> > > > Test: Cooltek Antiphon - Silentgehäuse für den kleinen Geldbeutel

Test: Cooltek Antiphon - Silentgehäuse für den kleinen Geldbeutel

PDFDruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 1: Test: Cooltek Antiphon - Silentgehäuse für den kleinen Geldbeutel

Scythe_Gekko_logo Viele Nutzer streben einen leisen PC an. Dafür bietet sich die Nutzung eines Silentgehäuses an. Die Hersteller lassen sich ihre Silentmodelle allerdings meist gut bezahlen. Für Kaufinteressenten, die ein möglichst günstiges Silentgehäuse suchen, bringt Cooltek das Antiphon auf den Markt. Obwohl der Midi-Tower nur 65 Euro kostet, bietet er ein ganzes Bündel an Lärm verhindernden und Lärm unterdrückenden Maßnahmen. Und anders als bei manchem teureren Konkurrenzprodukt setzt Cooltek für die Front des Antiphon sogar Aluminium ein. Wir haben eines der ersten Testsamples erhalten und wollen herausfinden, ob das Antiphon wirklich eine Preis-Leistungs-Empfehlung verdient.

Unter der Eigenmarke Cooltek vertreibt der Onlinehändler PC-Cooling.de unter anderem Gehäuse. Nachdem ursprünglich vor allem günstige Midi-Tower angeboten wurden, fiel Cooltek in letzter Zeit auch durch Gehäuse für speziellere Einsatzgebiete auf. Mit dem Coolcube (zu unserem Test) wurde ein kleines Aluminiumgehäuse für den HTPC-Einsatz ins Portfolio aufgenommen. Auch beim jüngsten Cooltekgehäuse findet Aluminium Verwendung: Zumindest die Frontplatte des Antiphon besteht aus dem Leichtmetall.

Das Antiphon hat aber sonst wenig mit dem Coolcube gemein. Es ist ein Midi-Tower, der auf geringe Lautstärkeentwicklung hin entwickelt wurde. Cooltek greift dafür auf bewährte Silentmaßnahmen zurück. Dämmmaterial, eine Fronttür und eine reduzierte Anzahl an Lüfterplätzen erschweren den Schallaustritt. Gleichzeitig soll die Entkopplung von Festplatten und Netzteil sicherstellen, dass diese Komponenten keine Schwingungen auf das Gehäuse übertragen. Die drei verbauten 120-mm-Lüfter werden als Silentlüfter beworben, sie lassen sich außerdem über eine Lüftersteuerung regeln.

Abgesehen von den Silentmaßnahmen bietet das Antiphon eine Ausstattung, die für seine Preisklasse typisch ist. So ist eine werkzeuglose Montage von Festplatten und SSDs sowie der Erweiterungskarten möglich. Kabelmanagement soll für einen aufgeräumten Innenraum sorgen und ein USB 3.0-Port stellt sicher, dass bei Nutzung eines passenden USB-Geräts hohe Transferraten erreicht werden können.

Bei PC-Cooling wird das Cooltek Antiphon für 64,99 Euro gelistet. Ab dem 14. April wird es in einer schwarzen, einer weißen und einer schwarz-silbernen Farbvariante erhältlich werden (Black, White und Silver). Ursprünglich bot das Antiphon zwei Deckellüfterplätze und zwei vormontierte Lüfter. Die neue Version, die wir auch für unseren Test erhalten haben, hat hingegen einen geschlossenen Deckel und drei vormontierte Lüfter.

Im Vorfeld unseres Tests haben wir das Cooltek Antiphon bereits in einem ausgepackt & angefasst-Video vorgestellt:

Alternativ bieten wir auch eine YouTube-Version des Videos an.

alles

Cooltek liefert das Antiphon mit Bedienungsanleitung, Montagematerial und Kabelbindern aus. Für die Montage der Festplatten und SSDs gibt es Laufwerksschienen. Dünne Gummiringe sollen für Entkopplung sorgen. Schließlich liegt noch eine Verlängerung für den 8-Pin-Anschluss des Netzteils bei.

Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:

Eckdaten: Cooltek Antiphon
Bezeichnung: Cooltek Antiphon
Material: Stahl, Kunststoff, Aluminium
Maße: 195 (B) x 445 (H) x 500 (T) mm
Formfaktor: ATX, M-ATX, Mini-ITX
Laufwerke: 3x 5,25 Zoll, 4x 3,5 (intern), 4x 2,5 Zoll (intern)
Lüfter: 2x 120 mm (Front, vorinstalliert), 1x 120 mm (Rückseite, vorinstalliert), 1 x 120 mm (Boden, optional)
Gewicht: ca. 8 kg
Preis: 64,99 Euro

 

Social Links

Seitenübersicht

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 3

Tags

Kommentare (16)

#7
Registriert seit: 18.12.2008

Matrose
Beiträge: 24
Sollte es nicht inzwischen so sein, dass ein besonders luftdurchlässiges Gehäuse mit leisen Lüftern und SSD + langsamer HDD als Datenplatte leiser ist?
#8
Registriert seit: 10.08.2004

Stabsgefreiter
Beiträge: 310
Warum sollte es?

