> > > > MSI B150A Gaming Pro im Test - Günstiges Gaming-Brett mit Leuchteffekten

MSI B150A Gaming Pro im Test - Günstiges Gaming-Brett mit Leuchteffekten

DruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 8: Fazit

Mit dem B150A Gaming Pro möchte MSI auch das Einstiegssegment mit einem ATX-Gaming-Unterbau bedienen. Nicht jeder, der sich für die Skylake-S-Plattform interessiert, benötigt auch ein Z170-Mainboard. Die Ausstattung des B150A Gaming Pro fällt der Preisklasse entsprechend moderat aus. Neben einem Audio-Codec, einem LAN- und USB-3.1-Controller hat MSI alles bei den nativen Anschlussmöglichkeiten belassen, die sich mit Intels B150-Chipsatz realisieren lassen. Dazu gehören insgesamt sechs USB-3.0-Schnittstellen (4x extern, 2x intern), vier SATA-6GBit/s-Ports, eine SATA-Express-Schnittstelle und vier DDR4-DIMM-Slots (max. 64 GB RAM). Hinzu kommen noch vier USB-2.0-Buchsen, jeweils zwei am I/O-Panel und über den internen Header.

Im Bereich der Erweiterungssteckplätze bekommt es der Anwender mit zwei mechanischen PCIe-3.0-x16-, zwei PCIe-3.0-x1- und drei PCI-Slots zu tun. Wenn auch eher suboptimal, ist auch ein CrossFireX-Gespann mit zwei AMD-Grafikkarten möglich. Aufgrund der x16/x4-Anbindung wird NVIDIAs SLI-Technologie nicht unterstützt. Zwar ist es schade, dass auf dem Board keine M.2-Schnittstelle wie beim B150 Gaming M3 anzutreffen ist, jedoch bietet das B150A Gaming Pro im Gegenzug zwei USB-3.1-Typ-A-Anschlüsse. Mit dem Intel-B150-Chipsatz mit seinen acht PCIe-3.0-Lanes ist eben nicht viel Spielraum für Extras vorhanden.

Während die Netzwerkverbindung über den Intel-I219-V-Controller mit 1-GBit/s-Unterstützung aufgebaut wird, erfolgt die Audioausgabe über MSIs Audio-Boost-3-Feature, das aus dem Realtek-ALC1150-Codec, zwei Kopfhörerverstärkern und fünf Audiokondensatoren besteht. Falls gewünscht, lässt sich auch die integrierte Grafikeinheit mit jeweils einem DVI-D- und HDMI-Grafikausgang ansteuern. Wer auf Leuchteffekte steht, kommt auch in diesem Punkt auf seine Kosten, denn MSI hat auf dem gelben Streifen unterwärts sieben RGB-LEDs verlötet, die in mehreren Modi leuchten können. Auch bei der Farbe erhält der Anwender über die beiliegende MSI-Gaming-App die volle Kontrolle.

img_5.jpg

Mit fünf 4-Pin-FAN-Headern lassen sich auch genügend Lüfter mit anklemmen, die sich auch alle steuern lassen. Als UEFI kommt die überarbeitete Oberfläche zum Einsatz, die wir bereits beim Z170A Gaming M7 sehen durften. Mit etwas geringer Funktionsvielfalt hat sie auch beim B150A Gaming Pro einen guten und stabilen Eindruck hinterlassen. Bedingt durch den B150-PCH und den fehlenden Settings im UEFI ist das Overclocking generell ausgeschlossen. Dies gilt natürlich auch für den eingesetzten Arbeitsspeicher. Selbst mit ein Extreme-Memory-Profile mit einer höheren, effektiven Taktrate von 2.133 MHz wird vom Mainboard nicht akzeptiert.

Aber das MSI B150A Gaming Pro glänzt nicht an allen Stellen. Die bereits angesprochenen vier SATA-6GBit/s und die SATAe-Schnittstelle wurden etwas deplatziert auf dem PCB untergebracht. Wird eine Grafikkarte im weitverbreiteten Dual-Slot-Design in den oberen PCIe-3.0-x16-Steckplatz installiert, sind zwar die SATA-Ports erreichbar, allerdings stört an dieser Stelle die vertikale Ausrichtung, die MSI hier vorgesehen hat. In unserem Fall mit der ASUS Radeon R9 380 Strix ist es ein Millimeterspiel mit dem SATA-Kabel und dem rechten Lüfter. An dieser Stelle hätten wir gerne die angewinkelte Ausführung der Storage-Anschlüsse gesehen. Auch in Sachen Leistungsaufnahme waren wir wenig angetan, die für das Mainboard insgesamt zu hoch ausgefallen ist. Ein Herabsenken der CPU-Spannung hätte dazu einiges beigetragen, allerdings besteht seitens des UEFI keine Möglichkeit.

