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Test: ASUS Transformer Pad Infinity (TF700KL) - mit Full HD und LTE

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Seite 1: Test: ASUS Transformer Pad Infinity (TF700KL) - mit Full HD und LTE

blackberry_playbook_teaserASUS bringt mit dem TF700KL endlich die LTE-Variante des Transformer Pad Infinity auf den Markt. Damit wird ein Tablet erhältlich, dessen Ausstattung zumindest auf dem Papier kaum Wünsche offen lässt. Neben dem Aluminiumgehäuse und dem optionalen Tastatur-Dock sticht das TF700KL die Android-Konkurrenz vor allem mit der Kombination aus dem hochauflösenden Full HD-Display und der Unterstützung für schnelles mobiles Internet aus. Hat ASUS damit das perfekte Tablet geschaffen? 

Mit dem Transformer Prime konnte ASUS Anfang des Jahres ein aufsehenserregendes Tablet auf den Markt bringen. Der Mix aus der seinerzeit nigelnagelneuen NVIDIA Tegra 3-Hardware, dem ebenfalls taufrischen Android 4.0 (Ice Cream Sandwich), einem edlen Aluminium-Gehäuse und dem optionalen Tastaturdock ließ kaum Wünsche offen. Dazu punktete das Tablet auch mit einem sehr hellen Display und einer vergleichsweise guten rückseitigen Kamera. Auch in unserem Test hinterließ das Transformer Prime einen sehr guten Eindruck, wir konnten es sogar mit unserem Excellent-Hardware-Award auszeichnen.

ASUS hat sich nicht auf den Lorbeeren ausgeruht, sondern die Transformer Pad-Familie um weitere Produkte ausgebaut. Das TF300 steckt in einem Kunststoffgehäuse, kann dafür aber mit einem günstigeren Preis punkten. Das teurere Infinity TF700 bietet hingegen wieder ein Aluminium-Gehäuse und dazu noch ein Full HD-Display (1920 x 1080 Bildpunkte). ASUS trägt damit dem Trend nach immer höher auflösenden Tablet-Displays Rechnung, den in letzter Zeit vor allem Apple mit dem 2012er iPad angestoßen hat - das bietet sogar eine Auflösung von 2048 x 1536 Bildpunkten. Aber auch die Full HD-Auflösung des TF700 ist natürlich sehr beachtlich, schließlich wird damit auf einem 10-Zoll-Display eine Auflösung erreicht, wie sie sonst für 24-Zoll-PC-Bildschirme oder große TV-Geräte typisch ist.

Sowohl das TF300 als auch das Infinity TF700 wurden bisher nur als W-LAN-Modell (TF300T bzw. TF700T) verkauft. Das ändert sich aber momentan. Vor einigen Tagen konnte ASUS das TF300TL vorstellen, eine LTE/4G-Variante (wir berichteten). Damit wird mobiles Breitbandsurfen mit bis zu 300 Mbit/s möglich. Jetzt hat auch das ASUS-Flaggschiff, das Infinity TF700, einen LTE-Ableger erhalten - das TF700KL, von dem wir auch gleich ein Testsample erhalten haben.

Wer vermutet, dass beim TF700KL gegenüber dem W-LAN-Modell TF700T nur ein LTE-Modul hinzugekommen ist, wird überrascht: ASUS hat gleich das ganze SoC ausgetauscht. Anstelle der Tegra 3-Hardware kommt nun ein Qualcomm Snapdragon S4 Krait zum Einsatz. Damit wird NVIDIAs 1,6 GHz schneller Quad-Core-Prozessor durch einen Dual-Core mit 1,5 GHz ersetzt. Begründen lässt sich der Wechsel damit, das Krait gleich ein integriertes LTE-Modul bietet. Eine Einschränkung gibt es beim Flash-Speicher, denn das TF700KL soll nur als 16 GB-Variante angeboten werden. Das TF700T gibt es hingegen mit 32 und 64 GB. ASUS fährt also eine etwas merkwürdige Linie: Käufer müssen sich beim Transformer Pad Infinity entweder für nominell leistungsstärkste Hardware und maximalen Speicherausbau und gegen mobiles Breitband-Internet entscheiden oder sie greifen zur LTE-Variante und begnügen sich mit Qualcomms Krait und 16 GB Flash-Speicher. Wie der Leistungsunterschied zwischen Tegra 3 und Qualcomm Krait allerdings wirklich ausfällt, wollen wir im Testverlauf noch herausfinden. Die in den Transformer Pads verbaute Hardware kann übrigens schnell am Namen abgelesen werden. TF300T und TF700T bieten Tegra 3-Hardware, TF300TL Tegra 3 und LTE und TF700KL Krait und LTE.

