> > > > SteelSeries Siberia Elite im Test

SteelSeries Siberia Elite im Test

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 4: Verarbeitung, Tragekomfort und Soundcheck

Verarbeitung

Das SteelSeries Siberia Elite ist größtenteils hervorragend verarbeitet und es gibt kaum Grund zu klagen.

Der Bügel aus gebürstetem Edelstahl macht nicht nur einen optisch hervorragenden Eindruck, sondern wirkt auch nach erstem Kontakt sehr stabil und dennoch flexibel genug, um sich an verschiedene Kopfformen anpassen zu können. Der Überkopfbügel, der bis zu einem gewissen Grad dehnbar ist und sich so an die Kopfform des Trägers anpasst, bietet ebenfalls genug Spielraum und macht einen wertigen und gut verarbeiteten Eindruck.

Bezüglich des ausziehbaren Mikrofons gibt es ebenso keinerlei Anlass zu Kritik. Das Mikrofon lässt sich angenehm bequem und spielend leicht herausausziehen und wieder in seinen angedachten Platz verstauen, ohne Bedenken bezüglich der Langlebigkeit der Konstruktion aufzuwerfen. Wie und ob sich das Mikrofon auch bequem und dauerhaft nach Wunsch positionieren lässt, werden wir später – wenn wir auf den Tragekomfort eingehen – noch weiter erläutern.

Perfekt verarbeitet sind auch die beiden weißen Kopfhörer aus Kunstleder sowie dem darunter liegendem „Memory Foam“. Der 3,5-mm-Klinke-Anschluss ist an der Unterseite des rechten Hörers dezent und sauber eingearbeitet Etwas Bedenken müssen wir allerdings bezüglich der Hörer äußern, denn diese – und auch das restliche Headset - sind derart schneeweiß, dass es kaum zu verhindern sein wird, dass sich die Farbe im täglichen Betrieb etwas verändern wird.

Das Flachbandkabel des Siberia Elite macht einen angenehm stabilen Eindruck, sodass man bei einem versehentlichen Überfahren mit dem Stuhl nicht gleich einen Kabelbruch fürchten muss. Weiterhin ist es angenehm unauffällig gestaltet, verdreht sich auch kaum und ist auch nicht zu steif gefertigt – was definitiv ein Pluspunkt ist, der es ermöglicht das Kabel bequem und passend auf dem Tisch zu verlegen, ohne gegen viel Widerstand ankämpfen zu müssen bzw. das Kabel passend hindrehen zu müssen.

Sowohl die modularen Kabel als auch die USB Soundkarte sind ebenso wertig verarbeitet und bieten sauber eingelassene Anschlüsse sowie überzeugende und ausreichend feste Steckvorrichtungen.

Gute Verarbeitung und dezent edle Optik zeichnen das Siberia Elite aus

Tragekomfort und Praxiseindruck

Bezüglich des Tragekomforts gibt es nur wenig zu klagen und kaum Anlass zur Kritik. Selbst ausgedehnte Spiele Sessions über mehrere Stunden bzw. sogar über den ganzen Tag hinweg konnten ohne Komforteinbußen oder sogar Schmerzen überstanden werden. Natürlich sind diese Eindrücke gezwungenermaßen immer leicht subjektiv und können je nach Kopfform und Größe der Ohren etwas abweichen.

Die Ohren ruhen in den runden Ohrmuscheln der Hörer. Das Kunstleder mit „Memory Foam“ fühlt sich beim Erstkontakt wie in bequemes Sofa für die Ohren an und weiß sofort zu gefallen. Leute mit großen Ohren könnten die Ohrmuscheln allerdings einen kleinen Tick zu klein finden und sich an diesem Umstand und den dann am oberen und unteren Ende der Ohren entstehendem Druck stören. Der Kontakt zu den Ohren an sich ist aber zu jedem Zeitpunkt sehr angenehm und weich, auch wenn nach hitzigen und extrem langen Gaming Sessions ein leichtes Erwärmen und eine minimale Schweißentwicklung an den Ohren festzustellen waren.