In unserem Preisvergleich ist das MSI B150A Gaming Pro ab etwa 114 Euro gelistet, die wegen dem Umstand der vertikalen SATA(e)-Ports unserer Meinung nach zu hoch angesetzt sind. Für einen Aufpreis von ca. 10 Euro gibt es beispielsweise das ASUS B150 Pro Gaming/Aura, das nicht nur sechs angewinkelte SATA-6GBit/s-Ports zu bieten hat, sondern neben einem USB-3.1-Typ-A- und Typ-C-Anschluss auch noch eine M.2-Schnittstelle mit an Bord hat. Auch ist dort ebenfalls eine RGB-Beleuchtung mit dabei.

Positive Eigenschaften des MSI B150A Gaming Pro:

  • Hohe Leistungsfähigkeit mit einer ausreichenden CPU-Spannungsversorgung
  • ausreichende Ausstattung, u.a. zwei USB-3.1-Schnittstellen, sechs USB-3.0-Anschlüsse und eine SATA-Express-Buchse
  • PCI-Express-3.0-Unterstützung an zwei PEG-Slots
  • sehr gute Gesamtperformance und sehr gute Stabilität
  • sieben RGB-LEDs für abwechslungsreiche Leuchteffekte

Negative Eigenschaften des MSI B150A Gaming Pro:

  • schlecht platzierte SATA(e)-Schnittstellen in vertikaler Ausrichtung können je nach Grafikkarte stören
  • hohe Leistungsaufnahme
  • CPU-Undervolting ist nicht möglich

Das MSI B150A Gaming Pro ist an und für sich eine gute Gaming-Platine, die für den Einstiegsmarkt gedacht ist. Wenn da nicht die schlecht positionierten Storage-Anschlüsse, der zu hohe Strombedarf und die Sache mit dem fehlenden CPU-Undervolting wären. Die restliche Ausstattung ist für den Großteil der Nutzer völlig ausreichend. Zahlreiche LEDs bieten zudem einiges fürs Auge, sofern dies von Belang ist.

Alternativen? Mit dem ASUS B150 Pro Gaming haben wir bereits eine gute Alternative genannt. Bei anderen Modellen ist in diesem Preisbereich nicht immer USB 3.1 mit an Bord. Wer auf dieses Feature verzichten kann, findet sicherlich mit dem ASRock B150 Gaming K4 aus der Fatal1ty-Serie seine Freude.

 

Persönliche Meinung

Von den SATA-Ports einmal abgesehen bin ich vorallem in Sachen Leistungsaufnahme negativ überrascht. Ich hätte mit einem deutlich geringeren Stromverbrauch gerechnet. Die Ausstattung empfinde ich persönlich als außerordentlich zufriedenstellend. Auch ist USB 3.1 mit dabei. Die Leuchteffekte sind nett anzusehen, auch wenn ich selbst keine Beleuchtung an meinem Mainboard vermissen würde. (Marcel Niederste-Berg)

 

Social Links

Seitenübersicht

Kommentare (14)

#5
customavatars/avatar97719_1.gif
Registriert seit: 29.08.2008

Oberleutnant zur See
Beiträge: 1433
Ich finde, dass diese Boards generell zuviel kosten. Fangen ja alle erst bei etwas mehr als 100€ an. Für ein B150 Brett wäre mir das definitiv zuviel, wenn man sich mal anschaut, dass man dafür auch H170 oder sogar Z170 bekommen kann, welche nicht weniger gut ausgesattet sind.
Steht dann halt nur nicht "Gaming" drauf.
#6
customavatars/avatar33106_1.gif
Registriert seit: 09.01.2006

Admiral
Beiträge: 15006
Bling Bling aber keine Möglichkeit den Absurden Verbrauch mit Undervolting zu senken?

Dazu das Fazit:

"Hohe Leistungsfähigkeit mit einer ausreichenden CPU-Spannungsversorgung"

-> das Brett tut nur was es soll und auch die Spannungsversorgung ist jetzt kein sonderlich herausragendes Merkmal

"sieben RGB-LEDs für abwechslungsreiche Leuchteffekte"

-> ernsthaft?

