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Test: Antec P280 - ein würdiger Thronfolger?

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Seite 1: Test: Antec P280 - ein würdiger Thronfolger?

Scythe_Gekko_logoDas 2005 auf den Markt gekommene Antec P180 ist mittlerweile ein Gehäuseklassiker. Es konnte sowohl damalige High-End-Hardware aufnehmen und kühlen als auch mit Silent-Merkmalen überzeugen - auch heute noch kein alltäglicher Mix. Wenn Antec mit dem P280 ein Gehäuse auf den Markt bringt, das in die Fußstapfen des altehrwürdigen P180 treten soll, sind die Erwartungen entsprechend hoch. Doch ist auch das P280 ein waschechtes Allround-Gehäuse?

Antec hat sein Gehäusesegment in den letzten Jahren eher mit ruhiger Hand weiterentwickelt. Doch 2011 wurden gleich drei wichtige Modelle auf den Markt gebracht, die Teil einer neuen Generation von Antec-Gehäusen sind. Für Freunde leiser Rechner wurde das SOLO II entwickelt (zu unserem Test). Der Midi-Tower ist durch und durch auf den Silent-Einsatz zugeschnitten und erfordert dementsprechend angepasste Hardware. Spieler konnten sich hingegen über das Eleven Hundred freuen (zu unserem Test). Das XL-ATX-Gehäuse ist kompromisslos auf Kühlleistung ausgelegt und dementsprechend kein Leisetreter. Die Rolle des P280 ergibt sich dann schon fast von selbst: es soll sowohl leistungsstarke Hardware aufnehmen und kühlen können als auch einen relativ leisen Betrieb gewährleisten.

Allen drei Gehäusen ist ein vergleichsweise dezentes und erwachsenes Design eigen (das gilt selbst für das Gaming-Gehäuse Eleven Hundred). Eine weitere Gemeinsamkeit ist die Preisgestaltung. Jedes einzelne der drei Antec-Gehäuse kostet etwa 100 Euro. Bei einem Blick ins Innere fällt schließlich auf, dass das Eleven Hundred und das P280 auf demselben Grundgerüst basieren. Zahlreiche Anpassungen sollen es beiden Gehäusen aber ermöglichen, dem jeweiligen Anforderungsprofil zu entsprechen. So verfügt das P280 über eine gedämmte Fronttür, verstärkte Seitenteile, HDD-Entkopplung und eine zweistufige Lüftersteuerung für die verbauten 120-mm-Lüfter. Daneben bietet das Gehäuse aber auch Platz für XL-ATX-Mainboards und kann dank der neun Erweiterungskartenslots selbst stattliche Multi-GPU-Verbände aufnehmen.

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Der Lieferumfang beschränkt sich auf das Wesentliche und damit auf ein paar Kabelbinder, Montagematerial und ein Info-Blatt.

Bevor wir mit dem eigentlichen Test beginnen, hier die Eckdaten des Gehäuses in tabellarischer Form:

Eckdaten: Antec P280
Bezeichnung: Antec P280
Material: Stahl, Kunststoff, Aluminium
Maße: 231 (B) x 526 (H) x 561 mm (T) 
Formfaktor: XL-ATX (345 mm x 262 mm), Standard ATX, microATX und Mini-ITX
Laufwerke: 3x 5,25 Zoll (extern), 6x 2,5 oder 3,5 Zoll (intern, SATA Hot-Swap), 2x 2,5 Zoll (intern)
Lüfter: 2x 120 mm (Deckel), 1x 120 mm (Rückseite), 2x 120 mm (Front, optional), 2x 120 mm (intern, optional)
Gewicht: ca. 10,2 kg
Preis: 119 Euro