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Test: Lenovo IdeaTab S2110A - Android-Tablet mit Tastatur-Dock

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Seite 1: Test: Lenovo IdeaTab S2110A - Android-Tablet mit Tastatur-Dock

lenovo 2110 teaser kleinDie Idee, ein Android-Tablet mit Tastatur-Dock auszustatten, ist nicht neu. Mit dem IdeaTab S2110A versucht sich nun auch Lenovo an der Umsetzung dieses Konzepts. Das schlanke 10,1-Zoll-Tablet kann um ein Tastatur-Dock erweitert werden, das nicht nur weitere Eingabemöglichkeiten, sondern auch einen zusätzlichen Akku und zusätzliche Anschlüsse bietet. Doch bewährt sich Lenovos Kombi-Gerät in der Praxis?

Android-Tablets mit optionalem Tastatur-Dock waren bisher vor allem die Domäne der Transformer Pads von ASUS. Die von uns in diesem Jahr getesteten Transformer Pads, das Transformer Prime (zum Test) und die Full-HD/LTE-Variante Transformer Pad Infinity (TF700KL) (zum Test) hinterließen einen sehr guten Eindruck. Dementsprechend gespannt sind wir darauf, ob Lenovo das Konzept Tablet mit Tastatur-Dock anders oder vielleicht gar besser umsetzen kann als ASUS.

Die von den Notebooks bekannte Unterteilung in ThinkPads und IdeaPads hält Lenovo auch bei den Tablets bei. Das aktuelle ThinkPad Tablet 2 soll vor allem dank Windows 8 und dem Digitalisierstift "das ultimative Business-Tool" sein. Die IdeaTab Tablets sieht Lenovo hingegen als Unterhaltungsgeräte. Das IdeaTab S2110A sitzt eigentlich etwas zwischen den Stühlen, denn dank des Tastatur-Docks ist es prinzipiell auch für den produktiven Einsatz geeignet.

Einschränkend ist da allerdings die Wahl des Betriebssystems. Ein vollwertiger Office-Ersatz für das Google-Betriebssystem lässt noch auf sich warten. Lenovo hat sich allerdings durchaus seine Gedanken gemacht, wie dieses Manko zumindest teilweise ausgeglichen werden könnte. Leider gehört aber auch Lenovo zu den Anbietern von Android-Geräten, die sich mit der Bereitstellung von Updates nicht besonders beeilen. Jelly Bean ist bereits seit Juni 2012 verfügbar, das IdeaTab S2110A wird aber noch mit Android 4.0 (Ice Cream Sandwich) ausgeliefert. Uns liegen auch keine Informationen vor, ob und wann ein Update folgen soll.

Das Android-Betriebsystem läuft auf einem 1,5 GHz schnellen Dual-Core-Prozessor von Qualcomm. Modelle der Snapdragon-Familie werden sonst überwiegend in Smartphones eingesetzt, einige Modelle eignen sich aber durchaus auch für den Einsatz in Tablets. Auch im bereits erwähnten ASUS Transformer Pad Infinity (TF700KL) werkelt mit dem MSM8260A ein Snapdragon S4. Dieses SoC (System-on-a-Chip) hat sogar ein LTE-Modul, von dem ASUS auch Gebrauch macht. Das Snapdragon-Modell des IdeaTab S2110A (APQ8060A) bietet hingegen regulär kein UMTS. Allerdings bietet Lenovo das Tablet durchaus in einer Version an, bei der 3G über einen zusätzlichen Chip ermöglicht wird. 

In Abhängigkeit von der drahtlosen Konnektivität variiert die Speicherausstattung. Das W-LAN-Modell des Lenovo-Tablets muss mit 16 GB Flash-Speicher auskommen, das 3G-Modell bietet hingegen 32 GB. Unabhängig von der Modellvariante liefert Lenovo das Tablet immer mit Tastatur-Dock aus. Offenbar ist das Unternehmen zuversichtlich, dass der Mehrwert des Docks Kunden davon abhalten würde, das Tablet separat zu erwerben. Die 16 GB-Variante mit W-LAN wird für 499 Euro angeboten. Die von uns gestestete 32 GB-Variante mit 3G kann für 599 Euro erworben - für den doppelten Speicher und mobiles Internet sind 100 Euro ein angemessener Aufpreis. Der 

Noch vor dem eigentlichen Test konnten wir bereits ein ausgepackt & angefasst-Video vom Lenovo IdeaTab S2110A online stellen. Für einen Ersteindruck von Tablet und Lieferumfang binden wir dieses Video auch in den Test ein:

ausgepackt & angefasst-Video zum Lenovo IdeaTab S2110A Alternative YouTube-Version

Zusätzlich gibt es ein Test-Video, mit dem wir das IdeaTab S2110A im Einsatz zeigen wollen:

Testvideo zum Lenovo IdeaTab S2110A Alternative YouTube-Version

 

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Kommentare (8)

#1
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Registriert seit: 04.08.2006
Wien
Kapitänleutnant
Beiträge: 1611
Positiv: viele Anschlüsse am Dock
Negativ: niedrige Auflösung. Hätte ich vor ein paar Monaten noch nicht gesagt, aber inzwischen hab ich die 1920x1200 meines TF700 wirklich zu schätzen gelernt
#2
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Registriert seit: 26.01.2006
Das kleine Haus auf Karkand
Korvettenkapitän
Beiträge: 2330
selbst bei 1200x700 muß man näher als ~30cm seim um die pixel sehen zu können. inwiefern soll da eine höhere auflösung vorteilhafter sein?
#3
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Registriert seit: 20.11.2009
Mark Brandenburg
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1363
Zitat ~DeD~;19909198
selbst bei 1200x700 muß man näher als ~30cm seim um die pixel sehen zu können. inwiefern soll da eine höhere auflösung vorteilhafter sein?


Platz!
#4
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Registriert seit: 26.01.2006
Das kleine Haus auf Karkand
Korvettenkapitän
Beiträge: 2330
da ich kein bestreben habe meinen desktop mit hunderten von links vollzustopfen ist es nicht wirklich ein argumment für mich.

wenn ich platz brauche, dann mache ich meinen rechner an.
#5
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Registriert seit: 27.10.2011

Bootsmann
Beiträge: 750
Man merkt den Unterschied auch so, selbst wenn irgendwelche Leute der Meinung sind, man sehe die Pixel ja eh nicht mehr.
#6
Registriert seit: 06.06.2009

Matrose
Beiträge: 26
Schade, dass wieder einmal auf jegliche greifbare Displaymesswerte (Helligkeit, Kontrastwert, Farbraumabdeckung) verzichtet worden ist. Auf die Bildqualität wird nur floskelhaft eingegangen. Ein Vergleich mit anderen Geräten wird nicht ermöglicht.
#7
customavatars/avatar34168_1.gif
Registriert seit: 26.01.2006
Das kleine Haus auf Karkand
Korvettenkapitän
Beiträge: 2330
Zitat Novastar;19909317
Man merkt den Unterschied auch so, selbst wenn irgendwelche Leute der Meinung sind, man sehe die Pixel ja eh nicht mehr.


was dein auge nicht sieht, ist nicht da!
#8
customavatars/avatar15872_1.gif
Registriert seit: 02.12.2004
Leipzig
[online]-Redakteur
Beiträge: 3675
@Kausalat: Das von uns regulär genutzt Display-Messgerät lässt sich leider nur für Geräte mit Windows einsetzen. Wir sind noch auf der Suche nach einer geeigneten und finanzierbaren Alternative.
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