Das sind positive Merkmale?
Ohje!

Das Ding ist ne überteuerte Lichtorgel, die auch nicht mehr tut als jedes andere Budget-Brett, was billiger ist.
Ach doch - es verschleudert Strom - gegen Aufpreis.

Wo ist die kritische Seite von HWLXX hin?

Wenn vor einiger Zeit noch Mainboard klar eins vor den Helm bekommen haben, weil sie eben nicht gut waren, wieso bekommen dann heute alle Bretter mit Gemauschel und Gemache immernoch ne gute Bewertung und Punkte, die absoluter Standard (Spannungsversorgung) zu sein haben oder gar absolut irrelevant sind ( LEDs etc. ) werden als Pluspunkt gesehen.

Ich seh schon in 3 Jahren Tests zum neuen VW mit den positiven Aspekten:
+ 4 Räder + Lenkrad + Bonus!!! Ersatzrad
+ funktionierende Bremsen
#7
Registriert seit: 18.03.2006

Kapitänleutnant
Beiträge: 1943
Kann ich mich nur anschließen.
Habe auch schon Kritik geäußert und tue das auch wieder:
Die "Tests" von HWL sind einfach nix mehr.
Rumgesäusel um den heißen Brei, selbst Schrott wird geschönt, der Award wird an Standardhardware vergeben... Das einzige was hier noch gut ist sind die User im Forum. da sind Leute bei die echt Ahnung haben...
#8
customavatars/avatar55960_1.gif
Registriert seit: 15.01.2007
Niedersachsen
Redakteur
Serial-Killer
Beiträge: 13145
Zitat Tommy_Hewitt;24168888
Dafür sind UEFI-Screens vom ASUS ROG mit in der Galerie.


Habe ich soeben korrigiert. Danke :wink:

Zitat HW-Mann;24169210
Bling Bling aber keine Möglichkeit den Absurden Verbrauch mit Undervolting zu senken?

Dazu das Fazit:

"Hohe Leistungsfähigkeit mit einer ausreichenden CPU-Spannungsversorgung"

-> das Brett tut nur was es soll und auch die Spannungsversorgung ist jetzt kein sonderlich herausragendes Merkmal


Genau, es tut was es soll. Daher auch der Hinweis zu einer [U]ausreichenden[/U] Spannungsversorgung. Die Sache mit dem CPU-Undervolting habe ich noch auf die Kontra-Liste mit hinzugefügt.


Zitat
"sieben RGB-LEDs für abwechslungsreiche Leuchteffekte"

-> ernsthaft?

Das sind positive Merkmale?
Ohje!


Rein funktionell absolut kein positives Merkmal, doch ist es ein extra Gimmick, sodass wir es mit aufgeführt haben. Es ist ja nicht so, dass niemand daran interessiert ist. ;)


Zitat HW-Mann;24169210
Wenn vor einiger Zeit noch Mainboard klar eins vor den Helm bekommen haben, weil sie eben nicht gut waren, wieso bekommen dann heute alle Bretter mit Gemauschel und Gemache immernoch ne gute Bewertung und Punkte, die absoluter Standard (Spannungsversorgung) zu sein haben oder gar absolut irrelevant sind ( LEDs etc. ) werden als Pluspunkt gesehen.


Zitat JoergH;24169359
Rumgesäusel um den heißen Brei, selbst Schrott wird geschönt, der Award wird an Standardhardware vergeben...


Eure beiden Ausführungen gehen schon in Richtung Verallgemeinerung uns betreffend, was so einfach nicht korrekt ist. Wenn ein Mainboard gravierende Probleme und Fehler mit sich bringt, so erwähnen wir dies auch und in solchen Fällen bekommt das Produkt auch keinen Award spendiert, wie in diesem Beispiel. ;)
#9
customavatars/avatar194341_1.gif
Registriert seit: 10.07.2013

Korvettenkapitän
Beiträge: 2390
Bis auf den seitlichen Rand (rechts) und der MSI Aufschrift, sieht das Board so ziemlich gleich wie das Asus Pro Gamer B85 aus :D Ich liebe diese schwarzen Boards einfach. Würd sich sicher in einem weißen Tower gut machen mit Sichtfenster.
#10
customavatars/avatar33106_1.gif
Registriert seit: 09.01.2006