Lediglich der Kopfbügel könnte, für Personen mit recht großer und länglicher Kopfform, noch mit etwas mehr „Memory Foam“ ausgestattet und noch ein klein wenig flexibler sein, da sich sonst nach einiger Weile ein leicht drückendes Gefühl breitmachen kann. Doch je länger das Headset getragen wird, desto geringer wird dieser Effekt - was wohl als Beweis anzuführen wäre, dass das „Memory Foam“ tatsächlich seinen Zweck erfüllt und den Namen nicht zu Unrecht trägt. Dieses Problem betrifft aber tatsächlich nur Träger mit recht großer Kopfform. Dies ist daher keine generelle Kritik am eigentlich superbequemen Flexbügel mit Lederpolsterung, der am Seilzug automatisch reguliert wird und sich der Kopfgröße bis zu einem gewissen Punkt ja auch dynamisch anpasst – aber eben nur, bis zur durch das Konzept bzw. die Bauart bedingten Maximalhöhe.

Aufgrund des geringen Gewichts von nur 394 Gramm kann das Headset problemlos viele Stunden getragen werden, ohne sich vom Gewicht her unangenehm bemerkbar zu machen.

Das Kabel des ausziehbaren Mikrofons ist flexibel biegbar, bleibt aber leider nicht dauerhaft präzise in Position. Besonders wenn es zu weit nach unten gebogen wird, gibt es sehr schnell nach und wandert wieder etwas nach oben - was leider dazu führt, dass es sich dann zwangsläufig im Sichtfeld bzw. Augenwinkel des Benutzers befinden – definitiv ein kleiner Kritikpunkt.

Das Siberia Elite im Seitenprofil

Die LED Ringe an den Hörern und auch der kleine LED-Ring am Mikrofon verrichten eindrucksvoll, so wie das auf den vielversprechenden Bildern propagiert wird, ihren Dienst und sehen in der Tat und auch in der Praxis sehr gut und beeindruckend aus. Um die Funktionalität zu gewährleisten, muss das Siberia Elite aber leider über die beiliegende Soundkarte betrieben werden – die zwar wirklich nicht schlecht ist (Details dazu im Soundcheck), aber dass Besitzer teurer dedizierter Soundkarten auf die coolen LEDs verzichten müssen, ist dennoch sehr schade und wird sicher den ein oder anderen geneigten Käufer etwas abschrecken.

Ein großer Pluspunkt sind definitiv die modularen Kabel, denn je nach Wunsch und Bedarf kann das Kabel verlängert werden, per USB an der Soundkarte angeschlossen bzw. mit 1x oder 2x 3,5mm Klinke an einer dedizierten Soundkarte oder einem Laptop mit nur einem Eingang angeschlossen werden. Dies bedeutet volle Flexibilität für alle erdenklichen Einsatzszenarien.

Der Treiber, die SteelSeries Engine 3, ist sehr aufgeräumt, einfach zu handhaben und gibt Zugriff auf die komplette Funktionalität des Headsets (siehe Bildergalerie auf der vorigen Seite). Während des Tests kam es aber leider zu sporadischen Problemen mit dem Treiber. So leuchteten die LED-Ringe plötzlich nicht mehr, was sich nur durch einen Neustart des Systems beheben ließ. Außerdem sollte man es tunlichst vermeiden, aus dem Spiel heraus zurück ins Windows zu wechseln und live während des Spiels an den Einstellungen zu schrauben, ansonsten kann es sein, dass dies zu Störgeräuschen führt, die sich nur mit dem Neustart des Spiels beheben lassen – was in wichtigen Liga oder Ranked Multiplayer Matches nur eine inakzeptable Option ist.

Soundcheck

Am wichtigsten ist bei einem Headset aber natürlich der Sound, daher wenden wir uns diesem nun im Detail zu. Die Beurteilung des Sounds ist, auch ausgehend von der Erfahrung des Hörers, ebenfalls immer leicht subjektiv und hängt von den Präferenzen des Hörers ab. Wir versuchen daher aus Sicht eines anspruchsvollen Gamers, der schon Erfahrung mit Headsets und Hörern diverser Preisklassen gesammelt hat, zu urteilen.

