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RAVPower Qi-Ladegeräte WCN7, WCN11 und WCN12 im Test

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Seite 1: RAVPower Qi-Ladegeräte WCN7, WCN11 und WCN12 im Test

ravpowerGadgets werden in den letzten Monaten immer mehr auf den Markt geworfen. Ob mobile Powerpacks, Aufladegeräte, Hüllen mit speziellen Funktionen oder Bluetooth-Zubehör - die Auswahl ist reichhaltig. Ebenfalls immer öfter kommen Smartphones und Tablets mit integrierter kabelloser Ladefunktion. Einst in den Massenmarkt mit Palms Pre gestartet, griff Nokia die Funktion mit dem Start der Windows-Phone-8-Generation und dem Lumia 920 auf, wonach Google die Technik auch im Nexus 4 präsentierte.

Auch Samsung setzt auf kabelloses Laden nach dem Qi-Standard. Kein Wunder also, dass im Gadget-Markt auch immer mehr Ladeplatten auftauchen. Die Preise dafür schwanken je nach Qualität und Hersteller zwischen 30 und 50 Euro. Auch die drei Ladeplatten von RAVPower, die wir im heutigen Test vorstellen wollen, liegen in diesem Preissegment. Neben einem Ladepuck (RP-WCN12) konnten wir uns auch noch zwei Platten (RP-WCN7 und RP-WCN11) ansehen. Wie sich die Produkte voneinander unterscheiden und welcher Qi-Charger unser Favorit ist, werden wir in den nächsten Absätzen herausarbeiten.

RP-WCN7 - Die einfache Ladeplatte

Der schwarze Wireless Charger kommt mit gummiertem Ring, USB-Kabel und Ladegerät.

Zunächst wollen wir uns die RP-WCN7 ansehen. Dabei handelt es sich um eine große schwarze oder weiße Platte, die per USB-Kabel mit einem Netzteil oder einem Powered-USB-Anschluss am Rechner verbunden wird. Die Maße von 145 x 79 x 8 mm sorgen dafür, dass auch Phablets wie das Lumia 1520 ohne größere Probleme auf der Platte Halt finden. In der Mitte ist die Charging Area durch ein Power-Symbol gekennzeichnet und mit einem gummierten Ring umfasst, sodass ein sicherer Halt des Gerätes ermöglicht wird. Wie schon erwähnt wird die Ladeplatte per USB-Kabel gespeist, genauer gesagt per microUSB, das sogar problemlos ausgetauscht werden kann. Das ist - im Gegensatz zu Ladeplatten wie Nokia sie anbietet - ein großer Vorteil. Kein Spezial-Netzteil oder -Kabel ist für die problemlose Nutzung des Gerätes vonnöten, sollte also einmal etwas defekt sein, ist der Austausch problemlos und kostengünstig möglich.

Er kann mit einem microUSB-Kabel angetrieben werden.

Die Daten am Ausgang werden nach Herstellerangaben mit 5V/1A angegeben, wodurch - auch technisch bedingt - der Ladevorgang meist langsamer vonstatten geht als mit dem originalen kabelgebundenen Netzteil. RAVPower gibt hier eine Charging Rate von 75-85% der Geschwindigkeit im Vergleich zum Kabelnetzteil an. Wer sein Gerät über Nacht lädt, wird hier aber sowieso keine Probleme bekommen.

RP-WCN11 - Die Ladeplatte mit integriertem Akku

Eine Variante des RP-WCN7 ist der ebenfalls in unserem Test behandelte RP-WCN11. Es handelt sich wie bei der vorherigen Version um eine große Ladeplatte in Schwarz oder weiß. Diese fällt mit 136 x 75 mm Grundfläche zwar etwas kleiner aus, mit 10 mm Dicke dafür etwas bulliger. Auch das Gewicht steigt um gut 30 Gramm auf 157 g. Das liegt ganz einfach daran, dass der sonst zum RP-WCN7 baugleiche Qi-Charger noch einen 4800 mAh Akku beinhaltet, also gleichzeitig kabelloses Ladegeräte und Powerbank ist. Die Idee dahinter ist wirklich gut und wird mit weiteren Details verbessert. So lässt sich 50 Sekunden lang an vier LEDs der aktuelle Ladestand des Akkus ablesen, nachdem der Power-Button auf der Vorderseite betätigt wird. Daneben befindet sich eine Power-LED, die den aktuellen Ladestand des Gerätes aufzeigt. Neben dem microUSB-Eingang für die Ladung bzw. den Netzbetrieb findet sich noch ein vollwertiger USB-Anschluss für das kabelgebundene Laden von Gadgets sowie der besagte Power-Button auf der Stirnseite des Gadgets.

LEDs informieren über die verbleibende Kapazität (blau), den Ladestatus (rot) sowie die kabellose Ladefunktion (LED ganz links, hier nicht aktiviert).

Wer sein Qi-Gerät mit der Powerbank laden möchte, kann dies ebenfalls problemlos im Akkubetrieb machen. Dabei sollte aber beachtet werden, dass durch das kabellose Laden gut 20 % der Kapazität verloren gehen. Zudem (wie bei den Akkupacks üblich) gehen gut weitere 30 Prozent durch interne Umwandlungen verloren. Bei 4800 mAh verbleiben zur eigentlichen Ladung also noch gut 2700 mAh. In unserem Test konnten wir diesen Wert zwar nicht ganz genau bestätigen, ein Lumia 920 mit 2000 mAh Akku ließ sich jedoch einmal wieder komplett laden, wobei danach nur noch die 25% Akkustatus-LED leuchtete. Insgesamt hat RAVPower mit dem RP-WCN11 eine pfiffige Idee gehabt und ebenso gut umgesetzt. Das Aufladen geht problemlos von der Hand und die nur geringfügig angestiegene Dicke stört im Alltag ebenfalls nicht. Der automatische Ladestart bei Auflegen des Smartphones ohne vorheriges Betätigen des Power-Buttons wäre zwar schön gewesen, ist aber eher ein kleines, vernachlässigbares Manko. Eine Version mit größerem Akku wäre für die Zukunft ebenfalls noch eine Option.

Die Qi-Powerbank ist im Vergleich zum normalen Charger nur unwesentlich dicker.
 

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Kommentare (1)

#1
Registriert seit: 31.01.2014

Matrose
Beiträge: 6
Ich habe mir wegen dem Artikel jetzt doch nochmal getraut eine QI Ladestation zu kaufen :) Hatte es ganz am Anfang mal mit einer Nokia DT-900 probiert, die funktionierte aber nicht mit meinem Nexus 4. Dann sollte ja ursprünglich mal der Nexus Orb von Google kommen, aber abgesehen vom hohen Preis (müssten 50€ gewesen sein) und der schlechten Verfügbarkeit habe ich es dann gelassen…
Jetzt gibt es zwar das quadratische Ladegerät (40€), ich habe mich jetzt aber für den RP-WCN12 entschieden (26€), und er lädt mein Nexus 4 und Nexus 7 2013 ohne Probleme.
Für den Preis ganz klare Empfehlung.
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