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Kompakt und schnell - ASUS ROG G20 im Test

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Seite 1: Kompakt und schnell - ASUS ROG G20 im Test

asus-rog-g20-logoKompakt und schnell - das soll er sein, der ASUS ROG G20. Die Miniaturisierung ist sicherlich ein Trend, der uns noch einige Monate begleiten wird, denn Gaming-Systeme werden immer kleiner und leistungsfähiger. Dem tragen inzwischen auch die Komponenten-Hersteller Rechnung und präsentieren Mini-ITX-Mainboards und Grafikkarten. Auch ASUS folgt diesem Trend und präsentiert den ASUS ROG G20, der aber nicht nur klein, sondern auch leistungsfähig sein soll. Je nach Ausstattung soll sogar UltraHD-Gaming möglich sein. Wie sich dies darstellt und wo die Grenzen des Systems zu finden sind, erläutert der folgende Artikel.

ASUS präsentierte des ROG G20 in drei Konfigurationen. Uns stand die High-End-Ausstattung mit GeForce GTX 980 zur Verfügung, die mit 1.999 Euro aber auch nicht ganz billig ist. Die einzelnen Systemkonfigurationen haben wir in der untenstehenden Tabelle aufgeführt und erlauben eine bessere Übersicht.

ASUS ROG G20 - Übersicht der Spezifikationen
Modell G20AJ-DE030S G20AJ-DE028S G20AJ-DE029S
Preis 1.199 Euro 1.699 Euro 1.999 Euro
Technische Daten
Prozessor Intel Core i7-4790 3,6 GHz
Grafikkarte NVIDIA GeForce GTX 760 NVIDIA GeForce GTX 970 NVIDIA GeForce GTX 980
Arbeitsspeicher 8 GB DDR3-1600 16 GB DDR3-1600
SSD 32 GB 256 GB
HDD 1 TB (7.200 RPM) 2 TB (7.200 RPM)
optisches Laufwerk DVD-RW Blu-Ray Disc Compo
Betriebssystem Windows 8.1 64 Bit
LAN/WLAN Gigabit Ethernet
WLAN 802.11 ac
Bluetooth 4.0
Audio 7.1 HD Audio
USB 2x USB 3.0 (vorne)
2x USB 3.0 (hinten)
4x USB 2.0 (hinten)
Abmessungen 104 x 340 x 358 mm
Gewicht 6,38 kg

Allen drei Systemkonfigurationen gemein ist natürlich das recht kompakte Gehäuse, dass mit 340 x 358 x 104 mm nicht viel größer und dicker ist als ein großer Aktenordner. Das Gewicht spielt mit 6,38 kg wohl nicht die entscheidende Rolle, für einen Spieler, der auch gerne einmal die ein oder andere LAN-Party besucht, sind Gewicht und Abmessungen allerdings sicherlich ein Pluspunkt. Bei den inneren Ausstattungsmerkmalen ebenfalls ein gemeinsamer Punkt sind die Anschlüsse, das Audio, die Netzwerkverbindungen, das Windows 8.1 und natürlich der Intel Core i7-4790 mit 3,6 GHz auf einem Mainboard mit H97-Chipsatz.

Die kleinste Konfiguration verwendet eine GeForce GTX 760, nebst 8 GB an DDR3-Arbeitsspeicher, einer 32 GB SSD und eine 1 TB große HDD. Mit 1.199 Euro ist auch der Einstieg nicht ganz günstig, vergleichbare Komplettsysteme bewegen sich aber auf ähnlichem Niveau. Das mittlere Systeme macht einen Preissprung von 500 Euro auf 1.699 Euro und bietet dafür dann 16 GB DDR3 Arbeitsspeicher, eine GeForce GTX 970 sowie eine 256 GB SSD. Wer noch einmal 300 Euro drauflegt, bekommt dann auch noch eine GeForce GTX 980, die Verdopplung des Festplattenspeichers sowie ein Blu-Ray Kombo-Laufwerk, das bei vielen aber sicherlich auch keine allzu große Rolle mehr spielt. Allen drei Systemen liegen eine Gaming-Tastatur und Maus von ASUS bei, sodass es nach dem Anschließen des Monitors sofort losgehen kann.

Noch erwähnen wollen wir, dass in unserem System eine Kingston V200 zum Einsatz kommt. Die 2 TB große HDD stammt aus dem Hause Toshiba und trägt die Modellnummer DT01ACA. Die eingesetzte Grafikkarte schauen wir uns später noch einmal genauer an.

Windows Systeminformationen zum ASUS ROG G20
Windows Systeminformationen zum ASUS ROG G20

Die Systeminformationen von Windows 8.1 führen die verbauten Komponenten zumindest teilweise noch einmal auf. In einem solch kompakten System spielt die genaue Komponentenwahl nicht die entscheidende Rolle, da diese ohnehin nicht austauschbar wären. Dennoch wollen wir die wichtigsten Bauteile aufführen.

GPU-Z-Screenshot der im ASUS ROG G20 verbauten Grafikkarte
GPU-Z-Screenshot der im ASUS ROG G20 verbauten Grafikkarte

Laut GPU-Z verbaut ASUS eine GeForce GTX 980 in der Referenzversion. Dies legen zumindest der Basis- und Boost-Takt in Form von 1.126 bzw. 1.216 MHz nahe. Der Speicher arbeitet mit 1.750 MHz. Es handelt sich also um eine ganz normale GeForce GTX 980, die vermutlich auch den Referenzkühler verwendet.