Verglichen mit Headsets des mittleren Preissegments klingt das Siberia Elite ordentlich bis gut, ohne allerdings überzeugende Nuancen setzen zu können. Das Siberia Elite weißt die im Gaming-Bereich übliche Badewannen-Abstimmung auf, mit leichten Gunsten für die überbetonte Darstellung der Bässe und Tiefen.

Dies ist beim Konsumieren von Filmen, gerade in Kombination mit dem von der Soundkarte emulierten Dolby-Surround, noch als recht atmosphärisch und unterhaltsam zu bezeichnen, stört aber – zumindest geübte Ohren - beim Hören von Musik, da es diese merklich verfälscht. Gerade die Mitten klingen teils etwas langweilig, leblos und unterdefiniert und sogar an manchen Stellen etwas blechern.

In Spielen gilt es hier wieder zu differenzieren. In Singleplayer-Titeln ist der atmosphärische, bassbetonte und kinoartige Sound sicherlich wünschenswert und auch atmosphärisch; der Ortung von Gegner in Competitive Multiplayer Titeln kommt dies aber nur bedingt zugute. Hier lässt sich allerdings mit Hilfe des Equalizers entsprechend gegensteuern und mit den richtigen Einstellungen lassen sich die Schritte der Gegner etwas verstärken und besser herausstellen. Die Surround Emulation sollte in solchen Titeln übrigens definitiv deaktiviert werden, da sie die Position der Gegner nicht immer wahrheitsgemäß wiedergibt, auch wenn die räumliche Darstellung im ersten Moment ganz beeindruckend klingt.

Für Hörer, die schon Kontakt mit etwas höherwertigeren Kopfhörern hatten, ist das definitiv enttäuschend und auch zum unter Gamern in höheren Preisklassen sehr beliebten Beyerdynamic MMX 300 sind es Welten. Der Klang ist dort neutraler, detailreicher und auch die Ortung der Gegner ist deutlich besser möglich. Der Vergleich ist allerdings nur bedingt fair, da Hörer dieser Preisklasse deutlich teurer sind und – abgesehen vom Beyerdynamic MMX 300 – auch kein integriertes Mikrofon bieten.

Wer Gamingheadsets der niedrigen bis mittleren Preisklasse gewohnt ist, kann mit dem Sound des Siberia Elite aber durchaus glücklich werden – auch wenn wir subjektiv z.B. auch den Sound des günstigeren Sennheiser 166, der deutlich neutraler abgestimmt und somit natürlicher wirkte, jederzeit dem wuchtigerem Sound des Siberia Elite vorziehen würden. Schlussendlich ist das aber natürlich Geschmackssache.

Ein paar abschließende Worte zum integrierten Mikrofon: Auch wenn die Noise-Cancelation im Test ausgezeichnet funktioniert hat und laute Hintergrundgeräusche wirksam herausfiltert, ist die generelle Qualität des Mikrofons als unterdurchschnittlich zu beschreiben und sorgte sogar des öfteren für Beschwerden unserer Mitspieler im Teamspeak, die einen leicht blechernen bis undeutlichen Klang beanstandeten. Dieser Klang ließ sich durch eine Stimmaufnahme im Audiorecorder auch tatsächlich bestätigen. Ein Vergleich bescheinigt, dass das Mikrofon des Siberia Elite nicht mit der Qualität eines MMX 300 oder diverser Sennheiser Headsets mithalten kann.

 

Social Links

Seitenübersicht

Kommentare (33)

#24
customavatars/avatar34902_1.gif
Registriert seit: 07.02.2006
hinten links
Flottillenadmiral
Beiträge: 4716
Soll das ein Witz sein?
Das Sennheiser 166 ist ein Gaming Headset (bzw. wurde als solches beworben). Und nur weil Sennheiser anstatt Logitech (o.ä.) drauf steht ist es nicht automatisch besser.
Aber wenn du zufrieden bist ist ja alles ok...;)
P.S.
Ein Sennheiser 161 (=166 nur anstatt USB mit Klinke) hab ich hier auch noch rumliegen. Das Ding klingt grausam:D
#25
Registriert seit: 30.07.2009

