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MSI B150A Gaming Pro im Test - Günstiges Gaming-Brett mit Leuchteffekten

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Seite 1: MSI B150A Gaming Pro im Test - Günstiges Gaming-Brett mit Leuchteffekten

IMG 4 logoAuch in diesem Jahr muss nicht zwangsläufig zu einem Z-Chipsatz gegriffen werden, um ein Gaming-Mainboard sein Eigen nennen zu dürfen. So zumindest beim taiwanischen Hersteller MSI, der auch schon für die Vorgänger-Plattform einige Gaming-Bretter mit dem H97-, H87- und B85-Chipsatz veröffentlicht hat. Aktuell hat MSI demnach nicht nur Gaming-Boards mit Intels Z170-PCH im Angebot, sondern ebenfalls welche mit dem H170- und B150-Chipsatz. Wir haben uns von denen einmal das B150A Gaming Pro herausgepickt und uns angeschaut, was MSI alles verbaut hat.

Ausstattungstechnisch kann ein Mainboard mit dem B150-Chipsatz natürlich nicht mit einem Z170-Pendant mithalten. Intel hat den B150-PCH deutlich beschnitten. Statt 20 PCIe-3.0-Lanes sind es lediglich acht PCIe-3.0-Lanes. Dadurch wird es von der Lane-Anzahl sehr knapp, wenn es beispielsweise darum geht, einen M.2-Steckplatz mit 32-GBit/s-Anbindung auf dem PCB zu integrieren. Es blieben demnach nur noch vier Lanes übrig. Daher müssen sich Interessenten und Käufer eines B150-Mainboards mit einer Grundausstattung zufrieden geben.

Nun aber zum MSI B150A Gaming Pro: Auf dem ATX-PCB halten sich als Erweiterungssteckplätze zwei mechanische PCIe-3.0-x16- und dazu zwei PCIe-3.0-x1- und drei PCI-Slots auf. Acht CPU-Spulen reichen für einen stabilen Betrieb sicherlich aus. Dazu kommen auch die üblichen vier DDR4-DIMM-Speicherbänke, die einen RAM-Ausbau bis 64 GB erlauben. Festplatten und Co. können dagegen an vier SATA-6GBit/s-Ports und an einer SATA-Express-Schnittstelle Platz nehmen. In Sachen USB bekommt es der Anwender mit zwei USB-3.1-, sechs USB-3.0- und zwei USB-2.0-Schnittstellen zu tun. Abschließend ist noch einmal "Gaming-LAN" und das Audio-Boost-3-Feature zu nennen.

img_5.jpg
Das MSI B150A Gaming Pro in der Übersicht.

Der Hersteller hat bei diesem Modell ebenfalls ein schwarzes Printed Circuit Board vorgesehen, auf dem auch sämtliche Anschlüsse in Schwarz gehalten wurden. Dies gilt zum Teil auch für die drei Kühlkörper, die jedoch zusätzlichen einen roten Touch erhalten haben. MSI hätte das Board zwar auch im schmaleren ATX-Format fertigen können, allerdings hat sich das Unternehmen doch dazu entschlossen, sieben LEDs unterwärts unterzubringen.

Die Spezifikationen

MSI hat sich für das MSI B150A Gaming Pro für folgende Spezifikationen entschieden:

Die Daten des MSI B150A Gaming Pro in der Übersicht
Mainboard-Format ATX
Hersteller und
Bezeichnung
MSI
B150A Gaming Pro
CPU-Sockel LGA1151
Stromanschlüsse 1x 24-Pin ATX
1x 8-Pin EPS12V
CPU-Phasen/Spulen 8 Stück
Straßenpreis ca. 120 Euro
Produktseite http://de.msi.com
Northbridge-/CPU-Features
Chipsatz Intel B150 Express Chipsatz (8x PCIe 3.0 Lanes)
Speicherbänke und Typ 4x DDR4 (Dual-Channel)
Speicherausbau max. 64 GB (mit 16-GB-DIMMs)
SLI / CrossFire CrossFireX (2-Way)
Onboard-Features
PCI-Express

1x PCIe 3.0 x16 (elektrisch mit x16) über Skylake-S-CPU
1x PCIe 3.0 x16 (elektrisch mit x4) über Intel B150
2x PCIe 3.0 x1 über Intel B150

