polig

 

 

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Kommentare (33)

#24
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Registriert seit: 07.02.2006
hinten links
Flottillenadmiral
Beiträge: 4716
Soll das ein Witz sein?
Das Sennheiser 166 ist ein Gaming Headset (bzw. wurde als solches beworben). Und nur weil Sennheiser anstatt Logitech (o.ä.) drauf steht ist es nicht automatisch besser.
Aber wenn du zufrieden bist ist ja alles ok...;)
P.S.
Ein Sennheiser 161 (=166 nur anstatt USB mit Klinke) hab ich hier auch noch rumliegen. Das Ding klingt grausam:D
#25
Registriert seit: 30.07.2009

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1378
Hab selten so ein potthässliches Teil in freier Wildbahn gesehen... pfui bäh
#26
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Registriert seit: 24.06.2012

Stabsgefreiter
Beiträge: 366
Zitat coolnik;21940351
Und ich dachte,dass ab ~150€ kaum noch Unterschiede herauszuhören sind... Aber wir sprechen ja von Perfektion :D


Naja, kommt drauf an was für Unterschiede. Klanglich unterscheiden die sich alle. Bei der Klangqualität würde ich mich nicht soweit aus dem Fenster lehnen und sagen, dass ein Sennheiser HD 800 signifikant besser ist als ein Shure SRH 940. Unterschiede zwischen den Herstellern an sich hört man aber ganz gut. Natürlich hören sich Kopfhörer auch sehr ähnlich. Z.B. der AKG K-271 MKII, Sennheiser HD 25, Audio Technica ATH M50 und noch einer den ich gerade vergessen habe klingen sehr ähnlich und nicht so signifikant besser voneinander, das ich einen davon empfehlen könnte.

Es kommt natürlich auch drauf an was man möchte. Mein Siberia V2 kann ich vergessen wenn es um irgendwas musikalisches geht, das schaft der nichtmal physisch. Allerdings will ich auch nicht jedesmal meinen Kopfhörer aus der Staubschutzbox holen um ihn dann mit Cola einzukleben. :D

Wenn man wirklich den Unterschied mal selber hören möchte kann man ganz einfach in Audacity einen Ton generieren der die Frequenzen von 0-20000khz abdeckt, auf einen MP3 player laden und in den nächsten Musikladen die Kopfhörer testhören. Dann kann man übrigens auch gut feststellen ob die Kopfhörer defekt sind wenn auf einmal kein Ton kommt und dann wieder einer. ^^
#27
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Registriert seit: 04.12.2007
nähe Darmstadt
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1517
Also ich hatte das steelseries auch einen Tag und die Verarbeitung war schon auf einem hohen Level. Aber der Sound ging gar nicht. Bin auch auf die Optik und den Preis reingefallen. Dachte für den Preis bekommt man was anständiges aber der kh ist max 50 Euro wert den Rest zahlt man für Design, led blind bling und USB Soundkarte. Jetzt hab ich ein dt770 und denke zu Wissen was so mit das beste bis ca. 150€ ist.
#28
Registriert seit: 23.09.2014

Matrose
Beiträge: 2
hmm,
also zuerst muss ich mal den Test zum Siberian Elite auf HardwareLuxx loben. Viele Sachen sind dort aufgeführt, die ich bei anderen Reviews nicht gefunden und vermisst habe. Auch wenn ich als vermeintlicher Kaufinteressent wegen den negativ beschriebenen Aspekten etwas verunsichert wurde.

Bisher verwendete ich ein Siberian V2 an einer guten Soundkarte. Und...... Ich bin vollkommend zufrieden. Warum? Ich brauch ein Headset mit Mikrofon zum Gamen und fürs TS. Und das kann das Teil. Ich hatte vorher einige andere ausprobiert aber die waren mir zu unbequem oder mich haben diese starren Mikros einfach genervt. Außerdem traten hier immer wieder Defekte an den Schwenkarmen (Verkabelung gebrochen) auf. Die Lösung mit dem versenkbaren Mikro is in meinen Augen klasse. Über den Klang kann ich beim besten Willen nix aussetzen. Auch das Mikro passt. Hatte bisher keinerlei Klagen oder Belustigungen über die Klangqualität gehört.

So und warum will ich jetzt ein neues? Weil meine Tochter (ambitionierte LPin) die Qualität "meines" Headsets entdeckt hat und es von einem Tag auf den anderen von meinem PC verschwunden war :-). Sie gibts nicht mehr her.

Die Technik scheint ja nahezu die gleich wie beim V2 zu sein. Ein paar Klickibunti features noch dazu und eben teurer. Wobei der momentane Straßenpreis ja schon weit unterhalb der 170 Euro liegt. Grundsätzlich war ich mit dem Bügelkonzept äußerst skeptisch. Muss aber im Nachhinein sagen, dass das echt gut ist. Stundenlanges tragen ist kein Problem. Da ich keinen besonderen Musikanspruch (Heavy Metal) habe, reichts auch zum Musikhören. Die USB Soundkarte werde ich nicht brauchen und auch nicht verwenden. Daher bleiben mir wohl die bunten Lichtchen verborgen. Allerdings reizt mich die Lösung mit dem Lautstärkeregler und Mikrobedienung am Kopfhörer. Das Gefummel am Kabel war irgendwie suboptimal.

