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Nubert nuPro A-300 im Test

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Seite 1: Nubert nuPro A-300 im Test

nubert a300 5Der schwäbische Boxenbauer Nubert konnte mit seiner ersten nuPro-Reihe einen Überraschungserfolg landen, sodass eine zweite Generation der Aktiv-Boxen sicherlich niemanden überrascht hat. Nachdem wir nun die Möglichkeiten hatten seit der Vorstellung über einen längeren Zeitraum der Nubert nuPro A-300 zu lauschen, wollen wir unseren Höreindrücke nun in einem ausführlichen Test zusammenfassen.

Nach längerer Pause ist es mal wieder an der Zeit für einen Test aus dem Boxen-Metier. Der Testkandidat ist dabei aber alles andere als Massenware auf den deutschen Schreibtischen, sondern das aktuelle Top-Modell aus Nubert nuPro-Reihe, die nuPro A-300. Dass die nuPro A-300 keinesfalls die breite Masse der PC-Nutzer anspricht, das liegt zunächst einmal am Preis, denn für unseren Testkandidaten werden 525 Euro pro Stück (zzgl. Versand) aufgerufen. Grob gerechnet 1000 Euro für PC-Lautsprecher – das ist zunächst einmal eine ganze Menge, am Ende aber eine vollends angemessene Summe, wenn nicht sogar eine echte Preis-Leistungsempfehlung. Dazu muss aber auch gesagt werden, dass Nubert mit der nuPro-Reihe keinesfalls nur (klassische) PC-Nutzer ansprechen möchte, sondern auch ambitionierte HiFi-Hörer und sogar professionelle Anwender, was natürlich den Namen erklärt.

Im Grunde genommen ist der Lautsprecher-Markt eine feste Größe – muss die rechnende Hardware alle paar Jahre getauscht werden, kann sich die Anschaffung hochwertiger Lautsprecher über viele Jahre lohnen – was heute gut klingt, wird auch in vielen Jahren noch gut klingen – das ist Fakt. Gleichzeitig zeigt ein Blick auf den Boxenmarkt aber, dass auch ein eigentlich so stabiles Segment in stetigem Wandel ist. Waren es zur Jahrtausendwende noch Surround-Sets, die meist zu einem sehr überschaubaren Preis Einzug in die heimischen Arbeitszimmer fanden, setzte etwas später eine Trendwende ein und in einem ähnlichen Preisbereich wurden und werden lieber hochwertige 2.1-Sets genutzt. Der Trend ist verständlich, gespielt wird heutzutage ohnehin mit einem Kopfhörer und zum gleichen Preis kann bei einem 2.1-Set eine wesentlich höhere Qualität geboten werden.

Für ambitionierte Nutzer gibt es unlängst eine weitere Entwicklung: aktive Studiomonitore. Seit Jahren werden Aktivlautsprecher in Aufnahmestudios genutzt und sind auf einen möglichst neutralen Klang, also einen linearen Frequenzgang ausgelegt. Werden solche Lautsprecher in der Regel von darauf spezialisierten Firmen angeboten und sind optisch nur bedingt auf ein wohnliches Umfeld abgestimmt, stellt Nubert mit seiner nuPro-Reihe eine Ausnahme dar und ist damit alles andere als erfolglos.

Die nun zweite Generation der nuPro-Reihe wurde um ein drittes Modell erweitert, wobei das neue Top-Modell A-300 etwas größer ausfällt als die nuPro A-200. Wer es kompakter und preisgünstiger mag, kann entweder zur nuPro A-200 für 345 Euro oder zum kompaktesten Modell, der nuPro-A100 für 285 Euro greifen. Ebenfalls neu im Sortiment ist der Aktiv-Subwoofer nuPro AW350, der das Bassfundament nach unten abrunden soll.