PCI 3x PCI
SATA(e)-, SAS-
und
M/U.2-Schnittstellen

1x SATA Express 10 GBit/s über Intel B150
4x SATA 6GBit/s über Intel B150

USB

2x USB 3.1 (2x am I/O-Panel, 2x Typ A) über ASMedia ASM1142
6x USB 3.0 (4x am I/O-Panel, 2x über Header) über Intel B150
4x USB 2.0 (2x am I/O-Panel, 2x über Header) über Intel B150

Grafikschnittstellen 1x HDMI 1.4a, 1x DVI-D
WLAN / Bluetooth -
Thunderbolt -
LAN

1x Intel I219-V Gigabit-LAN

Audio-Codec
und Anschlüsse
8-Channel Audio Boost 3 (Realtek ALC1150) Audio Codec
5x 3,5 mm Audio-Jacks
1x TOSLink
FAN-Header 2x CPU-FAN 4-Pin
3x SYSFAN 4-Pin

Auf der Vorderseite der Verpackung ist ein sicherlich ordentlich aufgemotzter Flitzer zu sehen. MSI verwendete hier die Farben Rot, Schwarz und Blau. Während das Gaming-Logo und die Modellbezeichnung unten aufgedruckt sind, sind oben links in der Ecke das MSI-Logo und oben rechts die beiden Intel-Logos abgebildet.

Das mitgelieferte Zubehör

Abgesehen von der Platine selbst befand sich noch folgendes Zubehör mit im Karton:

  • I/O-Blende
  • Mainboard-Handbuch (inklusive Treiber- und Software-DVD)
  • Quick-Start-Guide
  • Aufkleber für die SATA-Kabel
  • zwei SATA-Kabel
  • Infokarte zur Produktregistrierung
img_5.jpg

Es war von vornherein zu erwarten, dass MSI nicht besonders viel Zubehör in den Karton legt. Bis auf die Pflichtbeigaben in Form der I/O-Blende und dem Mainboard-Handbuch legt der Hersteller außerdem noch Aufkleber für die SATA-Kabel, einen Quick-Installation-Guide, zwei SATA-Kabel und eine Infokarte zur Produktaktivierung mit in die Verpackung. Hier fehlt allerdings noch der Support-Datenträger, der bei unserem Sample nicht beilag, jedoch bei den Retail-Modellen selbstverständlich mitgeliefert wird.

 

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Kommentare (14)

#5
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Registriert seit: 29.08.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1433
Ich finde, dass diese Boards generell zuviel kosten. Fangen ja alle erst bei etwas mehr als 100€ an. Für ein B150 Brett wäre mir das definitiv zuviel, wenn man sich mal anschaut, dass man dafür auch H170 oder sogar Z170 bekommen kann, welche nicht weniger gut ausgesattet sind.
Steht dann halt nur nicht "Gaming" drauf.
#6
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Registriert seit: 09.01.2006

Admiral
Beiträge: 15003
Bling Bling aber keine Möglichkeit den Absurden Verbrauch mit Undervolting zu senken?

Dazu das Fazit:

"Hohe Leistungsfähigkeit mit einer ausreichenden CPU-Spannungsversorgung"

-> das Brett tut nur was es soll und auch die Spannungsversorgung ist jetzt kein sonderlich herausragendes Merkmal

"sieben RGB-LEDs für abwechslungsreiche Leuchteffekte"

-> ernsthaft?

Das sind positive Merkmale?
Ohje!

Das Ding ist ne überteuerte Lichtorgel, die auch nicht mehr tut als jedes andere Budget-Brett, was billiger ist.
Ach doch - es verschleudert Strom - gegen Aufpreis.

Wo ist die kritische Seite von HWLXX hin?

Wenn vor einiger Zeit noch Mainboard klar eins vor den Helm bekommen haben, weil sie eben nicht gut waren, wieso bekommen dann heute alle Bretter mit Gemauschel und Gemache immernoch ne gute Bewertung und Punkte, die absoluter Standard (Spannungsversorgung) zu sein haben oder gar absolut irrelevant sind ( LEDs etc. ) werden als Pluspunkt gesehen.

