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Intel NUC6i7KYK: Skull-Canyon-NUC für Gelegenheitsspieler

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Seite 1: Intel NUC6i7KYK: Skull-Canyon-NUC für Gelegenheitsspieler

intel nuc6i7kyk test teaserSchon weit vor der offiziellen Vorstellung im März drehte das bislang schnellste NUC-System seine Runden durch das Internet – seit wenigen Tagen ist das NUC6i7KYK, welches überwiegend unter dem Codenamen "Skull Canyon" bekannt sein dürfte, im Handel verfügbar. Zeit für uns das Barebone-System mit Intel Core i7-6770HQ, Iris-Pro-Grafik und einer Vielzahl an aktuellen Anschlüssen ausführlich auf den Prüfstand zu stellen.

Das Intel NUC Kit NUC6i7KYK ist gerade einmal so groß wie ein dünnes Buch, hat es aber in sich: Während die bisherigen NUC-Systeme mit einem Skylake-Prozessor der U-Reihe vorliebnehmen mussten, werkelt im neuen Flaggschiff ein vollwertiges HQ-Modell, welches in etwas abgespeckter Ausführung auch in aktuellen High-End-Notebooks der Gaming-Klasse zu finden ist. Der Intel Core i7-6770HQ entspringt der Skylake-Generation und stellt vier Rechenkerne mit einem Takt von bis zu 3,5 GHz bereit. Highlight ist die integrierte Grafiklösung. Statt einer herkömmlichen Intel HD Graphics gibt es hier die Iris-Pro-Ausführung. Sie stellt noch einmal ein paar Recheneinheiten mehr bereit und kann zudem auf einen eigenen, dedizierten Speicher zurückgreifen. Damit dürfte sich das Skull-Canyon-System nicht nur für alltägliche Office-Arbeiten eignen, sondern erstmals auch fürs Gaming – wohl ein Grund, weswegen Intel einen Totenkopf als Logo direkt auf der Oberseite des Mini-PCs anbringt. Ambitionierte Power-Gamer dürfte die integrierte Grafiklösung vermutlich nicht zufriedenstellen, auch wenn diese dem Vollausbau der Skylake-Architektur entspricht.

Die übrige Ausstattung kann sich ebenfalls sehen lassen: Im Inneren gibt es zwei M.2-Slots für schnelle Steckkarten-SSDs mit PCI-Express-Anbindung, Wireless-LAN nach AC-Standard und Bluetooth 4.2 sowie eine Vielzahl moderner Anschlüsse. Zu nennen sind hier vor allem USB 3.1 Gen 2 Typ-C und HDMI 2.0. Damit werden zum einen hohe Übertragungsraten ermöglicht, zum anderen kann das System 4K-Monitore mit 60 Hz ansteuern. Weiterer Vorteil für Gamer: Dank Thunderbolt 3 kann theoretisch eine externe Grafikbox mit vollwertiger PCI-Express-Grafikkarte angeschlossen werden. Zwei DDR4-Module im SODIMM-Format für den Arbeitsspeicher gibt es ebenso wie eine Infrarot-Schnittstelle und einen Kartenleser sowie natürlich eine Onboard-Soundkarte mit optischem Ausgang und einer 3,5-mm-Klinkenbuchse. Die gestiegene Performance von Prozessor und Grafikkarte macht ein leistungsfähiges Netzteil notwendig. Intel gibt seinem NUC-Flaggschiff ein externes 120-W-Modell mit auf den Weg.

Das alles hat allerdings seinen Preis: Stolze 580 Euro möchte Intel für die Barebone-Version haben. SSD und RAM müssen dann vom Käufer eigenständig angeschafft und eingebaut werden. Somit lässt sich ein solches System mit den notwendigen Komponenten und einer Windows-Lizenz für das Betriebssystem nicht für unter 800 Euro zusammenstellen. Für einen Kompakt-Rechner dieser Leistungsklasse ist das nicht gerade ein Schnäppchen.

Das Intel NUC Kit NUC6i7KYK in der Übersicht
Hersteller und BezeichnungIntel NUC Kit NUC6i7KYK
Straßenpreis: ab 580 Euro (Barebone)
Homepage: www.intel.de
Hardware 
Abmessungen: 211 x 116 x 26 mm (L x W x H)
Prozessor: Intel Core i7-6770HQ, 4x 3,5 GHz
Grafikkarte: Intel Iris Pro Graphics 580, 128 MB eDRAM
Massenspeicher: 2x M.2 22x42/80
Arbeitsspeicher: 2x SODIMM DDR4-2133
Audio: 7.1 Skylake PCH
Kommunikation: WLAN 802.11 a/b/g/n/ac
Gigabit-Ethernet
Bluetooth 4.2
Infrarot-Schnittstelle
Anschlüsse:

1x USB 3.1 Gen 2 Typ-C
4x USB 3.0 Typ-A
1x HDMI 2.0
1x DisplayPort 1.2
1x LAN (RJ45)
1x 3,5-mm-Klinke
1x optisch

Sonstiges: SD-Kartenleser
Betriebssystem: ohne
Netzteil: 120 W (extern)

Wie sich das Gaming-NUC in Sachen Performance, Leistungsaufnahme und Lautstärke schlägt, erfährt man auf den nachfolgenden Seiten.