@Gehäuse
Nur 1x USB 3.0? Hat das nen USB-A Stecker den man Quer durchs gehäuse ziehen und hinten ans Backpanel schrauben darf? Total Banane.
#9
customavatars/avatar15872_1.gif
Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3056
@bensen: Für USB 3.0 gibts afair den internen Anschluss.
#10
customavatars/avatar15872_1.gif
Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3056
Wegen den Diagrammen: Ich habe die jpgs eben durch pngs ersetzt - dadurch sollten die Diagramme etwas schärfer wirken.

#11
Registriert seit: 20.03.2007

Obergefreiter
Beiträge: 107
Habe selber ein Coolermaster Silentium und muss sagen, dass dieses Gehäuse echt lecker ausschaut.

Die Front sieht besser aus, der Bodenlüfter gefällt mir sehr gut, 2 Statt einem Frontlüfter...

Meine Freundin will auch einen ordentlichen Rechenknecht, dann wird das Teil gekauft :D
#12
Registriert seit: 19.05.2010

Gefreiter
Beiträge: 42
Ein sehr schickes Gehäuse. Der Ausstattungsumfang ist für dieses Preissegment mE überdurchschnittlich. Schlichtes und elegantes Design, serienmäßige Schalldämmung, Lüftersteuerung, Antivibrationselemente und ausreichend Platz für Highend Grakas... was will man mehr? Ich denke, die weiße Variante wird die zukünftige Behausung für meinen Zweitrechner :-)
#13
Registriert seit: 11.08.2012

Matrose
Beiträge: 15
Insgesamt ein schöner Test zu einem sehr interessanten Gehäuse.

Aber eine Frage habe ich dazu. In der Tabelle zur max. Höhe der CPU-Kühler stehen 16 cm, im Fazit sind es dann nur noch 15,4 cm. Welcher Wert stimmt denn? Die 6 mm entscheiden nämlich darüber, ob ein Thermalright HR02 Macho rein passt, oder nicht.
#14
customavatars/avatar186840_1.gif
Registriert seit: 07.01.2013

Thermalright Supporteddy
Beiträge: 293
Der Thermalright Macho passt nicht in das Cooltek Antiphon, aber dafür haben wir ja den Macho 120, der passt ;)

Grüße,
Eddy
#15
Registriert seit: 31.12.2011

Gefreiter
Beiträge: 47
danke für den test, Redphil.

ich habe das antiphon nun seit einer woche und bin sehr zufrieden.
kann eigentlich alles bestätigen, was im test bemängelt und gelobt wird.
bis auf die bemängelte festplattenentkopplung - meine wd blue cavier ist nicht zu hören, liegt also vielleicht eher an eurer lauten raptor.
lüftersteuerung auf high ist zu laut, das stimmt. hat dann mit "silent" nichts mehr zu tun.
auf "slow" ist dann alles ok, mein 955 (<50°C) und meine 5850 (<70°C) sind dort weit im grünen bereich.
der geringe abstand zwischen tray und seitenteil hat mich auch gestört, hatte was von "übervollen koffer zudrücken".
folge: mein nächstes NT wird kabelmanagement haben.

mein mugen2 passt problemlos rein.

ein kleines problem habe ich allerdings:
wenn ich im laufenden betrieb die lüftersteuerung von high auf low umstelle, ernte ich einen reset des rechners.
umgekehrt ist es unproblematisch. kann das jemand bestätigen? (NT seasonic S12-II 520 bronze)

alles in allem gibt es von mir eine klare kaufempfehlung.

noch ein tipp: wer kaufinteressiert ist, sollte nicht nur bei geizhals schauen, sondern auch in der bucht.
habe dort durch das einsparen der versandkosten den besten preis bekommen - 63€ inkl. bei atelco.
#16
Registriert seit: 19.05.2010

Gefreiter
Beiträge: 42
@ hongkongfui04
Hab das Cooltek Antiphon ebenfalls und kann dein geschildertes Problem mit dem Reset beim Runterregeln der Lüfter nicht bestätigen. Als NT hab ich ein Cooltek CVS 650 Watt Rev. A. Hast Du alle Lüfter über die Steuerung laufen? Vielleicht mal die Lüfter einzeln ausprobieren, um zu sehen ob dann immer noch ein Reset erfolgt?

Ansonsten auch von mir eine klare Kaufempfehlung für das Gehäuse. Sauber verarbeitet, nichts wackelt oder verzieht sich. Und mit dem Macho 120 von Thermalright hab ich auch noch nen richtig guten CPU Kühler am Start. Alles in allem ein Top Gehäuse mit tollen Features und schicker Optik (hab's in Weiß).
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!