Technische Daten Nubert nuPro A-300

Eigenschaft

Werte
Gesamtleistung 200 Watt RMS
Leistungsverteilung 2x 100 Watt
Frequenzbereich 30 - 22000 Hz
Hochtöner 25 mm
Tieftöner 180 mm
Preis 525 Euro (pro Lautsprecher)
 

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Kommentare (38)

#29
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Registriert seit: 22.11.2012
bei Fürstenfeldbruck im schönen Bayern
Oberleutnant zur See
Beiträge: 1386
Kann Terra123 nur zustimmen, viele haben einfach keien Ahnung wie viel die Raumakustik ausmacht. Ich kenne viele Leute die Ihre LSP Stundenlang im Hifi Laden in nem "optimierten" Raum angehört haben und davon geschwärmt haben. Als Sie diese dann zu Hause hatten waren sie nicht mehr so zufrieden denn der Klang war einfach ein anderer, auch nach der Einspielzeit. Das Schlimme daran man gibt dann dem Zuspieler oder gar noch den LSP die Schuld, von da habe ich wohl zwei schlechte Exemplare bis jetzt muss ich mir noch ne 1500€ Verstärker kaufen is alles dabei :D
#30
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Registriert seit: 26.10.2007
Berlin
Oberstabsgefreiter
Beiträge: 472
Man verzeihe mir die reißerische Aufmache, aber es ist schade, wieviele Leute immer wieder vergessen, welche signifikanten Auswirkungen die (Optimierung der) Raumakkustik auf ein bestehendes Soundsystem haben kann. Wer sich wirklich für das Thema interessiert und in ganz neue Klangsphären vorstoßen möchte, dem empfehle ich mal im HiFi oder im Beisammen Forum vorbeizuschauen und sich inspirieren zu lassen.
#31
Registriert seit: 10.04.2005

Matrose
Beiträge: 13
Mal schauen: 525 *2 also 1050€ Budget.
Für Wand-nahe Aufstellung ungeeignet. Fehlender Bass.
Kein Wort zum verbauten DAC, kein Wort dazu das DAC, Verstärker und Boxen in einem zum vergessen sind wenn ein Teil defekt wird.
Kein Wort zur Tonquelle und dem Material das abgespielt wurde. Ein sehr mieser oberflächlicher "Test". "Wir haben es aufgestellt und es Kling nicht schlecht" fast es zusammen.
Vergleich:
KEF Q100 (kleiner und zumindest gleich gut, Wand-nahe Aufstellung möglich)
Retail ca 500€ fürs Paar.
Denon DRA-F109
Retail ca 200€.
EHP-O2Di
Retail ca 230€.
Vorteile: 1A Fernbedienung, Kopfhörer Verstärker, jede Menge Anschlüsse, ein Spitzen DAC, günstiger….
Und jetzt gehen wir mal zu den Realen Preisen: Q100 = 350€ WHD, DRA-F109 = 170€ WHD und nutzen das für einen Sunfire SDS-8 Sub um 299€.
Reden wir nochmal drüber was besser Klingt …bitte…
1049€ total.
Soll ich ein Review schreiben? Angaben wie:


Technical Specifications (Headphone Amplifier):

THD @ 1kHz: 0.0017%
Noise level (ref 400mV): -105dB
Power output @ 33? : 641mW
Crosstalk: 65dB
Channel balance: 0.6dB
Output impedance: 0.5 Ohms
Dimensions (W x H x L): 108.5mm x 30mm x 82mm
Gain: 1x and 5x

Technical Specification (DAC):

Distortion: <0.005%
Dynamic range: >110dB A-Weighted
Audio formats: 44.1kHz, 48kHz & 96kHz @ both 16 bit and 24 bit
Interface: USB Audio Class 1
Computer compatibility: Windows, Mac, Linux
Line output: 2Vrms

Posten? Sie erklären? Und dann mit denen vom Tuner und dem Sub weitermachen? Über das Material und die Qualität von SACD und FLAC reden? Nein....denn ihr nennt das hier einen Test....
#32
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Registriert seit: 03.05.2011

Leutnant zur See
Beiträge: 1051
@übermir
"Fehlender Bass" lol what, lesen lernen.

@Raumoptimierung
Was kann man den kostengünstig machen, bei dem Betrieb von Abhörmonitoren um die Raumakustik zu verbessern? Meine stehen schon mal nicht wand nahe und stehen auf leicht entkoppelnden Ständern auf dem Schreibtisch. Gibt es da noch Dinge die man mit wenig Geld bewerkstelligen kann die deutlich was verbessern?
#33
Registriert seit: 29.07.2007

Bootsmann
Beiträge: 644
@samurro
Z.B. Erstreflektionen (auf Schreibtischplatte) vermeiden mit z.B. solchen Pads. Gigt es in verschiedenen Größen und etnkoppel auch gleich!
#34
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Registriert seit: 03.05.2011

Leutnant zur See
Beiträge: 1051
Zitat DJ;22600128
@samurro
Z.B. Erstreflektionen (auf Schreibtischplatte) vermeiden mit z.B. solchen Pads. Gigt es in verschiedenen Größen und etnkoppel auch gleich!


