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Eizo Flexscan EV3237 mit UHD-Auflösung im Test

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Seite 5: Fazit

Der Eizo Flexscan EV3237 ist ein High-End-Display wie es im Buche steht. Das beginnt bereits beim schlichten, aber hochwertigen Gehäuse, das mit einer zeitgemäßen Schnittstellenbestückung aufwarten kann. Gut gefällt die Tatsache, dass Eizo einen USB-Hub integriert, etwas besser könnte hingegen noch dessen Positionierung ausfallen. Auf höchstem Niveau befinden sich allerdings die Justierungsmöglichkeiten, die ein langes ermüdungsfreies Arbeiten ermöglichen. Insbesondere die Option, die Unterkante bis auf Schreibtisch-Niveau abzusenken, kann gefallen.

Das OSD wirkt zunächst etwas rustikal, die zahlreichen Bedienelemente verwirrend. Bei genauerer Betrachtung wartet das Menü allerdings mit einem sehr großen und trotzdem gut strukturierten Funktionsumfang auf, während die Bedienung dank einer flexiblen Tastenbelegung punkten kann. Zudem wird durch diverse Schnell-Einstiegspunkte ein unnötiger Weg über das Menü in den meisten Fällen umgangen. Aber nicht nur die Bedienung trägt zur sehr guten Ergonomie-Note bei, auch der erstklassig funktionierende Eco-Mode mit der automatischen Helligkeitsanpassung und der Anwesenheitskontrolle kann punkten. Abgerundet wird dieses Kapitel passenderweise von einem niedrigen Stromverbrauch.

Aber auch die weiteren Messwerte können überzeugen, denn das Display ist hell, gleichmäßig ausgeleuchtet und kontrastreich. Wer nicht nachregeln möchte, sollte in jedem Fall den sRGB-Modus wählen, da dieser am nächsten am Ideal-Wert von 6.500 Kelvin dran ist. Wer den User-Mode bestehen lässt, erlebt ein etwas zu warmes Bild. Rein subjektiv kann dem Eizo EV3237 ein erstklassiges Bild attestiert werden, was nicht nur an der gelungenen und fein differenzierten Farbwiedergabe liegt, sondern natürlich auch an der hohen Auflösung, die in jeder Lebenslage Vorteile bietet. Da die meisten Anwender auf eine Skalierung verzichten können, wird so eben nicht nur eine gestochen scharfe Darstellung, sondern auch viel Platz auf dem Desktop erleben.

Alles in allem kann der Eizo EV3237 auf der ganzen Linie überzeugen und ist seinen, nicht ganz niedrigen Preis, gerade für ambitionierte Anwender wert. Wer dabei das Budget etwas entlasten möchte, greift zur Version mit grauem Gehäuse, denn die ist deutlich günstiger.

eh eizo ev3237

Positive Aspekte des Eizo FlexScan EV3237:

  • Exzellente Bildqualität
  • gute Messergebnisse
  • hochwertiges Gehäuse
  • zahlreiche Anschlüsse
  • gute Einstellmöglichkeiten
  • sehr gute Eco-Features + niedriger Stromverbrauch

Negative Aspekte des Eizo FlexScan EV3237:

  • USB-Anschlüsse könnten besser positioniert sein 
 

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Kommentare (8)

#1
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Registriert seit: 15.06.2006

Oberbootsmann
Beiträge: 941
Wirklich ein toller Bildschirm kann ich nur bestätigen!!!
#2
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Registriert seit: 24.01.2008

Banned
Beiträge: 951
Das ist kein High-End-Display, Hausaufgaben machen. Der CS270 ist "High-End" (falls damit anspruchsvolle EBV gemeint ist und Features wie Hardware-Kalibration) mit geringerer Auflösung und zu geringerem Preis, soviel zu "sündhaft teuer". Setzen, Sechs.
#3
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Registriert seit: 20.11.2007
Bad Harzburg
Gefreiter
Beiträge: 63
Ansich ein sehr schönes Review, das einzige was mir fehlt, sind Messungen zur Reaktionszeit und wie es mit evtl. Ghosting etc. aussieht :)

Ansonsten sehr schön! Weiter so!

mfg
#4
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Registriert seit: 20.03.2007

Kapitänleutnant
Beiträge: 1560
Zitat nobbler;23792977
Das ist kein High-End-Display, Hausaufgaben machen. Der CS270 ist "High-End" (falls damit anspruchsvolle EBV gemeint ist und Features wie Hardware-Kalibration) mit geringerer Auflösung und zu geringerem Preis, soviel zu "sündhaft teuer". Setzen, Sechs.


Ich behaupte mal einfach, dass der Begriff "High-End" im vom Autor intendierten Zusammenhang wesentlich weniger speziell zu verstehen ist. In den Augen der meisten Nutzer passt diese Bezeichnung deshalb durchaus: Man bekommt die (abgesehen von Spezialfällen) höchste, auf einem PC-Display verfügbare Auflösung gepaart mit sehr guten Leistungswerten, entsprechend guter Bildqualität und tadelloser Verarbeitung.

