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Test: Medion ERAZER X5706 D

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Seite 1: Test: Medion ERAZER X5706 D

medion_erazer_x5706dSchon seit einiger Zeit versucht Medion seinen Ruf in ein neues Licht zu rücken, denn während der letzten Wochen und Monate präsentierte man Notebooks und Desktop-Systeme, die sich nicht nur mit altbekannten Werbeaussagen, wie "super schnelle Grafik" oder "satte 3 TB Speicher" schmücken, sondern auch wirklich leistungsstarke Hardware speziell für Gamer besitzen. Schon der Medion AKOYA P7705D wusste bei der Komponenten-Auswahl und mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis zu gefallen und staubte so sogar einen unserer Awards ab. Mit dem Medion ERAZER X5706 D erreichte uns in diesen Tagen eine weitere Gaming-Maschine des Herstellers. Mit einer schnellen "SandyBridge"-CPU, leistungsstarker NVIDIA GeForce GTX 580 und flotter Solid State Disk hat man dick aufgefahren. Wie sich die 1799 Euro teure Gaming-Maschine in unserem Test geschlagen hat, erfährt man in diesem Artikel.

Schon seit geraumer Zeit versucht Medion sein Image kräftig aufzupolieren - man möchte nicht mehr als der "Billighersteller schlechthin" gelten. Während man vor einigen Jahren seine Kunden gerne mit riesigen Zahlen zu überzeugen versuchte und seine Systeme mit "gigantisch" großem Arbeitsspeicher, "sau schneller" DirectX-11-Grafikkarte und "dickem" Quadcore-Prozessor bestückte, wählt man die Komponenten heute gewissenhafter aus. Zumindest bewies man das in unserem Test zum Medion AKOYA P7705D, der mit halbwegs schneller Radeon HD 6870 und Intels Core i7-2600-CPU sowie insgesamt 8 GB DDR3-Arbeitsspeicher bestückt war. Die guten Leistungswerte und das trotzdem noch immer gute Preis-Leistungs-Verhältnis ließen uns nicht lange zögern und einen unserer heiß begehrten Awards zücken.

Nun erreichte unsere Redaktion in diesen Tagen ein noch größeres Paket mit einem noch leistungsstärkeren System, dessen Leistungsdaten sich nicht vor den selbst zusammengestellten PCs unserer Leser zu verstecken brauchen. Im Inneren des neuen Medion ERAZER X5706 D werkeln ein Intel Core i7-2600K mit 3,4 GHz, eine NVIDIA GeForce GTX 580 mit 1536 MB GDDR5-Videospeicher, ein 16 GB großer DDR3-Arbeitsspeicher, zwei 1,5-TB-Festplatten und eine schnelle SATA-6G-SSD als Systemlaufwerk mit 256 GB. Auch ein Blu-ray-Combo-Laufwerk, ein Multicard-Reader und ein Hot-Swap-Anschluss sowie ein umfangreiches Software-Paket und Tastatur und Maus dürfen nicht fehlen.

Preislich hebt sich der neue Midi-Tower aber auch deutlich von den sonst üblichen Preisen im Discounter ab. Medion möchte 1799 Euro für sein neustes Gaming-Monster haben. Ob das Geld gut angelegt ist oder man doch lieber zu anderen Alternativen greifen sollte, erfährt man auf den nachfolgenden Seiten.

Die Komponenten des Medion ERAZER X5706 D haben wir in der folgenden Tabelle zusammengefasst:

Komponente Medion ERAZER X5706 D
CPU Intel Core i7-2600K, 3,4 GHz
8 MB L3-Cache, Sockel 1155
Mainboard

MSI MS-7681

P67-Mainboard, Gigabit-LAN

Speicher 4x 4 GB Elixir DDR3-10600 9-9-9-24 2T
Grafikkarte NVIDIA GeForce GTX 580, 1536 MB GDDR5,
772 MHz GPU-Takt, 1002 MHz Speichertakt
Festplatte

1x RealSSD C400 256 GB, SATA III

1x Seagate ST1500DL003 1,5 TB, 64 MB Cache, 5900 rpm, SATA III

1x Seagate ST1500DL003 1,5 TB, 64 MB Cache, 5900 rpm, SATA III

Optische Laufwerke LG BH10LS30 Bluray-Combo,
10x BD-ROM 16x/8x/16x/6x/12x/16x DVD-Brenner
Soundkarte onboard, 7.1 Onboard Audio, HD-Codec
Netzteil Fortron 600-80EMDN
Gehäuse Medion
Betriebssystem Windows 7 Home Premium 64 bit
Sonstige Komponenten Hot-Swap-Anschluss in Gehäusefront integriert
Multi-Cardreader in Gehäusefront integriert
Preis 1.799 Euro

Auf den nächsten Seiten wollen wir das System etwas genauer vorstellen, prüfen die 3D- und 2D-Leistung, messen den Stromhunger und untersuchen die Lautstärke des neuen Gaming-Monsters.

 

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