> > > > Test: Xilence Interceptor Pro - zwei Rechner in einem Gehäuse

Test: Xilence Interceptor Pro - zwei Rechner in einem Gehäuse

PDFDruckenE-Mail
Erstellt am: von

Seite 1: Test: Xilence Interceptor Pro - zwei Rechner in einem Gehäuse

Scythe_Gekko_logoXilence steigt neu ins Gehäusesegment ein - und das gleich mit einem Paukenschlag. Das Flaggschiff Interceptor Pro kann nicht nur ein System mit einem HPTX-Mainboard aufnehmen, sondern bietet im Deckel außerdem Platz für ein Mini-ITX-System. Damit lassen sich also zwei Rechner in einem Gehäuse unterbringen. Daneben gibt es auch viele Laufwerkplätze, darunter eine beachtliche Zahl von Hot-Swap-Einschüben. Der vorhandene Platz kann außerdem gut für eine leistungsstarke Wasserkühlung genutzt werden. Doch kann das Interceptor Pro nicht nur beeindruckende Spezifikationen vorweisen, sondern auch im Detail überzeugen?

Xilence startet sein Engagement im Gehäuse-Segment mit der Interceptor-Reihe. Das reguläre Interceptor ist bereits ein großes HPTX-Gehäuse, das jede Menge Platz bietet. Beim Interceptor Pro ermöglicht ein fest angebrachter Aufsatz zusätzlich noch die Unterbringung eines Mini-ITX-Systems. Dass zwei Rechner in dem Gehäuse untergebracht werden können, hat natürlich seinen Preis - mit 230 (B) x 780 (H) x 605 mm (T) ist das Interceptor Pro ein richtiger Turm, der mit einem Gewicht von 23 kg auch alles andere als leicht ausfällt.

Angesichts der gebotenen Ausstattung und Größe fällt der Verkaufspreis des Interceptor Pro mit knapp 220 Euro auf den ersten Blick angemessen aus. Das normale Interceptor ist für rund 155 Euro erhältlich. Damit gehört es zusammen mit Modellen wie dem Xigmatek Elysium und dem Aerocool Strike-X ST (zu unserem Test) zu den günstigeren HPTX-Gehäusen. Kürzlich hat Xilence übrigens noch ein drittes Gehäuse auf den Markt gebracht. Das Black Hornet ist ein normaler Midi-Tower (wir berichteten), der für rund 85 Euro erhältlich ist.

 

Durch Klick auf das Bild gelangt man zu einer vergrößerten Ansicht

Der Lieferumfang ist relativ umfangreich. Neben diversen beschrifteten Kunststoffbeuteln mit Montagematerial, der informativen Anleitung (Englisch/Deutsch), einigen Kabelbindern und einem Speaker umfasst er auch einige eher untypische Beigaben. Darunter ist eine Verlängerung für den 24-Pin-Netzteilanschluss - angesichts der Dimensionierung des Gehäuses und einem Netzteil mit kurzen Strängen sehr nützlich. Allerdings fehlt eine Verlängerung für den 8-Pin-EPS-Anschluss, die ebenfalls wünschenswert wäre. Komplettiert wird der Lieferumfang durch eine Abdeckung für eine I/O-Blende und durch zwei alternative Blenden für den Mini-ITX-Teil des Interceptor Pros. Die eine Blende ermöglicht die Nutzung dieses Gehäuseteils für die Unterbringung eines zweiten Netzteils, die andere Blende hingegen die Montage eines Lüfter. In beiden Fällen muss man natürlich darauf verzichten, das zusätzliche Mini-ITX-System zu verbauen.

Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:

Eckdaten: Xilence Interceptor Pro
Bezeichnung: Xilence Interceptor Pro
Material: SECC-Stahl (0,6 mm und 0,8 mm), Kunststoff (ABS)
Maße: 230 (B) x 780 (H) x 605 mm (T) 
Formfaktor: ITX, mATX, ATX, E-ATX, XL-ATX, HPTX
Laufwerke: Hauptgehäuse: 4x 5,25 Zoll (extern), 6x 3,5 Zoll (SATA Hot-Swap), 4x 2,5 Zoll (SATA Hot-Swap)
Mini-ITX-Gehäuse: 2x 5,25 Zoll (extern), 2x 3,5 Zoll (intern, SATA-Hotswap)
Lüfter: Hauptgehäuse: 2x 120 mm (Front), 1x 140 mm (Rückseite), 3x 120 oder 2x 140 mm (Deckel, optional), 2x 120/140 oder 1x 230 mm (Seite, optional)
Mini-ITX-Gehäuse: 4x 120 mm oder 3x 140 mm oder 2x 230 mm (Deckel, optional)
Gewicht: ca. 23 kg
Preis: 225 Euro
 

Social Links

Seitenübersicht

Ihre Bewertung

Ø Bewertungen: 0

Tags

Kommentare (10)

#1
customavatars/avatar137401_1.gif
Registriert seit: 17.07.2010

Gefreiter
Beiträge: 49
Meine erste Reaktion als ich die Ausmaße von dem Case gesehen habe
[ATTACH=CONFIG]182775[/ATTACH]

Einfach gigantisch. Ob nun viele die vollen Möglichkeiten des Gehäuses nutzen werden bezweifle ich. Xilence hat hat hier, wie im Review schon erwähnt, ein Gehäuse für einen absoluten Nischenmarkt entworfen. Die verbaute Hardware kommt da richtig klein und verloren drin vor xD
#2
customavatars/avatar44816_1.gif
Registriert seit: 12.08.2006