Die Verfügbarkeit von (auch potenziell überlegenen) Alternativen zu günstigeren Preisen ändert zudem nichts daran, dass mehr als 1000 Euro für einen Monitor in vielen Fällen durchaus als "sündhaft teuer" gelten dürfen, wenn man bedenkt, dass die Mehrheit solcher Geräte ganz sicher nicht in diesem Preissegment verkauft wird und selbst die meisten PCs weit weniger wertvolle Hardware nutzen.

Vor diesem Hintergrund verstehe ich die harsche Kritik nicht. Bedenke: HWLUXX ist noch immer ein Consumer-Magazin, weshalb es sich von selbst versteht, dass hier der durchschnittliche Kunde adressiert wird - wenngleich im zugehörigen Forum hauptsächlich eine versiertere Population aktiv ist.


@topic:

Auch ich vermisse etwas Messungen von Input-Lag und Reaktionszeit sowie eventuell eine Bewertung der Overdrive-Implementierung. Bei Displays dieser Größe wäre es zusätzlich schön, wenn ihr auf etwaigen IPS-Glow und und die Ausprägung desselben eingehen könntet :)
#5
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Registriert seit: 07.08.2015
Athen
Oberbootsmann
Beiträge: 942
Zitat DeathShark;23796582
Auch ich vermisse etwas Messungen von Input-Lag und Reaktionszeit sowie eventuell eine Bewertung der Overdrive-Implementierung. Bei Displays dieser Größe wäre es zusätzlich schön, wenn ihr auf etwaigen IPS-Glow und und die Ausprägung desselben eingehen könntet :)


dito.
Ja, es ist kein Gaming-Schirm, das haben wir kapiert, aber warum nicht wenigstens Vergleichswerte sammeln?!
Am Ende sagt euch einer nach, daß ihr dafür bezahlt wurdet, diese Tests zu unterschlagen
#6
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Registriert seit: 12.11.2014
Dickes B
Bootsmann
Beiträge: 587
Ich dachte zuerst: Oh, Eizo hat was Neues am Start.
Aber dann merkte ich: Also, soooo neu ist der EV3237 nun auch nicht mehr.
Er ist seit einem Jahr (August 2014) bei den Händlern gelistet und bereits im März 2015 hat Prad den Monitor ausführlich getestet.

Nun gut, der EV3237 scheint kein High-End-Produkt zu sein.
Schon allein der Preis für das Teil aus der Monitor-Edelschmiede Eizo bezeugt dies.
Wer sich also (wohl meist aus beruflichen Gründen) den allerfeinsten State-Of-The-Art-Monitor zulegen möchte, wird wohl durchaus bei Eizo mal vorbeischauen, kann aber nicht erwarten, dass Eizo hier einen Monitor verramscht, der mit den Spitzenprodukten von Sharp oder NEC mithält, die auch schonmal das Doppelte kosten können.
Trotzdem steht Eizo natürlich für Wertigkeit und Qualität, und wird wohl die Meisten Anwender überzeugen.

Gerne wird ja herumspekuliert, welches Panel in einem Monitor verbaut wurde.
Und oft zeigt sich, dass nur die wenigsten Monitor-Firmen ihre Panele auch selber produzieren, und in Monitoren verschiedener „Hersteller“ mit gleicher Größe und Auflösung immer wieder die Panele des gleichen Zulieferers verbaut wurden.

Da der Testberichtersteller schon im ersten Satz darauf hinweist, dass es sich hier um ein High-End-Display handelt, wäre es schön zu wissen, ob dies in der Tat eine Eizo-Eigenentwicklung ist, oder doch nur ein Panel, was sich ebenfalls in den bekannten 32er-UHD-IPS-Monitoren von Acer, Asus, BenQ, AOC… finden lässt.

Ich vermute mal, dass das Panel „von der Stange“ ist, und sich die Wertigkeit des Monitors eher in guter Elektronik und solider Verarbeitung begründet.
#7
Registriert seit: 25.01.2005

Fregattenkapitän
Beiträge: 2897
Zitat
wäre es schön zu wissen, ob dies in der Tat eine Eizo-Eigenentwicklung ist

Eizo fertigt keine Panels. Das ist aber unproblematisch, denn:

Zitat
und sich die Wertigkeit des Monitors eher in guter Elektronik und solider Verarbeitung begründet.

Das ist korrekt.
#8
customavatars/avatar75071_1.gif
Registriert seit: 17.10.2007
Bremen
Obergefreiter
Beiträge: 87
1500 Euro fürn Monitor naja muss jeder selber wissen, ich kenne einen der hat für seine Lautsprecherkabel 1500 Euro bezahlt. :rolleyes:

Aber ernst das ist ein TOP GERÄT
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