Admiral
Beiträge: 15006
Zitat FM4E;24169778
Habe ich soeben korrigiert. Danke :wink:

Genau, es tut was es soll. Daher auch der Hinweis zu einer [U]ausreichenden[/U] Spannungsversorgung. Die Sache mit dem CPU-Undervolting habe ich noch auf die Kontra-Liste mit hinzugefügt

Rein funktionell absolut kein positives Merkmal, doch ist es ein extra Gimmick, sodass wir es mit aufgeführt haben. Es ist ja nicht so, dass niemand daran interessiert ist. ;)

Eure beiden Ausführungen gehen schon in Richtung Verallgemeinerung uns betreffend, was so einfach nicht korrekt ist. Wenn ein Mainboard gravierende Probleme und Fehler mit sich bringt, so erwähnen wir dies auch und in solchen Fällen bekommt das Produkt auch keinen Award spendiert, wie in diesem Beispiel. ;)


Ich finds gut, dass du Stellung dazu beziehst! :)

Ich versteh schon, wie du das darstellst, nur muss ich echt sagen, dass ihr langsam echt zu seicht umgeht mit den Samples. Sample vs. Kundensicht/User-Erfahrung/Erwartung geht hier deutlich auseinander.

Zugeben muss man allerdings auch, dass Mainboard-Tests einfach grausam sind, da alle Hersteller nahezu den selben Mist liefern - da vermisst man Sockel A Zeiten.

Wo wird zum Beispiel mal der ach so tolle Sound des Bretts unter die Lupe genommen? Dieser wid immerhin auf der Herstellerseite beworben!
Ich persönlich langweil mich ja schon beim 20 Brett in 2 Jahren mit den immer selben S-ATA 6G Werten als Ergebnis.
Da bricht doch kaum ein Brett noch ein oder hat Ausreisser. Beim Sound hingegen meint jeder Hersteller seine eigene Sondersuppe liefern zu müssen - geprüft wird da nie.
Gerade im Hinblick auf die vielen Onboard-Sound-Nutzer - und ja, es ist tatsächlich ein ganzer Haufen davon.

Wurden die 4 PWM-Fanports auch mit PWM-Fans getestet? Auch da gabs schon böse Überraschungen, dass es am Ende keine echten PWM-Ports waren.

Weicht doch bitte mal wieder von eurem Standard-Gliederungs-Test-Zeugs ab - habt mal Mut und sagt " Naja wenn hier schon Gaming-Blabla-Sound draufsteht, dann wollen wir mal schauen ob das auch das Oh!-Blabla-Sound ist, was man nun erwartet ".

Was macht eben jenes Brett zu einem Brett, dass ihr empfehlen würdet?
Wenn es eben keine tollen Features hat, sondern nur ein Durchschnittsbrettle ist, wie eben jenes getestete Teil, dann kann man nicht mal mehr sagen, dass es ein solides Gaming-Mainboard zum Schnäppchen-Preis ist.
Negativ-Punkt: Viel zu teuer, für das, was es bietet.

Also entweder sind Tests so, wie das Hardwareluxx und seine Leser - i.d.R. etwas anspruchsvoller und bereit auch mal mehr Geld auszugeben und genauer hinzuschauen oder solala Durchschnittsware.

Und da kann auch keiner von den Redakteuren sauer sein, wenn man entweder ganze Tests oder die Urteile oder oder oder kritisch betrachtet.

Ich hoffe, dass HWLXX nicht zu einem Review-Käs'blatt wie Computerbase, PCGH und Gamestar verkommt.

Und ich empfinde es nicht als Verallgemeinerung, wenn man einfach mal sagt, dass die Tests seit geraumer Zeit qualitativ nicht gerade einen Höhenflug erleben. Immer der gleiche Einheitsbrei und von dem Test des Acer 34" curved will ich garnicht reden. Das war der absolute Tiefpunkt und wenn das ein Redakteur selbst nicht erkennt oder einräumen kann, dass da echt was komplett in die Hose gegangen ist, dann tut's mit auch nicht Leid, wenn er Kritik einstecken muss. Ist halt grober Unsinn, wenn man ein "cherry picking" Sample des Hersteller zum Test bekommt und die Ergebnisse komplett an den Erfahrungen der User und Käufer vorbeigehen.
Ihr seid nicht prad.de, das ist mir klar, ABER bei dem Test hat sich HWLXX absolut garkeinen Gefallen getan.
#11
customavatars/avatar201451_1.gif
Registriert seit: 03.01.2014
Niederösterreich
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1400
Die Tests aktuell um die Weihnachtszeit rum lassen echt ein wenig an Kritik an den getesteten Produkten vermissen.