Zitat samurro;22600059

@Raumoptimierung
Was kann man den kostengünstig machen, bei dem Betrieb von Abhörmonitoren um die Raumakustik zu verbessern? Meine stehen schon mal nicht wand nahe und stehen auf[FONT=Century Gothic] leicht entkoppelnden Ständern[/FONT] auf dem Schreibtisch. Gibt es da noch Dinge die man mit wenig Geld bewerkstelligen kann die deutlich was verbessern?


:rolleyes:
#35
Registriert seit: 29.07.2007

Bootsmann
Beiträge: 644
Sorry Samuro
Wenn deine "leicht enkoppelten Ständer" eine Erstreflexion vermindern/vermeiden ist es ja in Ordnung. Nur konnte ich das aus dem Begriff nicht lesen!
#36
Registriert seit: 10.04.2005

Matrose
Beiträge: 13
Zitat samurro;22600059
@übermir
"Fehlender Bass" lol what, lesen lernen.


Zitat
es fehlt der spektakuläre Tiefton-Anteil


Oje....wer kann da nicht lesen....aja...der Artikel wiederspricht sich mehrmals selber....so auch beim Bass....somit kann ich mir aussuchen was ich davon halte...
#37
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Registriert seit: 03.05.2011

Leutnant zur See
Beiträge: 1051
Jo spektuklärer Tieftonanteil wie ihn ein vernünftiger Subwoofer kann. Das war nicht darauf bezogen das diese Abhörmonitore in dieser Hinsicht weniger liefern als Konkurrenzprodukte, ganz im Gegenteil. Aber Hauptsache mal Dünnpfiff labern, wo ist der Beweis das die von dir genannten Lautsprecher "gleichgut" sind?
#38
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Registriert seit: 28.04.2012

Obergefreiter
Beiträge: 115
"Für ambitionierte Nutzer gibt es unlängst eine weitere Entwicklung: aktive Studiomonitore."

Oh, da bin ich ja meiner Zeit voraus gewesen. :)
Da stehen schon lange KRK Rokit5 aufm Schreibtisch. Sachen wie "Reason" gehören ja auch zu meinen Lieblings-"Games".
Seit 1 1/2 Jahren hängen paar Meter daneben am Immer-an-PC auch zwei Adam ARTist3.
Weils einfach so viel mehr Spass macht als mit irgendwelchen, auch durchaus teuren PC-Boxen-2.1-Systemen.

Ich denke, dass nur wenige ihre Aufstellungssituation völlig umkrempeln können oder wollen selbst wenn man auf guten Sound steht.
Wenn sich die Nähe von Wänden dahinter nicht vermeiden lässt, sind wohl Boxen mit Reflexöffnung nach vorne von Vorteil.
Kompakte Monitore sind in der Regel eh auf Nahfeld ausgelegt. Da bringt die Einhaltung eines sauberen Stereodreiecks und die Ausrichtung der Hochtöner auf den Hörer klanglich am meisten.

Aber egal ob KRK, Yamaha, Adam, ... den Consumer-Dingern oder auch HiFi-Boxen sind die alle um Welten überlegen. Und preislich gehts auch schon weit unter den Nubert mit richtig gutem Sound los.
Wenn Größe und Design auch eine Rolle spielen dann gehts glaub ich im Moment nicht viel kleiner als mit den ARTist 3. Größere und trotzdem billigere wie von Yamaha oder KRK sind da aus physikalischen Gründen schon meist besser.

Brummschleifen sind so eine Sache die einen mit geerdeten, aktiven Monitoren an einem PC in den Wahnsinn treiben kann. Vor allem wenn die Grafikkarte loslegt und ihre Oberwellen gnadenlos in die Leitungen schickt. ^^ Da können aber spezielle DI-Boxen dazwischen ganz gut helfen.
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