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Test: In Win H-Frame - das Open-Air Chassis

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Seite 1: Test: In Win H-Frame - das Open-Air Chassis

Scythe_Gekko_logoOpen-Air Chassis - so bezeichnet In Win das H-Frame. Das scheint auf den ersten Blick ein widersinniger Name für ein Gehäuse. Aber beim Blick auf das H-Frame wird schnell klar, dass diese Bezeichnung ihre Berechtigung hat. Das ATX-Gehäuse besteht praktisch aus elf übereinandergestapelten Aluminiumplatten. Dieser Aufbau sorgt für eine einzigartige Optik und eine kaum gehinderte Luftzirkulation. Ob das exquisite Gehäuse auch mehr als eine Design-Studie ist, wollen wir in unserem Test herausfinden.

In Win hat immer wieder Mut zu ungewöhnlich designten Gehäusen bewiesen. Mit dem H-Frame übertrifft das taiwanesische Unternehmen sich aber selbst. 2 bzw. 4 mm dicke Aluminiumplatten werden für dieses Gehäuse wie ein Sandwich miteinander verbunden. Durch den Abstand zwischen den Platten kann Luft zirkulieren - das H-Frame wird zum "Open-Air Chassis".

Damit soll sich das Gehäuse besonders für passiv gekühlte Systeme anbieten. Idealerweise würden diese nur durch natürliche Konvektion gekühlt, die im H-Frame fast ungehindert möglich ist. Das setzt allerdings entsprechend genügsame Hardware voraus. Für den Fall der Fälle gibt es trotzdem zwei optionale Lüfterplätze, die 120-mm-Lüfter aufnehmen. Die sonstigen Spezifikationen des H-Frame lesen sich nicht besonders beeindruckend. Speziell die Zahl der Laufwerksplätze fällt eher mager aus. Es gibt nur einen 5,25-Zoll-Laufwerksplatz, einen 2,5-Zoll-Laufwerksplatz und drei weitere Laufwerksplätze, die sich wahlweise für drei 2,5- oder 3,5-Zoll-Laufwerke nutzen lassen. Beachtlich ist jedoch, dass die SSD/HDD-Einschübe allesamt Hot-Swap-fähig sind.

In Win positioniert das H-Frame als exklusives Design-Gehäuse. Dementsprechend hoch fällt auch der Preis aus - 349,90 Euro müssen für das Open-Air Chassis eingeplant werden.

Im Vorfeld des Tests haben wir das H-Frame bereits in einem "Ausgepackt & angefasst"-Video vorgestellt - wir binden das Video auch an dieser Stelle noch einmal ein:

Alternativ bieten wir auch eine YouTube-Version des Videos an.

alles

Für ein Gehäuse dieser Preisklasse fällt der Lieferumfang mager aus. Es gibt neben der Bedienungsanleitung Auflagestreifen für das Netzteil, einige lange Kabelbinder und das übliche Montagematerial. Die einzelnen Tüten sind beschriftet, so findet man schnell die jeweils benötigten Schrauben oder Abstandshalter.

Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:

Eckdaten: In Win H-Frame
Bezeichnung: In Win H-Frame
Material: Aluminium (2-4 mm)
Maße: 220 x 524 x 545 mm
Formfaktor: mATX, ATX
Laufwerke: 1x 5,25 Zoll (extern), 3x 2,5 Zoll oder 3,5 Zoll (intern), 1x 2,5 Zoll (intern)
Lüfter: 1x 120 mm (Rückseite, optional), 1x 120 mm (Front, optional)
Gewicht: ca. 11,8 kg
Preis: 349,90 Euro
 

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Kommentare (13)

#4
Registriert seit: 04.04.2005

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 456
... ein paar Heatpipes und passende Koppelelemente, um das reichlich vorhandene Alu zur Kühlung zu nutzen, dann könnte da was draus werden ...

aber so ??
#5
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Registriert seit: 15.12.2003
MUC
Matrose
Beiträge: 22
Ich finde das Design richtg gelungen!
Endlich mal kein Einheitsbrei oder Alienware-Verschnitte. Und der Preis kommt sicher zu einem Hohen Anteil durch das recht dicke Aluminium und dessen Bearbeitung zustande.
#6
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Registriert seit: 26.10.2003
Allgäu
Admiral
Beiträge: 10331
immer dieses Hoher Preis wegen viel Alu Märchen.
So teuer ist Aluminium nun auch wieder nicht, die Materialkosten (bzw Alu kosten) dürften unter 20 euro sein.

Ich hatte mal nen Alu Case das durchgehend aus 3mm starkem Aluminium bestand welches 14 kg auf die waage brachte und gerade mal 130€ gekostet hat, auf das teil kontest dich problemlos drauf stellen.
#7
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Registriert seit: 14.05.2011

Korvettenkapitän
Beiträge: 2126
Design ist geil, aber der Preis ist mir zu heiß. Mit Wakü sicher fein
#8
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Registriert seit: 23.03.2012

Korvettenkapitän
Beiträge: 2076
Wieso ist die Laufwerksmontage nicht werkzeuglos möglich - da sind doch überall Rändelschrauben?
#9
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Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3087
@marvinator: Die Festplatten müssen mit der Schublade verschraubt werden - mit normalen Schrauben. Nur die Schublade wird dann mit Rändelschrauben am Gehäuse festgeschraubt.
#10
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Registriert seit: 24.10.2012

Stabsgefreiter
Beiträge: 362
Zitat regim;19732301
Und der Preis kommt sicher zu einem Hohen Anteil durch das recht dicke Aluminium und dessen Bearbeitung zustande.


Das Ding kann man sich insofern man nen Plasmaschneider und ne CNC Gurke hat, selber bauen das würden die meisten hier hinbekommen. :coffee:

Man könnte ja auch sein eigenes Gehäuse bauen bzw. bauen lassen, dann muss man nicht warten bis ne Firma mal in die Puschen kommt
und mal was anderes als diesen üblichen 08 15 scheiß baut. :D
#11
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Registriert seit: 01.06.2010

Oberstabsgefreiter
Beiträge: 388
Ein "Vorteil" des Gehäuses ist zumindest, dass man es nicht wirklich öffnen muss um den Staub raus zu bekommen. Sofern man einen Kompressor hat, einfach das ganze Ding mit Druckluft durchpusten.
Hilft leider nicht gegen das verstaubende Netzteil, wobei man da ja auch ein (semi-) passives nehmen kann, welches weniger Staub ansetzt.

Das mit den HDDs stört mich aber auch gewaltig. Vor allem wenn nichtmal ein 5.25" Schacht vorhanden ist in dem man einen Himuro unterbringen könnte. Und die Kühlerhöhe ist auch so ein Unding. Kennt jemand einen guten Passiv-Kühler mit nur 15cm Höhe? Mir fällt da zumindest spontan nichts ein.
#12
Registriert seit: 24.11.2006
Regensburg
Hauptgefreiter
Beiträge: 242
die EMP Abschirmung dürfte bei dem Gehäuse nahe null sein
#13
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Registriert seit: 29.10.2007
nähe München
Flottillenadmiral
Beiträge: 5088
Das Design gefällt mir, der Inneraum weniger.
Und für ne Wakü ist zu wenig Platz, sonst hätte man immerhin den Vorteil dass man nur nen Radi irgendwo anbringen muss ohne noch groß Ausschnitte zu machen.

Aber als Gesamtprodukt wirkt es leider allein schon dadurch dass die Platten nicht entkoppelt angebracht sind irgendwo unausgegoren, und ein Staubfilter fürs NT hätte wirklich nicht weh getan.
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