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1378
Hab selten so ein potthässliches Teil in freier Wildbahn gesehen... pfui bäh
#26
customavatars/avatar176268_1.gif
Registriert seit: 24.06.2012

Stabsgefreiter
Beiträge: 366
Zitat coolnik;21940351
Und ich dachte,dass ab ~150€ kaum noch Unterschiede herauszuhören sind... Aber wir sprechen ja von Perfektion :D


Naja, kommt drauf an was für Unterschiede. Klanglich unterscheiden die sich alle. Bei der Klangqualität würde ich mich nicht soweit aus dem Fenster lehnen und sagen, dass ein Sennheiser HD 800 signifikant besser ist als ein Shure SRH 940. Unterschiede zwischen den Herstellern an sich hört man aber ganz gut. Natürlich hören sich Kopfhörer auch sehr ähnlich. Z.B. der AKG K-271 MKII, Sennheiser HD 25, Audio Technica ATH M50 und noch einer den ich gerade vergessen habe klingen sehr ähnlich und nicht so signifikant besser voneinander, das ich einen davon empfehlen könnte.

Es kommt natürlich auch drauf an was man möchte. Mein Siberia V2 kann ich vergessen wenn es um irgendwas musikalisches geht, das schaft der nichtmal physisch. Allerdings will ich auch nicht jedesmal meinen Kopfhörer aus der Staubschutzbox holen um ihn dann mit Cola einzukleben. :D

Wenn man wirklich den Unterschied mal selber hören möchte kann man ganz einfach in Audacity einen Ton generieren der die Frequenzen von 0-20000khz abdeckt, auf einen MP3 player laden und in den nächsten Musikladen die Kopfhörer testhören. Dann kann man übrigens auch gut feststellen ob die Kopfhörer defekt sind wenn auf einmal kein Ton kommt und dann wieder einer. ^^
#27
customavatars/avatar79062_1.gif
Registriert seit: 04.12.2007
nähe Darmstadt
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1517
Also ich hatte das steelseries auch einen Tag und die Verarbeitung war schon auf einem hohen Level. Aber der Sound ging gar nicht. Bin auch auf die Optik und den Preis reingefallen. Dachte für den Preis bekommt man was anständiges aber der kh ist max 50 Euro wert den Rest zahlt man für Design, led blind bling und USB Soundkarte. Jetzt hab ich ein dt770 und denke zu Wissen was so mit das beste bis ca. 150€ ist.
#28
Registriert seit: 23.09.2014

Matrose
Beiträge: 2
hmm,
also zuerst muss ich mal den Test zum Siberian Elite auf HardwareLuxx loben. Viele Sachen sind dort aufgeführt, die ich bei anderen Reviews nicht gefunden und vermisst habe. Auch wenn ich als vermeintlicher Kaufinteressent wegen den negativ beschriebenen Aspekten etwas verunsichert wurde.

Bisher verwendete ich ein Siberian V2 an einer guten Soundkarte. Und...... Ich bin vollkommend zufrieden. Warum? Ich brauch ein Headset mit Mikrofon zum Gamen und fürs TS. Und das kann das Teil. Ich hatte vorher einige andere ausprobiert aber die waren mir zu unbequem oder mich haben diese starren Mikros einfach genervt. Außerdem traten hier immer wieder Defekte an den Schwenkarmen (Verkabelung gebrochen) auf. Die Lösung mit dem versenkbaren Mikro is in meinen Augen klasse. Über den Klang kann ich beim besten Willen nix aussetzen. Auch das Mikro passt. Hatte bisher keinerlei Klagen oder Belustigungen über die Klangqualität gehört.

So und warum will ich jetzt ein neues? Weil meine Tochter (ambitionierte LPin) die Qualität "meines" Headsets entdeckt hat und es von einem Tag auf den anderen von meinem PC verschwunden war :-). Sie gibts nicht mehr her.

