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RAVPower Qi-Ladegeräte WCN7, WCN11 und WCN12 im Test

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Seite 2: RP-WCN12 und Fazit

RP-WCN12: Ladepuck statt Platte

USB-Ports, Ladestandsanzeige und ein LED-Licht stellen den Funktionsumfang der Power-Bank dar.

Die günstigste Variante im Test ist der RP-WCN12 Qi Wireless Charger. Der kleine, kreisrunde Ladepuck (7 cm Durchmesser) hat die gleiche Funktionalität wie die einfache Ladeplatte. Dafür kommt er in einem deutlich kompakteren Gehäuse und mit integrierter Kabelaufwicklung. Im Gegensatz zur Platte ist das USB-Kabel hingegen fest verdrahtet, ein Defekt an diesem bedeutet den Austausch des ganzen Ladegerätes. Um beim Transport Schäden zu vermeiden, lässt sich das Kabel wie erwähnt um den Puck wickeln und auf der Unterseite entsprechend arretieren.

Die Kabelaufwicklung findet unter dem Charger ein Ende in einer extra eingepassten USB-Port-Mulde.

Auch bei diesem Produkt stimmen die Ein- und Ausgangsdaten mit der der großen Platte überein - es wird also auf die gleiche Technik gesetzt. Praktisch ist der Puck vor allem dann, wenn wenig Platz auf dem Schreibtisch verfügbar ist oder das aufzuladende Gerät eine hervorstehende Kamera hat (bspw. Lumia 1520). Das Auflegen geht deutlich einfacher vonstatten. Wie bei allen anderen Gadgets wird der Beginn des Ladens mit einem Piepton sowie optisch per LED bestätigt.

Fazit

Alle drei Produkte konnten im Test durchaus überzeugen. Von der einfachen Ladeplatte, über den kleinen, günstigen Puck bis hin zum Qi-Charger mit integriertem Akku lässt RAVPower bei der Auswahl keine Wünsche offen. Den Aufpreis von normaler Platte zu der Lösung mit integriertem Akku fällt mit 35 zu 50 Euro doch recht heftig aus, wenn man die geringe Kapazität berücksichtigt. Die Idee ist gut, die Kapazität sollte unserer Meinung nach aber noch weiter gesteigert werden.

Die aufgerufenen Preise sind in Ordnung, gehören aber nicht zu den allergünstigsten. Nokia bietet bspw. mit dem DT-601 ebenfalls einen Ladepuck zum ähnlichen Preis an. Hier kann aber aus insgesamt 5 verschiedenen Farben gewählt werden. Normale Ladeplatten sind ebenfalls unter 30 Euro zu bekommen. Der Bereich von akkubetriebenen Qi-Ladern ist rar gesät. Lediglich Luxa2 und Nokia bieten ähnliche Lösungen an, die aber (im Falle Nokia) einen deutlich kleineren Akku besitzen oder zumindest (im Fall Luxa2) ähnlich teuer, wenn nicht teurer, sind.

Negativ fällt hingegen keiner der Charger auf - die Verarbeitung ist ordentlich, die Leistung entsprechend im Rahmen eines Qi-Chargers. Hier gibt es wenig zu beanstanden, weder bei den einfachen Platten noch bei dem Gerät mit integriertem Akku.

 

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Kommentare (1)

#1
Registriert seit: 31.01.2014

Matrose
Beiträge: 6
Ich habe mir wegen dem Artikel jetzt doch nochmal getraut eine QI Ladestation zu kaufen :) Hatte es ganz am Anfang mal mit einer Nokia DT-900 probiert, die funktionierte aber nicht mit meinem Nexus 4. Dann sollte ja ursprünglich mal der Nexus Orb von Google kommen, aber abgesehen vom hohen Preis (müssten 50€ gewesen sein) und der schlechten Verfügbarkeit habe ich es dann gelassen…
Jetzt gibt es zwar das quadratische Ladegerät (40€), ich habe mich jetzt aber für den RP-WCN12 entschieden (26€), und er lädt mein Nexus 4 und Nexus 7 2013 ohne Probleme.
Für den Preis ganz klare Empfehlung.
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