Ich seh schon in 3 Jahren Tests zum neuen VW mit den positiven Aspekten:
+ 4 Räder + Lenkrad + Bonus!!! Ersatzrad
+ funktionierende Bremsen
#7
Registriert seit: 18.03.2006

Kapitänleutnant
Beiträge: 1943
Kann ich mich nur anschließen.
Habe auch schon Kritik geäußert und tue das auch wieder:
Die "Tests" von HWL sind einfach nix mehr.
Rumgesäusel um den heißen Brei, selbst Schrott wird geschönt, der Award wird an Standardhardware vergeben... Das einzige was hier noch gut ist sind die User im Forum. da sind Leute bei die echt Ahnung haben...
#8
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Registriert seit: 15.01.2007
Niedersachsen
Redakteur
Serial-Killer
Beiträge: 13145
Zitat Tommy_Hewitt;24168888
Dafür sind UEFI-Screens vom ASUS ROG mit in der Galerie.


Habe ich soeben korrigiert. Danke :wink:

Zitat HW-Mann;24169210
Bling Bling aber keine Möglichkeit den Absurden Verbrauch mit Undervolting zu senken?

Dazu das Fazit:

"Hohe Leistungsfähigkeit mit einer ausreichenden CPU-Spannungsversorgung"

-> das Brett tut nur was es soll und auch die Spannungsversorgung ist jetzt kein sonderlich herausragendes Merkmal


Genau, es tut was es soll. Daher auch der Hinweis zu einer [U]ausreichenden[/U] Spannungsversorgung. Die Sache mit dem CPU-Undervolting habe ich noch auf die Kontra-Liste mit hinzugefügt.


Zitat
"sieben RGB-LEDs für abwechslungsreiche Leuchteffekte"

-> ernsthaft?

Das sind positive Merkmale?
Ohje!


Rein funktionell absolut kein positives Merkmal, doch ist es ein extra Gimmick, sodass wir es mit aufgeführt haben. Es ist ja nicht so, dass niemand daran interessiert ist. ;)


Zitat HW-Mann;24169210
Wenn vor einiger Zeit noch Mainboard klar eins vor den Helm bekommen haben, weil sie eben nicht gut waren, wieso bekommen dann heute alle Bretter mit Gemauschel und Gemache immernoch ne gute Bewertung und Punkte, die absoluter Standard (Spannungsversorgung) zu sein haben oder gar absolut irrelevant sind ( LEDs etc. ) werden als Pluspunkt gesehen.


Zitat JoergH;24169359
Rumgesäusel um den heißen Brei, selbst Schrott wird geschönt, der Award wird an Standardhardware vergeben...


Eure beiden Ausführungen gehen schon in Richtung Verallgemeinerung uns betreffend, was so einfach nicht korrekt ist. Wenn ein Mainboard gravierende Probleme und Fehler mit sich bringt, so erwähnen wir dies auch und in solchen Fällen bekommt das Produkt auch keinen Award spendiert, wie in diesem Beispiel. ;)
#9
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Registriert seit: 10.07.2013

Korvettenkapitän
Beiträge: 2389
Bis auf den seitlichen Rand (rechts) und der MSI Aufschrift, sieht das Board so ziemlich gleich wie das Asus Pro Gamer B85 aus :D Ich liebe diese schwarzen Boards einfach. Würd sich sicher in einem weißen Tower gut machen mit Sichtfenster.
#10
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Registriert seit: 09.01.2006

Admiral
Beiträge: 15003
Zitat FM4E;24169778
Habe ich soeben korrigiert. Danke :wink:

Genau, es tut was es soll. Daher auch der Hinweis zu einer [U]ausreichenden[/U] Spannungsversorgung. Die Sache mit dem CPU-Undervolting habe ich noch auf die Kontra-Liste mit hinzugefügt

Rein funktionell absolut kein positives Merkmal, doch ist es ein extra Gimmick, sodass wir es mit aufgeführt haben. Es ist ja nicht so, dass niemand daran interessiert ist. ;)

Eure beiden Ausführungen gehen schon in Richtung Verallgemeinerung uns betreffend, was so einfach nicht korrekt ist. Wenn ein Mainboard gravierende Probleme und Fehler mit sich bringt, so erwähnen wir dies auch und in solchen Fällen bekommt das Produkt auch keinen Award spendiert, wie in diesem Beispiel. ;)


Ich finds gut, dass du Stellung dazu beziehst! :)

Ich versteh schon, wie du das darstellst, nur muss ich echt sagen, dass ihr langsam echt zu seicht umgeht mit den Samples. Sample vs. Kundensicht/User-Erfahrung/Erwartung geht hier deutlich auseinander.