 

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Kommentare (14)

#5
Registriert seit: 11.01.2004

Stabsgefreiter
Beiträge: 353
Zitat HW-Mann;22970125
mhm, was meinstn mit "gesockelt" ?


Ging nur darum das im Artikel die Frage aufkaum ob die CPU aufgelötet und damit nicht austauschtbar ist.
#6
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Registriert seit: 08.01.2012
York Shin CIty
Hauptgefreiter
Beiträge: 241
Unter Last 35DB? Das ist doch gerade mal ein leerer Raum am Tag und eh nicht wahrnehmbar. Hier auf HWL wurden schon lautere Komponenten als Silent bezeichnet.
#7
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Registriert seit: 14.06.2009
Hamburg
Korvettenkapitän
Beiträge: 2052
Bei der CPU handelt es sich um einen i7 und nicht wie drei mal im Text erwähnt um einen i5 ;)

Wenngleich das System für mich persönlich total uninteressant ist, gefällt mir der Ansatz. Mal sehen wie sich das Modell mit der GTX970 preislich entwickelt, kann eventuell zu einer Empfehlung werden.
#8
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Registriert seit: 15.11.2002
www.twitter.com/aschilling
[printed]-Redakteur
Tweety
Beiträge: 28806
Zitat dEs;22970096
Ein User im Asus Rog Forum hat das Teil auseinander genommen und ein paar Upgrades durchgeführt (RAM/GPU/SSD).

Der Prozessor ist übrigens gesockelt.


Danke für die Info ;)

Zitat pescA;22970769
Bei der CPU handelt es sich um einen i7 und nicht wie drei mal im Text erwähnt um einen i5 ;)


Ist korrigiert, danke.
#9
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Registriert seit: 10.08.2005
Düsseldorf
Flottillenadmiral
Beiträge: 6107
Ich mag ja echt das Design, aber die Preise sind echt mal jenseits von gut und böse, 1600€ für die Version mit GTX970? Seriously?!
#10
Registriert seit: 11.01.2004

Stabsgefreiter
Beiträge: 353
Zitat Mutio;22971110
Ich mag ja echt das Design, aber die Preise sind echt mal jenseits von gut und böse, 1600€ für die Version mit GTX970? Seriously?!


Cool wäre eine Version die man komplett leer (bis auf das Mainboard, Netzteil etc.) kaufen kann und sich dann alle restlichen Komponenten selber einbaut, aber dann könnte Asus natürlich keine Mondpreise mehr verlangen.
#11
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Registriert seit: 24.06.2010

Flottillenadmiral
Beiträge: 5141
Zitat dEs;22970096
Weiß jetzt nicht mehr wo ich es gelesen hatte, aber wenn man selber Hand anlegt verliert man die Garantie.

Ein User im Asus Rog Forum hat das Teil auseinander genommen und ein paar Upgrades durchgeführt (RAM/GPU/SSD).

Der Prozessor ist übrigens gesockelt:



Der Formfaktor ist schon ganz nett (nur der Alienware Alpha ist da noch besser), aber für den Preis natürlich jenseits von Gut und Böse. Asus hat sich auch nicht wirklich die Mühe gemacht das ding Upgradebar zu machen, daher scheint es auch ne recht große Frickelarbeit zu sein wenn man die einzelnen Komponenten austauschen möchte.


Auf dem Bild ist doch rechts unten die Graka, oder? Besteht die aus zwei Platinen oder was ist die obere?
#12
customavatars/avatar122977_1.gif
Registriert seit: 09.11.2009
(Nord-)Baden
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1492
Das ist der Teil vom Board, der die Stromversorgung der Karte übernimmt.
Wäre zumindest mein bester Tipp.
Hängt wohl damit zusammen, dass kein normales Netzteil verwendet wird.
#13
Registriert seit: 16.10.2014

Matrose
Beiträge: 26
ich beschäftige mich mit den Mini-Gaming-PCs schon seit langem in eigenen YT-Videos:
Windows Steam-Machines ?!? Großer Vergleich! - YouTube

Für 999 Euro bekommt man auch ein Modell der Nvidia SFF-Reihe, aber mit GTX970 anstatt GTX 760 wie hier. Also ein himmelweiter Unterschied.

Die ASUS G20 (und auch GR8) kann man daher im Prinzip vergessen, das P/L Verhältnis ist maßlos überteuert. Es ist eine Frechheit was in den Geräten für diese Preise verbaut wurde.
#14
customavatars/avatar63057_1.gif
Registriert seit: 30.04.2007

Fregattenkapitän
Beiträge: 2672
hmm naja, ist eben extrem "Prestige". Eben wie Apples Mac Pro der ca. 5000€ kostet :)

Trotzdem zu teuer. Obwohl ich mir einen kleinen HTPC Gaming PC für mein Wohnzimmer wünschen würde da mein Büro wohl das neue Kinderzimmer werden wird... da kann ich leider keinen Bigtower in mein Wohnzimmer stellen. Da wäre soetwas natürlich perfekt. Aber glaube mir reicht meine PS4. Obwohl ich mir irgendwas überlegen muss wie ich das neue TW:Warhammer spielen kann... :(

Ich warte mal die ersten Steam machines ab. Die scheinen genau das zu sein was ich suche. Die Alternate Steam machine sieht ganz nett aus (Auch weil man scheinbar die Grafikkarte austauschen kann)
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