Stabsgefreiter
Beiträge: 372
PC cases - Y U SO UGLY???
#3
customavatars/avatar114785_1.gif
Registriert seit: 14.06.2009
Hamburg
Kapitänleutnant
Beiträge: 1623
Wie soll das jetzt funktionieren? Man schließt Monitor,Tastertur, Maus, Sound, Drucker ans ITX System an, um zu sürfen. Möchte man zocken, muss man nur schnell den 20KG Tower drehen, hinten umstecken und schon gehts los?
Ich weiß ja nicht...
#4
customavatars/avatar15872_1.gif
Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3090
@pescA: http://de.wikipedia.org/wiki/KVM-Switch
#5
Registriert seit: 21.06.2010
Essen
Obergefreiter
Beiträge: 97
Mh eigentlich fast Perfekt für mich. Nutze ein Gamingsys und ein mITX sys. Nur wohnzimmertauglich ist das Gehäuse nicht (hab nur 2 Räume). Werds mir trotzdem mal zulegen und dann ein mITX mit e-450 und ein 2011er sys mit Wakü verbauen. Besser einen Klotz im Raum stehen zu haben als 2.
#6
customavatars/avatar139851_1.gif
Registriert seit: 02.09.2010
Bayern
Kapitänleutnant
Beiträge: 2034
Das Ganze jetzt nur noch von einem anständigen Hersteller, der nicht nur Plastik verwendet. Dann wird es aber wohl unbezahlbar...
#7
customavatars/avatar150810_1.gif
Registriert seit: 24.02.2011
In der grünen Lunge von Deutschland
Offizieller Xilence-Support
Beiträge: 192
@pescA
Es gibt z.B. die Möglichkeit für kleines Geld einen USB-Switch zu erstehen. Dann kannst du einfach per Schalter deine Maus und Tastatur, von einem auf den anderen Rechner umschalten. Gleiches gilt auch für weitere USB-Geräte.

Gute Monitore bieten die Möglichkeit, zwischen den einzelnen Monitoreingängen hin und her zu schalten. Da kann man auf einen Switch, ganz verzichten. So kann man den Hauptrechner z.B. per HDMI anschließen und den kleinen Rechner an den DVI oder Display-Port.

Die Alternative wäre, einfach beide Rechner laufen zu lassen. Die Frau zockt am Hauptrechner während der Mann im Haus, auf dem kleinen Rechner surfen darf. :asthanos:

Der Gedanke war natürlich nicht nur, den Leuten die Möglichkeit zu geben, zwischen zwei Rechnern hin und her zu wechseln, sondern auch, dass zwei Leute nur ein Gehäuse brauchen. So muss für einen weiteren Arbeitsplatz, der nicht zum Spielen benötigt wird, kein extra Tower irgendwo untergebracht werden. Denn egal wie klein ein Mini-ITX-Gehäuse ist, es nimmt definitiv Platz weg. Hier wird einfach der Raum über einem Tower verwendet.
#8
Registriert seit: 07.08.2005
Detmold & Hannover
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1299
Clonemaster, "mountain mods"... aber dann bist natürlich direkt bei 400-500 euro, dafür aber alu-gehäuse etc.
#9
customavatars/avatar51854_1.gif
Registriert seit: 19.11.2006
Magdeburg
Kapitänleutnant
Beiträge: 1876
Viel zu klotzig und nen ITX System bringt vlt. nen mobilen Server mit, aber extra fürs Server umstellen? Ich denke allein die Anschaffung rechnet sich da nicht... ich nutze meinen PC für alled, spielen, arbeiten und surfen - bis ich ne ITX System "gespart" hätte, ist der schon 2 mal gewechselt.
#10
Registriert seit: 26.01.2004
Köln
Obergefreiter
Beiträge: 125
Der Sinn erschließt sich mir noch nicht ganz.
Ich brauche immer noch zwei Netzteile?

Warum gibt es nicht endlich eine Softwarelösung, z.B. in Windows 8? MS kann nicht behaupten sie wüssten nicht von dem Wunsch, ich glaube den habe ich mal bei denen in ein entsprechendes Forum geschrieben. Sie warben ja mal damit, Wünsche der Kunden zu erfüllen :-) .

Es wäre genial, wenn man im System einem HDMI/DVI...-Ausgang einen eigenen "PC" zuweisen könnte. Aber nicht dass man da ein weiteres mal ein OS installieren muss (wie bei einem "virtuellen PC"), das sollte das OS selbst machen.
Mit eigenem Desktop, eigenen Eingabegeräten (man müsste nur USB-Geräte diesem "PC" zuweisen) etc..
Auch Soundkarten usw. könnte man zuweisen.
Die Leistung des PC würde gleichmäßig geteilt.

Neben zwei unabhängigen PC-Plätzen könnte man es auch für einen HTPC nutzen.
Den zusätzlichen "PC" auf den HDMI-Ausgang legen, darauf startet man MediaPortal, MediaCenter etc.. Die Fernbedienung und Tastatur bedienen NUR diesen "PC". Und auf dem Hauptrechner kann man während jemand auf dem TV fernsieht etc., surfen, spielen etc..

Es gab mal Karten, ich glaube noch ISA, da war ein VGA-Ausgang und PS2 für Maus/Tastatur dran. Natürlich ohne Sound. Aber so hatte man beliebig weitere "Rechner" in einem Rechner.
Um Kommentare schreiben zu können, musst Du eingeloggt sein!