 

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Kommentare (10)

#1
Registriert seit: 08.12.2012

Hauptgefreiter
Beiträge: 227
Komplett unbrauchbar wäre da mein Fazit nach Lesen des Artikels gewesen. Als Spielemaschine zu lahm, für Office/Htpc zu teuer und laut.
#2
Registriert seit: 06.04.2003
Bremen
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1328
Das Gehäuse mit den Leichenteilen ist Geschmacklos und wurde ehr zu einer Urne passen :(

klein
#3
Registriert seit: 18.02.2005
Oldenburg
Korvettenkapitän
Beiträge: 2108
Also ich fände eine Urne mit Leichenteilen noch geschmackloser!

Aber wie schon gesagt, wenn es für
Gelegenheitsspieler sein soll, dann darf das Teil im sonstigen Einsatz nicht so "laut" sein bzw. ist es dafür zu teuer.
#4
Registriert seit: 29.07.2009

Matrose
Beiträge: 3
Der Kensington-Anschluss ist auf der Seite neben dem Totenkopf. Auf den Bildern 9 und 14 sieht man auch, wo das Blech mit der Aussparung ist.
#5
customavatars/avatar152354_1.gif
Registriert seit: 26.03.2011

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 417
die sogenannten ausgefeilten Stromspartechniken sind mit 19 Watt im idle ziemlich beschönigt worden. Das verbraucht ein halbwegs moderner Desktop-Spielerechner ohne Grafikkarte. Soetwas hat nicht mehr als 10watt zu ziehen. Da gehört neben einem größeren Kühlkörper eine anständige Notebookgrafikkarte rein - dann kann man den überzogenen Preis und Idle-Verbrauch rechtfertigen.
#6
customavatars/avatar39948_1.gif
Registriert seit: 10.05.2006

Korvettenkapitän
Beiträge: 2110
Es gibt Notebooks, die auf der selben Fläche ein mehrfaches der Leistung weg kühlen. Irgend jemand hat da ziemlich geschlampt beim Design der Kühlung, wenn die CPU bei läppischen 45W TDP schon nicht den Takt halten kann und sich dennoch auf 100 Grad hoch heizt. Dafür ist das raus geworfenes Geld...

Schade, denn die CPU und die Idee an sich sind sehr interessant. Ich könnte mir die auch gut in einem dickeren Convertible vorstellen.
#7
Registriert seit: 10.03.2005

Oberbootsmann
Beiträge: 842
ich stimme den beidne letztne kommentaren zu, 19W idle ist richtig richtig viel, das braucht mein gaming laptop mit 980m und 3920xm, von meinem dell xps13 ist das weit entfernt und da ist noch der bildschirm mit dabei, zugegebenermaßen aber eine deutlich schwächere cpu.

und dass man 45w nicht gekühlt bekommt ist schon matt, wobei das runtertakten auch sicher damit zu tun hat dass prime die 45w locker überschreitet, also tdp-throtteln, da er aber dabei sowieso 100° heiß wird eigentlich egal...

man hätte lieber das gehäuse etwas größer gemacht und das volumen zum kühlen genutzt, denn die schallpegel gehen auch garnicht.
im idle darf 2016 einfach kein lüfter mehr laufen (woran die 20w schuld sind) und unter last isser auch zu laut.

interessant wäre die frage, was verbraucht denn die 20W im idle?! die 950 pro kann sehr viel strom ziehen, ich hab die in meinem xps13 und wenn die cpu und ssd benutzt werden fliegt die akku anzeige nach unten, man sollte man die abschaltzeit auf 1min stellen für die ssd und dann mal den verbrauch messen. weil der ddr4 und der rest ziehen sicher nicht nennenswert strom.
#8
Registriert seit: 12.01.2012

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 438
bei dem grundpreis ggf. metallgehäuse und mehr wärme darüber abführen... denke mal gewicht spielt bei so einem nuc keine große rolle !
#9
customavatars/avatar135117_1.gif
Registriert seit: 24.05.2010

Matrose
Beiträge: 10
Ich denke in Verbindung mit einer externen Grafikkarte und hinterm Monitor befestigt, würde das auf dem Schreibtisch schon einiges hermachen.

Aber der Preis...
selbst mein R2E-Skylake Server war günstiger.
#10
customavatars/avatar8983_1.gif
Registriert seit: 19.01.2004

Flottillenadmiral
Beiträge: 4579
Ich such die Fotostrecke immer noch vergeblich nach Leichenteilen ab...

Wenn der Skull damit gemeint ist, dann versteh ich nicht, warum man meckert. Wurde schließlich eine extra Platte dazugelegt, für einen "seriösen" Look ^^
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