Zugeben muss man allerdings auch, dass Mainboard-Tests einfach grausam sind, da alle Hersteller nahezu den selben Mist liefern - da vermisst man Sockel A Zeiten.

Wo wird zum Beispiel mal der ach so tolle Sound des Bretts unter die Lupe genommen? Dieser wid immerhin auf der Herstellerseite beworben!
Ich persönlich langweil mich ja schon beim 20 Brett in 2 Jahren mit den immer selben S-ATA 6G Werten als Ergebnis.
Da bricht doch kaum ein Brett noch ein oder hat Ausreisser. Beim Sound hingegen meint jeder Hersteller seine eigene Sondersuppe liefern zu müssen - geprüft wird da nie.
Gerade im Hinblick auf die vielen Onboard-Sound-Nutzer - und ja, es ist tatsächlich ein ganzer Haufen davon.

Wurden die 4 PWM-Fanports auch mit PWM-Fans getestet? Auch da gabs schon böse Überraschungen, dass es am Ende keine echten PWM-Ports waren.

Weicht doch bitte mal wieder von eurem Standard-Gliederungs-Test-Zeugs ab - habt mal Mut und sagt " Naja wenn hier schon Gaming-Blabla-Sound draufsteht, dann wollen wir mal schauen ob das auch das Oh!-Blabla-Sound ist, was man nun erwartet ".

Was macht eben jenes Brett zu einem Brett, dass ihr empfehlen würdet?
Wenn es eben keine tollen Features hat, sondern nur ein Durchschnittsbrettle ist, wie eben jenes getestete Teil, dann kann man nicht mal mehr sagen, dass es ein solides Gaming-Mainboard zum Schnäppchen-Preis ist.
Negativ-Punkt: Viel zu teuer, für das, was es bietet.

Also entweder sind Tests so, wie das Hardwareluxx und seine Leser - i.d.R. etwas anspruchsvoller und bereit auch mal mehr Geld auszugeben und genauer hinzuschauen oder solala Durchschnittsware.

Und da kann auch keiner von den Redakteuren sauer sein, wenn man entweder ganze Tests oder die Urteile oder oder oder kritisch betrachtet.

Ich hoffe, dass HWLXX nicht zu einem Review-Käs'blatt wie Computerbase, PCGH und Gamestar verkommt.

Und ich empfinde es nicht als Verallgemeinerung, wenn man einfach mal sagt, dass die Tests seit geraumer Zeit qualitativ nicht gerade einen Höhenflug erleben. Immer der gleiche Einheitsbrei und von dem Test des Acer 34" curved will ich garnicht reden. Das war der absolute Tiefpunkt und wenn das ein Redakteur selbst nicht erkennt oder einräumen kann, dass da echt was komplett in die Hose gegangen ist, dann tut's mit auch nicht Leid, wenn er Kritik einstecken muss. Ist halt grober Unsinn, wenn man ein "cherry picking" Sample des Hersteller zum Test bekommt und die Ergebnisse komplett an den Erfahrungen der User und Käufer vorbeigehen.
Ihr seid nicht prad.de, das ist mir klar, ABER bei dem Test hat sich HWLXX absolut garkeinen Gefallen getan.
#11
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Registriert seit: 03.01.2014
Niederösterreich
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1400
Die Tests aktuell um die Weihnachtszeit rum lassen echt ein wenig an Kritik an den getesteten Produkten vermissen.