Die Technik scheint ja nahezu die gleich wie beim V2 zu sein. Ein paar Klickibunti features noch dazu und eben teurer. Wobei der momentane Straßenpreis ja schon weit unterhalb der 170 Euro liegt. Grundsätzlich war ich mit dem Bügelkonzept äußerst skeptisch. Muss aber im Nachhinein sagen, dass das echt gut ist. Stundenlanges tragen ist kein Problem. Da ich keinen besonderen Musikanspruch (Heavy Metal) habe, reichts auch zum Musikhören. Die USB Soundkarte werde ich nicht brauchen und auch nicht verwenden. Daher bleiben mir wohl die bunten Lichtchen verborgen. Allerdings reizt mich die Lösung mit dem Lautstärkeregler und Mikrobedienung am Kopfhörer. Das Gefummel am Kabel war irgendwie suboptimal.

Wenn in diversen Foren immer wieder Beyerdymamiks und Sennheiser in den Himmel gelobt werden, dann sei dazu zu sagen, dass hier auch über viele technische Defekte berichtet wird, die für einen solchen exorbitanten Preis nicht auftreten dürfen.

Wie gesagt, es geht um ein Game Headset mit Mikrofon. Heißt für mich, PC anschalten, Headset aufsetzen, zocken und im TS Labern. Da juckt es mich kaum, ob ich bei Beethoven auch noch den Kontrabass sauber lokalisiern kann. Eine Zweikomponenten-Lösung kommt auch nicht in Frage.

Ich denke ich werd mir mal die Elite-Version zulegen und dann über meine Erfahrungen berichten.
#29
Registriert seit: 23.09.2014

Matrose
Beiträge: 2
Update Januar 2015:

Also ich hab mir das Headset geholt und jetzt ein paar Monate getestet.

Wie von Steelseries gewohnt, ist die Verarbeitung also wirklich gut. Stabil, da gaggelt nix und nach wie vor ist das flexible und einschiebbare Mikrofon meines Erachtens prima. Der Pulverbeschichtete Metallbügel ist stabil, hat aber scharfe Kanten. Also das Headset mal schnell auf den Tisch legen und herumschubbern, da kann es schnell zu Kratzern auf der Oberfläche kommen. Außerdem quitiert der Bügel jeden Kontakt mit einem hörbaren Geräusch in den Ohrmuscheln. Das gefällt mir ganz und gar nicht. Im Gegensatz zum Siberian V2 ist der Tragekomfort nicht so gut. Nach längerer Zeit drücken die Ohrhörer. Da sie voll gekaselt sind, werden die Umgebungsgeräusche weitgehend verbannt. Mehr wie beim V2. Das Anschlusskabel ist mit einem Miniusb-Stecker an der Verlängerung versehen. Das macht das "Entzwirbeln" verdrehter Leitungen leichter, abstecken, ausdrehen, einstecken. Ich muss nicht mehr suchen, wo jetzt Audio und Mikro angestöpseln werden müssen. Und natürlich das bei Siberia flexible Kopfband (ich nenn das mal so) Das ist wirklich genial gelöst. Egal auf welchem Schädel, der Kopfhörer passt einfach immer.

Der Lautstärkeregler an der rechten Gehörmuschel und Schalter fürs Mikro links ist gewöhnungsbedürftig. Ich kann mich bis jetzt nicht so richtig damit anfreunden.

Die Klangquallität ist für meine Belange gut. Ich habe das Headset lange mit guter Soundkarte betrieben. Das hat zur Folge, dass das Klickibuntileuchten an den Hörmuscheln natürlich nicht funktioniert. Nun betreibe ich das Headset mit dem mitgelieferten USB Soundchip. Die Software ist übersichtlich. Verschiedene vorgefertigte Soundschematas sind vorhanden und es lassen sich ohne Probleme auch eigene erstellen. Der Dolbyeffekt ist wirklich erstaunlich. Und natürlich die bunten Lichter am Headset. Wer das sehen soll erschließt sich mir zwar nicht aber is ganz lustig.