Hoffe dass das nur an der spärlichen Redaktionsbesetzung liegt, und die Qualität bald wieder zunimmt ;)
#12
customavatars/avatar33106_1.gif
Registriert seit: 09.01.2006

Admiral
Beiträge: 15006
Liegt eventuell an der CES.
#13
customavatars/avatar1_1.gif
Registriert seit: 04.05.2001
Hannover
Chefredakteur
Beiträge: 30929
Zitat HW-Mann;24172531
Ich finds gut, dass du Stellung dazu beziehst! :)
Ich versteh schon, wie du das darstellst, nur muss ich echt sagen, dass ihr langsam echt zu seicht umgeht mit den Samples. Sample vs. Kundensicht/User-Erfahrung/Erwartung geht hier deutlich auseinander.

Zugeben muss man allerdings auch, dass Mainboard-Tests einfach grausam sind, da alle Hersteller nahezu den selben Mist liefern - da vermisst man Sockel A Zeiten.

...

Ich kommentiere das hier auch mal, wenn auch etwas spät: Insgesamt magst Du recht haben, wenn Du sagst, dass wir bei jedem Test dasselbe Schema verwenden. Das tun wir natürlich aus Gründen der Vergleichbarkeit (und weil wir eh Excel-Tabellen abarbeiten, um alles 1:1 durchzutesten), aber auch, weil uns in der Vergangenheit gerade bei den gemachten Tests die meisten Probleme entgegen gekommen sind. So haben wir vor ein paar Jahren noch zu Sockel-A-Zeiten Performancewerte genommen, diese sind aber jetzt quasi nur noch als Check da und nicht mehr ausführlich. Vor 1-2 Jahren war noch die USB-Performance und SATA-Performance ein Problem. Heute wird das auch immer weniger wichtig. Also könnte man auch hier schauen, wo man Zeit einspart und diese Tests kürzer macht.

Denn letztendlich - und das ist wohl auch der Grund, warum im Netz quasi nur noch wir und TweakPC Mainboardtests machen - kostet ein Mainboardtest extrem viel Zeit. Nicht nur das Testen an sich, sondern auch die Kompatibilitätsruns und auch die üblichen Probleme mit Biosversionen und co. verschwenden insgesamt gut eine Woche Arbeit beim Redakteur. Einen Test noch mehr auszuweiten wird meistens dann zu teuer, denn letztendlich müssen wir die Arbeitsstunden ja bezahlen.

Aber Du hast ein paar gute Vorschläge gemacht, was man testen könnte:
Bezüglich der Lüftersteuerung die PWM-Funktionalität zu überwachen, ist sicherlich etwas, was man mit relativ wenig Arbeitsaufwand zusätzlich machen könnte. Bei Sound hatten wir in der Vergangenheit aber schon oftmals die Situation, dass wir mit einem anderen, zweiten System und einer Profi-Soundkarte die Audio-Performance gemessen haben (analoge Qualität, Digital macht ja keinen Sinn) und da ein größerer Einfluss zu messen war, wenn wir z.B. schlechte Kabel verwendet haben, als das ein besonderes Routing auf dem Board Probleme bereitete. Das konnten wir zumindest mit unserem Testequipment nicht valide messen - und wenn wir ein Resultat publizieren, muss es astrein getestet sein. Also bleibt es im Endeffekt bei den Messungen für die CPU-Last und Software-Features des Sounds. Ok, sowas könnte man auch einführen und mal drüber nachdenken, aber in der Tat macht das nur bei Boards Sinn, die besonders auf den Sound Wert legen. Und dann müsste man noch schauen, wieviele Leser tatsächlich etwas mit derartigen Tests anfangen können.

Übrigens schauen wir uns schon ab und zu auch mal solche besonderen Sachen an:
Rivet Networks Killer-DoubleShot-Pro im Test - Wie effektiv arbeiten die Killer-Lösungen? - Hardwareluxx
Nur dann in einem gesonderten Artikel, da es dann auch Sinn macht.