Was den Verkaufspreis der LTE-Variante des Infinity angeht, konnten wir lange nur spekulieren. Eine Pressemeldung von Vodafone (wir berichteten) sorgte dann für Aufklärung. Das TF700KL wird über die Vodafone-Shops für 819,90 Euro angeboten. In Kombination mit einem Datentarif beginnen die Verkaufspreise ab 169,90 Euro. Über 800 Euro sind ein stattlicher Preis für ein Tablet - auch wenn es ein Full-HD-Display und LTE bietet. Umso gespannter sind wir, ob wir diesen Preis am Ende unseres Test für gerechtfertigt halten können.

Noch vor dem eigentlichen Test konnten wir bereits ein ausgepackt & angefasst-Video vom ASUS Transformer Pad Infinity (TF700KL) online stellen (wir berichteten). Für einen Ersteindruck von Tablet und Lieferumfang binden wir dieses Video auch in den Test ein:

ausgepackt & angefasst-Video zum ASUS Transformer Pad Infinity (TF700KL) Alternative YouTube-Version

 

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Kommentare (6)

#1
Registriert seit: 09.03.2008
Schweinfurt
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 414
Wir endlich mal ausgesprochen das Retina und Co. ziemlich überflüssig sind. Kuck mal da, mit der Lupe erkennt man DEUTLICH den Unterschied.

#2
customavatars/avatar51487_1.gif
Registriert seit: 14.11.2006

Banned
Beiträge: 973
Überflüssig? Das ist wohl das mit Abstand wichtigste das es in einem Tablet oder Smartphone gibt. Der Unterschied von meinem iPhone 3G auf das iPhone 4 war drastisch, und jedesmal wenn ich jetzt ein 3GS in Händen halte bin ich erschrocken wie pixelig das ist, einfach nur heftig.

#3
Registriert seit: 10.10.2008

Gefreiter
Beiträge: 37
Was für ein blöder Artikel. Auf Seite 1 heisst es: "Wie der Leistungsunterschied zwischen Tegra 3 und Qualcomm Krait allerdings wirklich ausfällt, wollen wir im Testverlauf noch herausfinden." Warum wird dann nicht auch mit dem passenden TF700 verglichen?
#4
customavatars/avatar113342_1.gif
Registriert seit: 12.05.2009
Lahr
Flottillenadmiral
Beiträge: 4469
meint ihr das tf700 mit lte hat ne chance gegen das note 10.1?
weil stift brauch ich ned unbedingt?
#5
Registriert seit: 20.07.2010

Oberbootsmann
Beiträge: 774
Zitat Dan Kirpan;19390636
Überflüssig? Das ist wohl das mit Abstand wichtigste das es in einem Tablet oder Smartphone gibt. Der Unterschied von meinem iPhone 3G auf das iPhone 4 war drastisch, und jedesmal wenn ich jetzt ein 3GS in Händen halte bin ich erschrocken wie pixelig das ist, einfach nur heftig.


:wall: Nen iphone hält man ja auch näher vors Gesicht als ein Ipad. Und außerdem geht es darum, dass full HD im vergleich zur Retina Display Auflösung reicht, und nicht 3GS Auflösung im Vergleich zur Retina Auflösung. Aber wenn man simple Mathematik nicht versteht...

Tipp: Das in diesem Artikel beschriebene Tablet hat mehr dpi als ein 3GS.
#6
customavatars/avatar161791_1.gif
Registriert seit: 15.09.2011
Europe
Hauptgefreiter
Beiträge: 221
FullHD = Overkill; besser für die Entwicklung bei 10z wäre es: Tegra 3 = 1280x800 / Tegra 4 = 1366x768 / Tegra 5 = 1600x900 / Tegra 6 = 1920x1080

weil Tegra 3 ist der erste SoC bei dem die Geräte bei 1280x800 richtig gut laufen und funktionieren und anstatt dies ein wenig zu genießen soll die Errungenschaft gleich wieder mit unsinnigen Übertreibungen kaputt gemacht werden? die Tegra 3 Generation kann ja noch nicht mal HD+ Live-Inhalte darstellen (HD ist derzeit max.) wie sollen dann FullHD Inhalte genossen werden, auch sind die ganzen Internet und App Inhalte gar nicht an FullHD angepasst, würde evtl. noch Sinn machen wenn App Fenster selbst skaliert werden könnten können sie aber nicht; und zu guter letzt schreit dann der FullHD wünschende Kunde auch noch "wieso gibt es diese Microruckler, wieso wird mein Gerät so heiß, wieso ist der Livestream so unscharf, wieso kann ich das Game xy nicht zocken ..."
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