Wenn in diversen Foren immer wieder Beyerdymamiks und Sennheiser in den Himmel gelobt werden, dann sei dazu zu sagen, dass hier auch über viele technische Defekte berichtet wird, die für einen solchen exorbitanten Preis nicht auftreten dürfen.

Wie gesagt, es geht um ein Game Headset mit Mikrofon. Heißt für mich, PC anschalten, Headset aufsetzen, zocken und im TS Labern. Da juckt es mich kaum, ob ich bei Beethoven auch noch den Kontrabass sauber lokalisiern kann. Eine Zweikomponenten-Lösung kommt auch nicht in Frage.

Ich denke ich werd mir mal die Elite-Version zulegen und dann über meine Erfahrungen berichten.
#29
Registriert seit: 23.09.2014

Matrose
Beiträge: 2
Update Januar 2015:

Also ich hab mir das Headset geholt und jetzt ein paar Monate getestet.

Wie von Steelseries gewohnt, ist die Verarbeitung also wirklich gut. Stabil, da gaggelt nix und nach wie vor ist das flexible und einschiebbare Mikrofon meines Erachtens prima. Der Pulverbeschichtete Metallbügel ist stabil, hat aber scharfe Kanten. Also das Headset mal schnell auf den Tisch legen und herumschubbern, da kann es schnell zu Kratzern auf der Oberfläche kommen. Außerdem quitiert der Bügel jeden Kontakt mit einem hörbaren Geräusch in den Ohrmuscheln. Das gefällt mir ganz und gar nicht. Im Gegensatz zum Siberian V2 ist der Tragekomfort nicht so gut. Nach längerer Zeit drücken die Ohrhörer. Da sie voll gekaselt sind, werden die Umgebungsgeräusche weitgehend verbannt. Mehr wie beim V2. Das Anschlusskabel ist mit einem Miniusb-Stecker an der Verlängerung versehen. Das macht das "Entzwirbeln" verdrehter Leitungen leichter, abstecken, ausdrehen, einstecken. Ich muss nicht mehr suchen, wo jetzt Audio und Mikro angestöpseln werden müssen. Und natürlich das bei Siberia flexible Kopfband (ich nenn das mal so) Das ist wirklich genial gelöst. Egal auf welchem Schädel, der Kopfhörer passt einfach immer.

Der Lautstärkeregler an der rechten Gehörmuschel und Schalter fürs Mikro links ist gewöhnungsbedürftig. Ich kann mich bis jetzt nicht so richtig damit anfreunden.

Die Klangquallität ist für meine Belange gut. Ich habe das Headset lange mit guter Soundkarte betrieben. Das hat zur Folge, dass das Klickibuntileuchten an den Hörmuscheln natürlich nicht funktioniert. Nun betreibe ich das Headset mit dem mitgelieferten USB Soundchip. Die Software ist übersichtlich. Verschiedene vorgefertigte Soundschematas sind vorhanden und es lassen sich ohne Probleme auch eigene erstellen. Der Dolbyeffekt ist wirklich erstaunlich. Und natürlich die bunten Lichter am Headset. Wer das sehen soll erschließt sich mir zwar nicht aber is ganz lustig.

Fazit:

Für den Preis bereue ich den Kauf. Da hätte ich mir mehr erwartet. Ich bin subjektiv der Meinung, dass das V2 besser ist.
#30
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Registriert seit: 04.12.2007
nähe Darmstadt
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1517
Das Ding ist Max 50 Euro wert. Glaub mir einmal ein beyerdynamic und du würdest nie wieder so einen "Gamer" schrott nehmen.
#31
Registriert seit: 13.12.2009

Gefreiter
Beiträge: 63
Vom Design her gefällt mir das Headset sehr, nur bei der Qualität des Headsets habe ich meine Bedenken.
#32
customavatars/avatar79062_1.gif
Registriert seit: 04.12.2007
nähe Darmstadt
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1517
Naja wie schon oft geschrieben Kauf dir nen guten Stereokopfhörer - da hast du mehr davon.
#33
Registriert seit: 15.05.2013
Ruhrpott
Korvettenkapitän
Beiträge: 2276
Ich verstehe häufig echt nicht, wie ihr die Foren zuordnet. Warum ein Headset-Test nicht unter PC Audio landet erschließt sich mir so gar nicht. Das Gefühl habe ich häufiger, dass die Artikel den Foren etwas willkürlich zugeordnet werden.

Ich habe es auch schon öfters angemerkt, aber 170€ dafür hinzulegen ist Geldverbrennung. Mit der KH+Mikro Kombi kommt man da wesentlich weiter.
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