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Eizo Flexscan EV3237 mit UHD-Auflösung im Test

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Seite 1: Eizo Flexscan EV3237 mit UHD-Auflösung im Test

eizo ev3237 teaserEizo hat mit dem EV3237 ein echtes High-End-Display mit der UltraHD-Auflösung im Portfolio, das nicht nur mit einer exzellenten Bildqualität aufwarten möchte, sondern noch dazu die ökologische Karte ausspielt. Ob der 32-Zöller trotz seines nicht ganz niedrigen Preises in unserem Test überzeugen kann, klären die folgenden Seiten.

Es gibt sicher nur wenige Firmen, die im Bereich der Display-Fertigung einen solchen Ruf haben, wie die Japaner von Eizo. Gerade im beruflichen Umfeld werden die Displays dabei gerne genutzt. Unser heutiger Testkandidat, der Eizo Flexscan EV3237 richtet sich dabei aber an eine breite Anwenderschaft und zielt nicht auf eine kleine Zielgruppe wie beispielsweise die ColorEdge-Displays ab, die mit ihrer farbverbindlichen Wiedergabe bei Fotografen und im Bereich der Druckvorstufe besonders beliebt sind. Im Umkehrschluss bedeutet dies aber, dass der Eizo EV3237 eigentlich alles recht gut können muss. Der normale Office-Anwender, der viel Zeit vor dem PC verbringt, freut sich nicht nur über eine gute Bildqualität, sondern auch über einen niedrigen Stromverbrauch. Wer hingegen auch gerne das ein oder andere Spiel anwirft und dank der hohen Pixeldichte von einer gestochen scharfen Auflösung profitiert, der möchte natürlich nicht mit langen Reaktionszeiten kämpfen. Wer hingegen gerne auch einmal ein Foto nachbearbeitet oder ein schickes Fotobuch erstellen möchte, der erwartet eine präzise Farbwiedergabe, ohne direkt zu sündhaft teuren Geräten mit Hardware-Kalibrierung zu greifen.

Alle die erwähnten Nutzergruppen möchte der Eizo EV3237 bedienen, ohne dass dabei allzu große Kompromisse eingegangen werden müssen. Gleichzeitig profitiert der EV3237 natürlich von der Kombination aus großer Diagonale von hoher Auflösung. Eizo-typisch ist aber auch der Preis recht happig, denn mit rund 1.500 Euro ist die von uns getestete schwarze Version nicht unbedingt ein Preis-Leistungsbrecher verglichen mit der hochwertigen Konkurrenz aber keinesfalls zu teuer. Interessanterweise besteht ein nicht unerheblicher Preis-Unterschied zwischen der hier getesteten schwarzen Version und der ebenfalls verfügbaren grauen Variante, die zum Zeitpunkt des Tests für rund 1.100 Euro verfügbar war. Wer also optisch weniger festgelegt ist, kann bares Geld sparen.

Spezifikationen des Eizo Flexscan EV3237 in der Übersicht

Hersteller und
Bezeichnung:

Eizo FlexScan EV3237
Straßenpreis: ab 1.500 Euro
Homepage: www.eizo.de
Diagonale: 31,5 Zoll 
Gehäusefarbe: Schwarz 
Format: 16:9 
Panel: IPS-Panel 
Glare-Optik: nein 
Auflösung: 3.840 x 2.160 Pixel 
Kontrastrate:

 1.000:1 (statisch)

Helligkeit: max. 300 cd/m² 
Reaktionszeit: 5 ms 
Blickwinkel: horizontal: 178°
vertikal: 178° 
Anschlüsse:

2x DisplayPort 1.2
1x HDMI 1.3
1x Dual Link DVI
3x USB-3.0-Downstream
1x USB 3.0-Upstream 
1x 3,5-mm-Eingang
1x 3,5-mm-Ausgang

HDCP:  ja
Gewicht (ohne Standfuß): 10,6 kg 
Ergonomie:

 Neigung, Schwenken, höhenverstellbar

Kensington-Lock:  nein
Wandmontage: ja, VESA 100 x 100 Millimeter 
integrierte Lautsprecher: nein 
Netzteil: intern 
Sonstiges:

 Helligkeits- und Anwesentheitssensor

 

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Kommentare (8)

#1
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Registriert seit: 15.06.2006

Oberbootsmann
Beiträge: 884
Wirklich ein toller Bildschirm kann ich nur bestätigen!!!
#2
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Registriert seit: 24.01.2008

Oberbootsmann
Beiträge: 945
Das ist kein High-End-Display, Hausaufgaben machen. Der CS270 ist "High-End" (falls damit anspruchsvolle EBV gemeint ist und Features wie Hardware-Kalibration) mit geringerer Auflösung und zu geringerem Preis, soviel zu "sündhaft teuer". Setzen, Sechs.
#3
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Registriert seit: 20.11.2007
Bad Harzburg
Gefreiter
Beiträge: 62
Ansich ein sehr schönes Review, das einzige was mir fehlt, sind Messungen zur Reaktionszeit und wie es mit evtl. Ghosting etc. aussieht :)

Ansonsten sehr schön! Weiter so!

mfg
#4
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Registriert seit: 20.03.2007

Kapitänleutnant
Beiträge: 1543
Zitat nobbler;23792977
Das ist kein High-End-Display, Hausaufgaben machen. Der CS270 ist "High-End" (falls damit anspruchsvolle EBV gemeint ist und Features wie Hardware-Kalibration) mit geringerer Auflösung und zu geringerem Preis, soviel zu "sündhaft teuer". Setzen, Sechs.