Fazit:

Für den Preis bereue ich den Kauf. Da hätte ich mir mehr erwartet. Ich bin subjektiv der Meinung, dass das V2 besser ist.
#30
customavatars/avatar79062_1.gif
Registriert seit: 04.12.2007
nähe Darmstadt
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1517
Das Ding ist Max 50 Euro wert. Glaub mir einmal ein beyerdynamic und du würdest nie wieder so einen "Gamer" schrott nehmen.
#31
Registriert seit: 13.12.2009

Gefreiter
Beiträge: 63
Vom Design her gefällt mir das Headset sehr, nur bei der Qualität des Headsets habe ich meine Bedenken.
#32
customavatars/avatar79062_1.gif
Registriert seit: 04.12.2007
nähe Darmstadt
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1517
Naja wie schon oft geschrieben Kauf dir nen guten Stereokopfhörer - da hast du mehr davon.
#33
Registriert seit: 15.05.2013
Ruhrpott
Korvettenkapitän
Beiträge: 2276
Ich verstehe häufig echt nicht, wie ihr die Foren zuordnet. Warum ein Headset-Test nicht unter PC Audio landet erschließt sich mir so gar nicht. Das Gefühl habe ich häufiger, dass die Artikel den Foren etwas willkürlich zugeordnet werden.

Ich habe es auch schon öfters angemerkt, aber 170€ dafür hinzulegen ist Geldverbrennung. Mit der KH+Mikro Kombi kommt man da wesentlich weiter.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

Blu-ray 3D: Vom Hype auf das Abstellgleis

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2016/BLU-RAY_3D

Man kann nicht Drumherum reden: Der große Hype um 3D ist vorbei. Als 2009 James Camerons „Avatar: Aufbruch nach Pandora“ den Fokus der Aufmerksamkeit auf stereoskopisches 3D richtete, begann zunächst der große Rummel. Es blieb nicht nur bei Filmen in 3D, LG veröffentlichte sogar ein... [mehr]

Teufel Mediadeck im Test - spaßiger Klang trifft hochwertiges Gehäuse

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/TEUFEL_MEDIADECK/TEUFEL_TEASER

Soundbars- und -decks haben in den Wohnzimmern dieser Welt in den letzten Jahren einen regelrechten Siegeszug angetreten. Im heimischen Büro sieht das noch etwas anders aus, denn hier dominieren nach wie vor klassische Stereo- und Surroundsetups. Geht es nach dem Berliner Direktversender Teufel... [mehr]

Riva Audio Turbo X im Test

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/RIVA_TURBOX/RIVA_TURBOX-TEASER

Riva Audio möchte mit dem Turbo X den Markt der kompakten Bluetooth-Lautsprecher aufmischen. Dafür sorgen soll die Trillium-Technologie, die dank eines raffinierten Algorithmus und drei Kanälen einen besonders voluminösen und weitläufigen Klang generieren soll. Ob das gelingt, klärt unser... [mehr]

Razer bringt kabelloses Gaming-Headset ManO’War für 199,99 Euro

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2013/RAZER

Razer hat ein neues Gaming-Headset mit dem martialischen Namen ManO’War angekündigt. Die Kopfhörer kommen im Mai 2016 in Deutschland auf den Markt und werden 199,99 Euro kosten. Für diesen Preis erhalten Interessierte ein kabelloses Headset mit 7.1 Virtual Surround Sound, bis zu 14 Stunden... [mehr]

Razer ManO'War im Test - Voluminös und bequem

Logo von IMAGES/STORIES/GALLERIES/REVIEWS/RAZER_MANOWAR/RAZER_MANOWAR-TEASER_KLEIN

Sollte der Name Programm sein, hat Razer mit seinem neuesten drahtlosen Gaming-Headset einiges vor: ManO’War, das zeigt, dass das neue Headset in die Vollen gehen soll und gleichzeitig dann zur Stelle ist, wenn es einmal so richtig kracht. Wie gut das funktioniert klärt unser Test. {jphoto... [mehr]

Ultra-HD-Blu-ray mit erstem Flop: Viele Titel sind nur Upscales

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2016/UHD_BLU-RAY_LOGO

Mittlerweile haben Studios wie Warner Bros., 20th Century Fox und Sony erste Ultra HD Blu-ray für 2016 angekündigt. Sogar die Preise, zumindest für die USA, sind bereits bekannt. Dort können die Filme für 34,99 bis 39,99 US-Dollar vorbestellt werden. Für Deutschland sollten Early Adopter... [mehr]