Hoffe dass das nur an der spärlichen Redaktionsbesetzung liegt, und die Qualität bald wieder zunimmt ;)
#12
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Registriert seit: 09.01.2006

Admiral
Beiträge: 15003
Liegt eventuell an der CES.
#13
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Hannover
Chefredakteur
Beiträge: 30927
Zitat HW-Mann;24172531
Ich finds gut, dass du Stellung dazu beziehst! :)
Ich versteh schon, wie du das darstellst, nur muss ich echt sagen, dass ihr langsam echt zu seicht umgeht mit den Samples. Sample vs. Kundensicht/User-Erfahrung/Erwartung geht hier deutlich auseinander.

Zugeben muss man allerdings auch, dass Mainboard-Tests einfach grausam sind, da alle Hersteller nahezu den selben Mist liefern - da vermisst man Sockel A Zeiten.

...

Ich kommentiere das hier auch mal, wenn auch etwas spät: Insgesamt magst Du recht haben, wenn Du sagst, dass wir bei jedem Test dasselbe Schema verwenden. Das tun wir natürlich aus Gründen der Vergleichbarkeit (und weil wir eh Excel-Tabellen abarbeiten, um alles 1:1 durchzutesten), aber auch, weil uns in der Vergangenheit gerade bei den gemachten Tests die meisten Probleme entgegen gekommen sind. So haben wir vor ein paar Jahren noch zu Sockel-A-Zeiten Performancewerte genommen, diese sind aber jetzt quasi nur noch als Check da und nicht mehr ausführlich. Vor 1-2 Jahren war noch die USB-Performance und SATA-Performance ein Problem. Heute wird das auch immer weniger wichtig. Also könnte man auch hier schauen, wo man Zeit einspart und diese Tests kürzer macht.

Denn letztendlich - und das ist wohl auch der Grund, warum im Netz quasi nur noch wir und TweakPC Mainboardtests machen - kostet ein Mainboardtest extrem viel Zeit. Nicht nur das Testen an sich, sondern auch die Kompatibilitätsruns und auch die üblichen Probleme mit Biosversionen und co. verschwenden insgesamt gut eine Woche Arbeit beim Redakteur. Einen Test noch mehr auszuweiten wird meistens dann zu teuer, denn letztendlich müssen wir die Arbeitsstunden ja bezahlen.

Aber Du hast ein paar gute Vorschläge gemacht, was man testen könnte:
Bezüglich der Lüftersteuerung die PWM-Funktionalität zu überwachen, ist sicherlich etwas, was man mit relativ wenig Arbeitsaufwand zusätzlich machen könnte. Bei Sound hatten wir in der Vergangenheit aber schon oftmals die Situation, dass wir mit einem anderen, zweiten System und einer Profi-Soundkarte die Audio-Performance gemessen haben (analoge Qualität, Digital macht ja keinen Sinn) und da ein größerer Einfluss zu messen war, wenn wir z.B. schlechte Kabel verwendet haben, als das ein besonderes Routing auf dem Board Probleme bereitete. Das konnten wir zumindest mit unserem Testequipment nicht valide messen - und wenn wir ein Resultat publizieren, muss es astrein getestet sein. Also bleibt es im Endeffekt bei den Messungen für die CPU-Last und Software-Features des Sounds. Ok, sowas könnte man auch einführen und mal drüber nachdenken, aber in der Tat macht das nur bei Boards Sinn, die besonders auf den Sound Wert legen. Und dann müsste man noch schauen, wieviele Leser tatsächlich etwas mit derartigen Tests anfangen können.

Übrigens schauen wir uns schon ab und zu auch mal solche besonderen Sachen an:
Rivet Networks Killer-DoubleShot-Pro im Test - Wie effektiv arbeiten die Killer-Lösungen? - Hardwareluxx
Nur dann in einem gesonderten Artikel, da es dann auch Sinn macht.

Zum 34"-Test: Da haben wir schon einige Verbesserungen beschlossen - Euer Feedback wird also gehört, wie auch hier. Es mag nur sein, dass wir nicht auf jeden Vorschlag gleich eine Diskussion starten, sondern das intern prüfen und einfach implementieren, wenn es uns richtig erscheint und es von der Arbeitslast handhabbar ist.
#14
customavatars/avatar51159_1.gif
Registriert seit: 09.11.2006
Berlin
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Beiträge: 346
Diese Leuchteffekte, gehen die auch z.B. abhängig von der CPU oder Chipsatz Temperatur ?
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