Ich behaupte mal einfach, dass der Begriff "High-End" im vom Autor intendierten Zusammenhang wesentlich weniger speziell zu verstehen ist. In den Augen der meisten Nutzer passt diese Bezeichnung deshalb durchaus: Man bekommt die (abgesehen von Spezialfällen) höchste, auf einem PC-Display verfügbare Auflösung gepaart mit sehr guten Leistungswerten, entsprechend guter Bildqualität und tadelloser Verarbeitung.

Die Verfügbarkeit von (auch potenziell überlegenen) Alternativen zu günstigeren Preisen ändert zudem nichts daran, dass mehr als 1000 Euro für einen Monitor in vielen Fällen durchaus als "sündhaft teuer" gelten dürfen, wenn man bedenkt, dass die Mehrheit solcher Geräte ganz sicher nicht in diesem Preissegment verkauft wird und selbst die meisten PCs weit weniger wertvolle Hardware nutzen.

Vor diesem Hintergrund verstehe ich die harsche Kritik nicht. Bedenke: HWLUXX ist noch immer ein Consumer-Magazin, weshalb es sich von selbst versteht, dass hier der durchschnittliche Kunde adressiert wird - wenngleich im zugehörigen Forum hauptsächlich eine versiertere Population aktiv ist.


@topic:

Auch ich vermisse etwas Messungen von Input-Lag und Reaktionszeit sowie eventuell eine Bewertung der Overdrive-Implementierung. Bei Displays dieser Größe wäre es zusätzlich schön, wenn ihr auf etwaigen IPS-Glow und und die Ausprägung desselben eingehen könntet :)
#5
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Registriert seit: 07.08.2015

Bootsmann
Beiträge: 590
Zitat DeathShark;23796582
Auch ich vermisse etwas Messungen von Input-Lag und Reaktionszeit sowie eventuell eine Bewertung der Overdrive-Implementierung. Bei Displays dieser Größe wäre es zusätzlich schön, wenn ihr auf etwaigen IPS-Glow und und die Ausprägung desselben eingehen könntet :)


dito.
Ja, es ist kein Gaming-Schirm, das haben wir kapiert, aber warum nicht wenigstens Vergleichswerte sammeln?!
Am Ende sagt euch einer nach, daß ihr dafür bezahlt wurdet, diese Tests zu unterschlagen
#6
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Registriert seit: 12.11.2014
Dickes B
Stabsgefreiter
Beiträge: 339
Ich dachte zuerst: Oh, Eizo hat was Neues am Start.
Aber dann merkte ich: Also, soooo neu ist der EV3237 nun auch nicht mehr.
Er ist seit einem Jahr (August 2014) bei den Händlern gelistet und bereits im März 2015 hat Prad den Monitor ausführlich getestet.

Nun gut, der EV3237 scheint kein High-End-Produkt zu sein.
Schon allein der Preis für das Teil aus der Monitor-Edelschmiede Eizo bezeugt dies.
Wer sich also (wohl meist aus beruflichen Gründen) den allerfeinsten State-Of-The-Art-Monitor zulegen möchte, wird wohl durchaus bei Eizo mal vorbeischauen, kann aber nicht erwarten, dass Eizo hier einen Monitor verramscht, der mit den Spitzenprodukten von Sharp oder NEC mithält, die auch schonmal das Doppelte kosten können.
Trotzdem steht Eizo natürlich für Wertigkeit und Qualität, und wird wohl die Meisten Anwender überzeugen.

Gerne wird ja herumspekuliert, welches Panel in einem Monitor verbaut wurde.
Und oft zeigt sich, dass nur die wenigsten Monitor-Firmen ihre Panele auch selber produzieren, und in Monitoren verschiedener „Hersteller“ mit gleicher Größe und Auflösung immer wieder die Panele des gleichen Zulieferers verbaut wurden.

Da der Testberichtersteller schon im ersten Satz darauf hinweist, dass es sich hier um ein High-End-Display handelt, wäre es schön zu wissen, ob dies in der Tat eine Eizo-Eigenentwicklung ist, oder doch nur ein Panel, was sich ebenfalls in den bekannten 32er-UHD-IPS-Monitoren von Acer, Asus, BenQ, AOC… finden lässt.

Ich vermute mal, dass das Panel „von der Stange“ ist, und sich die Wertigkeit des Monitors eher in guter Elektronik und solider Verarbeitung begründet.
#7
Registriert seit: 25.01.2005

Fregattenkapitän
Beiträge: 2895
Zitat
wäre es schön zu wissen, ob dies in der Tat eine Eizo-Eigenentwicklung ist

Eizo fertigt keine Panels. Das ist aber unproblematisch, denn:

Zitat
und sich die Wertigkeit des Monitors eher in guter Elektronik und solider Verarbeitung begründet.

Das ist korrekt.
#8
customavatars/avatar75071_1.gif
Registriert seit: 17.10.2007
Bremen
Obergefreiter
Beiträge: 84
1500 Euro fürn Monitor naja muss jeder selber wissen, ich kenne einen der hat für seine Lautsprecherkabel 1500 Euro bezahlt. :rolleyes:

Aber ernst das ist ein TOP GERÄT
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