Zum 34"-Test: Da haben wir schon einige Verbesserungen beschlossen - Euer Feedback wird also gehört, wie auch hier. Es mag nur sein, dass wir nicht auf jeden Vorschlag gleich eine Diskussion starten, sondern das intern prüfen und einfach implementieren, wenn es uns richtig erscheint und es von der Arbeitslast handhabbar ist.
#14
customavatars/avatar51159_1.gif
Registriert seit: 09.11.2006
Berlin
Stabsgefreiter
Beiträge: 346
Diese Leuchteffekte, gehen die auch z.B. abhängig von der CPU oder Chipsatz Temperatur ?
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!

Das könnte Sie auch interessieren:

ASRock X99 Professional Gaming i7 im Test - Ein schneller Gaming-Unterbau ohne...

Logo von IMAGES/STORIES/NEWSBILDER/MNIEDERSTEBERG/ARTIKEL_2016/ASROCK_X99_GAMING_I7/ASROCK_X99_GAMING_I7_4_LOGO

Pünktlich zur Veröffentlichung von Intels Broadwell-E-Prozessoren haben vor allem die vier renommierten Mainboard-Hersteller neue Platinen entwickelt und auf dem Markt platziert. Sei es das MSI X99A Gaming Pro Carbon, das ASUS X99-Deluxe II, das ASUS X99-A II oder auch das Gigabyte GA-X99-Ultra... [mehr]

MSI Z170A Gaming M6 im Test - Mit dem Killer E2500 und ASM2142 in die neue...

Logo von IMAGES/STORIES/NEWSBILDER/MNIEDERSTEBERG/ARTIKEL_2016/MSI_Z170A_GAMING_M6/ARTIKEL_MSI_Z170A_GAMING_M6_4_LOGO

Am 15. September hat MSI mit dem Z170A Gaming M6 ein neues LGA1151-Mainboard für die Enthusiast-Gaming-Mainboardserie vorgestellt. Auf diesem Skylake-Unterbau feiert nicht nur der Killer-E2500-Netzwerkcontroller von Rivet Networks seine Premiere, sondern im gleichen Atemzug auch der brandneue... [mehr]

Gigabyte GA-Z170X-Gaming 7 im Test - Effizient im Idle inklusive Thunderbolt 3.0

Logo von IMAGES/STORIES/NEWSBILDER/MNIEDERSTEBERG/ARTIKEL_2016/GIGABYTE_GA_Z170X_GAMING_7/ARTIKEL_GIGABYTE_GA_Z170X_GAMING7_004_LOGO

Nachdem wir uns vor zwei Monaten mit dem GA-X99-Ultra Gaming zuletzt ein Mainboard von Gigabyte angeschaut haben, wird es Zeit, dass wir uns auch noch ein einmal mit einer LGA1151-Platine aus dem Hause Gigabyte befassen. Bei der großen Anzahl von Modellvariationen haben wir uns das GA-Z170X-Gaming... [mehr]

Zwei Mainboards mit AM4-Sockel von Gigabyte gesichtet

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2013/GIGABYTE

AMD wird im kommenden Jahr erstmals Prozessoren auf Basis des Sockels AM4 in den Handel bringen. Um die neuen CPUs zu nutzen, werden natürlich auch die entsprechenden Mainboards benötigt. Im Hintergrund entwickeln die Hersteller schon kräftig ihre Modelle und zwei Mainboards sind nun von... [mehr]

Vier Supermicro-Mainboards mit Intels Z270- und H270-Chipsatz zeigen sich

Logo von IMAGES/STORIES/NEWSBILDER/MNIEDERSTEBERG/NEWS_2016/SUPERO-C7Z270-CG-L_LOGO

Auf der koreanischen SuperO-Webseite sind vier Bilder von kommenden LGA1151-Mainboards mit Intels 200-Chipsatzserie von Supermicro aus der SuperO-Serie aufgetaucht. Damit macht das Unternehmen deutlich, dass sie auch weiterhin im Desktop-Segment mitmischen möchten. Mit den Modellen "C7Z270-CG",... [mehr]

ASRocks Z270 Gaming K6 für Intel Kaby Lake abgelichtet

Logo von IMAGES/STORIES/LOGOS-2013/ASROCK_LOGO_2010

Bezogen auf die LGA1151-Mainboards mit Intels 200-Chipsatzserie kommt der Stein so langsam ins Rollen. Für die anstehenden Kaby-Lake-Prozessoren werden von den zahlreichen Mainboardherstellern wieder viele Mainboards erwartet. Vor über einer Woche wurden einige Modelle von Supermicro gezeigt.... [mehr]